Kommentar

Arigona – Ein Zwischenstand 

Sie hat keinen Österreicher geheiratet, um in Österreich zu bleiben. Also ist sie ja doch irgendwie selber Schuld, wird sich wohl die werte Frau Innenministerin denken. Aber da gab es doch auch die Möglichkeit, dass Arigona und ihre Geschwister mit einem Schülervisum zurückkehren könnten. Ja,…

Interviews

Ich bin dort enttäuscht, wo Worte und Gespräche nicht gehalten wurden – Pfarrer Josef Friedl auf neuwal 

Pfarrer Friedl bin ich am Montag, 28. Juni 2010 im 3raum Anatomiethater bei Hubsi Kramer’s Benefizveranstaltung für Arigona begegnet. Josef Friedl, der sich für ein Zölibat auf Zeit einsetzt, mit seiner Lebensgefährtin zusammenlebt hat mich im Gespräch beeindruckt und mich wiederholt zum Nachdenken angeregt. Es ist so genau das Gegenteil zu menschenfeindlichen Aussagen. Also Aussagen, die viele von uns vermissen. Und das ist der Grund, warum ich mich gerade über dieses Gespräch gefreut habe: Tue Gutes und erzähle darüber.

Interviews

Die meisten Ausländerhasser sind sexuell unterversorgt – Franzobel auf neuwal #genugistgenug 

Eigentlich darf das ja alles kein Thema sein. Auf alle Fälle kein Thema, das die Menschen so sehr polarisiert und so sehr in ihre Keller zurückzieht. Zurückzieht, um möglicherweise eigenen Frust und eigene Unzufriedenheit noch mehr zu stillen.

Franzobel ist einer jener Personen und Künstler, der die Veranstaltung “Genug ist genug” am 1. Juli mitunterstützt. Auf neuwal schreibt Franzobel über seine Motivation und Gedanken zu “Genug ist genug”, zu Arigona Zogaj, zur Aufklärung und zu Europa.

Interviews

„Es ist das inhumanste und menschenunwürdigste das man Arigona Zogaj antut“ – neuwal im Gespräch mit Alfons Haider 

Alfons Haider ist eine der wenigen Stimmen in Österreich, die öffentlich über das Thema „Arigona Zogaj“ von einer anderen Sichtweise redet. Er spricht sich sogar für eine Hochzeit mit Arigona Zogaj aus: „Wenn ich wüsste, dass es ihr helfen würde, dann würde ich Arigona auch heiraten. Das wäre dann aber keine Scheinehe, sondern das wäre aus Liebe und aus ganzem Herzen und mit voller Überzeugung. Das würde ich auch wirklich tun“, wird er in der Tageszeitung ÖSTERREICH zitiert.

Ich möchte mehr über die Beweggründe von Alfons Haider erfahren und bedanke mich, dass er die Einladung zu einem kurzen Gespräch angenommen hat.