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Transkript vom Gespräch zwischen Christian Kern (Bundeskanzler, SPÖ) und Martin Thür in Klartext (ATV) vom 10. Oktober 2016.

Montag, 10. Oktober 2016
ORF
Transkriptstatus: Montag, 10. Oktober 2016
Quelle: ATV
Bildquelle: atv.at (Screenshot)

Die Idee hinter dem Transkript ist, ein gesprochenes TV-Interview auch in einem zusätzlichen Kanal – und zwar in Textform – zur Verfügung zu stellen. Oft ergeben sich beim Lesen andere und klarere Zusammenhänge. Strukturen werden erkannt und eigentliche Botschaften, Textbausteine werden noch klarer und können weiter recherchiert werden. Wir möchten Politik, politische Ideen und Veränderung und den Weg in ein neues, offenes und mitgestaltbares politisches Zeitalter unterstützen. Und dem Gesagten mit dem Transkript einen ernstzunehmenden anderen Zugang sowie eine möglichst breite Reflexion bieten. Danke an die ModeratorInnen und die TV-Anstalten, dass Interviews transkribiert werden können.

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Martin Thür (ATV): Seit knapp 150 Tagen ist Christian Kern jetzt Bundeskanzler. Im Mai [2016] ist er mit großen Hoffnungen und ebensolchen Versprechungen gestartet. Fünf Monate später ist die Bilanz schon ein wenig ernüchternder. Der 50jährige Ex-Eisenbahner muss seine Partei wiederaufbauen, die genauso strauchelt wie die Regierung, der er vorsitzt. Wohin steuert die Republik? Wohin die Koalition? Und was kann Kern? Das Thema heute. Willkommen bei Klartext.
Herr Bundeskanzler. Ich würde gerne, bevor wir über inhaltliches sprechen, mit Ihnen darüber sprechen über die Hoffnungen und Erwartungen, die Sie in Ihren ersten hundert Tagen ausgelöst haben. Das beginnt schon bei Ihren öffentlichen Auftritten, die sich sehr von Ihrem Vorgänger unterscheiden. Sie haben das Pressefoyer abgeschafft, Sie haben einen Instagram-Account, wo man sich zuweilen an Hollywood-Filme erinnert fühlt und nicht so sehr an New-York-Staatsbesuche. Glauben Sie, haben Sie es manchmal übertrieben?

Christian Kern: Nein, ich bin davon überzeugt, dass man das so nicht sehen kann.

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Der Weg zur politischen Bildung führt bei neuwal über Onlinejournalismus und neuen Formaten. Ich liebe Digital, Medien, Politik und lebe den Digital Mindshift. Am liebsten setze ich für Medienunternehmen strategisch und operativ neue Formate und digitale Produkte um. 8 Jahre Führungspositionen im Bereich Global Digital Strategy in internationalen Konzernen - seit einigen Jahren selbständig in den Bereichen Digitale Transformation, Digitale Strategie, Media Strategy, Digitales Marketing, Innovation und Web-Technologie. Nebenbei Bike and Yoga. Making journalism and politics a better place.