Neuwal danach: TV-Konfrontation Werner Faymann (SPÖ) und Wilhelm Molterer (ÖVP). Statements und Analysen.

Dienstag, September 23rd, 2008

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Neuwal danach
Wilhelm Molterer startete sehr stark und aggressiv. Direkter Angriff auf Faymann auf sachlicher und verbaler Ebene. Faymann hat zu Beginn kaum Chancen gehabt. Faymann lies Molterer reden und seine Themen loswerden und Faymann agierte weiterhin sehr ruhig und gelassen. Die Gelassenheit und “Glattheit” von Faymann punktete letztendlich, auch wenn Molterer über weite Strecken sehr persönlich agierte. Persönlich mag ich, allerdings macht es sich in diesen Konfrontationen komischerweise nicht gut am Bildschirm.

Letztendlich war ich vom Niveau der Diskussion sehr enttäuscht. Man darf nicht vergessen, dass sich hier zwei “Erwachsene Menschen” mit “Vorbildwirkung” gegenübergestanden sind.

Peter Filzmaier
Eine turbolente Agressiv-Schlacht. Wechselwähler könnten “verstört” aus der Diskussion aussteigen. Das Negativ-Image könnte sich verstärken im Bereich der Politik.

Schnittmenge zwischen SPÖ und ÖVP Wechselwähler ist nicht zu groß. Allerdings große Gefahr, an die Oposition zu verlieren. Heuer wird es wenige SPÖVP Wechselwähler geben - eher gehen sie zur Opposition.

Das Wahlverhalten konnte nicht wesentlich beeinflusst werden - es dauert, bis solche TV-Konfrontationen auch tatsächlich eine Entscheidung auslösen.

Große Koalition? Beide wollen es nicht, außer sie sind stimmenstärkste Partei.

Sophie Karmasin
Molterer war angriffslustiger und schneller in den Diskussionen. Inhaltlich gab es eine große Kontroverse in Vergangenheit und Zukunft. Es gab eine Verunsicherung bei den persönlichen Angriffen beider Politiker.

Beide Parteien sprechen Pensionen und Frauen an. Der Unterschied liegt in den Werten und Lebenszielen. SPÖ: Soziale Gerechtigkeit wurde angesprochen. ÖVP: Wirtschafts- und Bildungsthemen, Vernunft und Zukunftsfragen. Zukunft wurde von Wilhelm Molterer sehr oft angesprochen.

Blog
auitzlipochtli: Das Kanzlerduell

Twitter und Blog
quitzlipochtli: Frauenpolitik, wenn das nicht die Achillesferse der ÖVP ist, was dann?
rigardi: Faymann finde ich überraschend aggressiv, Molterer überraschend sattelfest (doch vermutlich zu unpopulistisch im Vergleich)
SonjaSchiff: karenzgeld einkommensabhängig, sagt Molterer….gestohlene Idee von den Grünen, Herr Molterer!!!
mhmmm: Puh, Molterer sehr, sehr, sehr, sehr nervoes. Schade.
hipslu: faymann überraschend überzeugender. wm08 zittert vor allem vor morgen
SonjaSchiff: erheiternd….2 Männer die sich aufplustern……
hipslu: faymann hat einfach keine antwort auf die frage, wie das pensionssystem gesichert werden soll. fehlt nur noch ein brief an alle pensionisten
glyphe: fiese attacke von @neuepolitik: „@wilhelmmolterer, interessiert Sie das nicht?“

Neuwal danach: TV-Konfrontation Werner Faymann (SPÖ) und Jörg Haider (BZÖ): Interviews, Statements und Analyse - Doris Bures (SPÖ) und Stefan Petzner (BZÖ).

Donnerstag, September 11th, 2008

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7. TV-Duell: Werner Faymann (SPÖ) und Jörg Haider (BZÖ)

Am Donnerstag, 11. September 2008 gab es das 7. TV-Duell und das erste direkte Aufeinandertreffen in einer ORF-TV-Diskussion zwischen Werner Faymann (SPÖ) und Jörg Haider (BZÖ).

Die Konfrontation ging um Themen rund um Teuerung und um Pensionen. Die Konfrontation war sehr heftig, beide schenkten sich gegenseitig nichts. Man machte sich gegenseitige Vorwürfe (20 Monate SPÖ-ÖVP standen 7 Jahre Schwarz-Blau-Orange gegenüber) und schloss eine Koalition mit dem BZÖ von Seiten SPÖ aus.

» Analyse von Peter Filzmaier und Sophie Karmasin im ORF
» Neuwal danach
» Analysen in Blogs
» Beiträge in Online-Medien
» Interview mit Doris Bures (SPÖ)
» Interview mit Stefan Petzner (BZÖ)

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Neuwal danach: TV-Konfrontation Van der Bellen (Die Grünen) und HC Strache (FPÖ): Interviews und Statements von Strache, Sophie Karmasin, Dieter Brosz und Werner Kogler.

Dienstag, September 9th, 2008

Neuwal (neuwal.com)Neuwal (neuwal.com)Neuwal (neuwal.com)Neuwal (neuwal.com)Neuwal (neuwal.com)Neuwal (neuwal.com)

Die TV-Konfrontation zwischen Heinz Christian Strache (FPÖ) und Alexander van der Bellen (Die Grünen) vom 9. September 2008 ist vorbei (Video bei ORF). Es gab komplett unterschiedliche Ansichten. Das war Rechts und Links. Schwarz und Weiß. Tag und Nacht.

Hier eine Übersicht und Kurz-Zusammenfassung des Analysten Peter Filzmaier sowie Interviews mit Sophie Karmasin, Werner Kogler (Die Grünen), Dieter Brosz (Die Grünen) und Heinz Christian Strache (FPÖ).

Mehr Bilder von der Konfrontation gibt es: hier (Slideshow)

» Analyse von Peter Filzmaier (ORF)
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» Beiträge in Online-Medien
» Interview mit Sophie Karmasin
» Interview mit Heinz Christian Strache (FPÖ)
» Interview mit Dieter Brosz (Die Grünen)
» Interview mit Werner Kogler (Die Grünen)

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Neuwal bei Andreas Schieder (SPÖ): “Let’s change Europe!”

Montag, September 8th, 2008

Neuwal im Gespräch mit Andreas Schieder (neuwal.com)Neuwal. Andreas Schieder im Gespräch (neuwal.com)Neuwal. Andreas Schieder im Gespräch (neuwal.com)Neuwal. Andreas Schieder im Gespräch (neuwal.com)

Andreas Schieder ist SPÖ Staatssekretär für den Öffentlichen Dienst und verantwortet in seinem Arbeitsbereich mehr als 132.000 MitarbeiterInnen.

Andreas Schieder ist im Web aktiv, schreibt seinen eigenen Blog und ist von den Möglichkeiten des Webs fasziniert.

Ich habe Andreas Schieder am Ballhausplatz getroffen und mich mit ihm über Neuwahlen, Neue Medien, dem SPÖ-Programm und Bildung gesprochen. Das Interview war sehr interessant, ich befand mich mitten in der Staatspolitik.

Mehr Bilder vom Besuch bei Andreas Schieder am Ballhausplatz gibt es hier.

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Neuwal (Dieter Zirnig): Guten Tag Herr Schieder. Sie sind SPÖ-Staatssekretär. Was kann man sich darunter vorstellen und was machen Sie genau?

Andreas Schieder (SPÖ): Ich bin Staatssekretär für den Öffentlichen Dienst und bin im Bundeskanzleramt. Ich bin zuständig für den öffentlichen Dienst. Dazu zählt ein breites Spektrum aus der Exekutive, dem Heer, den Verwaltungsbeamten, usw. – insgesamt sind dies gut 132.000 MitarbeiterInnen.

Wir versuchen optimales Service für die BürgerInnen mit motivierten MitarbeiterInnen anzubieten.

Im digitalen Bereich hat sich mit dem eGovernment viel verändert: Informationen können leicht downgeloaded und Formulare schon zu Hause ausgefüllt werden.

 

Sie interessieren sich sehr für neue Medien und Kommunikation?

Andreas Schieder (SPÖ): Ich habe sehr großes Interesse für Medien im Internet. 

Don Tapscott habe ich 1999 bei einem Kongress in Kanada gehört und mich mit ihm diesen September in Krems getroffen. Sein aktuelles Buch ist Wikinomics. Es ist beeindruckend.

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Karin Resetarits (LIF) im Gespräch mit Neuwal: “Was für die Grünen der Umweltschutz ist, ist für uns Liberale die Bildung.”

Sonntag, September 7th, 2008

Neuwal. Karin Resetarits (neuwal.com)

Karin Resetarits tritt in Salzburg für das Liberale Forum an. Wir haben sie beim LIF Wahlkampfauftakt am 4. September 2008 getroffen und einige Worte mit ihr gewechselt.

Ich frage mich, in welchen Punkten sich das Liberale Forum von den Grünen unterscheidet. Resetarits meint, es gibt viele Gemeinsamkeiten  - Unterschiede findet man vorallem in der Wirtschaftspolitik und Bildung.

Vorallen in Deutschland sind Gelb und Grün sehr einheitlich unterwegs. Ein Modell, das sie sich auch für Österreich vorstellen kann.

Preview: Ich freue mich kommende Woche auf das Gespräch mit der Spitzenkandidatin Heide Schmidt!

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Neuwal: Frau Resetarits, heute ist der Wahlkampfauftakt des Liberalen Forums.

Karin Resetarits (LIF Salzburg): Mir geht es sehr gut. Es ist ein sehr guter Tag für mich, weil ich seit 2005 im Europaparlament im Liberalen Fraktion bin. Ich sehe immer wieder, wie wichtig liberale Politik in ganz Europa ist. Ich habe es immer Jammerschade gefunden, dass wir das in Österreich nicht haben. Die Hoffnung ist groß und es ist eine wirkliche Chance da - ich bin überzeugt, dass wir es am 28. September schaffen.

Neuwal: Welche Chancen sehen Sie für das Liberale Forum?

Karin Resetarits (LIF Salzburg): Ich sehe die Chance, dass wir die Vier-Prozent-Hürde schaffen werden. Viele Leute sind angefressen und wissen nicht, was sie wählen sollen. Auf der einen Seite gibt es das Spektrum der Angstmacher-Parteien, der Negativen und der Raunzer. Diese Personen werden und wollen wir nicht ansprechen. Wir möchten diejenigen ansprechen, die daran glauben, dass Politik noch immer Kraft hat, man positiv verändern kann und wir dafür eigentlich ein sehr gutes Angebot haben. Also genau diese Leute, die von den etablierten Parteien genug haben und sich denken “endlich kommt da jemand mit konstruktiven Ideen”.

Neuwal: Die Grünen und das Liberale Forum haben viele Gemeinsamkeiten: Wo sind die Unterschiede?

Karin Resetarits (LIF Salzburg): Das kann ich ganz klar sagen, weil wir das im Europaparlament jeden Tag mitbekommen. In gesellschaftspolitischen Anliegen sind wir Schulter-an-Schulter mit den Grünen und verstärken alle Ideen. In diesem Bereich sind wir Eins.

Im wirtschaftspolitischen Bereich jedoch nicht. Für uns Liberale ist der Mensch, das Individum wichtiger als der Staat. Das heißt, daß wir einen sehr schlanken und effizienten Staat wollen, dem wir auch nur einige wesentliche Aufgaben übertragen. Gleichzeitig möchten wir die Eigenverantwortung des Menschen stärken. Ein Weg dazu ist “mehr Bildung”.

Was für die Grünen der Umweltschutz ist, ist für uns Liberale die Bildung.

Nur mit viel Bildung und einem lebensbegleitenden Lernen ist der Mensch allen Herausforderungen gewappnet. Dann hat er auch die Kraft, selber Entscheidungen zu treffen. Er kann dann vieles leichter durchschauen und wird nicht mehr so leicht beeinflussbar.

Neuwal: Was ist ihre Vision von einem Europa?

Karin Resetarits (LIF Salzburg): Meine Vision ist, dass nur Europa vor den wirklich großen Herausforderungen (Klimawandel, neue Energien finden, Teuerung) Schutz bieten kann. Der Einzelne Nationalstaat wird nicht viel ausrichten können. Und deswegen brauchen wie Europa: Europa gibt und bringt uns Schutz.

Schutz kann uns Europa nur bringen, wenn Europa stark ist. Momentan machen wir allerdings dieses Europa schwach. Die Menschen müssen erkennen, dass wir in einer anderen Zeit leben: Europa ist genauso unseres wie es Österreich ist. Genau das müssen wir den Menschen noch viel mehr überzeugend vermitteln. Dafür trete ich ein und dafür stehe ich.

Neuwal Danach: A. van der Bellen und J. Haider nach der TV-Konfrontation. Analyse und Statements.

Donnerstag, September 4th, 2008

Neuwal bei BZÖ und GRÜNE (neuwal.com)Neuwal bei BZÖ und GRÜNE (neuwal.com)Neuwal bei BZÖ und GRÜNE (neuwal.com)

Eine harte Auseinandersetzung zwischen Van der Bellen und Jörg Haider. Es wurden die Themen Kinder und Tierschutz gegenübergestellt.

Finden Sie hier die Kurzzusammenfassungen von Neuwal, Sophie Karmasin und Peter Filzmaier sowie Statements nach der Konfrontation von Lothar Lockl (Bundesgeneralsekretär Die Grünen) und Stefan Petzner (Pressesprecher Jörg Haider).

» Neuwal Analyse
» Analyse von S. Karmasin und P. Filzmaier im ORF
» Online-Berichterstattung
» Meinungen in Blogs und auf twitter
» Interview mit Lothar Lockl (Bundesparteisekretär Die Grünen)
» Interview mit Stefan Petzner (Pressesprecher Jörg Haider)

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Wilhelm Molterer (ÖVP) und Heinz Christian Strache (FPÖ) nach der TV-Konfrontation: Statements und Analyse

Mittwoch, September 3rd, 2008

Neuwal. Wilhelm Molterer nach der Konfronation (neuwal.com)Neuwal. TV-Konfrontation: Wilhelm Molterer und HC Strache (neuwal.com)Neuwal. Reporter. (neuwal.com)Neuwal.

Am Dienstag, 2. September 2008 hat die vierte TV-Auseinandersetzung zur Nationalratswahl stattgefunden. Diesmal zwischen Wilhelm Molterer (ÖVP) und Heinz Christian Strache (FPÖ). Ich war wieder live im ORF-Zentraum dabei, konnte vorab die Spitzenkandidaten fotografieren und sie nach der Diskussion um Ihre Analyse befragen.

» TV-Konfrontation On-Demand (orf.at)
» Stimmen Sie mit: Wer überzeugte? (in der rechten Spalte)

Mehr Analysen, mehr Interviews, mehr Statements und mehr Insights von Wilhelm Molterer, Heinz Christian Strache und Hannes Missethon gibt es hier…
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Das Neue-Politik-Fest (SPÖ): Bekannte PolitikerInnen, das unbekannte 5-Punkte-Programm, Dr. Michael Häupl und die SPÖ-Jugend.

Montag, September 1st, 2008

Neuwal. Laura Rudas (neuwal.com)Neuwal beim Fest für die Neue Politik der SPÖ (neuwal.com)Neuwal beim Fest für die Neue Politik der SPÖ (neuwal.com)

Werner Faymann und Laura Rudas feierten das Das Fest für die Neue Politik am 1. Sep. 2008 im alten IMAX in Wien XIV: Wahlkampf als Fest. Und das mit vielen alten und jungen Wiener PolitikerInnen (oe24.at Video hier) aus allen möglichen SPÖ Gruppierungen und Bereichen. Was ich gesehen habe, gibt es davon sehr viel.

Laura Rudas stellte ihre Punkte für die Jugend vor, Werner Faymann sprach u.a. über Studienpolitik, Abschaffung von Studiengebühren und vom 5-Punkte-Programm gegen die Teuerung.

Die Veranstaltung war emotionsgeladen, stimmungsfreudig, mit viel medialer Präsenz ausgestattet und recht gut insziniert. PolitikerInnen standen interessierten Menschen Rede und Antwort und kämpften um Wählerstimmen. Mehr Bilder hier.

5-Punkte-Programm
Ich hatte heute in der Arbeit eine kurze Diskussion zum Thema “5-Punkte-Programm” der SPÖ. Wir haben gemerkt, dass wir zwar die Aussage “5-Punkte-Programm” kennen, nicht aber die Punkte im Einzelnen.

Während der Veranstaltung habe ich daher einige der anwesenden MitstreiterInnen und WahlkampfhelferInnen gefragt, ob sie diese vielleicht wissen - “Was denn das 5-Punkte-Programm” beinhalte: Gut, ich bin nicht der einzige, denn keiner der 10 befragten Personen konnte mir die Punkte aufzählen ;)

Hättet ihr gewusst?

Mehr:
» Statement und Meinung von Dr. Michael Häupl
» Statement und Meinung von jungen SPÖ-Wählern

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orf.at: 20 Fragen an die Kandidaten. 20 Fragen an Jörg Haider.

Montag, September 1st, 2008

Neuwal. Dr. Jörg Haider (BZÖ) nach dem TV-Duell mit Wilhelm Molterer (ÖVP) am 28-08.2008 (neuwal.com)

Das ist interessant und finde ich ganz gut - orf.at holt von LeserInnen Fragen ein und stellt 20 davon an die/den jeweilige(n) Spitzenkandidaten/In. Auch wie bei Neuwal verfolgen dieses Konzept und holen Userfragen ein, wenn wir bestimmte Politiker oder Persönlichkeiten befragen.

Ich finde, die Fragen und Antworten sind sehr informativ, deswegen möchte ich auf orf.at verlinken. Es geht um Themen wie “Wo sind die Unterschiede zur FPÖ”, “Ortstafeln”, “Integration”, “Rauchverbot”, “Krankenkassen” - mehr auf orf.at

Nach der ORF TV-Konfrontation: Statements und Analyse von Wilhelm Molterer (ÖVP), Jörg Haider (BZÖ) und beiden Wahlkampfleitern.

Freitag, August 29th, 2008

Neuwal. TV-Konfrontation Molterer, Haider mit Thurnherr beim ORF (neuwal.com)

Nach der TV-Diskussion im ORF am Donnerstag, 28.08.2008 zwischen Wilhelm Molterer (ÖVP) und Dr. Jörg Haider (BZÖ) konnte ich von beiden Spitzenkandidaten Statements und Analysen zur Konfrontation einholen.

Diesmal befragte ich auch die beiden Wahlkampfleiter Stefan Petzner (BZÖ) und Hannes Missethon (ÖVP) über Ihren Eindruck und ihre eingesetzten Strategien.

Special: Weiters konnte ich eine Leserfrage von schaffertom an den Politologen Hr. Peter Filzmaier stellen.

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Neuwal zu Gast bei “Wahlkampf 2.0″ in Radio Orange am 29.08.2008

Donnerstag, August 28th, 2008

Neuwal. Bei Radio Orange. (neuwal.com)

Die beiden Reporter der Sendung Netwatcher bei Radio Orange habe ich bei der ORF-TV-Konfrontation Faymann/van der Bellen letzten Dienstag kennengelernt. Wir haben uns ganz gut unterhalten.

Manfrd Krejcik hat mich dann zu seiner Netwatcher Sondersendung “Wahlkampf 2.0″ eingeladen. Freu mich drauf.

Die Sendung ist am Freitag, 29. August von 13.00 bis 14.00 und kann auch live übers Internet verfolgt werden.

Mehr über Neuwal in den Medien

Die Christen: “Wir möchten den gläubigen Christen in Österreich eine politische Stimme geben.” Dr. Alfons Adam im Gespräch mit Neuwal

Mittwoch, August 27th, 2008

Neuwal. Die Christen. (neuwal.com)Neuwal. Dr. Alfons Adam. Die Christen (neuwal.com)Neuwal. Plakat für Die Christen. (neuwal.com)

Die Christen sind seit vergangener Woche eine der neuen Kleinparteien, die bei der Nationalratswahl 2008 antreten und die Unterstützungserklärungen beisammen haben.

Wir haben uns mit ”Die Christen” näher beschäftigt und mit Dr. Alfons Adam, dem Bundesparteiobmann der Partei gesprochen: Die Christen möchten den gläubigen Christen in Österreich eine politische Stimme geben. Das Parteiprogramm basiert auf vier Werten. Ein wesentlicher Bestandteil sind Werte im Bereich Familie und Ehe, Erziehung und Bildung, Lebensschutz und Kultur.

Nicht verwunderlich war es für mich, dass in Fragen zum Thema Abtreibung, Homosexualität oder Adoption eine sehr starke konservative Haltung vertreten wird. Die Themen HIV, Aids und Kondom bzw. Sexualität vor der Ehe wurden angesprochen, sind aber kein politisches Thema.

Am 5. September ist Dr. Alfons Adam im Chat von derstandard.at. Ich denke, dass ist eine gute Möglichkeit für weitere Fragen und Diskussion.

Weitere Informationen gibt es auf der Website www.diechristen.at. Das Wahlprogramm ist hier abrufbar.

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Nach der TV-Konfrontation: “Es hat eine Reihe von Annäherungspunkten gegeben”, so Faymann (SPÖ)

Dienstag, August 26th, 2008

Neuwal. TV-Konfrontation Faymann (SPÖ) und Van der Bellen (Die Grünen) im ORF (neuwal.com)Neuwal. TV-Konfrontation W. Faymann (SPÖ) und A. van der Bellen (Die Grünen) im ORF (neuwal.com)Neuwal. TV-Konfrontation Faymann (SPÖ) und Van der Bellen (Die Grünen) im ORF (neuwal.com)Neuwal. TV-Konfrontation Faymann (SPÖ) und Van der Bellen (Die Grünen) im ORF (neuwal.com)

Die TV-Konfrontation zwischen Werner Faymann (SPÖ) und Alexander van der Bellen (Die Grünen) ist vorbei. Auf ORF On Demand kann die Sendung nochmals angesehen werden.

Ich war am Dienstag, 26. Aug. 2008 vor Ort im ORF-Zentrum und LIVE bei der TV-Konfrontation dabei. Nach der Konfrontation konnte ich mit den beiden Spitzenkandidaten kurz sprechen.

Nach der TV-Konfrontation: Werner Faymann (SPÖ)

Neuwal: Herr Faymann, wie ist es Ihnen heute bei der TV-Konfrontation gegangen?
Werner Faymann (SPÖ): Ich finde, es war sehr lebendig!

Neuwal: Haben Sie Annäherungspunkte gefunden?
Werner Faymann (SPÖ): Ja. Es hat eine Reihe von Annäherungspunkten gegeben: Zum Beispiel bei der Steuerreform. Weiters unterstützen ”Die Grünen” vier von unserem Fünf-Punkte-Programm gegen die Teuerung. Es hat mir sehr gut gefallen - es gibt aber natürlich auch Unterschiede.

Nach der TV-Konfrontation: Alexander van der Bellen (Die Grünen)

Neuwal: Herr van der Bellen, wie ist es Ihnen heute bei der TV-Konfrontation gegangen?
Alexander van der Bellen (Die Grünen): Wir haben beide bei unseren WählerInnen gepunktet. Es war über weite Strecken ein sehr sachliche geführtes Gespräch. Die Themen wurden von der Moderatorin vorgegeben. So war es für uns beide schwer, unsere Punkte anzusprechen. Daher mußten wir Themen streichen oder versuchen, sie in letzter Sekunde doch noch unterzubringen.

Wie haben Sie die Diskussion miterlebt und was ist Ihre Meinung?

Jetzt abstimmen (siehe rechts).

Neuwal. Wer überzeugte? Faymann, Van der Bellen (neuwal.com)

Karmasin spricht von einem klaren Sieg Faymanns:

Faymann habe alle Versprechungen wahrmachen können. Er sei kommunikativ, locker, versöhnlich und ausgleichend gewesen. Van der Bellen wiederum habe wie gewohnt den untypischen, weil zögerlichen, Politiker verkörpert. Lediglich bei ein paar Passagen – insbesondere beim Klima-Schutz – sei der Grün-Chef relativ angriffig gewesen.
Quelle: http://kurier.at/nachrichten/193394.php

ÖSTERREICH dementiert den vielmals beschriebenen Kuschelkurs und beschreibt angriffslustige Spitzenkandidaten. Die Kleine Zeitung sieht ein klares “Unentschieden”. Peter Filzmaier analysiert das Auftreten beider Politiker als “sympatisch” und fand die Themenvielfalt sehr positiv.

70,05 % der oe24.at User stimmten für Werner Faymann (SPÖ) als eindeutigen Sieger der Konfrontation. Josef Broukal analysiert ein klares Unentschieden.

Eine chronologische Zusammenfassung und Analyse gibt es bei clemensticar.

Neuwal sieht bei Alexander van der Bellen (Die Grünen) einen Themenfokus - bei Werner Faymann (SPÖ) eine Themenvielfalt. Faymann konnte durch seine Spritzigkeit punkten und überaschte sicherlich Alexander van der Bellen durch seine Angriffslustigkeit. Van der Bellen wirkte ehrlich und vertrauenswürdig. Unter dem Strich ist es für mich ein klarer Sieg von einem staatsmännisch auftretendem Werner Faymann, der die Hand den Grünen gereicht hat.

Laura Rudas (SPÖ) im Neuwal-Interview: “Die SPÖ steht nach wie vor klar zur Abschaffung der Studiengebühren.”

Freitag, August 22nd, 2008

NEUWAL. Laura Rudas im Gespräch mit Neuwal, (c) by SPÖ. (neuwal.com)NEUWAL. Laura Rudas im Gespräch mit Neuwal, (c) by SPÖ. (neuwal.com)Laura Rudas (27) ist SPÖ-Politikerin und Abgeordnete zum österreichischen Nationalrat und war mit uns im Interview.*

Rudas ist das jugendliche Aushängeschild der SPÖ und setzt sich in ihrer Funktion vorallem für Jugendangelegenheiten ein. “Die Herabsetzung des Wahlalters auf 16 Jahre” ist eines jener Errungenschaften, auf die sie sehr stolz ist.

Für Rudas ist eine optimale Ausbildung für junge Menschen ein absolutes Ziel - im Bereich der Studienpolitik steht sie klar zur Abschaffung der Studiengebühren.

Sie spricht von einer “Neuen Politik“: Lösungsorientiert und keine Versprechungen, die man nicht einlösen kann.

Das Team rund um Frau Rudas ist auch im Internet vertreten. Es wird für Frau Rudas gebloggt und ge-twittert (Anmerkung: Followers bitte adden…)  - Informationen gibt es auf der Website www.neuepolitik.at.

Fragen, Feedback und Diskussion gerne in diesem Blog bzw. gerne per Video auf www.wahltotal.at.

» Hier geht es weiter zum Interview


*) Das Interview wurde per E-Mail über den Pressesprecher von Frau Rudas gemacht.

Bild von SPÖ Pressedienst

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“EU-Vertrag, Neutralität und Gentechnik sind unsere Schwerpunkte”. Karl W. Nowak (Rettet Österreich) im Gespräch mit NEUWAL.

Dienstag, August 19th, 2008

NEUWAL. Rettet Österreich. Team, © Rettet ÖsterreichNEUWAL. Rettet Österreich. Am Ballhausplatz, 08.04.2008, © Wien-konkretNEUWAL. Rettet Österreich. Karl W. Nowak. © Rettet Österreich

Rettet Österreich (RETTÖ) ist eine unabhängige Bürgerinitiative, die gemeinsam mit anderen gleichgesinnten, unabhängigen Bürger-, Gesundheits- und Umweltinitiativen beschlossen hat, bei den kommenden Nationalratswahlen anzutreten.

Bis jetzt sieht dieses Vorhaben sehr gut aus. Mit 19. August 2008 ist ein Antreten in den Bundesländern Wien, Niederösterreich, Oberösterreich, Tirol und Kärnten gesichert. In den anderen Bundesländern fehlen insgesamt nur mehr wenige hunderte Unterstützungserklärungen zur Kandidatur. Ein bundesweites Antreten scheint wahrscheinlich.

Karl W. Nowak ist Spitzenkandidat bei “Rettet Österreich” und spricht von einer notwendigen Informationen und Aufklärung für Bürger, damit der notwendige Druck aus der Bevölkerung für Veränderungen kommt. Er sieht eine Positionierung in Richtung “Bürger an die Macht” und auf Themen wie EU-Vetrag, Neutralität und Gentechnik. Der EU-Vertrag in der derzeitigen Form soll für ungültig erklärt werden.

Weitere Informationen über “Rettet Österreich” gibt es auf www.rettet-oesterreich.at.

Feedback, Meinungen, Statements bitte unter Kommentaren eingeben oder per Video auf www.wahltotal.at einfach posten! Freu mich.

» Hier geht es weiter zum Interview mit Hr. Karl W. Novak

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