Am Sonntag Nachmittag fand im Wiener Resselpark die zweite Kundgebung der Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes, kurz PEGIDA, statt. Eine Neuwal Fotostrecke:

© Daniel Weber | neuwal.com

Gegen 14 Uhr versammelten sich die ersten patriotischen Europäer im von der Wiener Polizei in mehrere abgesperrte Zonen geteilten Resselpark beim Karlsplatz.

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Auch der ehemalige Sprecher der „Bewegung“, Georg Immanuel Nagel, fand sich hinter einer der Absperrung ein.

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Das Publikum war bunt gemischt. Burschenschafter, Identitäre, Personen aus dem Dunstkreis der Hooligans gegen Salafisten sowie Aktivisten aus dem benachbartem Ausland.

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Lange wurde mit dem Start der Kundgebung zugewartet. Es seien noch Teilnehmer hinter den Absperrungen. Die große Anzahl an Journalistinnen innerhalb der Absperrungen ließen eine einigermaßen seriöse Schätzung der Kundgebungsteilnehmerinnen kaum zu.

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Es werden wohl kaum mehr als hundert, laut Polizeiaussendung bis zu 200 gewesen sein. Am anderen Ende des Platzes, bei der Wiedner Hauptstraße, sammelten sich laut angaben der Polizei bis zu 400 Gegendemonstrantinnen.

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Nach anfänglichem Hin und her versammelte sich die Gegenkundgebung vor dem Ausgang zum Resselpark. Über die Absperrung hinweg wurden von den Demonstrierenden Parolen skandiert.

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Unter dessen startete die Standkundgebung der PEGIDA mit kürzeren …

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… und längeren Redebeiträgen. Das Abendland. „Wir“ und „die“. „Unsere Kultur“ und „die Rotbraunen Linksfaschisten da hinten“

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Hinter der Bühne, abgeschirmt von Tretgittern, versammelte sich während dessen die Gegendemonstration.

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Am Ende der Ansprache eines schweizerischen Redners wurde vom Großteil der PEGIDA- Demonstrantinnen der „Kühnengruß“ gezeigt.

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Laut einer Aussendung der Polizei wurden insgesamt sechs Personen wegen Verstößen gegen das Verbotsgesetz angezeigt.

Zu den Klängen von Reinhard Fendrichs  „I am from Austria“ in der Version von Austria 3 endete die PEGIDA Kundgebung.

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Nach dem Ende der Kundgebung kam es vereinzelt zu Provokationen und kleineren Tumulten. Insgesamt verlief der Nachmittag aber ohne gröbere Zwischenfälle.

Das gesamte Fotoalbum auf Flickr (LINK)

 

 

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Daniel Weber, geboren 1980 im weststeirischen Voitsberg, lebt seit 2001 in Wien. Der Behindertenbetreuer studiert Bildungswissenschaften und ist bei neuwal verantwortlich für das Ressort Protest-Aktion-Demonstration.