Profil veröffentlicht in ihrer neuen Ausgabe vom 30. August 2010 eine neue Wahlumfrage für Österreich. Die von Karmasin durchgeführte Sonntagsfrage zeigt folgende unveränderte Situation: SPÖ 33 vor ÖVP 32, FPÖ 20 und Die Grüne 10. Das BZÖ liegt mit 3 % außerhalb der Mandatshürde.

  • SPÖ liegt bei 33 % (+3,7 % NRW08) und bei von neuwal berechneten 64 Mandaten (+7)
  • Mit 32 % liegt die ÖVP knapp hinter der SPÖ (+6 % NRW08) – neuwal berechnet derzeit 62 Mandate (+11)
  • Die FPÖ bleibt konstant bei prognostizierten 20 % (+2,5 % NRW08) und bei 38 berechneten Mandaten (+4)
  • Die Grünen liegen bei 10 % (-0.4 % NRW08) – knapp unter den bisherigen Umfragewerten, die bei 11-12 % waren. Mandate: 19 (-1)
  • Das BZÖ würde mit 3 % (-7.7 % NRW08) den Einzug ins Parlament nicht schaffen und alle Mandate verlieren (-21)

In der Kanzlerfrage liegt Werner Faymann (SPÖ) mit 24 % vor Josef Pröll (ÖVP) 22 %. Heinz Christian Strache (FPÖ) liegt in der Wählergunst bei 9 % – Eva Glawischnig (Die Grünen) bei 5 %

Mandatsberechnung auf Umfragewerten

Wahlberechtigt
6,355,800
abgegeb. Stimmen
78,81 %*
5,009,006
ungültige Stimmen
2,08 %*
104,187
Gültige Stimmen
4,904,819*

*) Die Berechnung der gültigen Stimmen erfolg auf einer Annahme von
abgegebenen und gültigen Stimmen von den Wahlen 2008. Die gültigen
Stimmen (4,904,819) sind die Basis für die Mandatsberechnung

 

Datum Institut Partei
2008
Umfrage
Differenz
in %
Mandate
in
%
Mandate*
in %
Mandate
28.08.2010
Karmasin
SPÖ
29,3
57
33
64
+3.7
+7
ÖVP
26,0
51
32
62
+6
+11
FPÖ
17,5
34
20
38
+2.5
+4
BZÖ
10,7
21
3
0
-7.7
-21
GRÜ
10,4
20
10
19
-0.4
-1
Rest
6,1
0
2
0
-5,9
0

*) Mandatsberechnung durch neuwal mit der D‘ Hondt Methode (ohne Gewähr)

 

Koalitionsmöglichkeiten

183 Mandate werden vergeben: Ab 92 Mandaten gibt es eine Mehrheit.

Datum Institut
SPÖ
ÖVP
FPÖ
BZÖ
GRÜ
 
Mandate
28.08.2010 Karmasin
64
62
38
0
19
 
183 (92)

   
64
62
 
126
   
64
38
 
102
   
62
38
 
100
   
62
38
19
 
119
   
64
38
19
 
121

   
64
 
19
 
83
   
62
 
19
 
81
   
38
 
19
 
57

 




 

*) Mandate wurden nach dem D’Hondt’schen
Verfahren
berechnet

Kanzlerfrage