© Daniel Weber

Im Herbst 2009 begann durch die Besetzung der Aula der Akademie der bildenden Künste in Wien das was später unter dem Hashtag #unibrennt, und mit der medienwirksamen Besetzung des Audimax der Universität Wien, weit über die Grenzen Österreichs bekannt wurde.

Denn nicht nur in Wien wurden Hörsäle besetzt. Der Protest breitete sich erst österreichweit, dann über Deutschland und Europa aus. Eine internationale Protestbewegung begann sich zu vernetzten. Demonstrationen fanden statt. Im Audimax der Universität Wien, einem der Zentren der Bewegung, fanden teils hitzige Diskussionen, Vorträge und natürlich auch Konzerte und Partys statt.

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Kommende Woche, fünf Jahre nach dem Beginn der Studierendenproteste, findet in Wien eine sozial- und bildungspolitische Aktionswoche statt. Die Veranstaltungsreihe, die nicht als Nostalgie- Event missverstanden werden will, beginnt am Montag mit der Vorführung der Dokumentarfilme „#unibrennt – Bildungsprotest 2.0“ und „imagin’ Audimax“ im U5 in der Universitätsstraße 5. Beginn: 18:30.

Weitere Programmpunkte sind unter anderen eine Podiumsdiskussion am Mittwoch und ein zweitägiger #unibrennt5-Kongress mit Beginn am Freitag ab 14 Uhr. Ebenfalls am Freitag, ab 21 Uhr, findet im Tüwi, in der Peter-Jordan-Straße 76, ein Fest mit Live-Bands und DJ-Line statt. Das gesamte Programm und alles rund um #unibrennt gibt es auf unibrennt.at