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Das walmanach-Interview mit Regina Petrik, der Spitzenkandidatin der Grünen im Burgenland. Dieter Zirnig von neuwal hat ihr die walmanach Fragen gestellt und einen kurzen Wordrap gemacht.

Regina Petrik
regina-petrik.portraitAls Quereinsteigerin übernahm die studierte Pädagogin am 1. November 2010 die Landesgeschäftsführung der Grünen Burgenland und definiert den Startschuss auf der politischen Bühne daher als „steilen Einstieg“. Sich selbst bezeichnet Petrik als „eine Politikerin der bisserl anderen Art als wir es im Burgenland gewohnt sind“ Sie passe eigentlich nicht ganz ins politische Establishment im Burgenland. „Ich war jahrelang in der Beratung tätig und hatte mit den unmittelbarsten Sorgen der Menschen zu tun. Da habe ich zu den Anliegen der Menschen einen anderen Zugang als jene, die seit Jahren nichts anderes als Parteipolitik machen.“ Seit März 2012 hat die Mutter dreier Kinder zudem die Funktion der Landessprecherin inne. Dem Bundesvorstand der Grünen Österreich gehört Petrik seit September 2012 an, der Einzug in den Eisenstädter Gemeinderat gelang am 7. Oktober 2012.

Quelle: gruene.at

Dieter Zirnig (neuwal.com): Frau Regina Petrik, Sie sind Spitzenkandidatin der Grünen im Burgenland. Ich bitte Sie, sich in wenigen Worten ganz kurz vorzustellen: Wer sind Sie und was machen Sie?

Regina Petrik (Die Grünen im Burgenland): Ich bin Regina Petrik und bin seit 4 1/2 Jahren in der Politik. Vorher war ich als Erziehungswissenschafterin und Pädagogin tätig. Ich habe Einzelberatungen und Supervision gemacht und war in der Fortbildung von PädagogInnen tätig. Dann kam ich als Landesgeschäftsführerin zu den Grünen, wurde dann Landessprecherin und dann zur Spitzenkandidatin gewählt. Jetzt geht es darum, den Grünen im Burgenland bei der nächsten Wahl wieder einen möglichst guten Platz zu erkämpfen.

Was sind denn die Grünen im Burgenland?

Die Grünen im Burgenland sind wie überall anders auch eine Umweltpartei und eine Kontrollpartei. Das braucht es auch ganz dringend, weil es gerade im Burgenland etliche gute Initiativen und auch politische Wege gibt – wie zum Beispiel die Frage der erneuerbaren Energien, wo wir im Burgenland schon sehr weit sind -, aber insgesamt wird der Klimaschutz viel zu wenig beachtet.

Worin unterscheiden sich jetzt die Grünen von den anderen Parteien, die im Burgenland kandidieren und antreten?

Das Wesentliche ist, dass wir einen anderen Zugang zur Politik haben. Es geht darum, dass wir immer das große Gesamte sehen und nicht nur den nächsten Schritt und nicht nur die nächste Wahl. Wie ich schon angesprochen habe: Zum Beispiel beim Klimaschutz geht es einfach darum, dass wir sehen, dass die Böden vergiftet sind – im Burgenland war schon Mineralwasser Pestizid belastet -, dass die Luft immer schlechter wird. Da müssen wir langfristig etwas dagegen tun – da haben wir auch Vorschläge, wie das gehen kann. Wir sehen, dass im Burgenland die Macht sehr konzentriert ist.

Es ist sehr viel intransparent, es gibt sehr viel Parteibuch- und Freunderlwirtschaft. Da braucht es eine starke Kontrolle und das Kämpfen für Transparenz. Und das ist uns wichtig – wir leben das auch selbst. Bei uns ist alles transparent und man kann immer nachlesen, was wir tun.

Wenn Sie ins Burgenland schauen, die Situation beurteilen und beobachten: Zunächst, was läuft denn gut?

Was sich im Burgenland in den letzten zwanzig Jahren entwickelt hat, ist, dass viele neue und auch wirtschaftliche Akzente gesetzt worden sind. Das ist vor allem dadurch gelungen, dass wir durch die EU als Ziel-1-Gebiet sehr viele Fördergelder bekommen haben. Daraus ist auch einiges gemacht worden und auch im Bildungswesen ist einiges vorangegangen.

Was mich als Grüne sehr freut, ist, – wofür wir früher gekämpft haben und ausgelacht worden sind – der Ausbau der Windenergie. Er ist mittlerweile Mainstream im Burgenland und sogar ein Vorzeigeprojekt. Das ist schön. Auch als kleine Oppositionspartei gelingt es immer, fest nachzubohren, damit etwas weiter geht.

Was läuft im Burgenland weniger gut?

Die Art und Weise, wie Politik gemacht wird. Seit 70 Jahren gibt es bei uns eine rot-schwarze Proporzregierung. Und der Proporz, also, dass eine Landesregierung daraus zusammengesetzt wird, wie viele Stimmen sie bei der Wahl bekommen hat, wurde jetzt abgeschafft. Das heißt: Das erste Mal ist es so, dass nach der Wahl sich Parteien miteinander zu einer Koalition zusammenfinden können.

Was hat das für Folgen gehabt? Das ganze Land ist praktisch zwischen Rot und Schwarz aufgeteilt. Postenbesetzungen sind rote oder schwarze. Förderungen hängen oft davon ab, welcher Partei oder welchen Bund oder welcher Vereinigung man angehört. Damit muss endlich ein Ende sein. Das ist die Schwierigkeit. Es ist auch vieles sehr intransparent: Wofür wird wirklich welches Geld ausgegeben? Gerade wenn es um Betriebe geht, die im Landeseigentum oder Teileigentum sind.

Dann ist auch die große Schwierigkeit, dass sehr viel nach außen hin erzählt wird. Also, wenn ich jetzt an den öffentlichen Verkehr denke: Das fordern wir ein und wir legen auch immer wieder Ideen vor. Man kennt den Bedarf. Vor Wahlen wird immer etwas angekündigt. Aber im Grunde genommen ist dann das Geld, das für den öffentlichen Verkehr ausgegeben wird im Vergleich zu dem, was für den Straßenbau zum Beispiel ausgegeben wird, ganz wenig. Da gibt es einfach noch große Prestigeprojekte. Da ist viel dagegen zu machen.

Wir haben gehört, was gut und was weniger gut läuft. Bevor wir zum Partei- und Wahlprogramm kommen, möchte ich wissen, was in diesem Spektrum – wenn man die Situation beobachtet – geändert?

Mit der Parteibuchwirtschaft soll endlich Schluss sein. Das wird dann gelingen, wenn die nächste Regierung nicht wieder rot-schwarz ist. Wenn es so weiter geht, dann werde die aus ihrem alten Trott nicht rauskommen. Da braucht es einen neuen Stil und nicht immer die alte Leier.

Das Burgenland soll zu einem Vorzeigeland im Bereich Umwelt entwickelt werden. Da ist mehr noch zu machen, als bloß Windenergie auszubauen. Das hat den Bedarf, dass wir die Landwirtschaft umstellen: Wir wollen das Burgenland in den nächsten zwanzig Jahren zu einem Bioland machen. Dazu braucht es die Maßnahmen, wie wir umsteigen, damit endlich die Gifte aus dem Boden rauskommen und wir wirklich gesunde Nahrung haben und wir uns darauf verlassen können, dass da keine Gifte drinnen sind. Auf der anderen Seite sollen auch nicht permanent Böden versiegelt werden. Im Burgenland wird wahnsinnig viel Boden versiegelt – mehr als in ganz Österreich. Das ist auch eine Frage des Klimaschutzes und nicht nur der Wirtschaft. Auf das müssen wir einfach schauen.

Ein zweiter großer Bereich ist die Bildung. Im Burgenland gibt es immer wieder Versuche, wie man etwas verändern kann. Da braucht es aber gerade was die Schulverwaltung anbelangt einen ganz, ganz großen Reformschritt. Und dann können wir auch konkret in den Bildungseinrichtungen vom Kindergarten bis zur Fachhochschule, die wir im Burgenland haben, einiges verändern.

Was sind denn nun Ihre politischen Ideen für Burgenland? Was steht in ihrem Wahlprogramm und auf Ihren Wahlplakaten? Mit welchen, glauben Sie, dass Sie die burgenländische Bevölkerung ansprechen und gewinnen können?

Zum Einen – ich habe es schon angedeutet – ist es natürlich Umwelt: Saubere Umwelt ist das Thema. Im Konkreten weisen wir darauf hin, wie stark das Bienensterben, das für uns und alle Lebensgrundlagen die wir haben, sehr bedrohlich ist. Und damit hängt zusammen, welche Pestizide nicht nur in der Landwirtschaft sondern auch bei der Pflege öffentlicher Flächen eingesetzt werden: bei Spielplätzen, bei Straßenrändern. Da ist sehr viel zu tun. Und da können wir von Landesseite her sehr wohl Wege einschlagen, dass hier der Boden entgiftet wird.

Und das andere Ziel ist, dass wir in den kommenden zwanzig Jahren das Burgenland zum Bioland machen wollen. Und diesbezüglich die Landwirte und Landwirtinnen zu fördern, hier umzusteigen. Und die, die es schon tun, dass sie sich gut ausbauen können und dass der Standort gesichert ist.

Das zweite große Thema bei uns ist die Bildung: „Gscheite Bildung wär nicht blöd“ ist unser Slogan dazu. Und da geht es ganz stark darum, bei den Kindergärten schon anzufangen. die Gruppen sollen kleiner sein und die Pädagoginnen sollen bessere Arbeitsbedingungen vorfinden und sich individuell um die Kinder kümmern können. Im Großen gesehen soll die Schule ein Arbeitsplatz für Lehrerinnen und Lehrer und Schülerinnen und Schüler werden, wo man sich wohlfühlt, wo man gerne hingeht und gerne arbeitet und nicht den ganzen Stress mit nach Hause nehmen muss.

Wir wollen in den nächsten zehn Jahren im Burgenland eine Schule etablieren – wenn wir die Chance dazu haben -, in der das Arbeiten, das Lernen und Lehren Freude macht. Immer wieder auch ein Stress, das ist so. Aber grundsätzlich sollen die Talente gefördert werden und nicht immer alles über die Defizite definieren.

Der dritte große Bereich ist der Ausbau des öffentlichen Verkehrs. Dafür setzen wir uns sehr stark ein – für verschiedene Systeme: Es muss wieder mehr auf die Schiene kommen. Es muss aber auch ein gutes Bussystem sein, gerade in den Regionen. Und wichtig ist, dass man noch am Abend öffentlich fahren kann. Denn es nützt nichts, wenn ich wohin komme und nachher nicht mehr nach Hause komme. Da ist noch sehr vieles im Argen. Schön langsam kommen die anderen auch drauf. Hoffentlich bekommen wir hier etwas weiter, auch, dass der öffentliche Verkehr leistbar ist. Wir haben auch im Burgenland, wie in den anderen Bundesländern als Grüne die Idee des 365-Euro-Tickets. Das heißt, man führt das ganze Jahr um eine Jahreskarte um 365 Euro.

Insgesamt wollen wir – ich habe es schon vorher erwähnt – durch die Art und Weise wie wir Politik machen, auch wie wir mit den anderen Parteien und den Kolleginnen und Kollegen dort, aber wie wir mit allen Menschen, die von Politik betroffen sind reden, einen neuen Stil hinein bringen.

Was glauben Sie braucht sich die burgenländische Bevölkerung? Was wünscht Sie sich von der Politik – von Ihnen?

Ich habe letztes Jahr sehr viele konkrete und sehr unmittelbare Rückmeldungen dazu bekommen, weil ich ja zehn Monate in zehn verschiedenen Jobs unterwegs war. Da war ich nur Teilzeitpolitikerin sozusagen – ehrenamtlich. Da war es schon sehr deutlich: Es geht darum, dass die Kinderbetreuung passt, dass man auch am Nachmittag noch genug Kinderbetreuung hat. In den Ferien – das gilt besonders für die Volksschulkinder und die Kinder auch in höheren Schulen. Im Kindergarten ist es weitgehend schon ganz gut abgedeckt. Aber da fehlt einfach noch vieles.

Es geht den Leuten darum, dass die Schule nicht den Stress in die Familie hineinträgt. Alle Menschen kennen das, die Kinder in der Schule haben: Es wird der ganze Familienalltag massiv davon beeinträchtig. Da muss sich etwas ändern. Und das sind auch die Sorgen.

Die Sache mit dem öffentlichen Verkehr ist etwas, dass wir täglich hören. Das ist das größte Thema zurzeit bei den Jugendlichen im Burgenland, weil sie auch mobil sein wollen. Auch die Senioren wollen mobil sein. Das wird auch konkret von uns erwartet. Von uns wird auch erwartet, dass wir uns darum sorgen, dass die Umwelt gut gepflegt wird und, dass sie nicht immer mehr zerstört wird.

Das wollen die Leute konkret von uns.

Konkret jetzt zum Thema „Bioland“: Wie wollen Sie das im Burgenland umsetzen?

Wir brauchen einen Maßnahmenplan. Auf der einen Seite geht es darum, die Landwirte und Landwirtinnen, die jetzt schon biologisch wirtschaften, zu unterstützen. Und mit den anderen Umstiegspläne zu erarbeiten. Das ist jetzt wieder so eine Frage des neuen Stils. Meine Idee ist es nicht, dass sich oben jemand hinsetzt, eine Verordnung rausgibt und alle müssen sich daran halten. Sondern, der erste Schritt wird sein, sich mit allen Bauern und Bäuerinnen zusammenzusetzen und zu schauen, wie unsere Umstiegspläne ausschauen können. Das Ziel wird politisch definiert. Aber wie wir dort hinkommen, muss mit allen Betroffenen gemeinsam erarbeitet werden. Da braucht es Unterstützung aus den Mitteln der ländlichen Entwicklung von der EU. Aber das wird möglich sein.

Das ganz braucht natürlich auch Abnehmer. Wir wollen, dass in den burgenländischen Kindergärten und Schulen, aber auch in den öffentlichen Kantinen, Krankenhäusern und Pflegeheimen, immer stärker und vermehrt biologisches Essen gekocht wird.

Wo sehen Sie Burgenland in zehn Jahren?

In zehn Jahren sind wir schon auf halben Weg zum Bioland Burgenland. Da haben wir schon ungefähr 60 Prozent Biolandbau – jetzt sind wir bei 27 Prozent. In zehn Jahren sehe ich das Burgenland als ein Land, das es geschafft hat – wenn die Grünen mitwirken können -, Energiegewinnung aus einem guten Energiemix hier bereitzustellen. Sich nicht nur auf die Windenergie zu verlassen und Photovoltaik auszubauen. Wir sind das Land der Sonne und das müssen wir noch viel mehr nutzen. Biomassekraftwerke sollen gezielt im Winter eingesetzt werden, weil im Moment wird hier sehr viel Schindluder betrieben, wie unkoordiniert und undurchdacht auch Alternativenergie zum Teil erzeugt wird.

Und dann haben wir Kindergärten und Schulen, in denen das Arbeiten so schön ist, dass die Lehrkräfte und die Kindergartenpädagoginnen und -pädagogen sich geradezu darum reißen, hier arbeiten zu dürfen

Eines der Ziele von neuwal ist „Making politics a better place“. Was können Sie dazu beitragen?

Ich habe es letztes Jahr wie gesagt schon versucht. Dadurch, dass ich mir nicht nur von den Leuten erzählen lasse, wie es ihnen geht, sondern, dass ich mit ihnen Schulter-an-Schulter Tag-für-Tag in ihrem Job arbeite. Ich halte es für ganz wichtig: jeder Politiker und jede Politikerin soll auf die eigene Art und Weise immer wieder die Perspektive wechseln. Man kommt in der Politik, wie in jedem Job, immer wieder in einen Tunnel hinein, wo man die Welt nur mehr aus dieser einen Perspektive sieht. Und ich halte es für ganz wichtig, wenn man für viele Menschen verantwortlich ist, immer wieder die Perspektive zu ändern und die Dinge auch aus anderer Seite zu betrachten und sich auch etwas sagen zu lassen.

Was ist denn ihr Wahlziel?

Wir wollen im Burgenland das beste Ergebnis haben, das wir jemals hatten. 2000 hatten wir 5.6 Prozent. Ich möchte das gerne überbieten. Ganz toll wäre, wenn wir das dritte Mandat auch schaffen würden, weil wir dann wirklich die Chance haben, etwas umzusetzen; sowohl auf der Kontrollseite im Landtag, aber auch – wenn wir stark wären und die SPÖ mit uns in Regierungsverhandlungen treten sollte -, dann könnten wir in einer Koalitionsregierung natürlich – wie sich das auch schon in anderen Bundesländern zeigt, wenn die Grünen in der Regierung sind – einiges bewirken.

Wer wählt sie?

Uns wählen vor allem Menschen, die wirklich etwas verändert haben wollen. Uns wählen mutige Menschen, die keine Sorge haben, dass sie dadurch einen Nachteil erleiden. Die dafür einstehen, dass sie auch diesmal Grün wählen. Wir kommen ganz gut bei jungen Leuten an, weil die Jungen auch spüren, dass sich etwas ändern muss. Da merkt man, dass sie sich nicht mehr in den alten ausgetrampelten Pfaden bewegen müssen. Und bei Frauen punkten wir auch ganz gut. Und ich hoffe, dass es diesmal der Fall ist, weil es wichtig ist, dass mehr Frauen in der Politik wieder mehr zu sagen haben im Burgenland.

Wordrap

Nichtraucherlokale sind gesund. Auch für die Angestellten.

Grenzschutz brauchen wir keinen vermehrten.

BEGAS gibt es nicht mehr.

Proporz ist endlich abgeschafft.

Koalitionen beleben das politische Leben.

Politische Erneuerung ist im Burgenland ganz dringend nötig.

Arbeitslosigkeit muss weitgehendst reduziert werden. Durch neue Konzepte. Und nicht durch die alten.

Bildung und Jugend gehören bei den Grünen zu den Top-Themen.

Mittelstand gehört vor allem durch neue Förderungskonzepte im Burgenland besser gestützt.

Parteien im 21. Jahrhundert sollten flexibler, beweglicher und vor allem sehr dialogbereit sein.

Forschung und Technologie muss auch im Burgenland ausgebaut werden. Da sind auch einige Arbeitsplätze drinnen.

Information
Diese Projektidee „walmanach Konfrontationen“ wurde mit Unterstützung von WIEN KULTUR organisiert und umgesetzt.

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Digitaler und Politischer Entrepreneur - Der Weg zur Politischen Bildung führt bei neuwal über Onlinejournalismus und neuen Formaten. Ich liebe Digital, Medien, Politik und lebe den Digital Mindshift. Am liebsten setze ich für Medienunternehmen strategisch und operativ neue Formate und digitale Produkte um. 9 Jahre Führungspositionen im Bereich Global Digital Strategy in internationalen Konzernen - seit einigen Jahren selbständig in den Bereichen Digitale Transformation, Digitale Strategie, Media Strategy, Digitales Marketing, Innovation, Web-Technologie. Nebenbei Bike and Yoga. Making journalism and politics a better place.