24Am Wochenende wurde zum wiederholten Male der von Experten als antisemitisch eingestufte „Al-Quds-Tag“ begangen. Eine neuwal Fotostrecke:

Der sogenannte „Al-Quds-Tag“ wurde 1979 vom iranischen Regime ins Leben gerufen. Hier wird regelmäßig zur Vernichtung Israels aufgerufen, die Flaggen Israels und der USA verbrannt sowie „Tod Israel“ und „Tod den USA“ skandiert.*  In Wien versammelten sich etwa 400 Personen am Urban-Loritz-Platz um über die Westbahnstraße und die Burgasse zum Justizministerium zu ziehen.

Zeitgleich fand eine Kundgebung gegen den Aufmarsch statt. Auf dem Bundesländerplatz (Mariahilferstraße) versammelten sich etwa 200 Menschen.

Diese Gegenkundgebung wurde von zahlreichen Organisationen, Initiativen und VertreterInnen fast aller Parlamentsparteien unterstützt. (Weitere FOTOS von der Gegenkundgebung)

Der Marsch startetet pünktlich und zog, begleitet von Polizei und Medien, durch den 7. Bezirk.

Im Bereich der Hermanngasse kam es zu einer etwa 30 minütigen Blockade durch GegendemonstrantInnen.

Anwesende JournalistInnen wurden während der Auflösung der Blockade „zu ihrer eigenen Sicherheit“ in die Hermanngasse abgedrängt. Die Sicht auf das geschehen wurde mit einem Polizeibus verstellt. Die „Autonome Antifa Wien“ beklagte in einer Presseaussendung das „äußerst aggressive Vorgehen der Polizei gegen die friedliche Sitzblockade“.

 

 

 

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LINKS:

Artikel auf derStandard.at

Aufruf mit UnterstützerInnen Liste auf at.stopthebomb.net

Facebook-Event

Wikipedia: Al-Quds-Tag

Aussendung Antifa Wien

 

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Daniel Weber, geboren 1980 im weststeirischen Voitsberg, lebt seit 2001 in Wien. Der Behindertenbetreuer studiert Bildungswissenschaften und ist bei neuwal verantwortlich für das Ressort Protest-Aktion-Demonstration.