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Transkript: Florian Klenk in PULS4 zum #ibizagate #strachevideo


Datum Freitag, 17. Mai 2019, 18 Uhr
Stand Samstag, 25. Mai 2019
Quelle Auf puls4.com zum Nachsehen


Fabian Kissler

Fabian Kissler

Journalist(PULS4)
Sabine Loho

Sabine Loho

Journalistin (PULS4)
Florian Klenk

Florian Klenk

Chefredakteur Falter


Transkript Text Theater

Transkript
Dieter Zirnig (Team Neuwal) (Transkript)  


Fabian Kissler

Herr Klenk, Sie haben sich das ganze siebenstündige Video angeschaut. Diese Ausschnitte, die wir nur kennen - das sind so ein paar wenige Minuten... waren das schon die heftigsten Ausschnitte aus dem ganzen Video?

Florian Klenk

Das sind die, die natürlich politisch am relevantesten sind. Weil dafür, dass er Geld bekommt oder nicht er selber Geld bekommt, aber dafür, dass sozusagen Geld in seinem Interesse investiert, er staatliche Aufträge vergibt. Das ist der Punkt, den die Justiz untersuchen muss und der nach Korruption riecht. Und natürlich auch der Punkt wo es um die Medienfreiheit geht. Aber man erfährt viel mehr über Heinz-Christian Strache. Man erfährt etwas über sein Weltbild, man erfährt etwas über seine Geschäftsfreunde. Es geht sehr viel um Geld. Was erstaunlich ist für einen Mann, der die kleinen Leute vertritt. Um Geschäfte, um Connections. Wen er aller kennt... Einen Diamantenhändler in Afrika und einen russischen Geschäftsfreund... Über die Chinesen redet er. Und er ist - und das muss man ihm zugutehalten - in dem ganzen Video immer wieder darauf bedacht zu sagen: Ich möchte nur legale Sachen machen. Ich möchte korrekt sein. Ich habe mich von unten raufgearbeitet. Ich bin nicht korrupt. Und dann immer wieder kippt das um. Also das, was er jetzt so entschuldigend vorbringt, dass er die Frau beeindrucken wollte, das ist nicht die einzige Erklärung. Sondern, er wollte offensichtlich auch Einfluss bekommen.

Fabian Kissler

Hatte Heinz-Christian Strache in irgendeiner Sekunde des Videos den Verdacht, dass das alles eine Falle ist?

Florian Klenk

Ja, den hatte er. Zweimal sogar. Er hat einmal zu Gudenus gesagt: 'Falle. Das ist eine Falle.' Und Gudenus hat gesagt: 'Nein, das ist keine Falle. Sicher. Ich kenne die Frau. Das ist keine Falle. Ich habe das alles abgeklärt.' Und dann sagt er: 'Die Füße. Die Frau hat schmutzige Fußnägel. Und eine Russin in der Liga, die hat keine schmutzigen Fußnägel.' Das fällt ihm auf, irgendwas stimmt da nicht. Und auch die Frau von Johann Gudenus wird irgendwann misstrauisch. Und sagt: 'Kann das eine Falle sein.' Das ist überhaupt eigentlich die interessanteste Person in dem Video. Die sitzt die ganze Zeit teilnahmslos da, ist aber die aufmerksamste. Also, die Frau, die da sozusagen diesen Männern, die da auch ein bisserl herumgockeln, analysiert das und bemerkt auch, dass da irgendwas nicht stimmt. Aber Gudenus sagt immer wieder: 'Nein, brauchst keine Angst haben.' Und dann gibt es einen Moment, wo sie alleine sind, Gudenus und Strache und Gudenus' Frau. Und in dem Moment habe ich das Gefühl, haben sie irgendwie das Gefühl, sie werden... möglicherweise ist das wirklich... sie sind da in die Falle geraten. Und da fangen sie an auf einmal über die anderen zu reden. Da sagen sie: 'Der Politiker...' Dann reden sie über den Kurz und dann reden sie über den Kern und dann reden sie über den und über den. Und dann fangen sie an Dinge zu sagen, die ich hier ganz bewusst nicht verbreiten möchte, weil sie einfach nicht überprüfbar sind. Und dort wo sie überprüfbar wären falsch sind. Also da wird Dreck geschleudert, wie man es halt so in Wahlkampfzeiten erwartet. Was jeder vom anderen weiß oder nicht weiß. Und das einzig interessante, was Strache dann sagt, ist, dass er sagt: Und das werden wir dann übers Ausland hineinspielen. Weil jeder weiß was vom anderen. Und wenn man von dem einen übers Ausland über den anderen was reinspielen, dann werden die zu Raufen anfangen. Das ist dann sozusagen eine politische Atombombe. Also genau das, was man Silberstein vorgeworfen hat, bespricht er dort, um es selber zu tun.

Sabine Loho

Ist das auch der Grund, warum sich Heinz-Christian Strache heute in seiner Abtrittsrede bei Sebastian Kurz entschuldigt hat?

Florian Klenk

Ja selbstverständlich, ja. Das wird der Grund sein. Ich nehme einmal an, er wird es ihm erzählt haben, was er dort geredet hat. Ich nehme auch an, dass er sich bei anderen Leuten entschuldigen wird. Es ist auch glaube ich... Ich glaube, das ist auch nicht der wichtige Teil. Jeder von uns sitzt irgendwann mal in einer Runde und redet über irgendwen anderen. Ich glaube, wir haben uns fokussiert in unserer Berichterstattung und auch die Süddeutsche Zeitung und der Spiegel, die uns das Material am Sonntag gezeigt haben... Haben sich darauf fokussiert, was sind die politisch wichtigen Vorwürfe. Und da gibt es drei: Das ist die illegale Parteienfinanzierung - Vorwurf 1. Vorwurf 2: Einfluss zu nehmen im größten Medium des Landes um dort missliebige Journalisten zack, zack zack rauszuwerfen. Und - Vorwurf 3 - ist, die Medienlandschaft generell unter Kontrolle zu bringen. Und vielleicht noch als vierten Vorwurf, das Wasser in einer Art Lizenzvergabe an eine russische Oligarchin in einem Public-Private-Partnership doch zu privatisieren, obwohl er sich sehr lange dagegen sträubt. Aber noch einmal: Es ist mir auch wichtig zu betonen, auch im Sinne der journalistischen Fairness. Er sagt immer wieder: 'Es muss alles legal sein.' Um dann gleich wieder sozusagen zu kippen. Das ist das bizarre an dem Video. Ja, dass er immer wieder so hin- und herschwankt. Und der Abend eigentlich schon einmal damit beginnt, dass er sich unglaublich wichtigmacht. Er sagt dann eh, 'ich habe Eindruck zu schinden versucht'. Und warum macht er das? Weil er wahrscheinlich gehofft hat, nicht nur, weil er da eine schöne Frau vor sich hat... Es gibt übrigens am ganzen Abend, ich weiß gar nicht, warum er sich bei Philippa Strache so entschuldigt... Es wird nie übergriffig an dem Abend. Es gibt da nie eine Form von, ich weiß nicht, dass er da irgendwie eine Grenze überschritten hätte. Sondern, ich glaube, er wollte sie beeindrucken, weil er gehört hat, dass die sehr, sehr viel Geld hat.

Sabine Loho

Ja, vielleicht auch ein moralisches Misstrauen, das er jetzt zu seiner Frau gegenüber hat?

Florian Klenk

Ja, aber... Also, er hat dort nichts getan, wofür er sich jetzt als Ehemann entschuldigen müsste. Sondern, als Politiker muss er sich entschuldigen.

Sabine Loho

Strache sieht auf jeden Fall ein politisches Attentat auf sich und auch seine Partei. Vielleicht schauen wir noch ganz kurz einmal rein in die Rede von Heinz-Christian Strache heute zu Mittag.

Zuspielung

Zuspielung

Sabine Loho

Also, man sieht Heinz-Christian Strache heute in Erklärungsnot. Wie wir jetzt auch gerade erfahren und auch immer wieder hier sehen, es tauchen jetzt immer mehr Videoausschnitte auf, die auch - wie wir es schon vorher auch besprochen haben -, den Bundeskanzler in Misskredit bringen. Der Falter hat sich aber dazu entschlossen, Abstand davon zu nehmen.

Florian Klenk

Es gibt einzelne Videopassagen, die wir ganz bewusst nicht bringen. Weil sie den höchstpersönlichen Lebensbereich von Menschen betreffen. Oder weil sie Anschuldigungen betreffen, die wir überhaupt nicht überprüfen können oder die nachweislich falsch sind. Wenn im Internet Videoausschnitte auftauchen, die das Logo von der Süddeutschen Zeitung und vom Spiegel haben, dann haben wir uns dazu entschieden, zu sagen, das ist im öffentlichen Interesse. Wenn andere Schnipsel auftauchen, haben wir uns entschieden, sie nicht zu bringen. Das ist eine journalistische Entscheidung. Weil wir eben nicht alles zeigen wollen. Weil wir nicht ins Privatleben reingehen wollen. Weil wir nicht nur irgendwelche Gerüchte verbreiten wollen. Sondern, weil wir die Aussagen des Vizekanzlers, die wir für politisch relevant halten, verbreiten wollen.

Fabian Kissler

Wie wahrscheinlich ist es denn, dass dieses ganze Video für jeden einmal sichtbar ist?

Florian Klenk

Das weiß ich nicht. Das kann ich nicht beurteilen. Ich kann auch nicht sagen, mit welcher Motivation dieses Video gedreht wurde. Das kann ein Satire-Projekt sein. Das kann eine Erpressung sein. Das kann ein hehres Motiv sein von jemanden, der gegen Korruption kämpfen will. Das kann eine parteiinterne Intrige sein. Das kann alles sein. Unsere Texte sind so geschrieben, dass es um die Herkunft des Videos nicht geht. Und wir wollen auch nicht irgendwie vortäuschen, dass das von irgendwem ist. Sondern wir sagen: Wir wissen es nicht. Wir wissen nicht, wer es mit welcher Absicht gemacht hat.

Fabian Kissler

Seit wann wissen Sie von dem Video?

Florian Klenk

Ich weiß seit ungefähr einem Jahr, dass es dieses Video gibt. Oder formulieren wir es präziser: Dass es eine Person gibt, die behauptet, so ein Video zu besitzen. Und, dass diese Person mit uns in Kontakt treten möchte. Und wir haben gesagt, die Person soll gerne kommen. Am Anfang habe ich gesagt, das wird wahrscheinlich wieder - es gibt oft so Wichtigtuer, die irgendein Video haben... Und wir haben gesagt: OK, die Person soll zu uns in die Redaktion kommen, wir wollen uns das anschauen. Aber diese Person ist nie gekommen. Und kurz darauf habe ich von einem Journalisten erfahren, dass er diese Videos gesehen hat aber sie nicht bekommt. Und jetzt vor einiger Zeit, nach diesem Böhmermann-Auftritt, habe ich die Ohren gespitzt, weil ich mir gedacht habe, das habe ich doch schon einmal gehört. Ja, nämlich vor über einem Jahr. Und habe dann mit einem Kollegen noch einmal Kontakt aufgenommen, der auch gesagt hat, dass er dieses Video sieht. Und dann kam es sozusagen dazu, dass die Süddeutsche Zeitung und der Spiegel diese Videos tatsächlich bekommen haben.

Fabian Kissler

Aber eine große Frage: Warum werden sie dann genau jetzt veröffentlicht?

Florian Klenk

Ich nehme an, dass die Person die Videos jetzt veröffentlichen will, weil die Bevölkerung jetzt darüber entscheidet, welche Parteien ins Europäische Parlament einziehen. Und deswegen es gesteigertes Interesse daran gibt zu wissen, wen man wählt. Also, ich halte es auch nicht für unzulässig, vor der Wahl etwas zu veröffentlichen, weil hier entschieden wird.

Fabian Kissler

Aber wäre da nicht eine Parlamentswahl irgendwie logischer gewesen? Weil das keine Relevanz hat.

Florian Klenk

Das ist ja das Argument. Wenn wir uns in den Bereich der reinen Spekulation begeben, könnte man sagen, dass - weil der Name Silberstein von Herrn Strache genannt wurde... Dass, wenn es der Silberstein gewesen wäre... Vielleicht war er es. Ich weiß es nicht. Ich habe dazu keine gesicherten Erkenntnisse. Aber wenn er es wäre, hätte ich auch vermutet, dass er es eigentlich vor der Wahl 2017 bringt. Das spricht eher dagegen. Ich weiß es nicht. Es ist eine Falle gewesen. Wir wissen, dass es eine Falle war. Wir wissen, dass es zwei Lockvögel waren. Das wissen wir. Und wir wissen, dass es stattgefunden hat. Wir wissen auch, dass es an diesem Ort - weil die Kollegen der Süddeutschen Zeitung haben die Rechnungen überprüft, mit denen dieses Haus gemietet wurde. Sie haben sogar - es wird einmal Sushi serviert. Sie essen auf der Terrasse Sushi. Die Kollegen der Süddeutschen haben sich sogar die Rechnung vorlegen lassen, was dieses Sushi gekostet hat. Also viele Fakten, die überprüfbar sind wurden überprüft. Das heißt, das hat stattgefunden. Das ist nicht ein Fake. Zumindest nach dem, was wir wissen.

Zuspielung

Zuspielung

Fabian Kissler

Herr Klenk, man hört von den Demonstranten am Ballhausplatz: 'Kurz muss weg. Es braucht jetzt unbedingt Neuwahlen.' Reicht das, dass der Vizekanzler den Hut genommen hat oder muss Sebastian Kurz jetzt auch handeln und Neuwahlen ausrufen?

Florian Klenk

Also, das ist jetzt... Ich verlege mich jetzt sozusagen von meinem Geschäft als Fact-Checker in den Bereich der politischen Analyse. Es geht jetzt in die Meinungssektion. Was heißt das, was man da sieht? Wir sehen einen österreichischen Vize-Kanzler. Das ist ein stellvertretender Regierungscheck, der in dieser Regierung der Hauptvertrauensmann des Sebastian Kurz ist in dieser Situation. So, und der sich jetzt öffentlich entschuldigt. Damit bricht natürlich dem Sebastian Kurz jetzt einmal das Kabinett auseinander. Weil, wenn der Sebastian Kurz ein schlauer Fuchs ist, und das ist er ja, dann wird er wahrscheinlich auch die anderen Baustellen... Weil jetzt hat er starke Verhandlungsmacht und wird sagen: Wir werden auch noch andere Baustellen haben. Stichwort 'Herr Kickl' zum Beispiel. Also, ich kann mir gut vorstellen, dass der Herr Kurz jetzt gerade auf den Tisch klopft und sagt: Gut, wir können die Koalition gerne weiterführen, aber die ganzen Schwachstellen, die mir eigentlich in den letzten Monaten schwere Probleme bereitet haben - wie der Herr Kickl - und, ich weiß nicht, wir können jetzt noch andere Problembären in der Regierung benennen, die möchte ich bitte raushaben. So. Und jetzt bin ich gespannt, wie die FPÖ reagiert. Wo positioniert sich der Herr Kickl. Was passiert mit dem Heinz-Christian Strache. Wird er aus der Partei ausgeschlossen oder nicht? Oder wird er Ehrenobmann und wird von hinten... Also wiederholt sich das Jahr 2002, spaltet sich da was auf? Gibt es zwei Fraktionen?

Sabine Loho

Also, auch wenn Heinz-Christian Strache ja heute auch sagt, er wird es bis zum Schluss aufklären, wer da dahinter steckt... Er wird sich rehabilitieren wollen. Kann ihm das überhaupt gelingen und bzw. kann man auch davon ausgehen, dass wir ihn in der Politik nicht zum letzten Mal sehen?

Florian Klenk

Das kommt darauf an, wie schnell der Wiener Bürgermeister Wahlen ausruft. Wenn der Wiener Bürgermeister sozusagen alles auf eine Karte setzt, dann lässt er jetzt wählen. Weil jetzt hat er keine FPÖ in Wien, Gudenus ist zurückgetreten. Das wäre einer der möglichen Spitzenkandidaten gewesen. Der Herr Nepp wird nicht der Votegetter sein. Strache ist gerade abgetreten. Das heißt, wenn die Wiener SPÖ sozusagen jetzt Wahlen ausruft, erwischt sie ihren Hauptkonkurrenten in der schlimmsten Situation. Wenn der Herr Ludwig jetzt wartet ein, zwei Jahre... Ich schließe nach der Rede von Strache nicht aus, dass er irgendwann zurückkommt, wie so der klassische... Wir kennen das Lied von Seiler und Speer... Ham kummst... Und sagt: 'herst Schatzi, es tuat ma lad, i woa a bissl saufn... Und, waast eh, es kann einmal passieren...' Dass seine Wählerschaft sagt: 'HC, kumm. Wer hat noch nicht einmal betrunken Blödsinn geredet. Kumm.' Also, ich kann mir das gut vorstellen, dass der sich jetzt komplett rausnimmt. Dass er Kontakt scheut. Vielleicht sich wieder ein bisserl trainiert. Ja, dass er wieder sozusagen in die Form kommt, die er früher war. Und irgendwann sozusagen sein Comeback durchstartet. Als Wiener Bürgermeisterkandidat. Darum glaube ich, wird sich auch in Wien oder überhaupt in den Ländern einiges tun.

Fabian Kissler

Alles wartet natürlich auf das Statement von Sebastian Kurz. Er ist immer noch nicht vor die Presse getreten. Wir warten alle gespannt natürlich. Herr Klenk, was erwarten Sie denn jetzt von Sebastian Kurz. Was wird er jetzt machen? Wie vehement wird er auftreten? Wird er staatsmännisch sein, wird er auch Emotionen bringen?

Florian Klenk

Er wird sagen... Also, er wird sich so hinstellen, wird einmal die Hände so ausbreiten und wird sagen: 'Ich danke Ihnen, dass sie gekommen sind.' Und dann wird er sagen: 'Also, das ist jetzt eine Krise. Und er ist dafür da eine Krise zu bewältigen. Und, dass er jetzt seinen Koalitionspartner auffordert, das in Ordnung zu bringen. Er wird immer mit den Händen so dabei bewegen. Und wird sich als der Steuermann jetzt hinstellen. Der auffordert, hier das zu untersuchen, die Fakten offenzulegen, die Videos offenzulegen. Und bis dahin hat er jetzt einmal angeordnet, dass die Regierungsämter anders sind.' Aber ich glaube, das wird nicht lange halten. Ich glaube, dass er schlau genug ist, dass er weiß, dass es auf ihn abfärbt. Und, dass er eine andere Regierungskoalition braucht.

Sabine Loho

Auch wenn wir darüber reden, dass es möglicherweise vielleicht sogar ein politisches Comeback geben könnte. Was wir zum jetzigen Zeitpunkt überhaupt nicht abschätzen können: Wo wird die Reise hingehen. Was glauben Sie, wie wird er sich jetzt verhalten. Weil heute haben wir ja mehr oder weniger auch einen gebrochenen Mann gesehen.

Florian Klenk

Die Frage... Also, man darf da mal den österreichischen Boulevard nicht unterschätzen. Österreich ist eine Boulevard-Macht. Wir haben eine starke Kronen Zeitung, Heute, ÖSTERREICH.

Sabine Loho

Die gerade pushen, dass es...

Florian Klenk

So, die Kronen Zeitung haben jetzt gesehen... Und das ist ja in dieser Ibiza-Affäre eigentlich das erstaunliche, dass Heinz-Christian Strache die Kronen Zeitung verraten hat. Auch die Leser der Kronen Zeitung eigentlich. Weil, was will er? Er will, dass die Leser der Kronen Zeitung von Journalisten beliefert werden, die er bestimmt. Und damit ist sozusagen überhaupt kein Journalismus dort mehr vorhanden. Es gibt ja auch kritische Geister dort. So, das heißt, die Kronen Zeitung wird sich auf jeden Fall radikal gegen Strache positionieren. So. Und jeder... Und auch gegen Kurz positionieren, weil wir nämlich in diesem Video erfahren haben, dass Herr Strache auf der Yacht eines gewissen Herrn Benko war. Das ist dieser gewisse Immobilieninvestor, der jetzt ein Viertel der Kronen Zeitung gekauft hat. Und kaum hat er die Krone gekauft, ging der Wirbel schon los mit den Spesenabrechnungen des Herrn Dichand. So. Das heißt, mit dem Strache kann man wahrscheinlich als Sebastian Kurz nicht sehr viel gewinnen. Also, das ist eine Partei, die die Kronen Zeitung ablehnen wird.



Quellen
Quelle Auf puls4.com zum Nachsehen
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