In der feiertagsbedingt schon morgen erscheinenden Ausgabe des Magazins Profil befindet sich die aktuellste Sonntagsfrage, durchgeführt vom Meinungsforschungsinstitut Karmasin Motivforschung. Und diese zeigt kaum Überraschungen, denn seit Jahresbeginn wechseln sich ÖVP und SPÖ bei Profil-Umfragen ständig ab.

Die Sonntagsfrage

Diesmal liegt wieder einmal die SPÖ auf Platz 1:

  • Die Sozialdemokraten würden bei einer NR-Wahl am Sonntag 33% erhalten
  • Die ÖVP verliert gegenüber der April-Umfrage 1%, landet somit bei 32%
  • Die FPÖ verliert ebenfalls und landet bei 18%
  • Kaum Veränderung gibt es  bei den Grünen, sie legen 1% auf 13% zu
  • Das BZÖ wäre mit 2%  nicht mehr im Nationalrat vertreten

Ich hab‘ jetzt mal die letzten Profil-Umfragen in meinem Feedreader verglichen und kann zumindest einen großen Verlierer ausmachen.

  • Die SPÖ hüpft seit Jänner zwischen 31% und 33% herum, hat seit April aber nichts verloren
  • Die Volkspartei hingegen hält auf höherem Niveau, hat sie sich doch seit 01/2010 nur zwischen 32% und 33% hin- und herbewegt
  • Der größte Verlierer ist die FPÖ: Im Jänner noch bei 22%, stehen sie jetzt aufgrund stetiger Verluste bei 18%
  • Die Grünen begannen das Jahr mit 12%, verloren zeitweise 1% und stehen jetzt aber bei 13%
  • Und das Bündnis Zukunft Österreich kam dieses Jahr bei den Umfragen von Karmasin Motivforschung noch nicht über 2 Prozent hinaus

Die Direktwahl-Überraschung

Zum ersten Mal seit einem Jahr liegt Bundeskanzler Werner Faymann gleichauf mit Vizekanzler und Finanzminister Josef Pröll. Würde der Kanzler direkt gewählt werden, würden die beiden 23% bekommen. Für Josef Pröll bedeutet das seit  der letzten Umfrage ein Minus von 1%, für Faymann ein Plus von 2%. Grünen-Chefin Eva Glawischnig käme auf 6% (zuvor 7%), und Heinz-Christian Strache von der FPÖ würde 5% (zuvor ebenfalls 7%) erlangen.

Quellen:

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freier Journalist (dominikleitner.com) • Autor (Neon|Wilderness) • Lokaljournalist (MFG-Magazin) • CD-Kritiker (subtext.at • Journalismus-Student an der FHWien

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