Die erste heiße Phase der Walwerbung ist vorbei.
Wir haben gesehen, mit welchen Strategien und Kreationen die politischen Protagonisten zu überzeugen versuchen.

Schon hängen die Plakate der zweiten Welle.
Hier mal ein sehr persönliches Ranking der bisher aneinandergeklebten Bögen.
Wenn also heute Sonntag wäre und wenn die Qualität der Plakate entscheidend für den Walausgang wäre, dann hätten wir folgende politische Landschaft in Österreich (Reihung entspricht NICHT der politischen Präferenz des Autors):

1. SPÖ („Genug gestritten“ ist genug wenig schlecht)
2. Die Grünen (Was ist denn bitte negativ an der Negation des Negativen?)
3. BZÖ (Verdammt. Viele. Punkte. Zwischen. Den. Wörtern. Aber: meinetwegen ok.)
4. LIF (Sprudelnder Unsinn)
5. FPÖ (Juhu, das reimt sich und ist auch sonst schön anzusehen. „Einkommen zum Auskommen“, das wird mein neuer Stehsatz im letzten Drittel aller kommenden Bewerbungsgespräche – egal, an welcher Seite des Schreibtisches ich zu sitzen komme.)
6. KPÖ (Ist das Mirko Messners Hand über den wahllos aneinandergereihten Wörtern?)
7. ÖVP (Es reicht: 7 Typos und 8 Schriftschnitte sind genug. Ich glaub nicht, dass MS Word mehr hergibt. Und ehrlich: Text liest keine Sau!)
8. Fritz (Fritz? Fritz? Fritz?)
9. Rettö braucht keinen Slogan. Rettö ist beredtes Zeugnis genug.

Und jetzt lade ich alle Texter und Hobbytexter zum kreativen Koalieren der Slogans ein.
Ui, da ergeben sich tolle Konstellationen!