ÖVP-Bundespräsident-Kandidat Andreas Khol in seiner zweiten Pressekonferenz vom 11. Jan. 2016 gemeinsam mit Reinhold Mitterlehner: Wie am Tag zuvor noch mit keinen inhaltlichen Details. Es ging um die Positionierung von Andreas Khol mit seinem politischen Hintergrund und seiner Erfahrung.

Rede von Andreas Khol bei seiner zweiten Pressekonferenz

Ja, meine Damen und Herren.Warum freue ich mich so, dass ich Ihnen heute Rede und Antwort stehen kann. Mit Ihnen dialogiere sozusagen. Warum freue ich mich darüber, dass mich die Partei gestern Abend und heute einstimmig in einer tollen Diskussion zu ihren Kandidaten für das Amt des Bundespräsidenten gemacht hat. Ich sage Ihnen die Antwort: „I mog des Lond. Und i mog die Leit. Und Österreich ist mir ein wirklich großes Anliegen.“

Und in dem Amt hätte man die Chance für die Heimat – als Patriot, der ich bin -, etwas zu leisten. Und ich denke mir: Wenn eine Herausforderung kommt, und man in der Lage ist eine Antwort zu geben, dann soll man sich der Verantwortung stellen.

Wissen Sie, ich bin als ehrenamtlicher Seniorenvertreter in den letzten zehn Jahren unglaublich weit herumgekommen. Als EDU-Generalsekretär habe ich die Welt kennengelernt. Als Seniorenvertreter habe ich St. Leonhard im Walde ebenso kennengelernt wie den St. Katharina am Ofen, und so weiter… Alle kleinen Sachen.

Und ich habe tausende von persönlichen Kontakten gehabt. Und das prägt mein Amtsverständnis. Ich möchte die Interessen der Menschen, der Bürgerinnen und Bürger in Österreich schützen. Ich möchte mich zum Sprachrohr dieser tausenden Österreicherinnen und Österreicher machen, ihre Anliegen wahrnehmen, ihre Interessen schützen – in Österreich aber auch in Europa und in der Welt. Und da habe ich also meine großen Erfahrungen.

Also, ich freue mich, dass mir diese Chance geboten wird. Ich möchte ein bescheidener Bundespräsident sein – so wie der derzeitige. Ich möchte das durchaus anerkennend feststellen. Also ein Bürgerpräsident sozusagen, ein Volkspräsident. Und ich freue mich auf die vielen Gespräche. Und ich freue mich darauf… Wissen Sie, wie ich in der Maturaklasse war, hat es eine Aktion gegeben: „Österreichs Jugend lernt Wien kennen.“ Da war ich im Jahr 1959 das erste Mal in Wien. Jetzt bin ich am Ende meiner politischen Karriere bei „Österreichs älterer Herr lernt Österreich kennen.“ Die vielen, vielen, vielen Begegnungen – auf die freue ich mich. Und zwar in ganz Österreich. Vom Bodensee bis zum Neusiedlersee.

Bild- und Tonquelle, da ich heute bei der PK nicht dabei sein konnte: SCreenshot vom LIVE-Cast auf derstandard.at

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Der Weg zur politischen Bildung führt bei neuwal über Onlinejournalismus und neuen Formaten. Ich liebe Digital, Medien, Politik und lebe den Digital Mindshift. Am liebsten setze ich für Medienunternehmen strategisch und operativ neue Formate und digitale Produkte um. 8 Jahre Führungspositionen im Bereich Global Digital Strategy in internationalen Konzernen - seit drei Jahren selbständig. Digital Mindshift, Media Strategy, Neue Formate, Journalism, Systemic Coaching, Ideas, Traveling. Bike and Yoga. Making journalism and politics a better place.