Neben Andreas Khol (ÖVP), Alexander Van der Bellen (unabhängiger Grüner) und den parteilosen Irmgard Griss, Martin Wabl und Adrien Luxemburg geht El Awadalla ins Qualifying um das Amt des Bundespräsidenten. Qualifying heißt: Im Zeitraum Feb. bis März ist das Sammeln von 6.000 Unterstützungserklärungen notwendig, damit einne Kandidatur am Stimmzettel garantiert ist.

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Laut einem Artikel in der Tiroler Tageszeitung positioniert sich El Awadalla im Bereich „links sozialisiert“. Awadalla sieht sich – wie Luxemburg – als „einzige Kandidatin direkt aus dem Volk“. Finanziert werden soll ihr Wahlkampf mit Mitteln aus dem Crowdfunding. Selbst habe sie auf einer Liste bei der Wiener Gemeinderatswahl kandidiert.

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Screenshot von twitter.com/SebRei

El Awadalla
Awadalla zog 1975 nach absolvierter Pflichtschule und anschließender kaufmännischer Lehre nach Wien, wo sie seitdem wohnt. Sie hat zwei Kinder (geb. 1980 und 1992), seit 1995 eine Pflegetochter und war in mehreren Berufen tätig. 1981 begann sie ein Studium der Afrikanistik, Arabistik und Islamkunde an der Universität Wien und der Universität Bir Zait in den Palästinensischen Autonomiegebieten, das sie später, kurz vor der Dissertation, abbrach.

1983 bestand sie ihre Berufsreifeprüfung und arbeitet seit 1994 als Buchhalterin und Lohnverrechnerin im Wiener Literaturhaus. Seit 1995 ist sie Betriebsratsvorsitzende der Dokumentationsstelle für neuere österreichische Literatur im Literaturhaus Wien. Von 2001 bis 2003 war sie Kulturveranstalterin im Kulturzentrum Siebenstern.

2005 trat sie als Kandidatin bei der Millionenshow mit Armin Assinger auf und konnte alle Fragen erfolgreich beantworten und somit eine Million Euro gewinnen. Am 28. Mai 2014 scheiterte sie an der Sendung Der Quiz-Champion im ZDF erst an der letzten Frage daran, ins Finale einzuziehen, wo sie 250.000 Euro gewinnen hätte können.

Quelle: wikipedia.org