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Transkript der Pressekonferenz vom 10.01.2016 in der Politischen Akademie der ÖVP, bei welcher Andreas Khol als ÖVP-Kandidat für das Amt des Bundespräsidenten erstmalig präsentiert wurde. Hier das Transkript der Vorstellung durch Vizekanzler Reinhold Mitterlehner.

Transkript: Reinhold Mitterlehner stellt Andreas Khol als BP-Kandidat vor

Reinhold Mitterlehner: Ja, einen schönen guten Abend, meine sehr geehrten Damen und Herren. Wir wollten Ihnen jetzt die Zeit nicht so lange… Sondern haben den Punkt Bundespräsidentenwahl in unserer Vorstandssitzung vorgezogen. Sie haben gesehen, wir haben nicht sehr lange dazu gebraucht. Das heißt, die Entscheidung war gut vorbereitet. Wir waren fast vollständig: Günther Platter ist auf seinem Flug leider aufgehalten worden und musste in Linz landen – sonst wären wir de facto vollständig gewesen.

Das interessant für Sie jetzt: Wir haben eine Entscheidung, was die Bundespräsidentenwahl anbelangt. Und haben den Kandidaten einstimmig im Vorstand gewählt. Und der Kandidat steht neben mir und heißt Andreas Khol.

Ich glaube, was für das Gremium entscheiden war, ist, dass er aus unserer Sicht ein Kandidat ist, der Erfahrung mit Weitblick verbindet. Der vom ersten Tag an ein Bundespräsident wäre, der nicht seine Kenntnisse und Fähigkeiten im Amt erst erlernen und dann bewerkstelligen müsste. Sondern, der vom ersten Tag an ein guter Bundespräsident wäre. Er war in seiner Zeit als Präsident des Nationalrates aber auch jetzt im Seniorenbund ein Kandidat und ein Präsident, der mit den Anliegen der Bürger auf allen Ebenen bestens vertraut ist. Der daher auch weiß, wo die Bürger der Schuh drückt und wo es wichtig ist, eine wichtige Grundlage für Entscheidungen zu finden.

Zum zweiten ist er Verfassungsjurist. Das heißt, gerade in unsicheren Zeiten ist es ganz, ganz wichtig, hier eine sichere Orientierung zu haben, was die rechtlichen und wertemäßigen Grundlagen unserer Republik anbelangt. Er ist darüber hinaus auch derjenige, der für die Bürgergesellschaft in Österreich steht. Er steht für den sozialen Ausgleich – gerade was den Generationenvertrag Jung und Alt anbelangt. Aber auch für Werte wie Eigenverantwortung, Leistung, Solidarität. Genau letzteres ist auch in Zusammenhang mit dem Flüchtlingsthema ausgesprochen wichtig.

Und er ist auch der einzige Kandidat, der über internationale Erfahrung verfügt. Als langjähriger Generalsekretär der EDU, der Europäischen Demokratischen Union – dort war er 15 Jahre lang auf internationaler Ebene tätig -, spricht drei Sprachen. Und genau aus diesem Gesichtspunkt auch international sehr gut für diese Tätigkeit geeignet.

Und er hat alle seine Tätigkeiten durchaus überparteilich ausgerichtet. Aus all dem heraus, glaube ich sagen zu können, es ist entscheidend die Qualität, es ist entscheidend die Qualifikation für dieses Amt. Und die bringt Andreas Khol in hervorragendem Ausmaß mit.

Und letztendlich auch, was die Vitalität anbelangt. Ich glaube, er ist sowohl physisch als auch psychisch ein Kandidat, der den Anforderungen, die wir heute haben, auch in den nächsten Jahren selbstverständlich gut entsprechen würde.

In diesem Sinn darf ich ihn um seine Worte bitten.

Andreas Khol: Ich mag das Land. Ich mag die Leut‘. Und für mich ist Österreich ein Anliegen. Ich möchte als Bundespräsident die Interessen der Österreicherinnen und Österreicher als österreichischer Patriot in Österreich und in der Welt wirksam schützen. Das ist der Grund, warum ich antrete. Mit Freude antrete. Ich würde fast mit Beethoven sagen: „Freudig, wie ein Held zum Siegen.

Reinhold Mitterlehner: Ja, meine Damen und Herren, damit einmal ein erstes Statement auch von Andreas Khol. Ich darf Sie einladen, wir haben ja morgen auch Bundesparteileitung, wo wir auch die Bundesparteileitung über die heutige Festlegung auf den Kandidaten informieren werden. Und werden dann anschließend eine Pressekonferenz, zu der wir schon eingeladen haben, durchführen. Da werden wir dann auch zu inhaltlichen Fragen und sonstigen Fragen gerne Stellung nehmen. Und wenn Sie Verständnis dafür haben würden, würden wir Sie jetzt wieder verlassen und unsere Vorstandssitzung fortsetzen.

Vielen Dank fürs Kommen. Eventuell bis morgen.


Bildquelle: Dieter Zirnig (neuwal.com)

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Der Weg zur Politischen Bildung führt bei neuwal über Onlinejournalismus und neuen Formaten. Ich liebe Digital, Medien, Politik und lebe den Digital Mindshift. Am liebsten setze ich für Medienunternehmen strategisch und operativ neue Formate und digitale Produkte um. 9 Jahre Führungspositionen im Bereich Global Digital Strategy in internationalen Konzernen, sieben Jahre selbständig in den Bereichen Digitale Transformation, Digitale Strategie, Journalismus und Medien Strategien, Digitales Marketing, Innovation, Web-Technologie. Nebenbei Bike and Yoga. Making journalism and politics a better place.