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neuwal hat die fünf landesweit kandidierenden Spitzenkandidaten von ÖVP, SPÖ, FPÖ, GRÜNEN und NEOS mit den selben 15 Thesen und Fragen im neuwal Barometer zur Niederösterreich-Wahl konfrontiert und die Antworten in kurzen Videocasts aufgenommen. Die Aufgabe der Kandidaten war es, sich am neuwal Barometer von 1 (stimme nicht zu) bis 10 (stimme zu) zu positionieren und mit einem kurzen Statement zu argumentieren. neuwal macht das, um dir Kandidaten mit ihren Positionen vorzustellen, diese untereinander vergleichbar zu machen und um dir bei deiner Wahlentscheidung weiterzuhelfen. Positioniere dich selbst am Barometer und finde heraus, wer ‚deine‘ Partei ist.

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Frage 11: Wir setzen uns für eine Abschaffung der Pflichtmitgliedschaft der Kammern ein..

  

Die Positionen und Argumente im Detail

Johanna Mikl-Leitner (ÖVP)
Ich bin für die Beibehaltung der Pflichtmitgliedschaft. Weil das vor allem auch Leistungen für unsere Betriebe bringt. Worum es mir geht: Um einen effektiven Mitteleinsatz. Und das heißt auch Beitragssenkung. Und diese Beitragssenkung muss spürbar sein.

Johanna Mikl-Leitner im neuwal Barometer


Franz Schnabl (SPÖ)
Dem stimme ich nicht zu. Ich glaube, dass das Modell der Sozialpartnerschaft für Österreich, für die Länder und für den Bund, für alle Beteiligten enorm hohe Vorteile gebracht hat. Ob das der soziale Frieden, der Interessensausgleich zwischen den einzelnen Organisationen teilen und Instituten betrifft auf der einen Seite. Auf der anderen Seite gehört auch dazu, dass eine Balance, ein Check-and-Balances auch hier möglich ist. Das heißt, es ist eine wesentliche Form der Partizipation, der politischen Willensbildung durch Kammern. Worüber man reden kann, ist mit Sicherheit die Ausgestaltung der Möglichkeiten, was die Beiträge betrifft und auch die Definition der Mitwirkungsmöglichkeiten.

Franz Schnabl im neuwal Barometer


Udo Landbauer (FPÖ)
Es geht auf alle Fälle um eine nachhaltige Reform der Kammern. Und das ist ganz, ganz wichtig. Wir sehen, wie sich der Kammerstaat entwickelt hat. Die Kammerrücklagen in Milliardenhöhe gebildet haben und sich so ein Staat-im-Staat gebildet hat. Und das sehen wir sehr, sehr kritisch. Und da bedarf es einer dringenden Reform. Denn es ist ja nicht gesagt, dass der Arbeitnehmer – wenn wir jetzt bei der Arbeiterkammer bleiben – auch wirklich die entsprechende Vertretung bekommt, die er erstens haben will und zweitens, die sich durch die Umlage auch abzeichnen sollte. Und speziell bei Prozessen, die von der Arbeiterkammer geführt werden hört man immer wieder von Fällen, dass nur diese Fälle übernommen werden, wo ein Sieg quasi sicher ist. Und strittige Fälle werden erst gar nicht aufgegriffen. Und dafür brauchen die Arbeitnehmer keine Kammer, das könnten sie auch selbst machen. Dieses Risiko selbst eingehen, hätten sie auch nicht weniger davon.

Udo Landbauer im neuwal Barometer


Helga Krismer (GRÜNE)
In einer modernen Demokratie ist es richtig und gut, dass sich die Interessensgruppen auch demokratisch äußern können und Teil des Gesamtprojektes sind. Das ist ein Stück Österreich. Was wir schon glauben, ist, dass die Kammer sich selber endlich einmal entstauben sollte und reformieren. Aber grundsätzlich ist dieses System ein gutes.

Helga Krismer im neuwal Barometer


Indra Collini (NEOS)
Stimme ich voll und ganz zu. Weil eine gute Interessensvertretung mit einem guten und kundenorientierten Service gar keinen Zwang braucht. Da sind die Mitglieder freiwillig, die gehen dort freiwillig hin, die gehen dort gerne hin bei so einer Interessensvertretung, genauso wie es beim ÖAMTC ist oder auch bei der Österreichischen Hotelier-Vereinigung. Wir wollen die Kammern ins 21. Jahrhundert bringen.

Indra Collini im neuwal Barometer


Mit der neuwal Elefantenrunde – einem politischen Kartenspiel mit verdeckten Rollen – bringt neuwal Parteien, Politik und Positionen spielerisch näher. Im PopUpPolitik Workshop machen wir dich fit für die bevorstehende Wahl. Zur Sache geht es in den Politiker-Diskussionsrunden, wo du Politiker direkt mit deinen Fragen und Themen konfrontieren kannst.
Unser Angebot: Du kannst dich jetzt für PopUpPolitik und die Elefantenrunde in Niederösterreich kostenlos anmelden.

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Mit dem neuwal Barometer hast du nun fünf Möglichkeiten dein politisches Wissen zu stärken und dich fit für die Wahl zu machen:

  1. Informiere dich!
    Schau Dir Kandidaten, Positionen und Barometer-Bewertungen an.
  2. Mach deinen eigenen Faktencheck
    Finde heraus, wie viel du über die Partei und den Kandidaten weißt.
  3. Finde deinen Kandidaten
    Deine Wahlentscheidungshilfe: finde heraus, wer deine (wählbare) Partei ist.
  4. Politik spielerisch lernen!
    Diesmal gibt es zwei Spielmöglichkeiten zum Downloaden und für Workshops:
    Die neuwal Elefantenrunde – das Barometer-Kartenspiel!
  5. Komm zu einem Workshop!
    Bist Du Lehrer oder Schüler?
    Melde Dich zu einem kostenlosen neuwal PopUpPolitik-Workshop in Niederösterreich an!

 

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Ziel
Ziel ist es, die unterschiedlichen Positionen zu aktuellen politischen Themen der Parteien systemisch mit Hilfe einer Skala sichtbar zu machen, damit Sichtweisen und Unterschiede besser verstanden und verglichen werden können. Das Motto dabei lautet: Making politics a better place.

Kollaborativ
Bei der Fragenausarbeitung arbeitet neuwal eng mit JournalistInnen sowie WählerInnen und Wählern zusammen, damit einen Barometer-Fragen- und Thesenkatalog publiziert wird, der möglichst nahe an den relevanten Themen liegt.

Transparenz
Das neuwal Barometer zeigt alle Positionen und Werte der Parteien im direkten Vergleich an um sich selbst ein möglichst breites Bild über eine eigene Positionsentscheidung machen zu können.

Voting Indicator Tool
UserInnen können sich über das neuwal Barometer-Tool in die Rolle „ihrer“ jeweiligen PolitikerInnen und Parteien versetzen. Sie erfahren in einem zweistufigen Verfahren nicht nur ob Sie „ihren“ Kandidaten richtig einschätzen können sondern auch, welche(r) KandidatIn Ihnen am nächsten steht.

 

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Der Weg zur Politischen Bildung führt bei neuwal über Onlinejournalismus und neuen Formaten. Ich liebe Digital, Medien, Politik und lebe den Digital Mindshift. Am liebsten setze ich für Medienunternehmen strategisch und operativ neue Formate und digitale Produkte um. 9 Jahre Führungspositionen im Bereich Global Digital Strategy in internationalen Konzernen, sieben Jahre selbständig in den Bereichen Digitale Transformation, Digitale Strategie, Journalismus und Medien Strategien, Digitales Marketing, Innovation, Web-Technologie. Nebenbei Bike and Yoga. Making journalism and politics a better place. Seit April 2018 im super Team der Rechercheplattform addendum.org. Und Fermata bei neuwal.