NEUWAL. Gumpendorf vs. Kärnten (neuwal.com)

Werbung funktioniert über Wahrnehmung.
Und Wahrnehmung ist eine Folge von Aufmerksamkeit (Hier: Die Aufmerksamkeit der Wähler oder des Volkes).
Und Aufmerksamkeit ist DER Rohstoff in unserer Gesellschaft.

Eine Plattitüde?
Ja.
Und Nein.

Ich hätte gern ein Diskussion über die Sinnhaftigkeit von Werbung im Netz vs. Werbung im großen öffentlichen Format. Die Parteien überschlagen sich gerde in den Präsenzen im Web – und legen grade (weils ein Berater gesagt hat) besonderen Wert auf Web 2.0 Aktivitäten.

Alle (oder fast alle) haben ihre wirklich üblen flickr und youtube accounts.

Und damit, behaupte ich, festigen sie bestehende Meinungen und Wahlpräferenzen.

Aber das ist zu wenig. Es macht keinen Unterschied, ob mich jemand sehr überzeugt wählt – oder „nur“ wählt. Die Stimme zählt.

Ich bekenne, ich bin online affin.
Und trotzdem: Kohle in Plakate und Print. Und TV.

Man muss die Leute „da draußen“ mit den flachen Lines und Bildern überzeugen – nicht vorüberzeugte Menschen mit We(r)bcontent-Schrott übermotivieren.

Oder anders formuliert: Ein Kärntner ist viele Gumpendorfer wert.

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