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neuwal hat die zehn landesweit kandidierenden Spitzenkandidaten in Kärnten von SPÖ, FPÖ, ÖVP, GRÜNE, TEAM KÄRNTEN, NEOS, FAIR, ERDE, KPÖ und BZÖ mit den selben 15 Thesen und Fragen im neuwal Barometer zur Kärnten-Wahl konfrontiert und die Antworten in kurzen Videocasts aufgenommen. Die Aufgabe der Kandidaten war es, sich am neuwal Barometer von 1 (stimme nicht zu) bis 10 (stimme zu) zu positionieren und mit einem kurzen Statement zu argumentieren. neuwal macht das, um dir Kandidaten mit ihren Positionen vorzustellen, diese untereinander vergleichbar zu machen und um dir bei deiner Wahlentscheidung weiterzuhelfen. Positioniere dich selbst am Barometer und finde heraus, wer ‚deine‘ Partei ist.

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These 2: Mobile Pflegedienste und 24-Stunden-Betreuung sollen vom Land stärker gefördert werden.


  

Die Positionen und Argumente im Detail

Peter Kaiser (SPÖ)
Die meisten Menschen möchten sehr, sehr gerne zu Hause alt werden und ihren Lebensabend fristen. Daher sind mobile Angebote, gemeinsame Einrichtung für Betreutes Wohnen etwas Wichtiges. Aber es wird in manchen Bereichen ohne 24-Stunden-Hilfe nicht gehen. Daher ‚Ja‘ zu entsprechenden Förderungen dann, wenn auch die Arbeitskräfte anständig und kollektivvertraglich behandelt und bezahlt werden.

Peter Kaiser im neuwal Barometer


Gernot Darmann (FPÖ)
Das findet meine volle Zustimmung und die Zustimmung der Freiheitlichen Partei in Kärnten. Denn es ist uns wichtig, dass das Steuergeld in den Menschen investiert wird, in die Pflege am Menschen investiert wird und nicht in Gebäudestrukturen.

Gernot Darmann im neuwal Barometer


Christian Benger (ÖVP)
Ein ganz klares ‚Ja‘, 10 Punkte. Wir brauchen hier die mobile Betreuung. Wir brauchen hier die Betreuung, die wir uns leisten können. Und wenn wir uns den Rechnungshofbericht anschauen, gibt der ganz klar vor: Wir haben im stationären Bereich zu viele Kosten und wir wissen, dass wir im mobilen Bereich hier das wesentlich besser machen können. Für den Menschen besser machen können, weil jeder hier fühlt sich zu Hause besser. Er fühlt sich einfach geborgener. Und dann ist es noch dazu finanziell sinnvoller. Daher ganz klar: 10 Punkte.

Christian Benger im neuwal Barometer


Rolf Holub (GRÜNE)
Unbedingt.

Rolf Holub im neuwal Barometer


Gerhard Köfer (Team Kärnten)
Altern in Würde ist ein Grundanliegen des Team Kärntens. Wir haben demensprechend auch im Landtag dafür bereits die Vorkehrungen getroffen. Eine individuelle Betreuung älterer Menschen muss möglich sein. Der Ausbau mobiler Dienste – auch das ist uns eine Herzensangelegenheit. Letztendlich werden Menschen leider immer wieder sehr früh und sehr oft ins Heim gesteckt, weil die 24-Stunden-Betreuung einfach nicht sehr gut vorhanden ist. Daher werden wir dem zustimmen.

Gerhard Köfer im neuwal Barometer


Markus Unterdorfer-Morgenstern (NEOS)
Pflege im eigenen Umfeld ist natürlich für die Menschen immer angenehmer als in diversen Einrichtungen. Wobei man natürlich auch die pflegenden Angehörigen nicht vergessen darf. Ich stimme zu mit 9.

Markus Unterdorfer-Morgenstern im neuwal Barometer


Marion Mitsche (FAIR)
Das bewerte ich mit Sieben. Das Land Kärnten sollte mehr in diesen Bereichen finanzieren: Der mobilen Betreuung oder auch der 24-Stunden-Pflege. Es geht aber hier auch vor allem darum, dass man diese ganzen Konzepte überdenken sollte, wie man das aufrecht erhalten kann. Denn gerade, wenn man die 24-Stunden-Pflege heutzutage betrachtet, dann schaut das so aus, dass nur wenige Leute sich das eigentlich leisten können und, dass wir auch mit dieser 24-Stunden-Pflege vor allem ArbeitnehmerInnen aus dem Osten bei dieser Arbeit auch ausbeuten. Das heißt, hier müssen wir komplett andere Konzepte anbieten. Und es darf nicht auf die Kosten von alternativen Betreuungsmöglichkeiten gehen.

Marion Mitsche im neuwal Barometer


Bettina Pirker (KPÖ)
Die Pflege ist genauso wie die Kinderbetreuung selbstverständlich auch Aufgabe unserer Gesellschaft. Das heißt, wir müssen unbedingt darauf achten, dass sowohl die Menschen, die Betreuung brauchen aber auch die Pflegenden und Betreuenden menschenwürdige Bedingungen vorfinden. Derzeit ist es ja so: Die, die sich eher schlecht als gut um Geld und Vermögen kümmern werden unverschämt gut bezahlt. Die, die sich um Menschen kümmern, werden unverschämt schlecht bezahlt. Da muss Gerechtigkeit her. Sind wir ehrlich: Wenn Sie oder ich einmal pflegebedürftig sind, wen werden Sie dringender brauchen? Wen werden Sie Ihr Leben anvertrauen? Dem Bankier oder der PflegerIn. Finanzierbar wäre das alles leicht durch eine entsprechende Erbschaftssteuer, die dann in einen Pflegefond einfließt.

Bettina Pirker im neuwal Barometer


Vanessa Rainer (ERDE)

Vanessa Rainer im neuwal Barometer


Helmut Nikel (BZÖ)
Ja, natürlich. Wir fordern beispielsweise ein Ausbildungsstipendium für Pflegekräfte. Alle sprechen ständig über die Pflege und wie entscheidend dieser Bereich für die Zukunft sein wird. Gleichzeitig gibt es aber viele in diesem Bereich, die sich da weiterbilden wollen aber die Ausbildung dann auch doch selbst finanzieren müssen. Das ist ein Widerspruch. Scheinbar will man da viele in die Pflege bringen aber auf niedrigem Niveau halten. Wir wollen eben Top-Pflege für unsere Zukunft und für alle jene Generationen, die unser Land aufgebaut hat. Dafür muss man eben auch Maßnahmen ergreifen, dementsprechend. Und hier ist das BZÖ wie schon seit jeher – wir spielen eben eine Vorreiterrolle.

Helmut Nikel im neuwal Barometer


Mit dem neuwal Barometer hast du nun fünf Möglichkeiten dein politisches Wissen zu stärken und dich fit für die Wahl zu machen:

  1. Informiere dich!
    Schau Dir Kandidaten, Positionen und Barometer-Bewertungen an.
  2. Mach deinen eigenen Faktencheck
    Finde heraus, wie viel du über die Partei und den Kandidaten weißt.
  3. Finde deinen Kandidaten
    Deine Wahlentscheidungshilfe: finde heraus, wer deine (wählbare) Partei ist.
  4. Politik spielerisch lernen!
    Diesmal gibt es zwei Spielmöglichkeiten zum Downloaden und für Workshops:
    Die neuwal Elefantenrunde – das Barometer-Kartenspiel!
  5. Komm zu einem Workshop!
    Bist Du Lehrer oder Schüler?
    Melde Dich zu einem kostenlosen neuwal PopUpPolitik-Workshop in Kärnten an!

 

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Mit der neuwal Elefantenrunde – einem politischen Kartenspiel mit verdeckten Rollen – bringt neuwal Parteien, Politik und Positionen spielerisch näher. Im PopUpPolitik Workshop machen wir dich fit für die bevorstehende Wahl. Zur Sache geht es in den Politiker-Diskussionsrunden, wo du Politiker direkt mit deinen Fragen und Themen konfrontieren kannst.

Unser Angebot: Du kannst dich jetzt für PopUpPolitik und die Elefantenrunde in Kärnten kostenlos anmelden.

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Ziel
Ziel ist es, die unterschiedlichen Positionen zu aktuellen politischen Themen der Parteien systemisch mit Hilfe einer Skala sichtbar zu machen, damit Sichtweisen und Unterschiede besser verstanden und verglichen werden können. Das Motto dabei lautet: Making politics a better place.

Kollaborativ
Bei der Fragenausarbeitung arbeitet neuwal eng mit JournalistInnen sowie WählerInnen und Wählern zusammen, damit einen Barometer-Fragen- und Thesenkatalog publiziert wird, der möglichst nahe an den relevanten Themen liegt.

Transparenz
Das neuwal Barometer zeigt alle Positionen und Werte der Parteien im direkten Vergleich an um sich selbst ein möglichst breites Bild über eine eigene Positionsentscheidung machen zu können.

Voting Indicator Tool
UserInnen können sich über das neuwal Barometer-Tool in die Rolle „ihrer“ jeweiligen PolitikerInnen und Parteien versetzen. Sie erfahren in einem zweistufigen Verfahren nicht nur ob Sie „ihren“ Kandidaten richtig einschätzen können sondern auch, welche(r) KandidatIn Ihnen am nächsten steht.

 

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Der Weg zur Politischen Bildung führt bei neuwal über Onlinejournalismus und neuen Formaten. Ich liebe Digital, Medien, Politik und lebe den Digital Mindshift. Am liebsten setze ich für Medienunternehmen strategisch und operativ neue Formate und digitale Produkte um. 9 Jahre Führungspositionen im Bereich Global Digital Strategy in internationalen Konzernen, sieben Jahre selbständig in den Bereichen Digitale Transformation, Digitale Strategie, Journalismus und Medien Strategien, Digitales Marketing, Innovation, Web-Technologie. Nebenbei Bike and Yoga. Making journalism and politics a better place. Seit April 2018 bei der Rechercheplattform addendum.org.