neuwal ist auch in diesem Jahr wieder bei den ORF-Konfrontationen zur Nationalratswahl 2013 dabei. Die erste Konfrontation zwischen Heinz Christian Strache (FPÖ) und Eva Glawischnig (GRÜNE) findet am 29. August 2013 statt. Dominik Leitner und Dieter Zirnig fassen in der Timeline Highlights zusammen.

neuwal danach
Johann Gudenus (FPÖ) zur heutigen TV-Konfrontation im ORF

20:25 Uhr – Heinz-Christian Strache unterstellt Peter Pilz, durch “Antiamerikanismus” und “Antizionismus” den Zuspruch des libyschen Regimes mehrere Millionen Euro über eine Scheinfirma erhalten zu haben.

20:28 Uhr – Eva Glawischnig kontert mit einem aus Steuergeld finanzierten und der politischen Bildung zugerechneten Broschüre der FPÖ, welche rund ein Dutzend Bilder von Heinz-Christian Strache beinhaltet.

20:30 Uhr – Ingrid Thurnher möchte die Korruption von einem anderen Blickwinkel sehen. 6 Milliarden Euro entgehen dem österreichischen Fiskus durch die Korruption “des kleines Mannes” – Schwarzarbeit, Steuerhinterziehung etc. Dies finde sich nicht in den Wahlprogrammen der beiden Parteien.

20:35 Uhr Strache will kleine und mittlere Einkommen nicht weiter belasten. Will eher Gruppenbesteuerung abschaffen.

Zwischenstand bei der Redezeit: 08:26 für Strache und 08:19 für Glawischnig.

20:38 Uhr – Thurnher macht die Syrien-Krise zum Thema. Strache erzählt über verfolgte Christen, kommt dann zur Forderung nach Grenzkontrollen.

20:40 Uhr Asylthema wird von Strache thematisiert. Glawisching: “Es geht um Syrien, es geht um einen furchtbaren Zustand, wo die schwächsten leiden, dass Sie (Anm. Strache) dann sofort zur Kriminalität kommen.” Wir haben eine Verantwortung gegenüber anderen Menschen in der Welt.

20:43 Uhr – Neues Thema von Thurnher: Die Mariahilfer Straße und die Begegnungszone. “Ich möchte nicht, dass sich Menschen ärgern.”, so Glawischnig. Als Beispiel nennt sie die Diskussion in den 70er Jahren, als die Kärntner Straße zur Fußgängerzone geworden ist. Worauf Thurnher wirklich hinauswollte: Wie weit gehen die Parteien mit ihrem Ruf nach direkter Demokratie?

20:45 Uhr – Strache bringt das schweizer Beispiel der Direkten Demokratie. Bei der Mariahilferstraße hätte lt. Strache eine Abstimmung durchgeführt werden sollen.

20:47 Uhr – Glawischnig nennt das Bildungs-Volksbegehren. Das war das letzte Begehren, das im Nationalrat bearbeitet werden musste. Damals erklärte Strache, dies sei ein “Volksbegehren aus der SPÖ-Mottenkiste.

Redezeit Strache: 12:26 Glawischnig: 12:24

20:48 Uhr – “Das war jetzt aber belämmert, Frau Glawischnig.” Zitat Strache. Er beschwert sich, dass Glawischnig länger sprechen darf.

Wahlverhalten der U30-WählerInnen

| Infographics

20:50 Uhr Bildung: Es gibt ein Niveau nach unten, was auch die Pisa-Studie bestätigt. Menschen können zu einem Teil nicht sinnerfassend lesen, so Strache. Es muss das System verändert werden. Wir müssen Jobs im Land fit machen.

20:52 Uhr Glawischning: Sie haben es wieder geschafft, von den jungen Menschen direkt zu den Ausländern zu kommen. Ich habe von Ihnen in den letzten Jahren wenig über Bildung gehört. Das einzige, was in Erinnerung geblieben ist, war die “gsunde Watschn” von Uwe Scheuch.

20:55 Uhr Ich möchte den rot-schwarzen Verwaltungsspeck wegnehmen, so Strache. Bei einem Strache wird es das nicht geben. “Warum reden Sie von sich ständig in der dritten Person?”, fragt Eva Glawischnig.
Redezeit Strache: 16:30 Glawischnig: 14:34

20:57 Uhr Strache distanziert sich von den Postings, will sich aber nicht, wie von Ingrid Thurnher vorgeschlagen derart distanzieren, dass er sagt: Bitte postet mir nichts mehr, bitte wählt mich nicht mehr.

In Deutschland geben die Parteien vor der Wahl Bescheid, mit wem sie eine Koalition eingehen wollen. Karmasin hat befragt: “Sollen Parteien ihre Koaltionspräferenz vor der Wahl bekanntgeben?”

20:58 Uhr – Die Erfahrungen bei den letzten Wahlen in den Bundesländern waren unterschiedlich. “Vieles ist in Bewegung” (Glawischnig) Ich brenne für den Einsatz für die Umwelt.
Am Ende steht es bei der Redezeit: Strache 17:18, Glawischnig 16:04

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freier Journalist (dominikleitner.com) • Autor (Neon|Wilderness) • Lokaljournalist (MFG-Magazin) • CD-Kritiker (subtext.at • Journalismus-Student an der FHWien

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