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Das Team2013 ist eine Bewegung aus der Steiermark, die sich aus ehemaligen BZÖ-Mitgliedern zusammen setzt. „Um etwas in Österreich zu bewegen“, wurde durch Andreas Glettler 2013 „Team2013“ gegründet. Das Team2013 sieht sich rechtsliberal mit einem Fokus auf Jugend, Familie, Landwirtschaft, Soziales, Lanzeitarbeitslose, Erneuerbare Energie, Kleinunternehmer, Pensionisten und Fremdenrecht.

neuwal walmanach Österreich 2013 – Unterstützungserklärungen

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Interview mit Andreas Glettler

Was ist das Team 2013? Wie ist es entstanden? Wie viele Leute sind dabei?

Das Team2013 ist vor etwa drei Monaten entstanden. Wir sind Ex-Partei-Mitglieder von einer anderen Partei, die möchte ich jetzt nicht unbedingt erwähnen. Und wir waren mit der Partei nicht zufrieden. Es war nicht so, wie wir es uns erwartet haben und die Möglichkeit zu einer anderen Partei hat es für uns absolut nicht gegeben: Keine war annähernd war von den Themen her annähernd gleich, was uns interessiert.

Und ihr habt euch dazu entschlossen, eine eigene Partei zu gründen?

Genau.

Warum waren Sie beim BZÖ unzufrieden?

Weil einfach nichts weitergeht. Weil es zu viele Leute gibt, die sich querstellen und nichts machen.

Und wie viele Mitglieder hat diese Partei?

Dazu möchte ich im Moment noch keine Angaben machen.

Und ihr bewerbt euch um Unterstützungserklärungen?

Wir gehen auf die Leute zu, wir stellen uns kurz vor, wer wir sind, was wir machen wollen. Das wir es einfach versuchen wollen, weil jammern tun die Leute, wählen tun sie dann immer nur den Rest, den es schon gibt. Und verändern selber auch nichts dran.

Das heißt, ihr sucht Unterstützungserklärungen für die Steiermark oder ganz Österreich?

Wir suchen eigentlich für die Steiermark sowieso, auf jeden Fall, weil wir sind Steirer sind und wenn sich was für ganz Österreich ergeben sollte, sind wir natürlich auch offen.

Wenn ihr jetzt als Team 2013 auf Österreich schaut, da tut sich ja in der Politik was, in der Wirtschaft, Soziales, Kultur, was fällt euch da generell mal auf, was ist die Momentaufnahme?

Das wir für unser Land selber nichts übrig haben. Das sämtliches Geld wieder in andere Länder fließt, wo wir es selbst eigentlich investieren könnten und bräuchten. Sei es Schulbildung, Soziales, Naturkatastrophen oder dergleichen. Da schicken wir lieber Millionen oder Milliarden vielleicht noch Griechenland oder sonst wo hin, was ein „Fassl ohne Boden ist“, um es kurzzusagen. Die Leute sind unzufrieden und alle sind am Jammern und meckern.

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Was möchte das Team 2013 nun verändern? Was habt ihr für politische Ideen?

Wir möchten die Arbeitslosigkeit allgemein senken, das Pensionsalter beibehalten, nicht zu erhöhen. Die Jugendarbeitslosigkeit senken, Lehrstellen für die Klein- und Mittelbetriebe schaffen. Förderungsmittel herstellen, um auf den Geschmack kommen, wenn sie noch keinen Lehrlinge haben oder in Zukunft Lehrlinge aufnehmen möchten. Dann haben wir noch Familien fördern, eventuell Mutter, Vater als Beruf umsetzen, voll versichert, pensionsversichert, krankenversichert. Dann bei den Beamten, Behörden, Verwaltung das Personal senken. Dann in Forschung investieren und erneuerbare Energie, Landwirtschaft für die Bauern und Kleinbauern und dergleichen. Faire Preise und nicht vom Ausland importieren, wo wir was selbst haben. Dann Privatinsolvenz: Nicht ausbauen, Verfahren sollen viel einfacher werden.

Langzeitarbeitslose, in einer Staffelung von ca. einem Jahr: Wenn wer nach einem Jahr keine Arbeit hat, dann einfach das Geld streichen. Dann bekommt er ein Taschengeld. Die Unterkunft wird bezahlt oder er wird in einer günstigeren Unterkunft unterbracht. Abschaffen der AMS-Kurse, da diese einfach zu viel Geld kosten und kaum etwas bringen.

Thema Ausländer. Für Asyl eine Schnellsofortabwicklung von ca. 48 Stunden. Eine Vorentscheidung, ob er bleiben kann oder nicht, ob er bleiben darf oder abgeschoben wird. Nicht, dass sich das Monate oder gar Jahre hinzögert, bis irgendeine Entscheidung getroffen wird. sondern innerhalb 48 Stunden Schnellentscheidung und dann weiter integriert wird oder nicht.

Die Schulbildung: Mehr Lehrer und keine überfüllten Klassen. Vielleicht dass auch im Kindergartenalter gewisse Förderungen gibt.

Jetzt haben wir ja vorher einige Ideen von euch gehört, wie lassen die sich durch das Team 2013 eigentlich umsetzen?

Indem man andere Sachen streicht oder senkt. Für die Berufspolitiker Geld kürzen, damit die nicht so viel verdienen. Nicht mehr so viel ins Ausland schicken. Vielverdiener ab ca. 85.000 Euro Jährlich sollen jährlich ca. 5 % zurückzahlen und ab 160.000 Euro netto 10% . Das man das Geld dann einfach hernimmt und damit sinnvoll wirtschaftet.

Gibt es sonst noch etwas, was wir in unserem Gespräch vergessen haben und wo ihr sagt, das ist uns noch wichtig?

Alleinverdiener, Familien, Kleinunternehmer, Landwirtschaft, Wirtschaft überhaupt, liegen uns am Herzen. Da wollen wir schauen, dass wir das Beste raushohlen. Das man nicht für „unterm Strich“ arbeiten geht, wo nichts dabei überbleibt. Kleinfirmen sollen mehr investieren können und Förderungen bekommen, dass sie sich auch etwas ersparen mögen und wieder investieren können.

Interview telefonisch durchgeführt am 4. Juli 2013

Wahlprogramm vom Team2013

Rechte von gleichgeschlechtlichen Paaren
Das Team2013 steht für die Rechte eines jeden Menschen und Staatsbürgers. Folglich auch für die Rechte homosexueller und lesbischer Paare in Österreich.

Fremdenrecht
Es ist notwendig, Österreich als leistungsorientiertes und weltoffenes Land international neu zu positionieren. Unser Bestreben ist es, dem österreichischen Staatsvolk jene Rechte und Bevorzugungen zu geben, welche einem Staatsvolk gebühren. Jene ausgebildeten hochwertigen internationalen Arbeitskräfte, die nach
Österreich kommen möchten, um Ideen und sich selbst einzubringen und zu verwirklichen, sind willkommen. Grundvoraussetzung dafür ist die Akzeptanz der österreichischen Identität, Mentalität, Lebensform, Tradition, Kultur und Sprache. Ein Zugang zum österreichischen Sozialsystem ist nicht wünschenswert und kann nur langfristig über Leistung erfolgen.

Privatinsolvenz
Die vergangenen Jahrzehnte haben gezeigt, dass jene wirtschaftlichen, sozialen und gesellschaftlichen Schäden eines blockierenden und zerstörerischen Insolvenzrechts nicht mehr akzeptiert werden können. Wir stehen für ein reformiertes Privatinsolvenzrecht, welches dieLeistungsfähigkeit des Menschen erhält und damit das Humankapital desselben als positiver Wirtschaftsfaktor der Allgemeinheit und dem Staat erhalten bleibt oder nach sehr kurzer Insolvenzzeit wieder eingegliedert wird.

EURO und EU
Im Zuge dieser neuen Freiheiten und der noch länger andauernden Eurokrise sollte eine Euro Ausstieg Machbarkeitsstudie erstellt werden um im Ernstfall ein Ausstiegszenario zur Verfügung zu haben. So wie ein Euro Ausstiegsszenario sollte es auch ein Aktionspapier betreffend die Europäische Union geben.

Jugendarbeitslosigkeit
Eine der dringendsten gesellschaftlichen Probleme unserer Zeit stellt die Jugendarbeitslosigkeit dar. Es ist erforderlich, dass von Staats – und Wirtschaftsseite durchdachte und effiziente Konzepte für dieses Problem gefunden werden. Gezielte Förderungen von Firmen in Form von Steuer – und Kostenerleichterungen, aber auch Direktzahlungen sollen gewährleisten, dass genügend Lehr – und Ausbildungsstätten zur Verfügung gestellt werden.

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