Der STANDARD ließ für seine Online-Ausgabe vom 20.03.2016 einige Daten zur Bundespräsidentschaftswahl erheben. Eine Frage finde ich besonders spannend, nämlich „wie die überparteiliche Amtsausübung eingeschätzt wird. Die genaue Fragestellung lautete: ‚Ich lese Ihnen jetzt nochmals die Kandidaten vor und bitte Sie, mir jeweils zu sagen, ob die Kandidatin oder der Kandidat im Falle der Wahl ein Bundespräsident für alle Österreicher sein kann oder ob diese Person eher nicht alle Österreicher repräsentieren würde.'“

Die Umfragewerte im derstandard.at finde ich immer mehr als interessant. Die größte Herausforderung dabei ist es öfters mal, die Daten aus dem Text herauslesen und vergleichbar machen zu können. Daher möchte ich diese im derstandard.at-Text enthaltenen Daten schnell grafisch darstellen:

Umfragedetails
Market
CATI
Österr. Bev. ab 16 Jahren
16.03.-18.03.2016
n=401

1. Umfrage: Einschätzung der überparteilichen Amtsausübung

Datenquelle: derstandard.at, 20.03.2016
Alle Angaben in %
Sortiert nach Höhe der Zustimmungen

  • dunkler Wert (links): x % glauben, der/die KandidatIn kann Österreich vertreten
  • heller Wert (rechts): x % glauben, der/die KandidatIn kann Österreich nicht vertreten

2. Differenz vom Wert ‚er/sie kann Österreich vertreten‘ zu ‚er/sie kann Österreich nicht vertreten‘

Dabei wurden die jeweils beiden Daten von Abb. 1 verwendet und die Differenz davon berechnet, die nun in dieser Übersicht dargestellt wird.
Datenquelle: derstandard.at, 20.03.2016
Alle Angaben in %pkt.
Sortiert nach Höhe der Differenz (vom Positiven ins Negative)

Weiters werden im Artikel „Rohdaten“ zu einer KandidatInnen-Umfrage angegeben: „Fünf Wochen vor der Bundespräsidentenwahl liegen die Kandidaten Irmgard Griss, Norbert Hofer und Alexander Van der Bellen in den Rohdaten mit je 17 Prozent gleichauf. Rudolf Hundstorfer liegt mit acht Prozent deutlich dahinter, Andreas Khol kommt auf sechs und Richard Lugner (dessen Kandidatur magels ausreichender schriftlich erklärter Unterstützung noch nicht sicher ist) auf fünf.“ Hier die Visualisierung dazu:

3. Market-Umfrage: Rohdaten

Datenquelle: derstandard.at, 20.03.2016
Alle Angaben in %
Sortiert nach der Höhe der Rohdaten und nach dem Alphabet des Nachnamens

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Der Weg zur Politischen Bildung führt bei neuwal über Onlinejournalismus und neuen Formaten. Ich liebe Digital, Medien, Politik und lebe den Digital Mindshift. Am liebsten setze ich für Medienunternehmen strategisch und operativ neue Formate und digitale Produkte um. 9 Jahre Führungspositionen im Bereich Global Digital Strategy in internationalen Konzernen, sieben Jahre selbständig in den Bereichen Digitale Transformation, Digitale Strategie, Journalismus und Medien Strategien, Digitales Marketing, Innovation, Web-Technologie. Nebenbei Bike and Yoga. Making journalism and politics a better place.