Reduzierung des Verkehrs, Parkerweiterung und mehr Grünflächen, Ausbau des Radnetzes und Begleitung der Naschmarktrenovierung. Manfred Rakousky tritt im 6. Bezirk mit der grünen Liste „Echt Grün“ bei den Wahlen an, mit der sie eigenständig Mandate im Bezirk erreichen möchten.

Die aus der „Die Grünen“-Gruppierung ausgetretene Liste hat bereits sämtliche Unterstützungserklärungen gesammelt und wird mit Manfred Rakousky in die Wahlen starten.

In der Ameisenrunde spricht er über die Ziele und Beweggründe, eine eigene Liste gegründet zu haben.

Echt Grün möchte weiterhin grüne Inhalte fortsetzen, allerdings unter anderen Vorzeichen. Eine Liste, die im Bezirk arbeitet und lebt, mit Anrainerinnen kommuniziert und deren Wünsche und Bedürfnisse gehört werden.

ameisenrunde neuwal und ichmachpolitik.at, Manfred Rakousky (ECHT GRÜN) - bild (C) by karola riegler photography, on Flickr

Transkript der Video-Kurzpräsentation

Ich bin Manfred Rakousky von Echt Grün. Ich bin derzeit noch Klubobmann der Grünen Alternative Wien. Ich komme aus Mariahilf, Bezirk, dem 6. Bezirk in Wien. Nach einigen Querälen und Auseinandersetzungen mit den Grünen über Kandidaturenprozesse und Abstimmungen haben wir uns entschlossen eine eigene Liste zu gründen, die grüne Inhalte weiterhin fortsetzen wird. Darum auch der Name „Echt Grün“. Das beinhaltet Fortsetzung von Grüner Politik nur mit anderen Vorzeichen. Echt Grün wird derzeit von der Mehrheit des bestehenden Grünen Klubs der Grünen Alternative Mariahilf getragen.

Wir versuchen mit dieser Liste unsere Bezirksarbeit konsequent und kontinuierlich fortzusetzen. Die Unterstützungserklärungen sind von uns bereits gesammelt und werden von uns im Laufe der Woche noch abgegeben. Wir hoffen, dass wir im 6. Bezirk mit einigen Mandataren wieder in der Bezirksvertretung vertreten sein werden.

Politik des Bezirkes
Wir stehen für eine Politik des Bezirkes, der im Bezirk arbeitet und lebt, vertreten ist und mit allen Anrainerinnen kommuniziert. Deren Wünsche, Konflikte und Bedürfnisse wir im Bezirk hören und konsequent und kontinuierlich fortsetzen werden.

Begleitung der Naschmarktrenovierung
Ziel ist die Fortführung bestehender Projekte, die bereits begonnen wurden: Begleitung der Naschmarktrenovierung. Zu sehenn, dass innerhalb der Renovierung öffentliche Räumlichkeiten bestehen. Dass eine Naschmarktmeile entsteht und dass dort ein schöner Markt mit vielen Waren entsteht, der auch gleichzeitig der Gastronomie gewidmet werden kann. Ein Markt, der den Bedürfnissen nicht nur der Anrainerinnen, sondern auch der Standlerinnen entspricht.

Ausbau des Radnetzes
Radwege gehören ausgebaut. Am Naschmarkt existiert noch immer kein Radweg. Er muß zum Karlsplatz verlängert und ins Radnetz integriert werden.

Reduzierung des Verkehrs
Der Durchzugsverkehr ist im 6. Bezirk derzeit ein Wahnsinn. Wir haben derzeit fast 40.000 Autos auf der Linken Wienzeile, 10.000 am Getreidemarkt und 13.000 auf der Gumpendorferstrasse. Man muß schauen, dass man mit diesem Durchzugsverkehr in Zukunft besser umgeht: Reduktion durch Geschwindigkeitsbeschränkungen Tag und Nacht, Lärmminderung, Minimalisierung der Durchzugsquote. Auf der Mariahilferstrasse überlegen wir uns, ob wir „Shared Space“ realisieren; also auch Tempo- und Verkehrsreduktion, die ein bisschen eine Wohnstraße, Fußgängerzone aber mit der Möglichkeit des Verkehrsdurchflusses sein soll.

Parkerweiterungen und mehr Grünflächen
Parkerweiterungen sind ein weiterer Begriff. Bestehende Parks können über Wohnstraßen weiterhin ausgedehnt werden. Mehr Grünbepflanzung und weniger Verkehr. Der 6. Bezirk ist einer der grünärmsten Bezirke überhaupt. Kleine Parkerweiterung sind die Möglichkeit mehr grün in das Ganze hineinzubekommen.

neuwal: Grüne vielfalt – eine Chance für den Wähler sich auszutoben oder ist das eher verwirrend, dass so viele Listen und Bewegungen jetzt im grünen Spektrum antreten?

Manfred Rakousky: Demokratie heißt immer Vielfalt. In dem Fall heißt es auch grüne Vielfalt. Die Leute sollen sich durchaus zwischen verschiedenen Listen entscheiden können. Ob es eher der Fall sein sollte, dass von der Partei zentralistisch Kandidatinnen
festgelegt werden oder ob diese Kandidaten im Entstehungsprozess doch aus dem Bezirk heraus resultieren und ob Leute, die dort wohnen und arbeiten auch den Bezirk vertreten sollen.

Diskussionsrunde

In der sehr fair und offen geführten Diskussion traten Angelika Mlinar (LIF), Karl Newole (Wir im Ersten), Manfred Rakousky (Echt Grün, VI) und Nikolaus Scherak (Junge Liberale) aufeinander.

» Mehr Information und Text zur Diskussionsrunde

ECHT Echt Grün Manfred Rakousky http://echt-gruen.at
JULIS Junge Liberale Nikolaus Scherak http://www.julis.at
LIF Liberales Forum Angelika Mlinar http://www.liberale.at
WIR Wir im Ersten Karl Newole http://wir-im-ersten.at

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