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Im Rahmen der Reihe “Debating Europe” wurde in prominenter Besetzung die Zukunft des Euro diskutiert. Spannende Einblicke hinter die Kulissen der finanzpolitischen Entscheidungen und griechischen Entwicklungen mit EU-Kommissarin Viviane Reding und Finanzminister Josef Pröll!
In einem früheren Beitrag habe ich schon ein kleines bisschen erklärt, worum es geht: Infrastrukturministerin Doris Bures sagt den vom Land Oberösterreich freudig erwarteten Bau eines Linzer Westring (A26) ab. Landeshauptmann Josef Pühringer (VP), der Linzer Bürgermeister Franz Dobusch (SP) steigen auf die Barrikaden. Und aus einem “der böse Bund ist gemein” wird plötzlich “die gemeine SPÖ”.
Die Analyse, warum die FPÖ bei der Wiener Wahl trotz eines flauen Wahlkampfes so überraschend stark zulegen konnte, waren schnell zur Hand und beschränkten sich meist auf ein Wort: Ausländer. Doch der Fisch beginnt am Kopf zu stinken – in Wien wie im Bund!
Die ÖVP ist die wahre soziale Partei in unserem Parlament. Unglaublich, wie gut sie sich um den Mittelstand kümmert, während die FPÖ (die soziale Heimatpartei) und die Sozialdemokraten sich richtig gerne ihre Finger dreckig machen. …
Ähnlich tollpatschig wie Vizekanzler Pröll, der im Frühjahr „SuperpraktikantInnen“ suchte, was dann doch eher peinlich wurde, macht sich nun die Regierung auf die Suche nach den „Super-Immigranten“. Innenministerin Fekter sagte „anatolischen Bergbauern“ den Abwehrkampf an und wirft sich qualifizierten „Inscheniören“ an die Brust.
Das ist schnell, aber nicht überraschend gegangen: Wilhelm Molterer (ÖVP) ist nach der Wahlniederlage heute zurückgetreten. Nachfolger ist Josef Pröll.
Komischerweise, wenn man sich mal längere Zeit intensivst mit der Politik Tag und Nacht beschäftigt sind …
















