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KURIER und neuwal.com laden junge Hofer- und Van der Bellen-WählerInnen ins Studio ein. Sie sollen den Hofburg-Kandidaten Fragen stellen – Hofer und Van der Bellen haben ebenfalls Möglichkeit, bei den Jugendlichen persönlich nachzufragen, warum sie ihre jeweilige Wahlentscheidung getroffen haben und was ihnen bei der Politik wichtig ist.

Mit diesem Diskussionsformat „Warum eigentlich?“ möchten wir Jugend und Politik näher zusammenbringen. Wir möchten zeigen, dass abseits von Shitstorms und Hatespeech es sehr wohl möglich ist, konstruktive und positive politische Gespräche mit JungwählerInnen und Politikern aus unterschiedlichen politischen Lagern zu führen. Damit liefern wir einen Beitrag zur Politischen Bildung unter den Jugendlichen, die sich im Vorfeld intensiv und unabhängig auf ihre jeweiligen Fragen vorbereitet haben.

Das gesamte Transkript mit Benefits zu Warum eigentlich Norbert Hofer gibt es hier auf neuwal.com/transkript.

Teamzusammenstellung
Ich habe mich bei dieser Diskussionsrunde sehr darum bemüht, ein ausgeglichenes Team zusammenzustellen. Das ist mir sehr, sehr wichtig und dafür habe ich viel Zeit investiert. Ich habe mit vielen Personen geredet und sie eingeladen. Wir haben Kontakt zu mehr als 5.000 SchülerInnen österreichweit. Bei dieser Runde haben wird JungewählerInnen aus drei unterschiedlichen Gymnasien, aus einer Maturaschule und einen Jungewähler, der bereits Unternehmer ist. Wir haben dabei auch fünf Burschen und ein Mädchen.

Das ist nicht ganz so, wie geplant und vorgesehen. Die große Herausforderung bei dieser Runde war es, explizit Jungwählerinnen zu finden, die sich PRO Hofer deklarierten und die noch dazu vor der Kamera öffentlich, diskutieren. Ziel war es, das Team PRO Hofer mit zwei Jungwählerinnen zu besetzen. Das auch aus Fairnessgründen, weil in Folge II mit Hr. Van der Bellen wir zwei Jungwählerinnen im Pro-Team haben.

Leider habe ich keine Jungwählerinnen gefunden, der der Einladung gefolgt sind und sich – und um das geht es – öffentlich in der Sendung als Hofer-Wählerin deklarierten. In vielen Fällen haben sich Schüler und Schülerinnen sogar von einer persönlichen Diskussion mit Norbert Hofer komplett distanziert. Allein ein Aufruf per E-Mail generierte Distanzierung und Newsletter-Abmeldungen. Mit dem Format möchten wir Politik und Jugend näher zusammenbringen und etwas für die politische Bildung im Land tun.

Ich freue mich, dass wir letztlich zwei kompetente Teams zusammengestellt haben, die konstruktiv und positiv miteinander diskutiert haben.

Bitte denken Sie daran, dass neuwal und mir eine Ausgeglichenheit sehr, sehr wichtig ist. Diesmal hat es leider nicht geklappt. Ich hätte es auch gerne anders gehabt. Danke für Ihr Verständnis.

Norbert Hofer (Folge I)

6 JungwählerInnen – aufgeteilt auf ein Pro- und Contra-Team – treffen so in drei Runden auf einen der beiden Bundespräsidentschaftskandidaten Norbert Hofer und Alexander Van der Bellen.

  • Jedes dieser Teams stellt in der ersten Runde abwechselnd jeweils eine der von den JungwählerInnen ausgearbeiteten Fragen: Einmal vom Pro- und einmal vom Contra-Team.
  • In der zweiten Runde hat der Kandidat die Chance Fragen an die JungwählerInnen zu stellen. Dabei erfahren wir, wieso die entsprechende Wahlentscheidung getroffen wurde. Den Kandidaten wird in dieser Runde offen gelassen, welche Fragen sie an die Jugendlichen stellen.
  • In der dritten Runde gibt es eine Reflexion: Beide Teams reflektieren untereinander, wie die Fragen beantwortet wurden und wie der jeweilige Kandidat für sie persönlich abgeschnitten hat.

Und wie es bei Debatten so üblich ist, wird diese Diskussionsrunde auch mit einer Analyse abgeschlossen: Peter Hajek analysiert die Diskussion und gibt einen Kurzkommentar.

Die zweite Folge mit Alexander Van der Bellen kommt am Donnerstag, 1. Dezember 2016.

Danke Stefan Kaltenbrunner und dem Team vom kurier.at für diese produktive und tolle Zusammenarbeit.

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Der Weg zur politischen Bildung führt bei neuwal über Onlinejournalismus und neuen Formaten. Ich liebe Digital, Medien, Politik und lebe den Digital Mindshift. Am liebsten setze ich für Medienunternehmen strategisch und operativ neue Formate und digitale Produkte um. 8 Jahre Führungspositionen im Bereich Global Digital Strategy in internationalen Konzernen - seit einigen Jahren selbständig in den Bereichen Digitale Transformation, Digitale Strategie, Media Strategy, Digitales Marketing, Innovation und Web-Technologie. Nebenbei Bike and Yoga. Making journalism and politics a better place.