Leider war die Internetverbindung heute hier nicht so schnell. Ein rasches Mitbloggen war nicht möglich, ich konnte ab und zu über twitter einige Statements schreiben.
Interviews und Statements gibt es diesmal keine, ich bin heute danach gleich nach Hause gefahren ;)
Neuwal danach
Die Diskussion zwischen Molterer und van der Bellen ging rund um die Themen Pension, Schule, FInanzen und den Bereich der “Gleichgeschlechtlichen PartnerInnen”. In diesem Bereich und im Bereich der Schule war man sich nicht einig.
Da schau her! Das gibt es vermutlich schon länger, hab’s aber erst jetzt entdeckt: Bekannte Persönlichkeiten aus Österreich geben Ihre Wahlempfehlung für Alexander van der Bellen. Es handelt sich dabei um kurze Videos mit einer Länge > 1 Minute. Finde ich sehr gut gemacht.
Dabei wollte ich mir nur kurze Szenen von der TV-Konfrontation zwischen Werner Faymann und Jörg Haider ansehen. Das liegt vermutlich am netten Tagging, das mir das Video “empfohlen” hat:
Bukowski VdB08 Alexander Van der Bellen Politik Wahlen Österreich Grüne Vertrauen BZÖ FPÖ ÖVP SPÖ KPÖ Strache Haider Faymann Molterer Schmidt Messner Umwelt Klimawandel Öffentlicher Verkehr Zuwanderung Gleichberechtigung Bildung Change Yes we can
Die TV-Konfrontation zwischen Heinz Christian Strache (FPÖ) und Alexander van der Bellen (Die Grünen) vom 9. September 2008 ist vorbei (Video bei ORF). Es gab komplett unterschiedliche Ansichten. Das war Rechts und Links. Schwarz und Weiß. Tag und Nacht.
Hier eine Übersicht und Kurz-Zusammenfassung des Analysten Peter Filzmaier sowie Interviews mit Sophie Karmasin, Werner Kogler (Die Grünen), Dieter Brosz (Die Grünen) und Heinz Christian Strache (FPÖ).
Mehr Bilder von der Konfrontation gibt es: hier (Slideshow)
21.05
Diskussion startet mit “Luxuslebensmittel”. Van der Bellen klärt über neue Luxuslebensmittel auf und spricht von einer SPÖ-ÖVP “Wachteleierkoalition”.
21:20
Besteuerung auf Medikamente in Frage gestellt: Bei Medikamenten bezahlt man die Rezeptgebühr.
Eine harte Auseinandersetzung zwischen Van der Bellen und Jörg Haider. Es wurden die Themen Kinder und Tierschutz gegenübergestellt.
Finden Sie hier die Kurzzusammenfassungen von Neuwal, Sophie Karmasin und Peter Filzmaier sowie Statements nach der Konfrontation von Lothar Lockl (Bundesgeneralsekretär Die Grünen) und Stefan Petzner (Pressesprecher Jörg Haider).
Dichter Zeitplan für Neuwal: Heute Abend sind wir LIVE beim Wahlkampfauftakt des Liberalen Forums und danach gleich bei der TV-Konfrontation Alexander van der Bellen (Die Grünen) und Jörg Haider (BZÖ) dabei. Morgen Abend berichten wir aus Graz vom Wahlkampfauftakt der ÖVP.
Jede Menge Möglichkeiten um Informationen, Statements und Meinungen von PolitikerInnen einzuholen.
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Daher mein Aufruf - habt ihr Fragen, Ideen, Vorschläge, Feedback? Ich denke, ich bekomme hier wieder direkten Kontakt zu allen wesentlichen Personen:
TV-Konfrontation
Alexander van der Bellen, Jörg Haider, Wahlkampfleiter BZÖ und Grüne, Peter Filzmaier, Sophie Karmasin.
Liberales Forum: Wahlkampfauftakt Heide Schmidt und alle wesentlichen Akteure
ÖVP: Wahlkampfauftakt
Wilhelm Molterer und alle wesentlichen Akteure
Als ich den Slogan “Die neue Wahl” der SPÖ bei der Stadtausfahrt von Wien von der Autobahn aus lesen konnte, kombinierte ich zuerst in Richtung “Der neue Faymann” - ein neues Auto.
Ich überlegte weiter und kam zum Punkt, dass sich sämtliche Kampagnen auf IT-Produkte und IT-Firmen umlegen lassen. Klar, es geht ja um plakative Positionierung.
Die TV-Konfrontation zwischen Werner Faymann (SPÖ) und Alexander van der Bellen (Die Grünen) ist vorbei. Auf ORF On Demand kann die Sendung nochmals angesehen werden.
Ich war am Dienstag, 26. Aug. 2008 vor Ort im ORF-Zentrum und LIVE bei der TV-Konfrontation dabei. Nach der Konfrontation konnte ich mit den beiden Spitzenkandidaten kurz sprechen.
Nach der TV-Konfrontation: Werner Faymann (SPÖ)
Neuwal: Herr Faymann, wie ist es Ihnen heute bei der TV-Konfrontation gegangen? Werner Faymann (SPÖ): Ich finde, es war sehr lebendig!
Neuwal: Haben Sie Annäherungspunkte gefunden? Werner Faymann (SPÖ): Ja. Es hat eine Reihe von Annäherungspunkten gegeben: Zum Beispiel bei der Steuerreform. Weiters unterstützen ”Die Grünen” vier von unserem Fünf-Punkte-Programm gegen die Teuerung. Es hat mir sehr gut gefallen - es gibt aber natürlich auch Unterschiede.
Nach der TV-Konfrontation: Alexander van der Bellen (Die Grünen)
Neuwal: Herr van der Bellen, wie ist es Ihnen heute bei der TV-Konfrontation gegangen? Alexander van der Bellen (Die Grünen): Wir haben beide bei unseren WählerInnen gepunktet. Es war über weite Strecken ein sehr sachliche geführtes Gespräch. Die Themen wurden von der Moderatorin vorgegeben. So war es für uns beide schwer, unsere Punkte anzusprechen. Daher mußten wir Themen streichen oder versuchen, sie in letzter Sekunde doch noch unterzubringen.
Wie haben Sie die Diskussion miterlebt und was ist Ihre Meinung?
Jetzt abstimmen (siehe rechts).
Karmasin spricht von einem klaren Sieg Faymanns:
Faymann habe alle Versprechungen wahrmachen können. Er sei kommunikativ, locker, versöhnlich und ausgleichend gewesen. Van der Bellen wiederum habe wie gewohnt den untypischen, weil zögerlichen, Politiker verkörpert. Lediglich bei ein paar Passagen – insbesondere beim Klima-Schutz – sei der Grün-Chef relativ angriffig gewesen. Quelle: http://kurier.at/nachrichten/193394.php
ÖSTERREICH dementiert den vielmals beschriebenen Kuschelkurs und beschreibt angriffslustige Spitzenkandidaten. Die Kleine Zeitung sieht ein klares “Unentschieden”. Peter Filzmaier analysiert das Auftreten beider Politiker als “sympatisch” und fand die Themenvielfalt sehr positiv.
70,05 % der oe24.at User stimmten für Werner Faymann (SPÖ) als eindeutigen Sieger der Konfrontation. Josef Broukal analysiert ein klares Unentschieden.
Eine chronologische Zusammenfassung und Analyse gibt es bei clemensticar.
Neuwal sieht bei Alexander van der Bellen (Die Grünen) einen Themenfokus - bei Werner Faymann (SPÖ) eine Themenvielfalt. Faymann konnte durch seine Spritzigkeit punkten und überaschte sicherlich Alexander van der Bellen durch seine Angriffslustigkeit. Van der Bellen wirkte ehrlich und vertrauenswürdig. Unter dem Strich ist es für mich ein klarer Sieg von einem staatsmännisch auftretendem Werner Faymann, der die Hand den Grünen gereicht hat.
Heute Abend um 21.05 findet auf ORF die zweite TV-Konfrontation statt. Diesman mit Werner Faymann (SPÖ) und Alexander van der Bellen (Die Grünen). Die Erwartungshaltung der Bevölkerung ist lt. Gallup-Umfrage bei Werner Faymann sehr hoch.
Ich bin heute Abend beim ORF und schaue mir die TV-Konfrontation vom ORF Atrium aus an.
Bin gespannt und werde hier bzw. auf twitter LIVE berichten, was sich so tut:
Klug von den Grünen, dann letztlich doch den Wahlkampf nicht mit User generierten Plakaten zu starten, sondern mit irgendwie professionellen. Wer ist die Agentur? Bitte um Info!
Aber von vorne:
Die Grünen haben dazu aufgerufen, Plakate für sie zu entwerfen.
Und nachdem es in Österreich nicht nur 8 Mio Fußballteamchefs sondern auch mindestens so viele Werbeexperten, Creativ- wie Artdirectoren und Strategische Planer gibt, war das Ergebnis an Zahl gemessen natürlich enorm: derstandard.at
Nebenbei ein wirklich Mut gebendes Signal an die kreative Werbeindustrie in Österreich: Ihr seids echt nicht so schlecht, wie eure Kritiker (also das “natürliche” Volksempfinden) immer meinen. Und das ist nun wirklich ironiefrei hingeschrieben.
Was glauben bitte diese Leute, wie Werbung funktioniert?!?
Das haben natürlich auch die Grünen bemerkt - und ganz andere Plakate on air geschickt für ihre erste Plakatwelle.
Nämlich ganz gute. Nicht ganz supere - aber zumindest professionelle.
Sie werden kritisierend als “Negativkampagne” beschrieben. Das kann man ja gern so sehen, wenn man die österreichische Innenpolitik und Regierungsarbeit der letzten Jahre als besonders konstruktiv und positiv empfindet. Aber wie arg muss man dazu auf Drogen sein? Und WO krieg ich DIE, bitte!!! ???
Man kann den Grünen einen ganz anderen Vorwurf machen- und das mach ich jetzt mal:
Populismus wird nicht besser, wenn man ihn auf Ebenen des Web 2.0 switcht.
Stammtischpolitik wird nicht besser, wenn sie als Stammtischpolitik 2.0 auftritt und direkte Einflussnahme und persönliche Relevanz heuchelt.
Ich frage mich nebenbei, wie viele sog. “Kreationsstunden” für diese Populismusaktion aufgegangen sind - und wie das die Grünen so sehen. Und wieviel besser man diese Brainworkstunden für Ideen für Österreich hätte aufwenden könne? Bitte um Kommentare Herr Chorherr, Frau Glawischnig, Herr van der Bellen.
Immerhin kämpfen sie ja immer sehr gegen den Populismus in der Politik.
Und ich bin froh, dass unsere Fußballmannschaft aus (nicht guten aber professionellen) Fußballern besteht.
Und der Trainer ist zwar alt aber ok.
Weil wenns nicht so wäre, würden wir bald GANZ hinten sein.
Nach SPÖ, ÖVP und FPÖ stellten heute auch die Grünen ihre erste Wahlplakatserie vor. Und wie die Sozialdemokraten zählen die Grünen (noch) auf Personenwahlkampf. Ihr Spitzenkandidat Alexander van der Bellen wird mit Worten, die man mit der aufgelösten Regierung verbindet, dem Logo der Grünen, dem Spruch “Nicht mit mir” und einem grünen Kreis mit “vdb 08″ gezeigt.
Mit den Sprüchen wolle man “mit gewisser Schärfe” zum Ausdruck bringen, dass nach der Großen Koalition die Zeit reif für einen Politikwechsel sei. Man wolle “im Umkehrschluss” deutlich machen, dass die eigene Partei für diesen neuen eingeforderten Stil stehe.
So der Grüne Bundesparteisekretär Lothar Lockl. Weiters meinte er:
Die zweite Plakat-Welle, die für Mitte September geplant ist, werde man “stark positiv” anlegen, versicherte Lockl. Nächste Woche werden die Grünen außerdem die Gewinner der Internet-Aktion bekanntgeben, bei der User Vorschläge für Plakat-Sujets einreichen konnten. Diese sollen ebenfalls plakatiert werden - allerdings in geringerer Stückzahl und hauptsächlich in den Landeshauptstädten.
Weiteres berichtet die Homepage der Grünen: Die Slogans richten sich kritisch an die anderen Parteien. “Umfallen, nicht mit mir” ist der SPÖ gewidmet, “Blockieren, nicht mit mir” der ÖVP, “Aufhetzen, nicht mit mir“ geht wohl insbesondere an die Adresse von FPÖ und BZÖ, “Dauerstreit, nicht mit mir” ist eine Botschaft an beide Koalitionspartner. Die Gesamtkosten für die Wahlkampfkampagne seiner Partei bezifferte Lockl mit 2,9 Mio Euro.
Und so wirkt die erste Plakatreihe der Grünen gewohnt zurückhaltend, wenig reißerisch und themenfrei. Alexander van der Bellen wird wie Werner Faymann als Zentrum der Partei vermarktet.