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Auch Richard Lugner hat – gemeinsam mit seiner First Lady Cathy Lugner – ein YouTube-Video zur Bundespräsidentschaftswahl produziert. Noch geht aus dem Video nicht ganz eindeutig hervor, wie sehr – auf einer Skala von 1 bis 10 – eine Kandidatur wirklich ernst zunehmen ist. Hier auf alle Fälle mal das Transkript zum Video.

Transkript vom Präsidentenvideo von Richard und Cathy Lugner #bpw16

Cathy Lugner

Richard ist 83. Ich bin 26. Durchschnittlich sind wir als Paar also 54 Jahre. Wir stehen beide täglich als Manager in der Zentrale der Lugner City. Und stehen als Schauspieler und Hauptdarsteller der bekanntesten Reality-Soap bei ATV und RTLII seit Jahren voll im herausfordernden bezahlten Berufsleben.

Wir sind daher fast täglich in den Medien und haben den höchsten Bekanntheitsgrad in Österreich. Richard sowieso. Und die Frauen unserer Mitbewerber kennt bis vor einer Woche überhaupt niemand. Wir, die Lugners, haben alles, was wir haben – und jetzt noch laufend verdienen – selbst erarbeitet. Ohne jemals einen einzigen Cent vom Steuerzahler beansprucht zu haben.

Unserer Mitbewerber sind allesamt Pensionisten. Die meisten über 70 und als Paar durchschnittlich mindestens 15 Jahre älter. Schon längst nicht mehr aktiv und als ehemalige, emeritierte Uni-Profession und Höchstrichter weit weg von der Realität des kleinen Mannes. Und selbst vom aktuellen Stand der Wirtschaftswissenschaften weit entfernt. Und ihr Leben lang – meine Damen und Herren – von Steuergeldern bezahlt.

Und zum Beispiel – wie die mir sehr persönlich sehr sympathische – Heidi Khol mit sechs Kindern sogar schon eine liebe Omi. Und wir, die Lugners, werden den Wählern dieser Bundespräsidentenwahl ein völlig neues Angebot machen.

Mein Mann Richard Lugner, als der einzig unabhängige Kandidat, deckt die Pensionistengeneration der 60- bis 90jährigen ab. Die wie er fleißig und tüchtig aus eigener Kraft aus dem Nichts, dieses Österreich aufgebaut haben. Und ich, als moderne, junge, medienerfahrene Frau, mit abgeschlossener Berufsausbildung als Krankenschwester und jetzt Managerin, die den Laden in der Chefetage der Lugner City schupft, decke die Träume und vor allem die Visionen der 20- bis 40jährigen ab. Ich bin die Projektionsfigur der Generation Y, der für die Zukunft Österreichs wichtigsten Wählergruppe der 22- bis 35jährigen.

Ich bin aufgewachsen wie meine Generation: Mit den elektronischen Medien. Und ich werde in unserem ‚War Room‘, dem Headquarter in der Lugner City, mit einem Team unseren Wahlkampf über Twitter, Facebook, YouTube und Instagram begleiten und bin Sparring- und Ansprechpartner.

Die jungen und die satten 46 % Nichtwähler – das sind alleine 1.6 Millionen Wähler von den letzten Bundespräsidentenwahlen 2010 – werden die Lugners mit einem bunten, glamourösen aber beinharten Wahlkampf mit vielen Überraschungen und Aktionen und Spaß überzeugen.

Sebastian Kurz. Er war so alt und auch so attraktiv mit 26, als es unter der Häme der Presse seine Karriere gestartet hat. Heute ist er der beliebteste Politiker mit 29 Jahren geworden und ist auf der ganzen Welt als „das junge, attraktive Gesicht des modernen Österreich“ im In- und Ausland. Und das junge, attraktive Gesicht des modernen Österreichs als Frau will ich als die jüngste First Lady in Europa mit meinem junggebliebenen, vitalen Ehemann Richard, der wie unter 60 ausschaut, genauso sein.

Meine Damen und Herren der Presse, geben Sie uns einen fairen Vertrauensvorschuss. Ich bin mir sicher, mein Mann Richard und ich: Wir schaffen das – Yes we can.

Richard Lugner

Österreich braucht gerade jetzt einen Baumeister aus dem Volk und keine pensionierten Doktoren als Bundespräsidenten. Wie Sie alle wissen, wird der Bundespräsident vom Volk gewählt. Und er ist der Repräsentant des gesamten Volkes. Nur 14 % der Österreicher haben einen akademischen Abschluss. Ich vertrete daher 86 % der Österreicher.

Auch Jonas – ein gelernter Schriftsetzer – war ein guter Bundespräsident. Und mein Mitbewerber aus der SPÖ – Rudolf Hundstorfer – hat auch nur als einfacher Bürokaufmann begonnen. Ich bin ein Mann des Volkes. Ein erfolgreicher Unternehmer. Ein Selfmade-Man, der 1962 mit einem Maurer und einem Hilfsarbeiter begonnen hat. Und habe aus eigener Kraft in mehr als vier Jahrzehnten ein Imperium aufgebaut. Ein Bauunternehmen mit 700 Mitarbeitern. Ein Einkaufszentrum, wo mehr als 1.000 Arbeitsplätze geschaffen wurden. Ich habe in meinem Leben 700 Lehrlinge ausgebildet und habe in meinem Leben über 60 Millionen Euro Steuern an den Staat abgeliefert, während alle meine Mitbewerber – Van der Bellen, Khol, Griss, Hundstorfer – ausschließlich als Universitätsprofessoren, Höchstrichter und Spitzenpolitiker fast ihr ganzes Leben lang ausschließlich vom Steuerzahler mit Spitzengehältern gefüttert wurden.

Daher meine ich: Solche Leute verstehen nichts von der Wirtschaft in der Praxis. Wie Präsident Clinton sage ich daher: It’s a economy stupid.

Es geht daher anlässlich der höchsten Arbeitslosenrate in der zweiten Republik von einer halben Million Arbeitslosen um die Wirtschaft und hier um den Mittelstand, die Klein- und Mittelbetriebe, die das Rückgrat der österreichischen Wirtschaft bilden. Ich habe 40 Jahre an der Basis… nicht als Intellektueller, abgehobener Wirtschaftstheoretiker an den Universitäten, wie Van der Bellen, der noch nie einen Betrieb aus der Nähe gesehen hat oder mit einem Arbeiter gesprochen hat. Da kann ich Impulse und Denkanstöße geben in der Ausübung meines Amtes, bei meinen Reden, Betriebsbesuchen, Eröffnungen. Daher bin ich authentisch, die Menschen glauben mir und schätzen mich.

Der Bundespräsident muss ein Medienprofi, Schauspieler sein und vor allem in den elektronischen Medien mit seiner attraktiven First Lady präsent sein.

Schon mehrere Präsidenten sind direkt aus dem Schauspielberuf Präsidenten geworden. So zum Beispiel der Fernsehkomiker Jimmy Morales jetzt 2015 in Guatemala. Und ganz besonders Ronald Reagan, 1981, als 40. Präsident der USA geworden. Sein Spitzname war: ‚The Great Communicator‘. Und das, sehr geehrte Damen und Herren, bin ich auch. Ich glaube, da werden Sie mir zustimmen. Es kommt darauf an, in der Sprache der Menschen zu reden. Eine persönliche, herzliche Beziehung zu den Bürgern aufzubauen und eine glaubwürdige Projektionsfläche für Hoffnungen und Träume darzustellen. Und neben dem Schauspieler, Medienprofi bin ich auch noch dazu ein erfolgreicher Unternehmer. Das habe ich schon bei meiner letzten Bundespräsidentenwahl 1998 mit zehn Prozent Wählerstimmen gezeigt. Aber diesmal habe ich 18 Jahre mehr Erfahrung und meine First Lady Cathy an meiner Seite, die ich nicht erst jetzt wegen der Bundespräsidentenwahl geheiratet habe.

Machen wir uns nichts vor. In Wahrheit beneiden mich die Menschen um meine schöne, intelligente, junge Frau. Cathy wird als First Lady eine Rolle spielen wie Bettina Wulff, die jetzt wieder Frau des ehemaligen deutschen Bundespräsidenten ist. Mein Bekanntheitsgrad beim kleinen Mann, beim einfachen Wähler in Österreich ist zweifellos wesentlich höher als der aller meiner Mitbewerber. Das bestätigen mir immer wieder Medien, Marketingexperten. Mein Spitzname „Mörtel“, den kennt fast jedes Kind in Österreich.

Ich habe im Burgtheater, im Wiener Blut, die Doppelrolle Kaiser-Franz-Josef Lugner gespielt. Ich habe sieben Jahre in der Satire-Sendung „Wir sind Kaiser“ den Lugner gespielt. Ich habe zwölf Jahre lang im Privatsender ATV die Reality-Soap-Serie „Die Lugners“ gespielt. Ich habe jetzt mit meiner Frau Cathy auf RTLII „Lugner und Cathy – Der Millionär und das Bunny“ wieder mit Spitzenquoten gespielt. Ein Viertel-Jahrhundert – von 1992 bis 2060* – habe ich die Opernballberichterstattung dominiert. Gerade jetzt habe ich wieder meinen heurigen Ehrengast Brooke Shields präsentiert.

*) ein paar mal nachgehört – es ist 2060

Als Ehrengast 2017 würde ich als neuer Bundespräsident in die Präsidentenloge die neu gewählte US-Präsidentin Hillary Clinton einladen. Und ich bin mir sicher, dass Bill Clinton – der Frauenkenner – auch an meiner Cathy Gefallen findet.

Als Bundespräsident würde ich bei einer Regierungsbildung nach der nächsten Nationalratswahl das Wahlergebnis vom Wähler zur Kenntnis nehmen. Ich finde es nicht richtig, dass ein Bundespräsident – ein unabhängiger Bundespräsident – eine im Parlament vertretene Partei, bei der Regierungsbildung nicht berücksichtigt. Bei mir haben alle Parteien – sofern sie der Wähler gewählt hat – eine Chance, an der Regierungsbildung teilzunehmen.

Als Oberbefehlshaber des Bundesheers würde ich die Linie meines Vorgängers Fischer fortsetzen. Mir ist vor allem wichtig, dass die Tradition der Militärkapellen in den Bundesländern erhalten bleiben und ich würde alle Musikkapellen wieder auf die volle Stärke auffüllen, damit die österreichische Tradition der österreichischen Blasmusik in ganz Österreich weiter für die Bevölkerung zur Verfügung steht.

Meine Damen und Herren von der Presse. Die Gegenwart ist heute keine gewöhnliche Zeit. Es gibt viele offene Baustellen und Probleme. Eine halbe Million Arbeitslose, die Zuspitzung der Flüchtlingsfrage mit wahrscheinlich 120.000 Flüchtlingen in diesem Jahr. Der Streit der Koalitionsparteien über die Flüchtlingskrise und viele andere Probleme. Die Bedrohung durch den Terrorismus. Und was 2016, in diesem Jahr, noch vor uns liegt, das ist die Bundespräsidentenwahl 2016.

Keine gewöhnliche Wahl. Auf dem Spiel steht die Stabilität unseres Rechtsstaates und die Rolle und das Image Österreichs, in einer turbulenten Zeit, in der Europäischen Union und in der Welt.

Hier sind keine Theoretiker und greise Pensionisten und Intellektuelle gefragt, die schon lange weg sind vom Taxis und Problemen und vom Fenster. Teilweise nur als zweite Wahl aufgestellt und alle abhängig von den Parteien.

Ich, als einziger unabhängiger Kandidat, decke die Nachkriegsgeneration ab, die, wie ich, fleißig und tüchtig, unser Land, unser Österreich nach dem Krieg wiederaufgebaut haben. Gemeinsam mit meiner jungen Frau Cathy, die genauso wie unser Außenminister Kurz die junge Generation darstellt, wird meine Frau als First Lady Österreich und die junge Generation repräsentieren.

Meine Damen und Herren der Presse, geben Sie mir einen fairen Vertrauensvorschuss und unterstützen Sie diesen völlig neuen Wahlkampfstil: LUGNER FOR PRESIDENT!

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Der Weg zur politischen Bildung führt bei neuwal über Onlinejournalismus und neuen Formaten. Ich liebe Digital, Medien, Politik und lebe den Digital Mindshift. Am liebsten setze ich für Medienunternehmen strategisch und operativ neue Formate und digitale Produkte um. 8 Jahre Führungspositionen im Bereich Global Digital Strategy in internationalen Konzernen - seit einigen Jahren selbständig in den Bereichen Digitale Transformation, Digitale Strategie, Media Strategy, Digitales Marketing, Innovation und Web-Technologie. Nebenbei Bike and Yoga. Making journalism and politics a better place.