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Zwei Monate sind nun seit der Wien Wahl im Oktober vergangen. Seit dem hat sich einiges getan bzw. nicht getan. Ich hab mir mal ein paar Analysen und Gedanken gemacht, was wir in Österreich von den letzten Wahlumfragen, Prognosen und den Wahlumfragen in Deutschland lernen können.

 

Der Umfragenfokus auf die diesjährigen Landtagswahlen und die darauffolgenden ‚Unstimmigkeiten‘ bei den Wiener Wahumfragen und Prognosen dürfte Meinungsforschungsinstituten, Medien und dem Publikum vermutlich einen leichten Dämpfer gegeben haben. Es hagelte Kritik, die Stimmung zu Wahlumfragen war schon einmal besser und – um es mit einem Wert zu hinterlegen – die Zahl der publizierten Wahlumfragen in Österreich war im November so niedrig wie noch nie: Werden für Österreich pro Monat durchschnittlich bis zu sechs Wahlumfragen publiziert, gab es im November lediglich drei Wahlumfragen. Oder sieben Österreich-Umfragen seit der Wien Wahl im Oktober.

 

Ein Umstand, der mich dazu angespornt hat, einmal die Mechanismen bei der Publikation von Wahlumfragen zu analysieren. Ich stelle mir daher die Frage, wann und in welchen Zeitabständen Wahlumfragen publiziert werden. Ob Wahlumfragen in Österreich nach einem System – nach einem zeitlich definierten Erscheinungszeitraum – publiziert werden oder ob es eher nach dem Prinzip „Kraut und Ruabn“ abläuft, bei dem Umfragen ‚bei Bedarf‘ veröffentlicht werden. Was mich interessiert, ist der eigentliche Rahmen, in dem Wahlumfragen in Österreich veröffentlicht werden. Ob der Rahmen so stark definiert ist, dass z.B. ein seriöser Vergleich zwischen den einzelnen Wahlumfragen überhaupt möglich ist. Der Vergleich interessiert mich, da ich mir die Wahlumfragen aus Deutschland nun einige Zeit durchgesehen und dadurch neue Sichtweisen gewonnen habe.

 

Hier zum Einstieg ein kleiner Status Quo und Überblick der bisher veröffentlichten Wahlumfragen für Österreich und zu den Landtagswahlen in der Steiermark, Oberösterreich und Wien. Als Datenbasis diente mir dazu die Wahlumfragenübersicht und die tabellarische Darstellung in einem Google Sheet.

 

Abb. 1: Verteilung der Wahlumfragen für Österreich und zu den Landtagswahlen in Steiermark, Oberösterreich und Wien 2015 (Gesamt, in %)

 

In Abb. 2 teile ich nun die veröffentlichten Wahlumfragen auf die Monate auf, in denen sie publiziert wurden. Zwei Punkte fallen dabei ganz besonders auf:

  1. Ungleiche Verteilung der Anzahl an Publikationen über Monate hinweg, die sich jedoch im Zeitraum vor der jeweiligen Wahl konzentrieren:
    • 5 Umfragen (von 8) für die Steiermark im Mai (Wahl: 31.5.2015)
    • 7 Umfragen (von 20) für Oberösterreich im September (Wahl: 27.9.2015)
    • 8 Umfragen (von 24) für Wien im September und Oktober (Wahl: 11.10.2015)
  2. Deutlich weniger Wahlumfragen für Österreich nach der Wien Wahl (ab 11.10.2015)

 

Abb. 2: Vergleich der publizierten Wahlumfragen für Österreich, Steiermark, Oberösterreich und Wien (auf Monate aufgeteilt)

 

Hier gibt es noch eine Detailübersicht zu den hervorgehobenen Bundesländern und Österreich:

 

Institut Medium Anzahl (in %)
Gallup ÖSTERREICH 25 (3) 43.1 %
Unique Research profil 11 (2) 19 %
Market Der Standard 8 (1) 13.8 %
IMAS Kronen Zeitung 6 (1) 10 %
Unique Research Heute 2 3.4 %
Hajek ATV Österreich Trend 2 3.4 %
OGM Kurier 1 1.7 %
meinungsraum.at NEWS 1 1.7 %
AKonsult Mein Bezirk 1 1.7 %
IFES 1 1.7 %
58 100 %

Tab. 1: Verteilung der Publizierung von Wahlumfragen für Österreich 2015 (01.01. – 06.12.2015)


Abb. 3: Übersicht der Publizierung von Wahlumfragen 2015 (01.01. – 06.12.2015)

 

Status Quo: Unregelmäßigkeit und Chaos

Nach der Analyse der publizierten Wahlumfragen pro Monat im heurigen Jahr ist folgendes aufgefallen: Wie in Abb. 2. ersichtlich, gab es jeweils vor Wahlen eine verstärkte Publikation von Umfragen. Nach der Wien Wahl gibt es einen rasanten Abfall an Umfragen. Dieser Rückgang nach der Wahl mag vielleicht drauf zurückzuführen sein, dass Zeit und Budget in Richtung Wien-, OÖ- oder Steiermark-Wahl geflossen sind und eine Weiterführung von Wahlumfragen für Österreich nicht mehr so im Vordergrund gestanden ist. Grund für diese Annahme ist, dass auf den ersten Blick der Publikationsrhythmus von Medien und Instituten gebrochen wurde (siehe Abb. 7, 8, 9 und 10): Statt erwarteten Umfragen für Österreich wurden Umfragen für die bevorstehenden Landtagswahlen veröffentlicht .

Dieser Gedanke hat mich nun veranlasst, die Erscheinungsstruktur und Regelmäßigkeit der österreichischen Wahlumfragenlandschaft genauer zu untersuchen um zu überprüfen, ob überhaupt ein erkennbares Muster bei Publizierungszeiten vorliegt. Also, ob wöchentlich, vierzehntägig oder monatlich, etc. publiziert wird oder ob auf der anderen Seite eben keine Strukturen vorliegen.

Zunächst die Analyse für die Publikation von Wahlumfragen für Österreich in Bezug auf deren Erscheinungsregelmäßigkeit. Dazu habe ich alle Wahlumfragen vom bisherigen Jahr nach ihrem Publikationsdatum aufgeschlüsselt, um eine eventuelle Regelmäßigkeit sowie die Abstände zwischen den einzelnen Publikationen zu berechnen. Ich wollte wissen, ob Wahlumfragen an einem bestimmten Tag, innerhalb eines bestimmten Zeitraumes und im ähnlichen Rhythmus wiederkehren.

 

Institut Medium Rhythmus Tag Ø alle … Tage
AKonsult Mein Bezirk ? ? 102
Gallup ÖSTERREICH 1-3 Wochen Donnerstag/Sonntag 13
Hajek ATV Österreich Trend Quartal (seit Juni 2015 keine Publizierug. Neustart lt. Auskunft ab 2016 im Zwei-Monate-Rhythmus.) 98
IMAS Kronen Zeitung alle 1-2 Monate ? 51
Market Der Standard 3 Wochen bis 2 Monate ? 38
OGM Kurier ? ?
Unique Research Heute 3 Wochen bis 3 Monate (seit Juni keine Publizierung) 68
Unique Research profil jedes Monat Sonntag 31
meinungsraum.at NEWS alle 1-2 Monate (seit Februar keine Publizierung)

Tab. 5: Analyse der Publikationszeiten und -rhythmen von Wahlumfragen für Österreich

 

In einer weiteren Übersicht versuche ich nun, die Publikationen von Wahlumfragen von allen Instituten zu einer Region in einer Jahreschart zu visualisieren. Die Visualisierung erfolgt durch vertikale Striche pro Umfrage: Ein Strich pro Tag bedeutet, dass am jeweiligen Tag eine Wahlumfrage publiziert wurde. Gibt es mehrere Striche übereinander, so wurden mehrere Umfragen an einem Tag veröffentlicht. Mit diesen Visualisierungen sollten Strukturen und Regelmäßigkeiten sichtbar gemacht werden.

Abb. 7: Rhythmus der publizierten Wahlumfragen für Österreich

 

Was auffällt: Der Erscheinungsrhythmus für Österreich erscheint lückenhaft. Navigiert man durch die einzelnen Institute, wird ersichtlich, dass Umfragen zeitlich unregelmäßig publiziert werden. Gut erkennbar sind Lücken im April sowie das „Sommerloch“ im August und ein Start danach mit vier gleichzeitigen Umfragen. Werfen wir einen Blick auf die Umfragen für Bundesländer.

Für die Wien Wahl sind drei Perioden erkennbar: Die erste Periode im ersten Halbjahr, eine zweite von Juli bis August und eine dritte Periode ein Monat vor der Wahl mit einem regelrechten Wahlumfragen-Feuerwerk kurz vor der Wahl.

Abb. 8: Rhythmus der publizierten Wahlumfragen für Wien

 

Ebenso sind drei Perioden für Oberösterreich erkennbar: Eine im Frühling, eine im Sommer und ein weiteres „Wahlumfragen-Feuerwerk“ vor der Wahl.

Abb. 9: Rhythmus der publizierten Wahlumfragen für OÖ

 

In der Steiermark wurden 6 von 8 Wahlumfragen im Monat vor der Wahl veröffentlicht.

Abb. 10: Rhythmus der publizierten Wahlumfragen für Stmk.

Fazit: Es gibt zum aktuellen Zeitpunkt nur von einem Meinungsforschungsinstitut und Medium in Österreich eine klar definierte Struktur, wann und in welchen Zeitabständen Umfragedaten von einem Meinungsinstitut publiziert werden. Während Unique Research monatlich – regelmäßig am Ende des Monats Umfragedaten im profil veröffentlicht – gibt es bei anderen Instituten und Medien kein erkennbares Muster. Das Motto dabei dürfte in Richtung „wir publizieren, wann wir es für richtig halten“ gehen.

  • Als einzige periodisch publizierte Wahlumfrage konnte ich jene von Unique Research im profil herausfinden: jeweils konsequent und regelmäßig am Ende des Monats.
  • Der ATV Österreich Trend (Hajek) war viele Jahre hinweg die einzige wirklich regelmäßigeWahlumfrage für Österreich, die jedes Quartal veröffentlicht wurde. Im heurigen Sommer wurde die Veröffentlichung gestoppt. Neustart lt. Auskunft ab 2016 im Zwei-Monate-Rhythmus.
  • Die Publizierung der Wahlumfragen von Market (Der Standard) erfolgt meistens an einem Sonntag Abend. Der Erscheinungszyklus ist nicht vorhersehbar und unregelmäßig in Zeitabständen zwischen 21 und 69 Tagen. Für April, Mai, Juli und November gab es keine Österreich-Wahlumfragen dafür für Bundesländer (Mai: Stmk., April und Juli: Wien, Sep.: OÖ).
  • Gallup (ÖSTERREICH) veröffentlicht Umfragen in einem nicht durchschaubaren Rhythmus in Abständen von vier bis 21 Tagen zwischen Donnerstag und Sonntag.
  • Unique Research veröffentlichte zwei Umfragen in unregelmäßigen Abständen in Heute im ersten Halbjahr für Österreich. Im Juni hat es die letzte Umfrage gegeben.
  • OGM (Kurier) veröffentlicht in unregelmäßigen und nicht vorhersehbaren Zeiträumen Wahlumfragen. Meistens am 1. Jänner sowie bei Landtagswahlen exakt eine Woche vor der Wahl.
  • IMAS (Kronen Zeitung) veröffentlicht in nicht nachvollziehbaren Abständen unregelmäßig (in Abständen von 27, 42, 55, 58, 60 und 64 Tagen).
  • Die zuvor regelmäßig veröffentlichten Umfragen vom meinungsraum.at im NEWS gibt es seit dem Frühjahr nicht mehr.
  • AKonsult und IFES publizieren in unregelmäßigen Abständen.

Was nach der Wien Wahl geblieben ist, sind die monatlichen Umfragen von Unique Research, die im profil sehr gut publiziert werden, jene von Gallup in ÖSTERREICH und von IMAS (Kronen Zeitung). Das bedeutet auch, dass derzeit Publikation und Interpretation von Umfragen Boulevardmedien wie ÖSTERREICH überlassen wird, die rund 43 % aller Österreich-Umfragen publizieren. Dabei gewinne ich auch den Eindruck, dass sich Medien und Institute dabei eventuell auch zu sehr der Kritik gebeugt und sich etwas zurückgezogen haben, anstatt Chancen zu sehen und sich in Richtung Qualität und Standards zu bewegen.

Ein Vergleich mit der Wahlumfragenlandschaft in Deutschland

Das Résumé aus den oben durchgeführten Analysen ist nun, dass es in Österreich eine Unregelmäßigkeit bei der zeitlichen Publikation mit einem extremen Wahlumfragen-Feuerwerk vor den Wahlen gibt. Das hat zur Folge, dass es nicht vorhersehbar ist, wann welche Umfrage erscheint und erschwert eine seriöse Vergleichbarkeit zwischen den einzelnen Umfragen.

Seit Anfang November werden auf neuwal.com auch Wahlumfragen aus Deutschland übernommen. Nach den ersten Visualisierungen und Analysen sind mir einige Unterschiede zwischen Umfragen in Deutschland und Österreich aufgefallen. Um eine Vergleichbarkeit zwischen den beiden Ländernherzustellen, werfe ich einen Blick in die Wahlumfragenlandschaft nach Deutschland. Zunächst, was deren Erscheinungsrhythmus betrifft (Analysezeitraum: 01.01.-06.12.2015): In Deutschland werden Umfragen von sieben Instituten generiert. Was in der Übersicht sofort auffällt:

  • Wahlumfragen werden über das Jahr regelmäßig publiziert.
  • Es gibt klare Publikationszeiten
  • sowie klar definierte Zeiträume dazwischen.

 

Institut Medium Rhythmus Tag Ø alle … Tage
Allensbach FAZ monatlich vorletzte Woche im Monat 31
EMNID Bild am Sonntag wöchentlich Sonntag 7
FG Wahlen ZDF 14-tägig Freitags 14
FORSA Stern/RTL wöchentlich Dienstag/Mittwoch 7
GMS monatlich 31
infratest Dimap ARD 14-tägig Donnerstag 14
INSA Bild wöchentlich Mittwoch 7

Tab. 6: Analyse der Publikationszeiträume von Wahlumfragen aus Deutschland. Datenquelle: wahlrecht.de.

Besonders hervorheben möchte ich in dieser Übersicht zwei Medien und Meinungsforschungsinstitute: Dabei dienen der ARD DeutschlandTrend und das ZDF Politbarometer Vorbild auf Grund durchgehender Regelmäßigkeit und hochqualitative Publikation. Ähnlich dem ATV Österreich Trend, der bis Juni 2015 für Österreich publiziert wurde.

In einer weiteren Übersicht checke ich die Regelmäßigkeit auf einer Zeitachse: Werden alle publizierten Wahlumfragen mit Strichen (wie in Abb. ) auf einer Zeitlinie abgebildet, so ist auf den ersten Blick eine Vollständigkeit und auf den zweiten Blick eine Regelmäßigkeit erkennbar.

Abb. 11: Publikationszyklus der Wahlumfragen für Deutschland.
Abb. 12: Publikationsrhythmus der Wahlumfragen für Deutschland.

Wenn ich den Vergleichsbogen zwischen den beiden Ländern weiter spanne, dann kann ich fünf Punkte zusammenfassen, die Wahlumfragen aus Deutschland und Österreich klar unterscheiden. Damit möchte ich neben dem Erscheinungszeitraum auch weitere Qualitätsaspekte ansprechen:

Deutschland Österreich
1. Regelmäßigkeit vorhersehbar, wann welche Wahlumfrage publiziert wird nicht vorhersehbar – kein Rhythmus
2. Befragungsgröße 1.200 bis >2.500 400 – 1.000
3. Qualität der Publizierung 0-4 neuwal Punkte 2-5 neuwal Punkte
4. Medienqualität Tageszeitungen (u.a. Der Standard) Tageszeitungen und TV (ARD, ZDF)
5. Anzahl der Wahlumfragen Ø alle 1.6 Tage Ø alle 6 Tage

Tab. 6: 5 Unterschiede zwischen Wahlumfragen in Österreich und Deutschland.

Chancen: Regelmäßigkeit, Struktur und Erwartbarkeit

Wir haben bisher in Österreich über die Höhe der Befragungsgröße bei Wahlumfragen als größtes Qualitätskriterium diskutiert. Also, welche Qualitätsunterschiede Wahlumfragen mit hoher bzw. niedriger Umfragegröße haben. Abseits der Transparenz bei Wahlumfragen – die neuwal in zehn Qualitätskriterien zusammengefasst hat – lohnt es sich auch, auf das eigentliche „Produkt der publizierten Wahlumfrage“ zu blicken, es zu definieren und Regelmäßigkeit sowie zeitliche Abstände definieren zu können.

 

Die große Chance ist es, Wahlumfragen eine Struktur und einen klar definierten Rhythmus zu geben: Eine Struktur, in der Vorhersehbarkeit und Regelmäßigkeit beim Publizierungsdatum und damit ein Rhythmus ermöglicht wird. Wahlumfragen sind kein Kunstwerk. Es geht nicht darum, wer kurz vor der Wahl die genauesten und schönsten Umfrageergebnisse liefert. Wahlen und Umfragen sind zwei unterschiedliche Sachen. Erst durch eine konsequente und regelmäßige Befragung und Publizierung können Wahlumfragen zu einem seriösen Trendtool werden, in der Vergleiche möglich werden. Damit vermeiden wir die bestehenden „Wahlumfragen-Feuerwerke“ kurz vor den Wahlen, die genau das Gegenteil von Regelmäßigkeit und Planung sind.

 

Es geht nicht um die Anzahl der Umfragen in einem Zeitraum, sondern um deren regelmäßigen Erscheinungsstil mit klar definierten Qualitätskriterien. Umfragen, die das Stimmungsbild der Bevölkerung transparent abfragen, in einem klar definierten und sichtbaren Rahmen nach außen bringen und von einem seriösen Medium mit perfekter Darstellung publiziert werden. Die größte Chance für qualitativ hochwertige Wahlumfragen dazu hätte in Österreich der ORF, als Pendant zu ARD und ZDF in Deutschland.

 

PS: Wenn es ein Medium in Österreich gibt, dass an einer Produktdefinition von Wahlumfragen interessiert ist – bitte melden, wir arbeiten sehr gerne dabei mit.

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Der Weg zur Politischen Bildung führt bei neuwal über Onlinejournalismus und neuen Formaten. Ich liebe Digital, Medien, Politik und lebe den Digital Mindshift. Am liebsten setze ich für Medienunternehmen strategisch und operativ neue Formate und digitale Produkte um. 9 Jahre Führungspositionen im Bereich Global Digital Strategy in internationalen Konzernen, sieben Jahre selbständig in den Bereichen Digitale Transformation, Digitale Strategie, Journalismus und Medien Strategien, Digitales Marketing, Innovation, Web-Technologie. Nebenbei Bike and Yoga. Making journalism and politics a better place.