Wie jedes Jahr feierte sich, auch diesen ersten Mai, die Österreichische Sozialdemokratie am Wiener Rathausplatz selbst. Es war viel los. Laut Veranstaltern nahmen mehr als 100000 Menschen an der Kundgebung teil.

Es wurde gewinkt, „Freundschaft“ gewünscht und als auch die letzte Bezirksgruppe am Rathausplatz einmarschiert war gab es kurze Reden von Erich Foglar, Renate Brauner, Michael Häupl und Bundeskanzler Werner Faymann. Bürgermeister Häupl nannte die Stadt Wien in seiner Rede „eines der großartigsten Gesamtkunstwerke die es gibt“.

Für Kanzler Faymann habe „die SPÖ (hat) eine antifaschistische Seele, die nichts zu tun hat mit Menschen in der FPÖ und den rechten Nationalisten in Europa. Wir müssen stark genug sein, diesen Antifaschismus nicht nur bei Gedenktagen hochzuhalten, sondern auch bei Wahlergebnissen*

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Mayday Parade:

In den Nachmittagsstunden startete in Favoriten die ebenfalls traditionsreiche Mayday- Parade, die Parade der Prekär beschäftigten Arbeiterinnen. Etwa 500 Teilnehmerinnen fanden sich am Columbus Platz, im zehnten Wiener Gemeindebezirk, ein. Kurz nach 15 Uhr startete der Demozug, im sick zack, Richtung Innenstadt. Unter anderem vor dem AMS auf der Favoritenstraße und der Türkischen Botschaft wurden Zwischenkundgebungen abgehalten. Die Kundgebung endete gegen 21 Uhr im Wiener Stadtpark.

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Daniel Weber, geboren 1980 im weststeirischen Voitsberg, lebt seit 2001 in Wien. Der Behindertenbetreuer studiert Bildungswissenschaften und ist bei neuwal verantwortlich für das Ressort Protest-Aktion-Demonstration.