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neuwal hat die zehn landesweit kandidierenden Spitzenkandidaten in Kärnten von SPÖ, FPÖ, ÖVP, GRÜNE, TEAM KÄRNTEN, NEOS, FAIR, ERDE, KPÖ und BZÖ mit den selben 15 Thesen und Fragen im neuwal Barometer zur Kärnten-Wahl konfrontiert und die Antworten in kurzen Videocasts aufgenommen. Die Aufgabe der Kandidaten war es, sich am neuwal Barometer von 1 (stimme nicht zu) bis 10 (stimme zu) zu positionieren und mit einem kurzen Statement zu argumentieren. neuwal macht das, um dir Kandidaten mit ihren Positionen vorzustellen, diese untereinander vergleichbar zu machen und um dir bei deiner Wahlentscheidung weiterzuhelfen. Positioniere dich selbst am Barometer und finde heraus, wer ‚deine‘ Partei ist.

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These 10: Die Beschlüsse der Kärntner Landesregierung sollen – auch für die vergangenen Jahre – öffentlich einsehbar sein.


  

Die Positionen und Argumente im Detail

Peter Kaiser (SPÖ)
Wir sind eine gläserne Regierung. Wir haben das von allem Anfang an gemacht – uneingeschränkt ‚Ja‘.

Peter Kaiser im neuwal Barometer


Gernot Darmann (FPÖ)
Natürlich ist das so. Das verhält sich ja gleich wie im Bereich der Offenlegung aller Investitionen an Steuermitteln. Denn der Steuerzahler und Souverän hat natürlich ein ursprüngliches Recht darauf zu sehen, welche Beschlüsse von welchem Politiker gefasst wurden. Welche Auswirkungen daraufhin auch bei ihm selber spürbar wurden. Das heißt, das ist gelebte Transparenz. Und als Freiheitlicher Politiker kann man sich das nur wünschen.

Gernot Darmann im neuwal Barometer


Christian Benger (ÖVP)
Kurze knappe Antwort: Ist umgesetzt. Wir reden nicht mit dem Konjunktiv, sondern ist umgesetzt.

Christian Benger im neuwal Barometer


Rolf Holub (GRÜNE)
Überhaupt kein Problem für mich. Weil sonst gibt es keine Kontrolle.

Rolf Holub im neuwal Barometer


Gerhard Köfer (Team Kärnten)
Ja, der Bürger hat das Recht – da sage ich ganz klar – ungefiltert und ungeschönt und ungeschminkt die Wahrheit zu erfahren. Was läuft hinter den Kulissen? Das ist auch zum Teil unsere Aufgabe im Laufe der letzten Jahre gewesen den zweiten Teil der Wahrheit zu erklären. Hier wäre auch ein Transparenzgesetz sehr notwendig. Es sollten aber nicht nur Beschlüsse offengelegt werden, sondern auch Akten. Man sollte auch das nachvollziehen können. Wir machen das im Straßenbaubereich bereits schon seit längerer Zeit. Es ergibt vor allem ein umfassendes Gesamtbild über die Arbeit der Regierung, die ja auch mit geliehenem Geld oder treuhänderisch verwalteten Geld der Steuerzahler umgehen muss. Und der hat das Recht zu wissen was läuft. Daher stimmen wir zu.

Gerhard Köfer im neuwal Barometer


Markus Unterdorfer-Morgenstern (NEOS)
Wir NEOS stehen immer für eine Transparenz. Der Staat soll für die Bürger tätig sein und da gibt es nichts zu verstecken. Also klares 10.

Markus Unterdorfer-Morgenstern im neuwal Barometer


Marion Mitsche (FAIR)
Das bewerte ich natürlich auch mit 10. Dass die Beschlüsse, die die Regierung fällt und die, die im Landtag gefällt werden, dass die für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Da wird es natürlich auch wichtig sein, das ganze auch gut zu strukturieren, benutzerfreundlich zu machen. Sei es jetzt themenspezifisch. Aber es wird natürlich auch interessant sein für die Bevölkerung, wie hat dann auch welche Partei abgestimmt. Und diese Informationen sollten leicht zugänglich gemacht werden.

Marion Mitsche im neuwal Barometer


Bettina Pirker (KPÖ)
Ja, selbstverständlich. Wir brauchen eine gläserne Verwaltung – nicht gläserne Bürger und Bürgerinnen. Transparenz ist das beste Mittel gegen Korruption und die Grundlage für Menschen, die sich eine politische Meinung bilden wollen. Derzeit werden wir immer mehr überwacht. Wir dürfen nicht einmal mehr Schals tragen, wenn uns kalt ist. Gleichzeitig ist überall Gesichtserkennungs-Software installiert und demnächst wird jeder unserer Schritte verfolgbar werden. Die Regierenden vergessen, für wen sie arbeiten: Sie arbeiten für uns, für die Bürger und Bürgerinnen. Das heißt, die Kontrollfunktion muss bei den Bürgern und Bürgerinnen liegen. Dafür ist es notwendig, dass alle Informationen leicht zugänglich und für uns alle verständlich gemacht werden.

Bettina Pirker im neuwal Barometer

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Vanessa Rainer (ERDE)

Vanessa Rainer im neuwal Barometer


Helmut Nikel (BZÖ)
Genau hier braucht es sogar eine öffentliche Datenbank meiner Meinung, auf der man klar erkennt, wer, wofür und was ausgegeben wurde. Und da sollte eigentlich Kärnten transparent genug sein. Und die Bevölkerung sollte da Einsicht nehmen können.

Helmut Nikel im neuwal Barometer


Mit dem neuwal Barometer hast du nun fünf Möglichkeiten dein politisches Wissen zu stärken und dich fit für die Wahl zu machen:

  1. Informiere dich!
    Schau Dir Kandidaten, Positionen und Barometer-Bewertungen an.
  2. Mach deinen eigenen Faktencheck
    Finde heraus, wie viel du über die Partei und den Kandidaten weißt.
  3. Finde deinen Kandidaten
    Deine Wahlentscheidungshilfe: finde heraus, wer deine (wählbare) Partei ist.
  4. Politik spielerisch lernen!
    Diesmal gibt es zwei Spielmöglichkeiten zum Downloaden und für Workshops:
    Die neuwal Elefantenrunde – das Barometer-Kartenspiel!
  5. Komm zu einem Workshop!
    Bist Du Lehrer oder Schüler?
    Melde Dich zu einem kostenlosen neuwal PopUpPolitik-Workshop in Kärnten an!

 

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Mit der neuwal Elefantenrunde – einem politischen Kartenspiel mit verdeckten Rollen – bringt neuwal Parteien, Politik und Positionen spielerisch näher. Im PopUpPolitik Workshop machen wir dich fit für die bevorstehende Wahl. Zur Sache geht es in den Politiker-Diskussionsrunden, wo du Politiker direkt mit deinen Fragen und Themen konfrontieren kannst.

Unser Angebot: Du kannst dich jetzt für PopUpPolitik und die Elefantenrunde in Kärnten kostenlos anmelden.

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Ziel
Ziel ist es, die unterschiedlichen Positionen zu aktuellen politischen Themen der Parteien systemisch mit Hilfe einer Skala sichtbar zu machen, damit Sichtweisen und Unterschiede besser verstanden und verglichen werden können. Das Motto dabei lautet: Making politics a better place.

Kollaborativ
Bei der Fragenausarbeitung arbeitet neuwal eng mit JournalistInnen sowie WählerInnen und Wählern zusammen, damit einen Barometer-Fragen- und Thesenkatalog publiziert wird, der möglichst nahe an den relevanten Themen liegt.

Transparenz
Das neuwal Barometer zeigt alle Positionen und Werte der Parteien im direkten Vergleich an um sich selbst ein möglichst breites Bild über eine eigene Positionsentscheidung machen zu können.

Voting Indicator Tool
UserInnen können sich über das neuwal Barometer-Tool in die Rolle „ihrer“ jeweiligen PolitikerInnen und Parteien versetzen. Sie erfahren in einem zweistufigen Verfahren nicht nur ob Sie „ihren“ Kandidaten richtig einschätzen können sondern auch, welche(r) KandidatIn Ihnen am nächsten steht.

 

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Der Weg zur Politischen Bildung führt bei neuwal über Onlinejournalismus und neuen Formaten. Ich liebe Digital, Medien, Politik und lebe den Digital Mindshift. Am liebsten setze ich für Medienunternehmen strategisch und operativ neue Formate und digitale Produkte um. 9 Jahre Führungspositionen im Bereich Global Digital Strategy in internationalen Konzernen, sieben Jahre selbständig in den Bereichen Digitale Transformation, Digitale Strategie, Journalismus und Medien Strategien, Digitales Marketing, Innovation, Web-Technologie. Nebenbei Bike and Yoga. Making journalism and politics a better place. Seit April 2018 bei der Rechercheplattform addendum.org.