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neuwal hat die fünf landesweit kandidierenden Spitzenkandidaten von ÖVP, SPÖ, FPÖ, GRÜNEN und NEOS mit den selben 15 Thesen und Fragen im neuwal Barometer zur Niederösterreich-Wahl konfrontiert und die Antworten in kurzen Videocasts aufgenommen. Die Aufgabe der Kandidaten war es, sich am neuwal Barometer von 1 (stimme nicht zu) bis 10 (stimme zu) zu positionieren und mit einem kurzen Statement zu argumentieren. neuwal macht das, um dir Kandidaten mit ihren Positionen vorzustellen, diese untereinander vergleichbar zu machen und um dir bei deiner Wahlentscheidung weiterzuhelfen. Positioniere dich selbst am Barometer und finde heraus, wer ‚deine‘ Partei ist.

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Frage 5: Bürgerinnen und Bürger sollen öffentlich einsehen und nachvollziehen können, was mit öffentlichen Mitteln passiert.

  

Die Positionen und Argumente im Detail

Johanna Mikl-Leitner (ÖVP)
Bereits bei meinem Amtsantritt habe ich gesagt, dass wir die Transparenzdatenbank umsetzen. Und sie ist auch jetzt in technischer Umsetzung, damit wir im Herbst auch tatsächlich die Transparenzdatenbank befüllt haben. Die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler haben ein Recht darauf, was mit ihrem Steuergeld passiert. Und es ist vor allem auch wichtig, mit der Transparenzdatenbank kann man auch die Sinnhaftigkeit der Förderungen überprüfen, ob sie Wirkung zeigen oder nicht. Das heißt sie ist auch ein wichtiges Steuerungsinstrument.

Johanna Mikl-Leitner im neuwal Barometer


Franz Schnabl (SPÖ)
Dem stimme ich in sehr hohem Ausmaß zu. Bürgerinnen und Bürger sollten wissen, was mit den Möglichkeiten und Mitteln, die das Land einsetzt, die der Bund einsetzt passiert. Das ist auch eine Voraussetzung für Mitbestimmung, für mehr Demokratie und Partizipation im Prinzip. Wir wollen auch sicherstellen, dass die Bürger alle mit ihrem Geld vorangetriebenen Projekte kennen. Und dazu ist es notwendig, all das offen zu legen und auch die Rechnungslegungen offen zu legen. Insbesondere Förderungen müssen entsprechend Transparenz sein. Wir sollen als Land in der Transparenzdatenbank endlich unsere Arbeit und Verantwortung wahrnehmen und wir sollen auch sicherstellen, dass die Bürgerinnen und Bürger vorab informiert sind, bevor Beschlüsse stattfinden. Dazu gehört, dass wir als Politiker nicht nur sagen, was wir uns vornehmen, welche Projekte wir vorhaben, sondern, dass wir die Bürgerinnen und Bürger auch mitbestimmen lassen.

Franz Schnabl im neuwal Barometer


Udo Landbauer (FPÖ)
Das ist ganz klar, da geht es schlicht und ergreifend ums Steuergeld unserer Landsleute, das sie erwirtschaftet haben und dass sie quasi der Politik treuhändisch übergeben haben. Und selbstverständlich ist es da wichtig, auch Transparenz zu schaffen. Und ein Schritt wäre da schon gewesen, die Transparenzdaten. Wo sich halt leider die ÖVP Niederösterreich bis heute weigert, diese Datenbank zu füllen und damit auch weiterhin Mehrfach-Förderungen in Millionenhöhe ermöglicht und das Geld damit verschleudert wird. Also, diese Möglichkeiten hätten wir bereits. Die Landespolitiker und da speziell die ÖVP Niederösterreich wären halt dringendst angehalten, diese Möglichkeiten auch zu nützen und den Bürgern diese Transparenz zu geben, die sie auch haben wollen.

Udo Landbauer im neuwal Barometer


Helga Krismer (GRÜNE)
Ja, wer wenn nicht die Grünen fordern das seit vielen Jahren ein. Und daher gibt es eine 10. Das muss für Bürgerinnen und Bürger alles einsichtig sein. Sie sind die beste Kontrolle, wenn es um Steuergeld geht

Helga Krismer im neuwal Barometer


Indra Collini (NEOS)
Da stimmen wir voll und ganz zu. Weil wir NEOS wollen einen gläsernen Staat und nicht den gläsernen Bürger. Wir sind der Meinung: Licht ist das beste Desinfektionsmittel gegen Freunderlwirtschaft und gegen Packelei. Wir BürgerInnen haben ein Recht darauf zu erfahren, was mit unserem Steuergeld passiert. Und bei der verschleppten Umsetzung der Transparenzdatenbank: Da sieht man auch, wie verantwortungslos die Altparteien mit diesem Thema umgehen.

Indra Collini im neuwal Barometer


Mit der neuwal Elefantenrunde – einem politischen Kartenspiel mit verdeckten Rollen – bringt neuwal Parteien, Politik und Positionen spielerisch näher. Im PopUpPolitik Workshop machen wir dich fit für die bevorstehende Wahl. Zur Sache geht es in den Politiker-Diskussionsrunden, wo du Politiker direkt mit deinen Fragen und Themen konfrontieren kannst.
Unser Angebot: Du kannst dich jetzt für PopUpPolitik und die Elefantenrunde in Niederösterreich kostenlos anmelden.

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Mit dem neuwal Barometer hast du nun fünf Möglichkeiten dein politisches Wissen zu stärken und dich fit für die Wahl zu machen:

  1. Informiere dich!
    Schau Dir Kandidaten, Positionen und Barometer-Bewertungen an.
  2. Mach deinen eigenen Faktencheck
    Finde heraus, wie viel du über die Partei und den Kandidaten weißt.
  3. Finde deinen Kandidaten
    Deine Wahlentscheidungshilfe: finde heraus, wer deine (wählbare) Partei ist.
  4. Politik spielerisch lernen!
    Diesmal gibt es zwei Spielmöglichkeiten zum Downloaden und für Workshops:
    Die neuwal Elefantenrunde – das Barometer-Kartenspiel! (ab 10.01.2018)
    Wert hat’s gesagt? (ab 14.01.2018)
  5. Komm zu einem Workshop!
    Bist Du Lehrer oder Schüler?
    Melde Dich zu einem kostenlosen neuwal PopUpPolitik-Workshop in Niederösterreich an!

 

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Mit der neuwal Elefantenrunde – einem politischen Kartenspiel mit verdeckten Rollen – bringt neuwal Parteien, Politik und Positionen spielerisch näher. Im PopUpPolitik Workshop machen wir dich fit für die bevorstehende Wahl. Zur Sache geht es in den Politiker-Diskussionsrunden, wo du Politiker direkt mit deinen Fragen und Themen konfrontieren kannst.

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Ziel
Ziel ist es, die unterschiedlichen Positionen zu aktuellen politischen Themen der Parteien systemisch mit Hilfe einer Skala sichtbar zu machen, damit Sichtweisen und Unterschiede besser verstanden und verglichen werden können. Das Motto dabei lautet: Making politics a better place.

Kollaborativ
Bei der Fragenausarbeitung arbeitet neuwal eng mit JournalistInnen sowie WählerInnen und Wählern zusammen, damit einen Barometer-Fragen- und Thesenkatalog publiziert wird, der möglichst nahe an den relevanten Themen liegt.

Transparenz
Das neuwal Barometer zeigt alle Positionen und Werte der Parteien im direkten Vergleich an um sich selbst ein möglichst breites Bild über eine eigene Positionsentscheidung machen zu können.

Voting Indicator Tool
UserInnen können sich über das neuwal Barometer-Tool in die Rolle „ihrer“ jeweiligen PolitikerInnen und Parteien versetzen. Sie erfahren in einem zweistufigen Verfahren nicht nur ob Sie „ihren“ Kandidaten richtig einschätzen können sondern auch, welche(r) KandidatIn Ihnen am nächsten steht.

 

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Der Weg zur Politischen Bildung führt bei neuwal über Onlinejournalismus und neuen Formaten. Ich liebe Digital, Medien, Politik und lebe den Digital Mindshift. Am liebsten setze ich für Medienunternehmen strategisch und operativ neue Formate und digitale Produkte um. 9 Jahre Führungspositionen im Bereich Global Digital Strategy in internationalen Konzernen, sieben Jahre selbständig in den Bereichen Digitale Transformation, Digitale Strategie, Journalismus und Medien Strategien, Digitales Marketing, Innovation, Web-Technologie. Nebenbei Bike and Yoga. Making journalism and politics a better place. Seit April 2018 im Team der Rechercheplattform addendum.org.