Seit dem Start von neuwal.com 2008 hat sich einiges getan in Österreich. Viele Demonstrationen, Initiativen und Ideen wurden propagiert – und sind teilweise auch recht schnell wieder verschwunden. Nicht so eine professionell gemachte Plattform zur Stärkung der Zivilgesellschaft namens respekt.net – sie ist gekommen, um zu bleiben!

Hut mit rot-weiß-rotem Mascherl, Foto: respekt.net
Foto: respekt.net

Wenn die Politik die Themen nicht aufgreift, die man für wichtig erachtet, kann man entweder raunzen – oder die Initiative ergreifen. Letzteres hat Unternehmensberater Martin Winkler zusammen mit seinen Mitstreitern getan, und zwar ganz ordentlich: 350.000 Euro ließen sich die Initiatoren von respekt.net ihre Idee kosten – zur Gänze privat finanziert, wohlgemerkt!

Worum geht es nun auf dem Online-Portal, an dessen Bedienbarkeit noch ein bisschen gefeilt werden muss? Ein schicker Spot erklärt idee und Anliegen sehr gut:

Privatpersonen oder Vereine können auf respekt.net ihre Projekte einreichen, die dann nach einer genauen Prüfung auf der Plattform erscheinen. Seitenbesucher können in der Folge spenden – entweder in Form von Geld oder Mitarbeit. Schon im Gründungsjahr will man so eine halbe Million Euro sammeln, 2011 dann eine ganze Million.

Neben den offensichtlichen Vorteilen – Geldsammlung und Vernetzung – soll so auch ein Barometer entstehen, dass zeigen soll, welche Themen den Österreichern gerade unter den Nägeln brennen. Den Initiatoren liegen vor allem Solidarität, Jugendarbeitslosigkeit und Zivilcourage im Alltag am Herzen. Auch die Herausforderungen der Globalisierung und die Reform des Bildungssystems stehen ganz oben auf der Prioritätenliste.

neuwal.com wünscht den Kollegen von respekt.net viel Erfolg!