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neuwal hat die fünf landesweit kandidierenden Spitzenkandidaten von ÖVP, SPÖ, FPÖ, GRÜNEN und NEOS mit den selben 15 Thesen und Fragen im neuwal Barometer zur Niederösterreich-Wahl konfrontiert und die Antworten in kurzen Videocasts aufgenommen. Die Aufgabe der Kandidaten war es, sich am neuwal Barometer von 1 (stimme nicht zu) bis 10 (stimme zu) zu positionieren und mit einem kurzen Statement zu argumentieren. neuwal macht das, um dir Kandidaten mit ihren Positionen vorzustellen, diese untereinander vergleichbar zu machen und um dir bei deiner Wahlentscheidung weiterzuhelfen. Positioniere dich selbst am Barometer und finde heraus, wer ‚deine‘ Partei ist.

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Frage 6: Wir möchten ein 365-Euro-Jahresticket für den gesamten öffentlichen Verkehr im Bundesland Niederösterreich umsetzen.

  

Die Positionen und Argumente im Detail

Johanna Mikl-Leitner (ÖVP)
Dieses Ticket ist derzeit nicht finanzierbar und wird nur von der Bundeshauptstadt, von der Millionen-Stadt Wien, angeboten. In einem Flächenbundesland wie Niederösterreich oder in allen anderen Bundesländern kann dieses Ticket derzeit aus finanziellen Gründen nicht angeboten werden. Entscheidend ist aber, was wir in Niederösterreich machen, vor allem Taktverdichtung und Ausbau des öffentlichen Verkehrs.

Johanna Mikl-Leitner im neuwal Barometer


Franz Schnabl (SPÖ)
Dem stimme ich voll und ganz zu, weil es eine Kernforderung der Sozialdemokratischen Partei jetzt für die nächste Wahlbewegung sein wird. Und weil wir davon überzeugt sind, dass wir den öffentlichen Verkehr stärken müssen. Das 365-Euro-Ticket hat nicht nur eine soziale Komponente, die Teilnahme oder Inanspruchnahme des öffentlichen Verkehrs für alle, insbesondere die Pendler leichter zu ermöglichen, sondern vor allem ist es auch ein Signal für den Klima- und Umweltschutz.

Franz Schnabl im neuwal Barometer


Udo Landbauer (FPÖ)
Ja, das wollen wir auf alle Fälle. Aber zusätzlich muss das Top-Jugend-Ticket auch auf Studenten ausgeweitet werden. Das Top-Jugend-Ticket geht auf eine Initiative von uns Freiheitlichen zurück. Da wäre es wichtig, hier anzusetzen und das endlich umzusetzen. Aber gleich sagen, auch zum Beispiel auch für Senioren entsprechende Ermäßigungen und Rabattierungen anzubieten. Denn ein 365-Euro-Jahresticket oder zu welchem Betrag es dann auch wirklich kommen wird, ist zwar schön, nützt aber den Senioren nichts, die vielleicht zwei- oder dreimal pro Jahr vom Waldviertel nach Wien pendeln müssen… Die werden sich nicht dieses Jahresticket kaufen. Die brauchen auch entsprechende Rabattierungen für Einzeltickets.

Udo Landbauer im neuwal Barometer


Helga Krismer (GRÜNE)
Ja, das wollen die Grünen, ein 365-Euro-Ticket in Niederösterreich. Das ist machbar, das ist leistbar und ist genau das Angebot für guten öffentlichen Verkehr.

Helga Krismer im neuwal Barometer


Indra Collini (NEOS)
Da sind wir in der Mitte. Weil, es ist in Niederösterreich grundsätzlich ein Problem, dass im ländlichen Raum die Anbindung fehlt. Es ist eine Herausforderung. Viele Menschen könnten dieses Angebot eines solchen Jahrestickets gar nicht nutzen. Wir setzen uns daher dafür ein, dass das Jugendticket ausgeweitet wird. Nämlich so, dass es Studenten und auch Auszubildende in Zukunft nutzen können. Und das Jugendticket, das gilt ja für Wien, Niederösterreich und fürs Burgenland. Und uns ist es ein großes Anliegen, dass der ländliche Raum besser angebunden wird und, dass man auch neue Verkehrslösungen für den ländlichen Raum andenkt. Das Modell der Grünen hier, mit dieser Gieskannen-Förderung, 365-Euro-Jahrestickets, das finden wir in dem Fall zu kurz gedacht.

Indra Collini im neuwal Barometer


Mit der neuwal Elefantenrunde – einem politischen Kartenspiel mit verdeckten Rollen – bringt neuwal Parteien, Politik und Positionen spielerisch näher. Im PopUpPolitik Workshop machen wir dich fit für die bevorstehende Wahl. Zur Sache geht es in den Politiker-Diskussionsrunden, wo du Politiker direkt mit deinen Fragen und Themen konfrontieren kannst.
Unser Angebot: Du kannst dich jetzt für PopUpPolitik und die Elefantenrunde in Niederösterreich kostenlos anmelden.

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Mit dem neuwal Barometer hast du nun fünf Möglichkeiten dein politisches Wissen zu stärken und dich fit für die Wahl zu machen:

  1. Informiere dich!
    Schau Dir Kandidaten, Positionen und Barometer-Bewertungen an.
  2. Mach deinen eigenen Faktencheck
    Finde heraus, wie viel du über die Partei und den Kandidaten weißt.
  3. Finde deinen Kandidaten
    Deine Wahlentscheidungshilfe: finde heraus, wer deine (wählbare) Partei ist.
  4. Politik spielerisch lernen!
    Diesmal gibt es zwei Spielmöglichkeiten zum Downloaden und für Workshops:
    Die neuwal Elefantenrunde – das Barometer-Kartenspiel! (ab 10.01.2018)
    Wert hat’s gesagt? (ab 14.01.2018)
  5. Komm zu einem Workshop!
    Bist Du Lehrer oder Schüler?
    Melde Dich zu einem kostenlosen neuwal PopUpPolitik-Workshop in Niederösterreich an!

 

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Ziel
Ziel ist es, die unterschiedlichen Positionen zu aktuellen politischen Themen der Parteien systemisch mit Hilfe einer Skala sichtbar zu machen, damit Sichtweisen und Unterschiede besser verstanden und verglichen werden können. Das Motto dabei lautet: Making politics a better place.

Kollaborativ
Bei der Fragenausarbeitung arbeitet neuwal eng mit JournalistInnen sowie WählerInnen und Wählern zusammen, damit einen Barometer-Fragen- und Thesenkatalog publiziert wird, der möglichst nahe an den relevanten Themen liegt.

Transparenz
Das neuwal Barometer zeigt alle Positionen und Werte der Parteien im direkten Vergleich an um sich selbst ein möglichst breites Bild über eine eigene Positionsentscheidung machen zu können.

Voting Indicator Tool
UserInnen können sich über das neuwal Barometer-Tool in die Rolle „ihrer“ jeweiligen PolitikerInnen und Parteien versetzen. Sie erfahren in einem zweistufigen Verfahren nicht nur ob Sie „ihren“ Kandidaten richtig einschätzen können sondern auch, welche(r) KandidatIn Ihnen am nächsten steht.

 

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Der Weg zur Politischen Bildung führt bei neuwal über Onlinejournalismus und neuen Formaten. Ich liebe Digital, Medien, Politik und lebe den Digital Mindshift. Am liebsten setze ich für Medienunternehmen strategisch und operativ neue Formate und digitale Produkte um. 9 Jahre Führungspositionen im Bereich Global Digital Strategy in internationalen Konzernen, sieben Jahre selbständig in den Bereichen Digitale Transformation, Digitale Strategie, Journalismus und Medien Strategien, Digitales Marketing, Innovation, Web-Technologie. Nebenbei Bike and Yoga. Making journalism and politics a better place. Seit April 2018 im Team der Rechercheplattform addendum.org.