Am 3. Juli 2011 ist es soweit: St. Pölten wählt einen neuen Gemeinderat und einen neuen Bürgermeister. 44.501 Wahlberechtigte sind dazu aufgerufen, ihre Stimme an der Wahlurne bzw. am Postkasten abzugeben. Und hier zählen auch alle Studierenden dazu, die bis zum 5. April 2011 zumindest ihren Zweitwohnsitz in St. Pölten angemeldet haben. Und unglücklicher hätte der Termin nicht gewählt werden können, werden sich wohl schon viele Studierende auf den Weg in die Ferien gemacht haben. Aber mithilfe der Briefwahl ist noch vieles möglich.

Wie wählen?

Um die Stimme abgeben zu können, ist es notwendig, eine Wahlkarte zu beantragen. Dies kann man entweder persönlich am Magistrat oder auch auf der E-Government-Plattform der Stadt beantragen.

Der 29. Juni ist der letzte Tag, an dem man einen schriftlichen Antrag auf Ausstellung einer Wahlkarte für die Briefwahl stellen kann, einen persönlichen Antrag kann man bis spätestens 1. Juli (12 Uhr) einbringen

Bis spätestens Sonntag, 3. Juli 2011 (6h30) müssen die Wahlkarten bei der Stadtwahlbehörde eingelangt sein. Wahlkarten, die später einlangen, können nicht berücksichtigt werden. Am Sonntag, 3. Juli, werden die eingelangten Wahlkarten an die jeweiligen zuständigen Wahlsprengel verteilt und in deren Ergebnis bei der Auszählung mit einbezogen. Somit wird am Abend des 3. Juli ein vorläufiges Wahlergebnis präsentiert werden können.

Wen wählen?

Wir hier bei neuwal haben alle Spitzenkandidaten zu einem Interview getroffen und werden auch noch die Wahlprogramme der Parteien gegenüberstellen. Insgesamt finden sich 7 Gruppierungen auf dem Wahlzettel.

Einen schönen Überblick hat auch das junge niederösterreichische Magazin mfg (mit Fokus auf St. Pölten) geschaffen.

Warum wählen?

Studenten sind durchschnittlich 3 Jahre (so lange dauert der Bachelor an der FH) hier, warum sollen sie also wählen gehen? Weil es wichtig ist, mitzubestimmen, wie sich eine Stadt wie St. Pölten weiterentwickelt. Hier kurz, was die Parteien in Hinsicht auf die Jugend planen. Übernommen habe ich es aus der mfg-Ausgabe, wo noch weitere Themen und die Ansichten der Parteien gegenübergestellt werden. 

Partei

Welche Rolle spielt die Jugend, wie wird diese gefördert?

SPÖ Zentrale Rolle – Jugend istZukunft. Interessen wecken,Chancen ermöglichen, der Jugend Perspektive geben.
ÖVP Die Jungen spielen auch in der Partei eine wichtige Rolle– 21% der Kandidatinnen und Kandidaten sind unter 30.Das Vorzugsstimmensystem macht es möglich, dass jeder von ihnen in den Gemeinderat einziehen könnte.
Grüne Mehr Förderung für Jugendkulturprojekte,Öffnung der öffentlichen Räume (Volksheime, Schulen, Kulturhäuser, Sportplätze) zur allgemeinen Nutzung.
FPÖ Jugend ist unsere Hoffnung für die Zukunft. Schaffung von kostenlosen Freizeiteinrichtungen. Ausbildungsplätze am Magistrat.
WIR Bewegung statt Benebelung.
FÜR St.Pölten Die Jugend fühlt sich nicht verstanden, da Vereine zu parteinahe sind und somit die Jugend teilweise einschränkt bei ihrer eigenen Kreativität. Günstige Gemeindewohnungen für Jugendliche. Mehr öffentliche Sportflächen im Stadtgebiet für Jugendliche. In manchen Stadtteilen fehlt ein Jugendzentrum.

 

 

 

 

Unsere Beitrage zur St. Pöltner Wahl

Die Liste wird natürlich stets aktualisiert.

 

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freier Journalist (dominikleitner.com) • Autor (Neon|Wilderness) • Lokaljournalist (MFG-Magazin) • CD-Kritiker (subtext.at • Journalismus-Student an der FHWien

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