Transkript vom Gespräch zwischen Norbert Hofer (BP-Kandidat der FPÖ) und Martin Thür in Klartext (ATV) vom 17. Oktober 2016.

Montag, 17. Oktober 2016
ORF
Transkriptstatus: Montag, 17. Oktober 2016
Quelle: ATV
Bildquelle: atv.at (Screenshot)

Die Idee hinter dem Transkript ist, ein gesprochenes TV-Interview auch in einem zusätzlichen Kanal – und zwar in Textform – zur Verfügung zu stellen. Oft ergeben sich beim Lesen andere und klarere Zusammenhänge. Strukturen werden erkannt und eigentliche Botschaften, Textbausteine werden noch klarer und können weiter recherchiert werden. Wir möchten Politik, politische Ideen und Veränderung und den Weg in ein neues, offenes und mitgestaltbares politisches Zeitalter unterstützen. Und dem Gesagten mit dem Transkript einen ernstzunehmenden anderen Zugang sowie eine möglichst breite Reflexion bieten. Danke an die ModeratorInnen und die TV-Anstalten, dass Interviews transkribiert werden können.

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Martin Thür (ATV): Heute, bei Klartext.

Norbert Hofer: Es kann eine Entwicklung eintreten, wo wir sagen müssen: Jetzt geht es nicht mehr. Auch das muss man als Realist einfach sehen.

Er galt als Favorit und wurde dann doch knapp nur Zweiter. Norbert Hofer hat die erste Stichwahl knapp verloren. Die Anfechtung dieser Bundespräsidentschaftswahl der FPÖ hat Geschichte geschrieben und Norbert Hofer eine zweite Chance auf das höchste Amt im Staat eröffnet. Doch Hofer ist in der Rolle des Herausforderers. Er muss mehr Wähler als beim letzten Mal überzeugen, wenn er seinen Endlos-Konkurrenten Alexander Van der Bellen vom Thron stoßen will.
Herr Hofer, sind Sie froh, dass Sie jetzt wieder hier sitzen?

Norbert Hofer: Es ist ein Déjà-vu, ja. Ich habe das so oft im Wahlkampf, da denke ich mir: Das habe ich doch alles schon einmal erlebt. Und, auch hier, dieses Treffen mit uns.

Sie galten ja nicht als wahnsinnig großer Freund der Wahlanfechtung Ihres Parteichefs. Sind Sie froh [Mhm], dass Sie Heinz-Christian Strache überredet hat, uns Sie jetzt nochmal die Chance haben, Bundespräsident zu werden?

Norbert Hofer: Naja, es musste angefochten werden. Weil es so viele Probleme bei der Wahlaustragung gegeben hat. Und bin jetzt natürlich froh, dass jetzt die Chance vorhanden ist, dass eine Wahl so abgehalten wird, dass alles rechtens ist. Und ich hoffe, dass am 4. Dezember [2016] nichts mehr passiert und es nicht noch eine Verschiebung gibt. Weil das wäre eine Katastrophe.

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