Im Wiener Wahlkampf ist viel vom frischen Wind die Rede, den die Stadt angeblich braucht. neuwal hat gemeinsam mit ichmachpolitik.at die Sache ernst genommen – und Jungpolitiker aller Richtungen Ende September zur gemeinsamen Diskussion eingeladen. Generation Zukunft Österreich, Grüne, Junge Volkspartei, JuLis, Liberales Jugendforum, Sozialistische Jugend und Sozialistische Linkspartei sind dem Aufruf gefolgt.

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Alle Videos zum Einbetten gibt es auf www.ichmachpolitik.at. Bild (C) by Karola Riegler Photography.

Maria Hochreiter (GZÖ): Mein Name ist Maria Hochreiter, ich bin 20 Jahre alt, hab meine Matura auf der Graphischen gemacht und studiere jetzt auf der Universität Wien Deutsche Phlilologie im ersten Semester, weil ich Rechtswissenschaften abgebrochen habe. In der Jugendorganisation sind wir gegliedert in Bund und Länder, wir haben Landesgruppen in jedem Bundesland und einen Bundesvorstand, der sich aus den Ländern zusammen setzt. Was wir für die Jugend erreichen wollen in Wien ist zum Beispiel das Jugend-Startgeld für alle 16 bis 18-Jährigen, so soll es ihnen erleichtert werden, sich auf eigene Beine zu stellen, sich die eigene Wohnung zu finanzieren oder den Führerschein. Weiters wollen wir auch die Zugangsbeschränkungen auf den Universitäten wieder einführen, damit die Lehrveranstaltungen eine höhere Qualität bekommen und Bildung wieder etwas wert ist.

neuwal: Wie fiel die Entscheidung für das GZÖ?

Ich bin durch meinen Freundeskreis reingerutscht, war also nicht beabsichtigt. Ich hab mir dass dann einfach angeschaut und bin zu dem Entschluss gekommen, dass das eine gute Sache ist und dass ich da mitarbeiten möchte.

Wie groß ist das Team in Wien?

Unser Team in Wien ist eher bescheiden, aber wir können alle Bezirke abdecken.

neuwal: Wie ist der Wiener Wahlkampf organisiert, arbeitet die Jugendpartei dem BZÖ zu oder ist das eine eigene Sache?

Wir haben keinen eigenen Jugendwahlkampf, aber wir sind bemüht, dass bei allen Verteilaktionen oder sonstigen Veranstaltungen im Wahlkampf ein Jugendvertreter dabei ist, damit sich die Jugendlichen gleich an die richtigen Leute wenden können.

Das heißt, Sie repräsentieren im Parteienspektrum die jungen Themen?

Genau, ja.

Gibt es Kooperationen mit anderen Parteien und Gruppierungen?

Nein, nur BZÖ und GZÖ.

Wie sind die Beziehungen zu anderen Jugendorganisationen?

Wirklich viele Beziehungen oder Zusammenarbeiten hat es mit anderen Jugendorganisationen noch nicht gegeben.

Abschließend die Frage – was sind die Hoffnungen und Träume? Was soll anders werden?

Wien soll wieder lebenswert werden oder mindestens so lebenswert wie es jetzt ist bleiben. Wichtig ist auch, dass die Integration funktioniert, einfach damit ein leichteres Zusammenleben möglich ist und so Wien auch wieder schöner wird.