Vor wenigen Wochen hat Andreas Mölzer mit seinen Aussagen rund um das N-Wort eine Debatte rund um ein Thema losgetreten, das viel zu oft unter den Tisch gekehrt wird: Rassismus. Eine Organisation, die sich auch abseits solch prominenter Vorfälle dem Kampf gegen Rassismus verschrieben hat, ist die Organisation „ZARA Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit“. Wie die Arbeit der Organisation aussieht und wieso diese Arbeit leider immer noch sehr wichtig ist, soll im folgenden Beitrag dargestellt werden.

innowalinnoWal
Der innoWal stellt Organisationen vor, die innovative und neue Konzepte in einem bestimmten Politikfeld realisieren. Nachdem neuwal.com selbst unter dem Motto „Making politics a better place“ agiert und so die politische Kultur in Österreich zum Besseren ändern will, liegt es uns nahe, solchen Projekten eine Plattform zu bieten. Vor allem jenen, die noch keine große mediale Aufmerksamkeit genießen.Nach einer kurzen Vorstellung der Organisation steht dabei ein Interview mit dem jeweiligen Gründer der Organisation im Zentrum. Am Ende stellen wir uns dann die Frage, welche Veränderungen diese innovativen Ideen bewirken können.Wir laden die Leser von neuwal.com auch dazu ein, uns interessante Organisationen vorzuschlagen. Bei Interesse einfach einen Kommentar hinterlassen oder ein E-Mail an: wolfgang.marks [at] neuwal.com senden.


zara Seit nunmehr 15 Jahren engagiert sich die Organisation „ZARA- Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit“ im Bereich Rassismusbekämpfung. Durch die Aussagen von Andreas Mölzer im EU-Wahlkampf ist diese Thematik wieder etwas in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt und bestätigt einmal mehr, wie wichtig die Arbeit von ZARA auch heute noch ist.
Basierend auf den 3 Säulen Beratung, Prävention und Sensibilisierung der Öffentlichkeit versucht die Organisation der Vision einer rassismusfreien Gesellschaft in Österreich näher zu kommen. Trainings, Workshops, interaktive Vorträge, der Anti-Rassismus-Lehrgang sowie Module im Bereich Diversity-Management und Unternehmensarbeit sollen helfen, Rassismus präventiv zurückzudrängen. Kommt es aber wirklich zu rassistischen Vorfällen, können sich Betroffene, aber auch ZeugInnen an die Beratungsstelle der Organisation wenden und erhalten dort nicht nur Informationen, sondern auch kostenlose rechtliche Beratung. Diese Fälle von Rassismus werden von ZARA auch dokumentiert und im Zuge des Rassismusreports der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Alleine im Jahr 2013 wurden 731 rassistische Vorfälle seitens von ZARA festgehalten, nachzulesen im Rassismusreport 2013 . Hier finden sich auch die 15 Forderungen der Organisation an Regierung und Politik.

Politikfeld Rassismusbekämpfung
Gründungsjahr 1999
Vision Ziel ist es, Zivilcourage und eine rassismusfreie Gesellschaft in Österreich zu fördern sowie alle Formen von Rassismus zu bekämpfen.
Dialog ZARA
Facebook
Das Ziel ist es, Zivilcourage und eine rassismusfreie Gesellschaft in Österreich zu fördern sowie alle Formen von Rassismus zu bekämpfen.

SchäferClaudia Schäfer (Geschäftsführerin)
Die studierte Journalistin (Aufbaustudiengang Qualitätsjournalismus/ Donau Universität Krems) war jahrelang als Print- und Hörfunkjournalistin u.a. für den ORF und andere Medien im deutschsprachigen Raum tätig und spezialisierte sich zunächst auf die Themen Asyl, Migration und Integration, bevor sie sich der internationalen Politik zuwandte und vier Jahre lang als New York-Korrespondentin über US und UN-Themen berichtete. Zudem bringt Claudia Schäfer Erfahrung in der Öffentlichkeitsarbeit und im „Campaigning“ mit, die sie unter anderem als Leiterin der Wahlkampagne für AuslandswählerInnen der OSZE-Mission in Bosnien-Herzegowina sammelte. Als Mit-Initiatorin der „Anti-Rassismus-Kampagne“ auf Radio FM4 wurde sie im EU-Jahr gegen Rassismus mit einem Sonderpreis ausgezeichnet.

neuwal: Im heutigen innowal darf ich Frau Claudia Schäfer begrüßen, Geschäftsführerin von ZARA. Der Grund, warum wir uns heute mit ZARA beschäftigen ist unter anderem auch die Aussage von Herrn Andreas Mölzer, aber auch weil ZARA seit mittlerweile 15 Jahren sehr gute Arbeit im Bereich Rassismusbekämpfung betreibt. Wir wollen einmal der Frage nachgehen, was genau macht denn ZARA eigentlich und was sind die konkreten Ziele der Organisation?

Claudia Schäfer: Dann sage ich hallo und danke für die Möglichkeit des Interviews. Stimmt, ZARA wird im November 15 und eigentlich machen wir schon immer dasselbe. Wir bieten Beratung an für Opfer und auch für ZeugInnen von Rassismus. Das heißt, Leute können sich bei uns informieren. War das, was ich erlebt habe oder auch was ich beobachtet habe, jetzt wirklich ein rassistischer Vorfall: ja/nein? Wir können das einfach einschätzen und dann Personen auch möglicherweise an andere Stellen verweisen, wenn diese eher für diese Sache zuständig sind. Und wenn wir zuständig sind, also wenn eine rassistische Diskriminierung vorliegt aufgrund der Hautfarbe, der Sprache, der Herkunft oder auch der Religionszugehörigkeit, dann können wir den Leuten sagen, was sie unternehmen können. Vor allem auch auf einer rechtlichen Basis. Wir können aber auch den Kontakt zur Täterseite herstellen und dort versuchen, ein Gespräch zu initiieren. Man soll sich auch über Motivationen austauschen, war es vielleicht ein Missverständnis, ist vielleicht die Sensibilität auf der Täterseite einfach noch nicht gegeben.

Also sie begleiten dann die Personen und leiten sie auch an gewisse Organisationen weiter, wo sie sich hinwenden können.

Genau. Beziehungsweise wenn es gewünscht ist, geht es wirklich bis zu Gericht.

Und sie unterstützen die Personen auch vor Gericht? Dass die einen Anwalt zur Seite gestellt bekommen, dass sie ihre Möglichkeiten ausschöpfen können…

Wir arbeiten hier mit einer anderen Organisation, dem Klagsverband, zusammen, die diese Rechtsverfahren durchstreitet. Das ist eine Organisation, die unter anderem Opfer von Diskriminierung vor Gericht vertritt. Und wir begleiten die Personen durch den kompletten Prozess.

Die konkreten Ziele der Organisation vielleicht noch ganz kurz, was soll damit bewirkt werden?

Vielleicht erzähle ich einfach von den Anfängen. Begonnen hat es mit einer Helpline, mit einer Anti-Rassismus-Helpline, die Studierende bei Helping Hands eingerichtet haben, einer Einrichtung von der ÖH. Die haben einfach festgestellt, da kommen so viele Anrufe rein, da müssen wir eigentlich was Eigenes daraus machen. Und ich glaube das Zweite, was ja auch kein Geheimnis ist, dass es in der Bevölkerung immer noch ein sehr starkes ausländerfeindliches Segment gibt. Dass da die Abgrenzung noch nicht sehr weit reicht.

Es ist gerade erst wieder eine Studie rausgekommen, die besagt, dass mehr als die Hälfte meint, wir müssen endlich einmal aufhören über das Dritte Reich zu reden. Jetzt haben wir genug davon. Knaspp 30% sehnen sich noch immer nach einem starken Führer. Also da ist glaube ich der Prozess der Aufarbeitung und auch der Erkenntnis der eigenen Rolle des Landes offenbar noch nicht sehr weit fortgeschritten.
Also da geht es auch sehr viel um Bewusstseinsbildung. Das man auch darauf hinweist, es gibt immer noch diese rassistischen Vorfälle und das sollte eigentlich nicht mehr so sein.

Das machen wir auch, neben der Beratungstätigkeit machen wir eben Sensibilisierung der Öffentlichkeit, unter anderem durch den Rassismus Report. In dem bilden wir Fälle ab, die wir eben in der Beratungsstelle behandelt haben und dadurch einfach schildern, das und das kommt vor, das ist Rassismus, so begegnet er verschiedenen Personen in unterschiedlichen Bereichen und das und das kann man dagegen unternehmen. Wir machen natürlich auch andere Dinge wie Kampagnenarbeit, machen Medienarbeit und eben auch Präventionsarbeit. Wir machen Trainings für Leute, um überhaupt auf die Problematiken von Rassismus aufmerksam zu machen.

Sie haben den Rassismus Report schon angesprochen. Der ist ja jetzt für 2013 gerade in den letzten Monaten herausgekommen. Was sind denn die wichtigsten Erkenntnisse dieses Reports ganz kurz zusammengefasst?

Also was wir halt ablesen können aus unseren Fallzahlen, was ich als Tendenzen oder Trends bezeichnen würde, also in welchen Kategorien haben wir wie viele Fallmeldungen, wenden sich wie viele Opfer an uns. Und dann kann man halt vergleichen, wie war es früher, wie ist es heute. Wir müssen feststellen, der Bereich rassistische Aussagen/Postings im Internet erlebt seit 5 Jahren einen totalen Boom, bleibt wirklich stark. Auch der öffentliche Raum ist stark und es gibt nahezu gleich bleibende Zahlen im Bereich der Polizei. Also wo PolizistInnen selbst in rassistische Vorfälle involviert sind und eben auch beim Zugang zu Gütern und Dienstleistungen. Das heißt, was passiert Leuten, wenn sie ins Geschäft gehen, in die Disco wollen, ein Bankkonto eröffnen wollen. Also das alles fällt in diesen Sektor rein, da gibt es auch permanent und viele rassistische Diskriminierungen. Wo einfach Personen aufgrund ihrer angenommenen Herkunft zum Beispiel der Zugang verweigert wird.

Im Wahlkampf zur Europawahl ist ja jetzt ein Spitzenkandidat der FPÖ, Andreas Mölzer, wieder mit rassistischen Aussagen aufgefallen. Glauben Sie, dass man mit derartigen Aussagen am Stammtisch noch punkten kann? Zumindest die Verwendung des N-Worts, das sage ich jetzt bewusst so, wurde ja in den letzten Wochen heftig debattiert. Gibt es da in der Bevölkerung wirklich noch Gruppierungen, die solche rassistischen Vorurteile in sich tragen und die eigentlich dem Herrn Mölzer in Wahrheit Recht geben?

Ja, da bin ich überzeugt davon.

Aber kann man das irgendwie festmachen. Ist das ein größerer Teil der Bevölkerung oder ist das wirklich eine Minderheit heutzutage?
Ich erlebe es immer wieder auch in meinem privaten Freundeskreis, dass mich auch gute Freunde von mir darauf ansprechen und sagen: Na ja, wie ist denn das jetzt mit dem N-Wort, kann man das wirklich nicht mehr sagen? Ich bin damit aufgewachsen, meine Oma sagt es heute noch und wir meinen es alle gar nicht böse. Das Einzige, was ich dann entgegnen kann, sind eh die Argumente, die viele schon kennen. Zum einen, betroffene Personen empfinden dieses Wort als abwertend, es ist aus seiner Historie heraus abwertend verwendet worden, es ist ein abwertender Begriff. Also bitte lasst es.

Mehr kann ich nicht sagen. Aber ich glaube trotzdem, dass sehr, sehr viele Leute noch auf demselben Standpunkt stehen und sagen, ist ja gar nicht böse gemeint, ist doch ein normales Wort. Aber solche Entwicklungen gibt es und sie dauern lange. Ich kann nur daran erinnern, früher hat man zum Beispiel auch Krüppel gesagt. Das sagt heute kein Mensch mehr. Es dauert dann von mir aus zwanzig Jahre, aber irgendwann ist es einmal eingesickert, dass es kein freundliches Wort ist, sondern halt sehr abwertend verwendet wird und dann ist es halt irgendwann auch verschwunden aus dem Sprachgebrauch. Das würde ich mir beim N-Wort auch wünschen und beim Z-Wort übrigens auch.

Gibt es da Dinge, wo sie sagen, da könnte die Politik noch mehr machen. Wo könnte die Politik wirklich Maßnahmen setzen im Bereich Rassismusbekämpfung. Wird da genug getan oder könnte man da durchaus noch andere Maßnahmen setzen und welche wären das? Wie könnte da die Politik wirklich eingreifen?

Wir fordern schon, ich glaube seit es ZARA gibt, einen nationalen Aktionsplan gegen Rassismus. Den gibt es bis heute nicht. Es hat halt andere Aktionspläne gegeben, also der für Integration ist vielleicht einer, der unserem Bereich noch am nächsten kommt. Jetzt wird es einen nationalen Aktionsplan Menschenrechte geben, der steht im Regierungsprogramm drinnen. Da haben wir morgen ein Treffen dafür.

Was wir so bedauern ist, dass das Kind so selten beim Namen genannt wird. Also Rassismus ist immer noch so das hässliche Wort, das kaum eine Politikerin beziehungsweise ein Politiker in den Mund nimmt beziehungsweise rassistische Vorfälle als solche bezeichnet.

Es wird lieber mit anderen Wörtern herumoperiert und argumentiert als wirklich mit dem hässlichen R-Wort. Jetzt kommt die Rassismuskeule, aber ja Rassismus ist hässlich, wir wissen, dass er hässlich ist, spätestens wenn wieder wer im Beratungszimmer sitzt und heult. Und dann soll man es auch benennen und sich wirklich mit der Problematik befassen. Und mehr Gesetze wären gut, weil es gibt nur das Verbotsgesetz gegen nationalsozialistische Wiederbetätigung, den Verhetzungsparagraf, dann gibt es im Verwaltungsstrafrecht bzw. im Verwaltungsstrafgesetz einige Dinge, die man anwenden kann. Und natürlich das Gleichbehandlungsgesetz. Aber es ist urkompliziert, auf der Länderebene kann es schon wieder anders sein als auf der Bundesebene. Man muss in jedem einzelnen Fall schauen, wer ist jetzt genau dafür zuständig, welches Gesetz kann ich anwenden.

Das ist ein totaler Paragrafendschungel, also wir reden von über 50 verschiedenen Gesetzen, die da zur Anwendung kommen können.Das heißt wir sind mittlerweile auch die totale ExpertInnenorganisation, weil sich zum Teil die Behörden selbst schon nicht mehr auskennen. Und das macht es natürlich nicht einfacher, dieses Problem irgendwie anzugehen. Also so ein Harmonisierungs-Prozess wäre total gut, auch dass das viel transparenter wird. Dass man sich vielleicht auch mit den Ländern auf einen Modus einigt. Weil in dem einen Bundesland sind andere Diskriminierungsgründe anerkannt und werden umgesetzt auf der eigenen Verwaltungsebene als in einem anderen Bundesland. Und das ist natürlich für niemanden durchschaubar. Wie weiß ich denn, wenn ich von Oberösterreich nach Salzburg ziehe, dass ich jetzt hier das Anrecht auf dieses und jenes habe und woanders schon nicht mehr.

Ganz zum Abschluss vielleicht noch, ZARA wird heuer 15 Jahre alt. Was sind denn die größten Erfolge aus Ihrer Sicht und was sind die größten Herausforderungen in der Zukunft?

Ich glaube, dass es ein Riesenerfolg ist, dass es uns immer noch gibt. Weil die Finanzierung keine leichte Sache ist. Eben weil wir uns mit so einem hässlichen Thema beschäftigen, für das man wirklich kaum Sponsoren findet. Firmen unterstützen uns seltenst. Auch der Bund unterstützt uns nicht. Ich glaube, weil wir halt auch sehr kritisch vielen permanent auf den Füßen stehen. Das heißt, wir müssen uns immer unsere Gelder zusammensuchen durch Spendengelder, Projekte, die wir mühsam irgendwie beantragen und dann natürlich auch verwalten und abarbeiten müssen. Beziehungsweise eben auch eine Förderung der Stadt Wien, die wir doch seit geraumer Zeit haben, was uns doch sehr freut. Das ist zumindest eine Art Basisförderung für unsere Beratungsstelle für Opfer und ZeugInnen von Rassismus, die uns aber solo auch nicht am Leben halten würde.

Und das ist gleichzeitig auch die Herausforderung, das irgendwie noch weiter führen zu können, beziehungsweise halt auch neues Geld aufzustellen. Also die Organisation kontinuierlich am Leben zu halten.

Dann hoffen wir, dass das klappt und das vielleicht auch von öffentlicher Stelle ein bisschen mehr kommt. Ich danke Ihnen recht herzlich für das Gespräch.

Fazit: Was kann ZARA im Politikfeld Rassismusbekämpfung verändern?

Auch wenn es viele wohl nicht gerne hören, aber Rassismus ist leider nach wie vor ein Thema in der österreichischen Bevölkerung. Und da hilft es auch nicht, wegzuschauen oder das Thema klein zu reden. Denn wenn selbst SpitzenpolitikerInnen dieses Landes sich eines rassistischen Vokabulars bedienen, braucht es Organisationen wie ZARA, die gezielt die Aufmerksamkeit auf dieses Thema lenken. Der Rassismusreport von 2013 verdeutlicht nämlich, dass Rassismus in fast allen Bereichen gesellschaftlichen Lebens anzutreffen ist. Dieses Sichtbarmachen erhöht auch den Druck auf die Politik, sich ihrer Verantwortung in diesem Bereich bewusst zu werden. So ist es schön zu sehen, dass ZARA trotz der notorischen Unterfinanzierung auch von öffentlicher Hand nicht müde wird, genau diese wirksame Anti-Rassismus- und Anti-Diskriminierungspolitik samt entsprechenden Maßnahmen auch einzufordern. Der Forderungskatalog an Regierung und Politik ist mittlerweile von 10 auf 15 Punkte angewachsen und es findet sich nicht nur ein nationaler Aktionsplan gegen Rassismus darin, sondern auch die Forderung nach einer unabhängigen Stelle zur Überprüfung rassistisch motivierter Übergriffe von PolizistInnen.

Vielleicht kann auch der Sieg von Conchita Wurst beim Songcontest und die damit einhergehende Debatte rund um Diskriminierung helfen, dass derartige Forderungen auch in Regierungskreisen mehr Gehör finden.

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Der gebürtige Oberösterreicher Wolfgang Marks lebt seit nunmehr gut 10 Jahren in Wien und hat hier Politikwissenschaften und Internationale Entwicklung studiert. Schon immer sah er in einer richtig verstandenen politischen Bildungsarbeit einen wesentlichen Schlüssel zum Funktionieren einer Demokratie. Nur durch aktive Teilhabe reflektierter, kritischer Menschen kann solch eine Form des Zusammenlebens überhaupt möglich sein. Bei neuwal will er daher aufzeigen, dass jedeR Politik positiv und konstruktiv mitgestalten kann. So holt er als Ressortleiter des innowal innovative Projekte vor den Vorhang, engagiert sich beim LANGEN TAG DER POLITIK und versucht in seinen Artikeln auf oft vergessene Politikfelder wie beispielsweise die Entwicklungspolitik einzugehen.