Mit der neuen Plakatserie der ÖVP versprechen die christlich-sozialen Politiker rund um Wilhelm Molterer ein hartes Durchgreifen gegen Pedophälie.

Die amtierende SP-Justizministerin Maria Berger sieht darin ein falsches Zeichen: Die ÖVP propagieren damit einen „Eingriff in die Unabhängigkeit der Justiz“.

Durch die neuen Plakate verlagere die ÖVP den Wahlkampf in den Gerichtssaal und setze damit die Richter unter Druck.

Somit ist auch die zweite Plakatserie der ÖVP ein Themenwahlkampf und benutzt mit dem Thema Kindesmissbrauch ein fast unverbrauchtes Wahlkampfsujet. Immer noch gibt es also keine Plakate mit dem VP-Spitzenkandidaten Wilhelm Molterer. Somist ist die ÖVP die einzige Partei, welche auf ihren Plakaten auf ihren Spitzenkandidaten verzichten.

Wie das versprochene härtere Durchgreifen der Justiz gegen Kindesmissbrauch umgesetzt werden soll, bleibt dahingestellt. Dafür müssten Gesetze geändert und der Strafrahmen für diesen Tatbestand erhöht werden.

Weiters fand sich in der Ausgabe der Oberösterreichischen Nachrichten am Samstag, dem 23. August 2008 folgende Anzeige:

Wer diese Anzeige geschaltet hat, wird nicht verraten und selbst im Internet findet man keine Informationen dazu.

Was ist ihre Meinung zur neuen ÖVP-Plakatserie?

Und wen vermuten sie hinter der Anzeige „Sozialfighter abgestürzt“?

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freier Journalist (dominikleitner.com) • Autor (Neon|Wilderness) • Lokaljournalist (MFG-Magazin) • CD-Kritiker (subtext.at • Journalismus-Student an der FHWien

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