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	<title>neuwal &#187; die christen</title>
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		<title>Schlecht so. Weiter so. Die Steiermark hat gewählt.</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Sep 2010 10:11:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Knapp</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Man kann nicht sagen, Franz Voves wäre eindrucksvoll im Amt bestätigt worden (das vorläufige Endergebnis im Detail). Eher hat man den Eindruck, dass die Zufriedenheit mit den letzten 5 Jahren enden wollend ist. Nur gab ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man kann nicht sagen, Franz Voves wäre eindrucksvoll im Amt bestätigt worden (<a href="http://neuwal.com/index.php/2010/09/26/aktuelle-hochrechnung-der-steiermark-wahl-ab-1600-uhr-stmk2010/">das vorläufige Endergebnis im Detail</a>). Eher hat man den Eindruck, dass die Zufriedenheit mit den letzten 5 Jahren enden wollend ist. Nur gab es dann doch keine wählbare Alternative, weshalb das Ergebnis zumindest die zweite Hälfte des SPÖ-Wahlkampfmottos &#8220;Gut so. Weiter so.&#8221; zu bestätigen scheint. Denn Abwahl war es keine. Und auch von einer Wendestimmung kann man kaum sprechen, wenn der Amtsinhaber vorne bleibt, und der Alternativkandidat selbst Verluste hinnehmen muss. <span id="more-6628"></span><br />
<div id="attachment_7365" class="wp-caption aligncenter" style="width: 570px"><img src="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2010/09/winner1-560x216.jpg" alt="Franz Voves und Hermann Schützenhöfer sehen sich beide als Sieger" title="Franz Voves und Hermann Schützenhöfer sehen sich beide als Sieger" width="560" height="216" class="size-medium wp-image-7365" /><p class="wp-caption-text">Lauter Gewinner. Fotos: Alfons Kowatsch - stvp // spö (flickr)</p></div></p>
<p>Aus der Uneindeutigkeit des Ergebnisses lasen dann auch beiden einen Erfolg für sich heraus. Die ÖVP bejubelte, dass sie fast an die SPÖ herangekommen wäre, die SPÖ dass es beim &#8220;fast&#8221; blieb. Zwar hat die SPÖ ihr Wahlziel erreicht, aber die Stimmverluste sind zu deutlich, als dass man zur Tagesordnung übergehen könnte. Insbesondere da Platz 1 überraschenderweise in Graz verteidigt wurde, während die SPÖ in der Obersteiermark weiter schwächelt. Darauf mag auch die ÖVP hinweisen, und tatsächlich sind ihre Verluste geringer als die der SPÖ. Doch das eigentliche Wahlziel hat man verfehlt. Die SPÖ bleibt knapp die stärkste Partei der Steiermark.</p>
<p>Wenn beide Großparteien verlieren, gibt es in der Regel eine strahlende Siegerin &#8211; die FPÖ. Und in der Tat hat Gerhard Kurzmann sämtliche Wahlziele erreicht. Doch freiheitliche Siege sahen schon anders aus. Obwohl ÖVP, SPÖ und KPÖ teils massive Verluste hinnehmen mussten, verloren alle drei teils deutlich stärker an die Nichtwähler, als an die FPÖ. Als wesentliche Faktoren dafür kann man wohl die mangelnde Strahlkraft des Spitzenkandidaten und den von den deutschen Burschenschaften bestimmten strammen Rechtsaußenkurs ansehen. </p>
<p><strong>Regierungsbildung schwer gemacht</strong><br />
Durch Einzug der FPÖ steht es in der Landesregierung zwischen SPÖ und ÖVP 4:4 &#8211; wenn sie nicht miteinandern können, ist Kurzmann in einer guten Verhandlungsposition Franz Voves gegenüber. Für die ÖVP dagegen ergäbe sich nur die Chance auf den Landeshauptmann, wenn sie entweder Grüne oder KPÖ überzeugen können, eine schwarz/blaue Koalition zu stützten, denn FPÖ und ÖVP hätten zwar eine Regierungsmehrheit, aber mit 28 von 56 Mandaten keine Mehrheit im Landtag. So könnte zwar niemand etwas gegen sie beschließen, nur sie könnten eben selbst auch nichts beschließen. Die Idee eine gerade Zahl an Mandaten zu vergeben erweist sich einmal mehr als eher weniger gut. </p>
<p><strong>So sehen Sieger aus?</strong><br />
Zu den Gewinnerinnen zählen sich, wie ich meine auch zurecht, KPÖ und Grüne. Für die KPÖ ist der Wiedereinzug ein Erfolg, auch wenn man die Mandatszahl halbiert hat. Die Partei ist als one-man-show mit Ernest Kaltenegger in für die KPÖ seit Jahrzehnten nicht gekannte Höhen aufgestiegen, konnte sich aber soweit von ihm emanzipieren, dass sie auch ohne den Vater des ursprünglichen Erfolges nicht abstürtzt. Und die Grünen können reale Stimmgewinne vorweise, inbesondere in ihrer Hochburg Graz haben sie erneut zugelegt und liegen dort vor der FPÖ. Misst man sie nicht an ihrem absurden Wunschziel in die Landesregierung einzuziehen, ganz klar ein Erfolg. </p>
<p>Einen solchen reklamiert auch Gerald Grosz für sich. Obwohl, würde man ihn beim Wort nehmen, seine politische Karriere heute wohl vorbei wäre. Er hat angekündigt, dass er der Politik &#8220;adieu&#8221; sagen wird, sollte das BZÖ den Einzug in den Landtag nicht schaffen. Legt man BZÖ-Maßstäbe an, sind auch die CPÖ (Christliche Partei) mit einer Steigerung von 0 auf 0,7 % und die PUMA (Partei für Umwelt, Mensch und Arbeit, trat nur im Wahlkreis Obersteiermark an) mit der Steigerung von 0 auf 0,2 % bei den Gewinnerinnen zu finden. </p>
<p>Wenig überraschend sehen sich auch die beiden Großparteien als Gewinnerinnen. Franz Voves und die SPÖ müssen zwar Verluste hinnehmen, aber damit haben alle gerechnet. Ziel war  Platz 1. Für die ÖVP bedeutet das Ergebnis, dass es gelungen ist, den Landeshauptmann und seine Partei zu beschädigen. Womit die Aufzählung der ÖVP-Erfolge auch schon wieder abgeschlossen wäre. Zwar kann die ÖVP darauf verweisen, dass die SPÖ deutlich mehr Stimmen verloren hat. Nur von Platz 1 aus tut sowas eben weniger weh. Die &#8220;Aufholjagd&#8221;, wie die offizielle ÖVP-Bezeichnung für die Wahlniederlage zu sein scheint, war keine. Ordnet man das Ergebnis historisch ein, und berücksichtigt man die Eigenfehler der SPÖ, so kann die ÖVP noch so oft behaupten der Underdog gewesen zu sein, es wird dadurch nicht richtiger. Historisch ist die Steiermark, wie man an den Wahlergebnissen seit 1945 schön sehen kann, ein ÖVP-Kernland.                                                                </p>
<h2>Alle Wahlergebnisse</h2>
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<!-- Alle Wahlergebnisse --><br />
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<div id="stmk-allelections"></div>
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</p>
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<h2>Alle Mandate</h2>
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<!-- Alle Mandate --><br /> <br />
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<div id="stmk-allmandate"></div>
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</p>
<p><strong>Der Königsmacher?</strong><br />
Beide Großparteien lassen sich die Option FPÖ offen. Doch die fehlende schwarz/blaue Mehrheit im Landtag, könnte  bedeuten, dass die einzig funktionierende Alternative zu Rot/Schwarz Rot/Blau ist, was die ÖVP wohl zu konstruktiven Verhandlungen mit der SPÖ motivieren dürfte. Auch bei der SPÖ kann man davon ausgehen, dass eine große Mehrheit, trotz aller Streiterein, für einen Zusammenarbeit mit der ÖVP eintritt. </p>
<p>Aber es hat einen Grund, warum Franz Voves sich die blaue Option offen hält. Und der hat nichts mit Ideologie zu tun. Die derzeitige Spitze der ÖVP hat Platz 2 nie akzeptiert, und muss das erst einmal verdauen. Wieviel Frustration und Kränkung die StVP derzeit bestimmen, kann man daran sehen, dass sich z.B. Landesrätin Edlinger-Ploder hinstellt und meint, dass Franz Voves zurücktreten müsse. Auch das Klammern an die, laut Experten völlig unrealistischen Hoffnung, dass die Wahlkarten das Ergebnis schon noch richten werden, zeigt wie sehr die StVP mit sich selbst beschäftigt ist. </p>
<p><strong>Wie geht es weiter?</strong><br />
Heute versammeln sich die höchsten Gremien von SPÖ und ÖVP, um das Wahlergebnis zu beraten. Die FPÖ macht dies morgen Dienstag. Ebenfalls morgen, um 12 Uhr, beginnt die Auszählung der bis dahin eingelangten Wahlkarten. Der Rest wird dann am  4. Oktober ausgezählt, an dem somit dann das Endergebnis feststehen wird. Schließlich findet am 21. Oktober um 10.00 Uhr die konstituierende Sitzung des steiermärkischen Landtags statt.</p>
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		<title>&#8220;Wir befinden uns auf christlichem Boden&#8221; Maria Fellner (CPÖ) im Interview</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Sep 2010 14:50:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Knapp</dc:creator>
				<category><![CDATA[die christen]]></category>
		<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Steiermark 2010]]></category>
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		<category><![CDATA[Familienpolitik]]></category>
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		<description><![CDATA[Wir treffen Maria Fellner in der Grazer Innenstadt im Café Sacher. Die Spitzenkandidatin der Christlichen Partei begrüßt uns freundlich und hat uns ein Geschenk mitgebracht &#8211; Salz aus den obersteirischen Salzwelten. Weil die Christen ja ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir treffen <strong>Maria Fellner</strong> in der Grazer Innenstadt im Café Sacher. Die Spitzenkandidatin der Christlichen Partei begrüßt uns freundlich und hat uns ein Geschenk mitgebracht &#8211; Salz aus den obersteirischen Salzwelten. Weil die Christen ja das &#8220;Salz der Erde&#8221; sein sollen. Im Interview ging es aber um weltlichere Dinge, unter anderem um die Probleme von Familien und Fellners Wünsche an die Großparteien.<span id="more-7162"></span><br />
<img src="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2010/09/IMG_3996-559x373.jpg" alt="Maria Fellner (CPÖ)" title="Maria Fellner (CPÖ) (c) Christopher Jaritz" width="559" height="373" class="aligncenter size-medium wp-image-7163" /></p>
<p>Maria Fellner (52), ist verheiratet und hat 6 Kinder. Die ausgebildete Krankenschwester war 2007 Gründungsmitglied der Partei Die Christen und wurde Stellvertreterin des Landesobmann und später als Landesobfrau und nun auch Spitzenkandidatin. </p>
<p>Das Interview führte Thomas Knapp gemeinsam mit Lukas Lerchner, der als Gast die Seiten wechselte, nachdem er im August noch <a href="http://neuwal.com/index.php/2010/08/16/steirischer-liberalismus-lukas-lercher/">selbst interviewet</a> wurde.</p>
<p><strong>neuwal (Lukas Lerchner, Thomas Knapp): Stimmt es, dass die Christliche Partei Probleme damit habt, dass ihre Plakatständer nicht überall genehmigt werden?</strong></p>
<p><strong>Maria Fellner:</strong> Ja sicher, selbstverständlich. Manche kommen dann zwar zur Besinnung und erinnern sich dass Wahlkampf ist, aber wir stoßen immer wieder an Grenzen. Da hilft es manchmal, wenn wir jemand aus der Gegend haben, der dieselbe Mundart spricht und sagt &#8220;Geh hör doch auf, schau, das ist halt in einer Demokratie so.&#8221; Wir haben ja nichts Böses im Sinn. Wir wollen keiner Partei Stimmen wegnehmen, im Gegenteil &#8211; wir wollen die Nichtwähler animieren dass sie zur Wahl gehen. Wir haben sehr viele Wähler die sich eigentlich geschworen haben, nie wieder zu einer Wahl zu gehen. Deshalb hat sich unsere Partei auch gegründet. </p>
<p><strong>Sie wollen also gezielt die Nichtwähler ansprechen?</strong></p>
<p>Ja, und da besonders die Frauen. Viele unserer Themen betreffen Frauen besonders, vor allem das Familienthema. Wir wollen die Wahlfreiheit, die soll nicht nur auf dem Papier bestehen, sondern wir fordern sie ein. Wir haben das schon mit dem Kinder- und Familienvolksbegehren versucht, und jetzt möchten wir das auf politischer Ebene fortführen und damit auch die Großparteien daran erinnern, dass es da ein Wählerpotential gibt, das sehr stark darauf hofft, dass die Arbeit die die Familien leisten, anerkannt wird, dass es zu einer Leistungsgerechtigkeit kommt. </p>
<p>Gerechtigkeit ist der Grund, auf dem der soziale Friede beruht. Viele Konflikte kommen deshalb zustande, weil Menschen übergangen werden. Und die Familien fühlen sich derzeit übergangen. Die Familien haben keine Lobby. Wer schreit denn auf, wenn jetzt daran gedacht wird, die 13. Familienbeihilfe zu streichen? Dabei ist es nur gerecht, dass Familien das bekommen. Wenn man nur daran denkt wie viel Mehrwertsteuer Familien zahlen müssen. Allein was man jetzt zu Schulbeginn gebraucht hat. Nicht nur die Unterlagen, das Kind muss ja auch ordentlich gekleidet sein. Das ist ein Faktor der in unserer Gesellschaft sehr stark berücksichtig werden muss, das Kind wir sonst ins Out gestellt und kann mit den anderen nicht mehr mithalten. Mehrkindfamilien sind in unserem Staat tendenziell schwer benachteiligt. Und damit einhergehende natürlich auch die Mütter ganz besonders.</p>
<h2>&#8220;Nur die Eltern wissen, wann ihr Kind reif für den Kindergarten ist&#8221;</h2>
<p><strong>Was fordern Sie hier konkret?</strong></p>
<p>Wir fordern, dass alle gesetzgebenden Maßnahmen in Zukunft auf ihre Familienverträglichkeit überprüft werden. Das hat man ja auch bei den Frauen so gemacht, gottseidank. Da hat man geschaut, dass die Frauen in unserer Gesellschaft berücksichtigt werden. Man schaut z.B. dass entsprechende Parkplätze zur Verfügung gestellt werden, und so weiter. Das sind Kleinigkeiten die aber wichtig sind. Das wäre für unsere Familien auch wichtig. Da fordern wir, und das lässt sich auch einer Landesregierung umsetzten.</p>
<p>Punkt zwei ist das Familiensplitting. Wir haben ja als Eltern viele Ausgaben, die dem Staat als Steuergelder zu Gute kommen. Wir möchten nicht diejenigen sein, die landläufig gesagt, ständig gerupft werden. Vater und Mutter erbringen ja eine Leistung. Das muss steuerlich berücksichtig werden. Eine Familie die aus 5 Mitgliedern besteht steuerlich zwei Erwerbstätigen gleichzusetzten die für keine Kinder zu sorgen haben, geht einfach nicht. Double income, no kids wird steuerlich eigentlich immer mehr bevorzugt. </p>
<p>Punkt drei ist natürlich das Erziehungsgehalt. Es gibt ja gottseidank immer mehr Väter die sich in Punkte Erziehung einsetzten, die wissen dass ihre Kinder einen Ansprechpartner brauchen. Uns ist wichtig, dass es den Eltern ermöglicht zu sagen. Den nur die Eltern wissen, wann ihr Kind reif für den Kindergarten ist, oder ob sie sich ihm noch etwas länger widmen müssen. Das kann man nicht so generell über einen Kamm scheren.</p>
<p>Mütter von mehreren Kindern werden bei der Pensionsvorsorge überhaupt nicht berücksichtigt. Zwar kann man 4 Jahre Erziehungstätigkeit pro Kind in Anspruch nehmen, aber nur wen der Abstand pro Kind mindestens 4 Jahre beträgt. Das ist eine große Ungerechtigkeit gegenüber Eltern von Zwillingen und Eltern die sich innerhalb dieser 4 Jahre für ein zweites, drittes, viertes Kind entscheiden. Dass darf es nicht geben. Ein Schwangerschaft und eine Geburt sind ja ein Höchstleistung für eine Mutter, auch das Stillen. Das ist nicht einfach so zu bewältigen, da steckt eine körperliche Leistung dahinter. Das muss man auch gerecht anrechnen. Pro Kind gleich viel. </p>
<p>Damit diese Eltern nicht in ein soziales Loch fallen, wenn sie zu Hause bleiben, fordern wir das Erziehungsgehalt. Das gibt auch Selbstbewusstsein eine sinnvolle Arbeit zu machen, die für den Staat wichtig ist. Es braucht niemand sagen, es bestehe Wahlfreiheit, wenn die Mutter verarmt nur weil sie bei ihrem Kind zu Hause bleibt. Es ist auch keine Wahlfreiheit gegeben wenn Mutter oder Vater sozial abgedrängt werden bzw. als &#8220;nur Hausfrau&#8221; oder &#8220;nur Mutter&#8221; lächerlich gemacht werden. Es ist keine Wahlfreiheit gegeben, wenn diese für unsere Gesellschaft notwendige Arbeit finanziell nicht anerkannt wird. </p>
<p>Weiter verlangen wir die Berücksichtigung junger Mütter, die zum Teil eine Hochschule absolviert haben, und sich nicht sofort komplett aus dem Berufsleben zurückziehen können. Denen muss ermöglicht werden, z.B. eine Telearbeit anzunehmen bzw. eine Halbtagsarbeit. Da muss man auch den Arbeitgeber berücksichtigen, z.B. steuerlich, sonst ist er im Nachteil und wird sich nicht überwinden können, z.B. 2 Halbtagsposten statt einem Ganztagsposten zu schaffen. Es ist ja nicht umsonst so, dass sich so wenige Akademikerinnen für ein Kind entscheiden können.</p>
<p>Der Staat muss gesetzliche Rahmenbedingungen schaffen, die Müttern die ihre Familienzeit vorbei haben, ermöglichen, wieder in den Beruf einzusteigen. Die sind dann wieder frei und haben wieder Freude an einer außerhäuslichen Arbeit. Mit 50 Jahren sind sie ja noch nicht zum alten Eisen zu werfen. Grade wenn man jetzt sagt es sind zu wenig Arbeitskräfte da, muss man dieses Potential ausnutzten. Und nicht die jungen Mütter mit aller Gewalt ins Erwerbsleben zurückdrängen, und die Mütter, die dafür frei wären, davon abhalten. </p>
<p>Schön wäre auch, wenn eine Mutter die mindestens 4 Kinder großgezogen hat, eine Pension bekommen würde, analog z.B. zu den SOS-Kinderdorfmüttern oder Pflegemüttern, die haben ja auch einen Anspruch. Es ist nicht einzusehen, warum nur die außerhäusliche Arbeit Berücksichtigung findet, und das was man zu Hause mit Liebe tut, eigentlich überhaupt nicht gesehen wird. </p>
<p>Der Kinderwunsch ist ja vorhanden. Und der Staat braucht ihn auch. Wir müssen die Rahmenbedingungen schaffen, damit es möglich ist, den Wunsch Wirklichkeit werden zu lassen. Das ist eine sehr wichtige Arbeit, denn wir können nicht hergehen und wie z.B. der Herr Spindelegger letztens anregen, dass wir Facharbeiter aus noch nicht so gut entwickelten Ländern holen. Diese Facharbeiter werden in diesen Ländern mehr als notwendig gebraucht, und ich finde es wirklich nicht in Ordnung wenn wir als soziales Österreich diesen Ländern die Facharbeiter wegnehmen.</p>
<p><img src="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2010/09/IMG_3998-559x373.jpg" alt="Maria Fellner, Spitzenkandidatin der CPÖ in der Steiermark" title="Maria Fellner, Spitzenkandidatin der CPÖ in der Steiermark (c) Christopher Jaritz" width="559" height="373" class="aligncenter size-medium wp-image-7164" /></p>
<p><strong>Sie haben jetzt einige Steuererleichterungen angesprochen. Aber wie wollen sie das finanzieren?</strong></p>
<p>Wir wollen den Verwaltungsapparat dementsprechend gestalten, dass er wirklich effizient arbeitet. Dort gibt es großes Potential etwas einzusparen, man muss nur an den Österreich-Konvent denken. Davon wurde nichts umgesetzt. Aber das können wir uns nicht leiten. Ein weiterer Punkt wäre eine Spitalsreform. Wenn man nach Deutschland schaut, ist es ihnen dort gelungen in Verhandlungen mit der Pharmaindustrie die Preise für die überteuerten Medikamente wirklich auf ein realistisches Maß zu bringen. Punkt drei ist, dass es in 4 Bezirken mehr Kinderkrippen gebaut wurden, als gebraucht werden. Wo denken die Menschen denn hin? Bevor ich so etwas baue, muss ich doch eine Studie machen, wie die Bevölkerungsentwicklung aussieht. So kann man doch nicht arbeiten. </p>
<p>Und wenn man bedenkt dass jede außerhäusliche Betreuung, egal ob für ein Kind, einen Behinderten oder einen alten Menschen, kostet sehr viel Geld. Ein Platz in einem Pflegeheim kostet ja bald mal 3.000 Euro. Aber da sind oft Menschen dabei, die noch von der Frau, der jungen Mutter, mitbetreut werden könnten. In Tirol wird jetzt die Pflegekarenz stärker vorangetrieben. Klar, weil jeder Platz in einem Heim Geld kostet. Oder denken Sie an einen Krippenplatz, der kostet 2000 Euro. Gäbe man das den Familien, wäre das ein zweites Einkommen. Oder auch 1.500 oder nur 1.000 Euro wären ein zweites Einkommen. Es wachsen ja zukünftige steuerpflichtige Arbeitskräfte im Schoß der Familie heran. Das wäre für die Familie eine Absicherung in Krisenzeiten. Bei einem Erziehungsgehalt von 1.000 Euro wäre das zum Beispiel bei zwei Kindern schon 3.000 Euro Einsparung gegenüber einer Kinderkrippe.</p>
<p><strong>Waren Sie überrascht, dass sie in allen 4 Wahlkreisen genug Unterstützungserklärungen bekommen haben?</strong></p>
<p>Es war uns eine große Freude. Überrascht war ich aber nur über die negativen Meldungen, dass wir von irgendwelchen Parteien unterstützt würden. Erst hat es geheißen wir wären eine Splittergruppe der ÖVP, auf einmal dann der große Aufschrei dass uns in der Obersteiermark Leute von der SPÖ unterstützt hätten. Da muss ich schon lächeln. Aber bitte &#8211; wer hat diese Daten zur Verfügung gestellt? Das ist demokratiepolitisch doch schmerzhaft. Es ist nicht in Ordnung, wenn da Daten weitergeben werden, die niemand etwas angehen. </p>
<p><strong>Finden Sie dann dass die „Kleine Zeitung&#8221; diese Information nicht veröffentlichen hätte sollen?</strong></p>
<p>Also zur &#8220;Kleinen Zeitung&#8221; muss ich was anmerken. Die stellt uns immer noch als &#8220;selbsternannte Christenpartei&#8221; hin. Da frage ich mich, wo die anderen Parteien ihren Namen herhaben? Sind die alle im LKH geboren worden? Und bei ihrer Diskussionsrunde haben sie uns als einzige Partei die steiermarkweit kandidiert nicht eingeladen und auf die Seite gedrängt. Das ist für mich nicht erklärbar und nicht in Ordnung.</p>
<p><strong>Was sind Ihre Ziele für die Landtagswahl?</strong></p>
<p>Natürlich der Einzug in den Landtag. Auf alle Fälle werden wir natürlich weiterhin unsere Stimme für die Familien erheben. </p>
<h2>&#8220;Wir haben ein sehr gutes Schulsystem&#8221;</h2>
<p><strong>Wie steht die CPÖ zur Gesamtschule?</strong></p>
<p>Wir sind dagegen, dass alle über einen Kamm geschert werden. Jedes Kind ist eigentlich verschieden. Im Großen und Ganzen haben wir ein sehr gutes Schulsystem. Wir sind dafür dass Eltern die mit der Gesamtschule gute Erfahrung gemacht haben, diese Möglichkeit gegeben wird. Aber wenn das generell durchgeführt wird, fallen die Schwachen und die Hochintelligenten durch den Rost. Wir brauchen ein differenziertes Schulsystem für unsere Kinder. </p>
<p><strong>Und wie stehen Sie zu Studiengebühren?</strong></p>
<p>Wir sind dafür, dass jene Studierenden die es brauchen, ein Stipendium bekommen. Aber ich sehe nicht ein, warum der Sohn eines Generaldirektors ebenso nichts zahlen soll, wie der Sohn eines Maurers. Das geht einfach nicht, das ist auch keine Gerechtigkeit.</p>
<p><strong>Schließung oder Verkleinerung von Krankenhäusern war ja schon Thema im Wahlkampf. Haben wir zu viele Krankenhäuser in der Steiermark?</strong></p>
<p>Wir stehen dafür, dass die Grundversorgung gewährleistet sein muss. Die Krankenhäuser sollen schwerpunktmäßig ausgerichtet werden. Diese Spezialisierung der Krankenhäuser sollte das Überleben der Krankenhäuser ermöglichen und damit die Nahversorgung gewährleisten. Denken Sie daran: Wir haben in den Jahren nach dem Krieg, und da war unser Land wirtschaftlich nicht sehr gut, diese Krankenhäuser gebaut und erhalten. Und da müsste das auch heute irgendwo möglich sein. Natürlich nur aufgrund von Studien. Wenn Fachleute sagen, dass ein Krankenhaus sich nicht rechnet und es nicht möglich ist, es zu finanzieren, dann muss man darauf auch entsprechen reagieren.</p>
<p>Ich bin ja Krankenschwester. Und deshalb muss ich anmerken, dass die Ärzte und Schwestern durch die Computertätigkeit die sie jetzt ausführen müssen, unglaublich belastet sind. Das entspricht nicht ihrer Berufung. Es kann doch nicht sein dass eine Krankenschwester, die sich dem Patienten widmen sollte, sich nur mit EDV-Arbeit abgeben muss. Das entspricht auch nicht ihrer Ausbildung. Sie ist eine hochqualifizierte Fachkraft, die den Patienten im Auge behalten und betreuen soll, wo auch die menschliche Nähe im Vordergrund stehen soll. </p>
<p><strong>Wenn Sie in den Landtag einziehen &#8211; mit welchen Parteien könnten Sie sich eine Zusammenarbeit vorstellen?</strong></p>
<p>Mit allen, die sich auf unserer christlichen Wertebasis bewegen.</p>
<p><strong>Schließt das auch die KPÖ ein?</strong></p>
<p>Wir sind doch der sehr konträr, man denke nur den Punkt Fremdbetreuung oder den Punkt Abtreibung, dass das schwer möglich sein wird. </p>
<p><strong>Die Fristenlösung ist aber grundsätzlicher Konsens für die meisten politischen Parteien. Wäre das dann für Sie nicht ein Hindernis für die Zusammenarbeit mit so gut wie allen Parteien?</strong></p>
<p>Sie sprechen da natürlich einen schmerzhaften Punkt an. Da müssen wir erkennen, dass alle anderen komplett konform gehen und nicht einmal mehr die damals von Kreisky angeregten Punkte, die eine Abtreibung verhindern sollen,  ins Auge zu fassen. Das macht mich traurig. Da wären wir der Garant dafür, dass wir die anderen Parteien daran erinnern, diese Maßnahmen durchzuführen. </p>
<h2>&#8220;Wir treten dafür ein, dass keine Moscheen gebaut werden&#8221;</h2>
<p><strong>Zum Thema Religion &#8211; wie schaut’s mit anderen aus: Wie steht die CPÖ zum Thema Moscheenbau in der Steiermark?</strong></p>
<p>Grundsätzlich sind wir für den Bau von Gebetshäusern. Jede Religion sollte die Möglichkeit haben. Ich möchte an den Spruch von Voltaire erinnern &#8220;Auch wenn ich nicht deiner Meinung bin, werde ich alles tun, damit du sie aussprechen kannst&#8221;. Das ist eine ganz klare Richtlinie. Wir Christen fühlen uns auch selbst als freie Menschen, Freiheit ist uns sehr wichtig. Sie sprechen damit auch den Punkt Integration an. Integration ist uns wichtig. Deshalb sind wir dafür dass die ausländischen Gäste so schnell wie möglich eine Arbeit in unserem Staat finden, denn das beinhaltet automatisch das Erlernen der Sprache und die Kommunikation ist sehr wichtig dafür, dass ein Mensch sich in einem Land wohl fühlt. </p>
<p>Wir treten aber dafür ein dass keine Moscheen gebaut werden. Denn was beinhaltet eine Moschee? Meistens ein eigenes Geschäft, einen eigenen Friseurladen, ein eigenes Café, einen eigenen Kindergarten, eine eigene Schule und so weiter. Das trägt dazu bei, Parallelgesellschaften zu bilden. Deswegen sind wir gegen den Moscheenbau, aber nicht gegen Gebetshäuser die unseren Kirchen entsprechen. </p>
<p>Es ist ja nicht so, dass die Muslime die einwandern von vornherein alles radikale Muslime wären, überhaupt nicht. Die wollen auch keine Parallelgesellschaften und freuen sich über die Menschenrechte die es bei uns gibt. Und das ist mir als Frau ganz besonders wichtig. Wenn man hört, dass Frauen gesteinigt werden sollen, fühle ich mich nicht wohl. Wir wissen alle dass die Demokratie ein Wert ist, den es sich zu verteidigen lohnt. Und da möchte ich anmerken, dass wir natürlich auch die gleiche Religionsfreiheit die wir unseren muslimischen Gästen hier gewähren, in den muslimischen Ländern für unsere christlichen Geschwister fordern.</p>
<p><img src="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2010/09/IMG_4030-559x373.jpg" alt="Maria Fellner im Gespräch mit neuwal (c) Christopher Jaritz" title="Maria Fellner im Gespräch mit neuwal (c) Christopher Jaritz" width="559" height="373" class="aligncenter size-medium wp-image-7166" /></p>
<p><strong>Ihr Präsidentschaftskandidat Gehring war aber gemeinsam mit H.C. Strache auf einer Demonstration gegen ein Kulturzentrum in Wien, wo auch diese berühmte &#8220;Strache mit Kreuz&#8221; Geschichte passiert ist. Und sie fordern doch auch eine Volksabstimmung über den Bau von Moscheen. Widerspricht das nicht dem, was Sie gerade gesagt haben?</strong></p>
<p>Die Menschen in unserem Land sollen aufgeklärt werden, was eine Moschee ist. Und dann sollen sie ihre Meinung auch einbringen dürfen. Das ist uns wichtig, das ist gelebte Demokratie. In Bezug auf den Moscheenbau kann ich nur wiederholen, dass das Agitationszentren sind die in politische Richtung hin ausarten können. Und das möchten wir nicht.</p>
<p><strong>Und wären Sie dann umgekehrt, z.B. wenn eine Pfingstkirche in Graz eine Kirche errichten möchte, auch für eine Volksbefragung darüber, ob sie dort einen abgeschotteten Bereich mit eigenem Gemeindezentrum und eigenem Kindergarten errichten dürfen?</strong></p>
<p>Sie wissen selbst, wir befinden uns hier auf christlichem Boden. Jeder der die Geschichte des Christentums irgendwie mitverfolgen konnte, weiß dass wir für die Freiheit, für die Menschenrechte eintreten, und ich erwarte mir von einer Pfingstkirche, dass sie sich nicht von unserer Gesellschaft abschottet, sondern dass sie offen ist. Bei einer Pfingstkirche ist die Rolle der Frau auch nicht so, wie z.B. vor einem muslimischen Gericht, wo sich nichts gilt. Das ist ein ganz anderes Werteverständnis von den christlichen Gemeinschaften, als uns das aus den moslemischen Staaten bekannt ist. Es ist mir kein einziges muslimisches Land bekannt, das eine herzeigbare Demokratie hätte. </p>
<p><strong>Sie haben ja über Ihre Pläne zur Stärkung der Familien gesprochen. Was halten Sie von der Idee, die Steuervorteile die Glaubensgemeinschaften in Österreich genießen, abzuschaffen, um dadurch mehr Geld für Familien zur Verfügung zu haben?</strong></p>
<p>Der Staat soll nicht in den Bereich Kirche hineinwirtschaften, genauso wie die Kirche natürlich keinen Budgetplan für 2011 erstellen wird. Der Steuervorteil ist nicht umsonst eine historische Entwicklung. Unter Hitler ist es ja zur Abnahme von Kirchengut gekommen, und das versucht man jetzt eben auszugleichen. Soweit ich weiß, zumindest von den christlichen Kirchen, leben die nicht gerade auf großem Fuß. Natürlich gibt es kulturelle Reichtümer, es sind die Kirchen zu erhalten. Und das muss auch in Zukunft so sein. Denn wo geht man den hin als Tourist? In die Kirchen und schaut sich diese wunderbaren Gebäude an. Wie der erhalt finanziert werden soll, soweit möchte ich mich jetzt nicht aus dem Fenster lehnen, aber dass es erhalten werden muss ist klar.</p>
<p>Fotos: Christopher Jaritz</p>
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		<title>Neuwal-Wahlservice für die Steiermark</title>
		<link>http://neuwal.com/index.php/2010/09/12/neuwal-wahlservice-fur-die-steiermark/</link>
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		<pubDate>Sun, 12 Sep 2010 08:00:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Knapp</dc:creator>
				<category><![CDATA[BZÖ]]></category>
		<category><![CDATA[die christen]]></category>
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		<category><![CDATA[Steiermark 2010]]></category>
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		<description><![CDATA[In 14 Tagen, am 26. September 2010, sind 966.900 Steirerinnen und Steirer aufgerufen, den Steiermärkischen Landtag neu zu wählen. neuwal hat alle wichtigen Infos zur Stimmabgabe (wen, wie, wo, wann) zusammengestellt:
Wem kann ich meine Stimme ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In 14 Tagen, am 26. September 2010, sind 966.900 Steirerinnen und Steirer aufgerufen, den Steiermärkischen Landtag neu zu wählen. neuwal hat alle wichtigen Infos zur Stimmabgabe (wen, wie, wo, wann) zusammengestellt:<span id="more-6780"></span></p>
<p><strong>Wem kann ich meine Stimme geben?</strong></p>
<p>Dieses Mal werden 7 (bzw. in der Obersteiermark 8 ) Parteien am Stimmzettel stehen, der so aussieht:<br />
<a href="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2010/09/stimmzettel.png"><img src="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2010/09/stimmzettel-185x123.png" alt="Stimmzettel für die Steiermark (Muster)" title="Stimmzettel für die Steiermark (Muster)" width="185" height="123" class="aligncenter size-thumbnail wp-image-6781" /></a><br />
In der ganzen Steiermark treten folgende, bisher schon im Landtag vertretene Parteien an: </p>
<ul>
<li>SPÖ &#8211; Sozialdemokratische Partei Österreichs mit Franz Voves</li>
<li>ÖVP &#8211; Österreichische Volkspartei</li>
<li>KPÖ &#8211; Kommunistische Partei Österreichs</li>
<li>Grüne &#8211; Die Grünen -Die Grüne Alternative</li>
</ul>
<p>Dazu kommen folgende bisher nicht im Landtag vertretene Parteien:</p>
<ul>
<li>FPÖ &#8211; Freiheitliche Partei Österreichs</li>
<li>BZÖ &#8211; BZÖ &#8211; Liste Gerald Grosz</li>
<li>CPÖ &#8211; Christliche Partei Österreichs</li>
</ul>
<p>Im Wahlkreis Obersteiermark tritt außerdem die Partei PUMA (Partei für Umwelt, Mensch und Arbeit) an.</p>
<p><strong>Wie, wo und wann kann ich meine Stimme abgeben?</strong></p>
<p>Es gibt 3 Möglichkeiten vom demokratischen Wahlrecht Gebrauch zu machen:</p>
<ul>
<li>Am Sonntag, 26. September 2010 im Wahllokal. Dabei muss die eigene Identität nachgewiesen werden (amtlicher Lichtbildausweis). An sich sollten alle Steirerinnen und Steier eine Verständigung bekommen (haben), in welchem Wahllokal sie wählen können, und wie lange dieses geöffnet hat. Im Zweifelsfall hilft das Gemeindeamt weiter. Die Wahllokale schließen jedenfalls spätestens um 16 Uhr.</li>
<li>Wählen mit Wahlkarte heißt, dass man per Briefwahl aus dem In- und Ausland, in jedem Wahllokal in der Steiermark und in begründeten Fällen vor einer sogenannten &#8220;fliegenden&#8221; Wahlbehöre (die zu den WählerInnen kommt) wählen kann. Eine Wahlkarte wird beim Gemeindeamt beantragt. Der Antrag auf eine Wahlkarte muss schriftlich bis spätestens 22. September am Gemeindeamt vorliegen, mündlich ist ein Antrag bis Freitag, 24. September möglich. Wichtige Informationen dazu bietet das <a href="http://www.verwaltung.steiermark.at/cms/beitrag/11291071/4515166/">Land Steiermark</a> an.</li>
<li>Am Freitag den 17. September, also 9 Tage vor dem eigentlichen Wahltag, muss in jeder Gemeinde ein Wahllokal für eine Stimmabgabe zumindest in der Zeit von 18 bis 19 Uhr  zur Verfügung stehen. Die genaue Wahlzeit wird von der Gemeinde ortsüblich kundgemacht. Für diese vorgezogene Stimmabgabe ist keine Wahlkarte notwendig, im Gegenteil: Wahlkarten dürfen von diesen Wahlbehörden nicht entgegengenommen werden.</li>
</ul>
<p><strong>Wie läuft die Wahl ab?</strong><br />
Die Steiermark ist in 4 Wahlkreise unterteilt. Über den Einzug in den Landtag entscheidet nicht das Überschreiten einer bestimmten Prozentgrenze, sondern dass Erreichen eines Grundmandats in mindestens einem der 4 Wahlkreise. Für jeden der Wahlkreise gibt es eigene KandidatInnen-Liste, diese hängen im Wahllokal aus und sind bereits <a href="http://www.verwaltung.steiermark.at/cms/beitrag/11308588/4515166/">online zu finden</a>.</p>
<p>Nachdem am Sonntag um 16 Uhr die letzten Wahllokale geschlossen haben, werden die Stimmen (auch die vom 17. September, die bis dahin ungeöffnet sicher gelagert werden) ausgezählt. Am Abend wird dann das vorläufige Endergebnis bekanntgegeben.<br />
Nicht dabei sind die Stimmen die per Briefwahl abgegeben wurden, auch wenn sie schon bei der Behörde eingelangt sein sollten. Diese werden in zwei Etappen am Dienstag, 28.9. und dann am Dienstag, 4.10. ausgezählt. Danach steht das Endergebnis fest. </p>
<p><strong>Wen soll ich wählen?</strong><br />
Ein schon traditionelle Unterstützung bei der Entscheidung ist die <a href="http://wahlkabine.at/ltw2010stmk">Wahlkabine</a>. Anhand von 25 Fragen kann man seine Übereinstimmung mit den politischen Parteien testen. Neben der unvermeidbaren Beschränktheit auf bestimmte Themen und dem fehlen anderer Faktoren (Kompetenz der PolitikerInnen, Erfahrungswerte mit einer Partei), ist ein weiteres Manko das die landesweit kandidierende CPÖ fehlt. </p>
<p>neuwal berichtet <a href="http://neuwal.com/index.php/category/wahlen/steiermark-2010/">ausführlich zu den steirischen Landtagswahlen</a>, und möchte damit einen Beitrag zu einer informierten Wahlentscheidung leisten. Wir haben die Programme der Parteien analysiert (<a href="http://neuwal.com/index.php/2010/07/23/wer-hat-den-dicksten-kuerbis/">Teil 1</a> und <a href="http://neuwal.com/index.php/2010/07/28/dickster-kuerbis2_steiermark2010/">Teil 2</a>) und die <a href="http://neuwal.com/index.php/2010/08/05/steirische-spitzen-voves-co-im-neuwal-check/">Spitzen der Parteien einem Vergleich</a> unterzogen (Kurzinterviews und -biographien). Hier fehlt zwar die Christliche Partei, deren Antreten damals nicht sicher war, aber das kompensieren wir durch das Interview mit ihrer Spitzenkandidatin Maria Fellner das im Laufe der Woche online geht. Ansonsten finden sich in der <a href="http://neuwal.com/index.php/category/wahlen/steiermark-2010/">Kategorie zu den steirischen Landtagswahlen</a> Kommentare, Analysen und zahlreiche Interviews mit Jung- und SpitzenpolitikerInnen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>neuwal im Gespräch mit Rudolf Gehring (CPÖ): Über Politik, Guido Westerwelle, Lifeball und Kirche #bp2010</title>
		<link>http://neuwal.com/index.php/2010/04/12/neuwal-interview-rudolf-gehring-cpoe-guido-westerwelle-lifeball-politik/</link>
		<comments>http://neuwal.com/index.php/2010/04/12/neuwal-interview-rudolf-gehring-cpoe-guido-westerwelle-lifeball-politik/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 12 Apr 2010 10:45:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dieter Zirnig</dc:creator>
				<category><![CDATA[#bp2010]]></category>
		<category><![CDATA[die christen]]></category>
		<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Neuwal]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlen]]></category>
		<category><![CDATA[bp2010]]></category>
		<category><![CDATA[bundespräsident]]></category>
		<category><![CDATA[CPÖ]]></category>
		<category><![CDATA[Rudolf Gehring]]></category>

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		<description><![CDATA[Welche Ideen hat Rudolf Gehring für Österreich, wie sieht er eine gleichgeschlechtliche Ehe und alternative Lebensformen, wie wird er den deutschen Außenminister Westerwelle empfangen und kann er sich vorstellen, den Ehrenschutz beim Lifeball zu übernehmen? Gibt es eine Lösung für die Ortstafel-Fragen und wie sieht sein Engagement in der Tagespolitik aus?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Welche Ideen hat Rudolf Gehring für Österreich, wie sieht er eine gleichgeschlechtliche Ehe und alternative Lebensformen, wie wird er den deutschen Außenminister Westerwelle empfangen und kann er sich vorstellen, den Ehrenschutz beim Lifeball zu übernehmen? Gibt es eine Lösung für die Ortstafel-Fragen und wie sieht sein Engagement in der Tagespolitik aus?</p>
<p>&raquo; <a href="#interview">Antworten darauf gibt&#8217;s im neuwal Gespräch mit Rudolf Gehring</a>
</p></blockquote>
<p>Ich traf den Bundespräsidenten-Kandidaten <a href="http://rudolf-gehring.at/" target="_blank">Dr. Rudolf Gehring</a> von der <a href="http://www.christlicheparteioesterreichs.at/" target="_blank">Christlichen Partei Österreich (CPÖ)</a> am Dienstag, 6. April 2010. Um 18:00 startete sein Wahlkampf mit einem Gottesdienst und anschließend gab es die Wahlkampfkundgebung in der <a href="http://www.zoegernitz.com/" target="_blank">Residenz Zögernitz</a> in Wien/Döbling.</p>
<p>Ich wurde von Hr. Gehring und seinen Unterstützern sehr freundlich aufgenommen und möchte mich für die Gesprächsbereitschaft, das Interview und die Diskussion &#8211; auch unter dem Publikum &#8211; bedanken.</p>
<p><a href="http://neuwal.com/index.php/2010/04/12/neuwal-interview-rudolf-gehring-cpoe-guido-westerwelle-lifeball-politik/neuwal-gehring-002/" rel="attachment wp-att-2180"><img src="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2010/04/neuwal.gehring.002-556x373.jpg" alt="neuwal in Gespräch mit Rudolf Gehring (CPÖ) - (CC) neuwal.com" title="neuwal.gehring.002" width="556" height="373" class="alignnone size-medium wp-image-2180" /></a></p>
<h2>Der Wahlkampfauftakt</h2>
<p>Gehring zeigte sich stolz, dass er 8.000 von den erforderlichen 6.000 Unterstützungserklärungen vorweisen kann und schickt ein &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vergelt%E2%80%99s_Gott" target="_blank">Vergelts Gott</a>&#8221; an sein Publikum.</p>
<p>Zu Beginn wies er darauf hin, dass die Unterstützungserklärungen unter schwierigen und schikanösen Umständen zustande gekommen sind: Der Unterstützungsmodus hat sich in den Monaten vor der Wahl geändert.</p>
<p>Er positioniert sich als direkter Konkurrent zum amtierenden Bundespräsidenten Heinz Fischer. Er bewirbt sich als Alternative zu altsozialistischer Politik und Rosenkranz&#8217;s deutschnationalem Gedankengut. Gehring sieht sich als &#8220;Staatsnotar&#8221;, als starke mächtige Stimme für die Bürger und möchte &#8220;die Situation des Vaterlandes sodefinieren, wie es die Väter unserer Verfassung vorgesehen haben.&#8221;<span id="more-2150"></span></p>
<p>In seiner Ansprache hebt er <strong>vier Punkte</strong> hervor.</p>
<ul>
<li>Bei der derzeitigen Bundesregierung sieht Gehring derzeit nicht die Kraft, sich für die Bewältigung der <strong>Wirtschaftskrise</strong> einzusetzen und fragt, &#8220;wo der Bundespräsident ist, der den Weg, Mut und Zuversicht zeigt?&#8221;</li>
<li>Viele Österreicher fühlen sich in ihrer Kultur bedroht. Das Publikum applaudiert als er mehr Mut, Schutz und Zuversicht in Fragen der <strong>Ausländerpolitik</strong> verlangt. Er fordert eine Trennung zwischen jenen die arbeitswillig sind und jenen, die die Segnungen des Wohlfahrtsstaates ausnutzen. </li>
<li>Im Bereich des <strong>Glaubens</strong> zeigt sich Gehring über die Gefährdung des christlichen Abendlandes besorgt und verweist auf den islamischen Einfluß. </li>
<li><strong>Familie und Kinder</strong> sind die wichtisten Bestandteile in der Gesellschaft. Gehring möchte ein Sprachrohr für die Ungebohrenen sein: &#8220;Kinderlachen ist die Musik der Zukunft.&#8221; Er hebt hervor, dass eine Abtreibung oft wegen Urlaubspläne oder Karriere vorgezogen wird und lehnt diese strikt ab. </li>
</ul>
<p>Gehring zeigt in seiner Ansprache am Ende trotzdem optimistisch für dieses Land und unterstreicht dies mit einem Zitat von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Leopold_Figl" target="_blank">Leopold Figl</a>, dass er während den finsteren Stunden des 2. Weltkriegs teilte: <a href="http://de.wikiquote.org/wiki/Leopold_Figl" target="_blank">&#8220;Ich glaube an dieses Österreich!&#8221;</a></p>
<p>&raquo; <a href="http://wahltotal.at/questions/625" target="_blank">Das Wahlkampfauftakt-Video von Rudolf Gehring auf ichmachpolitik.at</a></p>
<p><object width="555" height="373"><param name="movie" value="http://wahltotal.at/embed_q_id/625"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://wahltotal.at/embed_q_id/625" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="555" height="373"></embed></object></p>
<p><a name="interview"></a><br />
<h2>&#8220;Realistisch ist das Erreichen des zweiten Wahldurchgangs.&#8221;</h2>
<div id="div-posting"><strong>Dieter Zirnig (neuwal): Was motiviert und begeistert sie, bei einer Bundespräsidentenwahl anzutreten? (Frage von neuwal-Leser Jim)</strong></p>
<p>Dr. Rudolf Gehring (CPÖ): Der Wahlgewinn. Realistisch wird das Erreichen des zweiten Wahldurchgangs. Das ist mein Wahlziel. Ich möchte in der Ausgangsposition der Zweite sein.</p>
<p>Der Hauptgrund, warum ich kandidiere ist die Sorge um die Zukunft unseres Landes. Es gibt viele Dinge, die verbessert werden können.</p>
<p>Es hat lange Zeit ausgesehen, als ob es nur einen Kandidaten gibt. Das wäre allerdings keine Wahl geworden. Daher möchte ich den Bürgern eine Wahlmöglichkeit anbieten.</p>
<p>Es ist auch die Erkenntnis, dass die höchsten Ämter in der Republik von den Parteien bereits vorab besprochen sind. Es ist auffällig, dass die ÖVP ihren aussichtsvollen Kandidaten Erwin Pröll wieder zurückgezogen hat.</p>
</div>
<h2>&#8220;Das neue Österreich&#8221; muß ein Land des Friedens sein.</h2>
<div id="div-posting"><strong>Sie sprechen von Sorgen um die Zukunft des Landes. Was sind ihre Ideen für Österreich &#8211; was möchten sie verändern?</strong></p>
<p>Dieses Österreich, unsere gemeinsame Heimat, muß vorallem ein Land mit großer sozialer Kompetenz sein.</p>
<p>Die Stärke muß die Sorge um die Menschen in diesem Land sein. Es geht um Menschen, die benachteiligt sind und die in Armut oder an der Armutsgrenze leben.</p>
<p>Für die muß man sehr viel tun.  Ich denke dabei auch an Ungeborene, an Familien und an die wirtschaftlich benachteiligten Personen, den Arbeitslosen.<br />
Vor uns steht eine ganz große soziale Aufgabe.</p>
<p>Ich möchte, daß die Menschen und Grundrechte lückenlos gesichert sind ebenso wie das Menschenrecht auf Leben.</p>
<p>Dieses &#8220;neue Österreich&#8221;, so wie ich es bezeichne, muß auch ein Land des Friedens sein. Frieden ist das Ergebnis von Gerechtigkeit und Nächstenliebe. Wenn diese vielen Ungerechtigkeiten in unserem Gesellschaftssystem nicht beseitigt werden, besteht die Gefahr von Konflikten.</p>
<p>Weiters muß es für die Bürger mehr Rechte und Mitbestimmung geben. Ein Bundespräsident darf daher auch keine scheu vor Volksabstimmungen haben, so wie es beim EU-Vertrag war. Auch bei einem EU-Beitrittswunsch der Türkei muß eine Befragung durchgeführt werden.</p>
</div>
<div id="div-posting"><strong>Was verstehen sie unter &#8220;sozialen Aufgaben&#8221; und wie sehr unterscheiden sie sich dabei von Heinz Fischer?</strong></p>
<p>Der derzeitige Bundespräsident dürfte den Begriffsinhalt von &#8220;sozial&#8221; nicht verstehen oder er will ihn nicht verstehen. Er ist ein &#8220;Sozialist&#8221; und das ist etwas ganz anderes als ein sozial denkender Mensch.</p>
<p>Ein Sozialist glaubt, der Staat kann alles besser: Der Staat kann besser die Kinder erziehen oder besser wirtschaften.<br />
Sozial &#8211; so wie es der ur-christliche Begriff ist &#8211; heißt das Wohl des Nächsten und der Gemeinschaft im Auge behalten.</p>
<p>Und so verstehe ich &#8220;sozial&#8221;.<br />
Dabei darf man auch nicht an die Sozialtarife bei der Eisenbahn denken. Das ist auch etwas anderes.</p>
</div>
<div id="div-posting"><strong>Sozialisten glauben, der Staat kann alles besser<br />
Was denken Christen &#8211; kann es die Kirche besser?</strong></p>
<p>Die Kirche hat keine Staatsaufgaben &#8211; sie hat seelsorgerische Aufgaben.<br />
Ich halte die Trennung Kirche und Staat ganz strikt ein.</p>
<p>Die Aufgaben der Kirche sind ganz andere.</p>
<p><strong>Das heißt, sie trennen Kirche und Staat?</strong></p>
<p>Jawohl.</p>
<p><strong>Was bedeutet das für sie?</strong></p>
<p>Das bedeutet, dass die Kirche &#8211; die geweihten Bischöfe und Priester &#8211; keine staatlichen Ämter und Funktionen bekleiden dürfen und umgekehrt.</p>
</div>
<div id="div-posting"><strong>Wie verträgt sich ein Gottesdienst im Rahmen des Wahlkampfauftaktes?</strong></p>
<p>Ich bin ein gläubiger Christ und Katholik und versuche so oft wie möglich die heilige Messe zu feiern.<br />
Daher ist es auch bei diesem Wahlkampfauftakt völlig normal, dass ich in den Gottesdienst gehe.<br />
Das ist das, was jeder Gläubige immer wieder tun sollte.<br />
Und das ist auch meine Vorbildwirkung in diese Richtung.</p></div>
<div id="div-posting"><strong>&#8220;Ein Land ohne Gott hat keine Zukunft&#8221; habe ich im Standard gelesen. Können sie sich vorstellen, Jugendliche zum Glauben zu bewegen und ist das etwas, dass sie im Rahmen ihres Amtes ausüben wollen?</strong></p>
<p>Die Jugendlichen zum Glauben zu bringen ist nicht die Aufgabe des Bundespräsidenten.</p>
<p>Hier gilt die Trennung von Staat und Kirche.</p>
<p>Der Bundespräsident kann für die Jugend ein Vorbild sein und das werde ich auf jeden Fall sein.<br />
Ein Vorbild, das sowohl das Religiöse als auch die weltlichen Bereiche in den Werten Ehrlichkeit, Wahrhaftigkeit und Treue betrifft.</p>
<p>Daran glaube ich und damit kann ich auch als moralische Autorität die Jugend ansprechen und sie von einem anderen Weg überzeugen, als dass er jetzt gegangen wird.</p>
</div>
<h2>Eine Ehe ist nur zwischen Mann und Frau denkbar, sinnvoll und richtig.</h2>
<div id="div-posting"><strong>Ein anderer Weg, den manche Menschen gehen, ist jener in alternative Lebensformen.<br />
Ein Großteil meines Freundes- und Bekanntenkreises ist nicht verheiratet, hat keine Kinder, lebt in offenen, gleichgeschlechtlichen oder in polyamoren Beziehungen. Wie stehen sie diesen alternativen Lebensformen gegenüber?</strong></p>
<p>Jeder kann seine Lebensform frei wählen.<br />
Kein Politiker und Bundespräsident ist da, um in die persönliche Lebensgestaltung eines Menschens einzugreifen. Wie ein Mensch sein persönliches Leben gestaltet und wovon er überzeugt ist, hat er alleine als Einzelmensch und vor seinem Gewissen zu verantworten.<br />
Wenn er gläubig ist, auch vor dem Herrgott.</p>
<p>Ich halte nichts von Vorschriften in diesem Bereich.<br />
Daher habe ich vollsten Respekt vor Menschen, die sich Homosexuell fühlen. Das ist zu achten und zu respektieren.</p>
<p>Aber. Es gibt für gleichgeschlechtliche Paare keine Ehe oder ehe-änliche Form; es gibt auch keine Adoption.<br />
Eine Ehe ist nur zwischen Mann und Frau denkbar, sinnvoll und richtig.</p></div>
<h2>Homosexualität ist eine nicht von Gott gewollte Lebensform.</h2>
<div id="div-posting"><strong>Ist das nicht völlig irrational und widersprüchlich, dass man Homosexuellen konservative und christliche Lebenswerte verweigert. Ist es nicht im christlichen Sinn sinnvoll, Homosexuelle auch den christlichen Lebensstil zu gewähren &#8211; im Sinne von Adoption und Ehe? (Frage von neuwal-Leser Manuel Wagner)</strong></p>
<p>Das ist ganz einfach: Schauen sie sich die Bibel an.<br />
Ich nehme an, die Christen gehen von der Bibel aus.</p>
<p>Es gibt Passagen über Homosexualität: Das ist eine nicht von Gott gewollte Lebensform.<br />
Daher ist es nicht möglich, dieses miteinander in Beziehung zu bringen.</p>
</div>
<h2>Aber das mit dem Herrn Westerwelle finde ich eine gewisse Provokation.</h2>
<div id="div-posting"><strong>Wie würden sie den deutschen Außenminister Guido Westerwelle empfangen.<br />
Auch in Begleitung?</strong></p>
<p>Nein.<br />
Die begleitende Person des Außenministers Westerwelle hat keine politische Funktion und keine Legitimation den Staat zu vertreten.<br />
Daher würde ich das ablehnen.</p>
<p><strong>Wie würden sie die deutsche Bundeskanzlerin empfangen?<br />
Auch in Begleitung?</strong></p>
<p>Ich kenne die privaten Situationen von jedem Staatsoberhaupt nicht.<br />
Aber das mit dem Herrn Westerwelle finde ich eine gewisse Provokation.</p>
<p><strong>Führen sie die Provokation auf das nicht ganz so perfekte Englisch von Herrn Westerwelle zurück oder wie kann ich das verstehen?</strong></p>
<p>Jeder Politiker soll in seiner Muttersprache reden, auch der Herr Westerwelle.<br />
Das hat mit dem nichts zu tun.</p>
<p>Aber wenn er seinen Lebensfreund mitnimmt &#8211; das hat mit der Sprache nichts zu tun.</p>
<p><strong>Also, die Provokation hat mit dem Lebensfreund zu tun?</strong></p>
<p>Ja, sicher.<br />
Es ist eine Provokation.<br />
Und so empfinde ich das auch.</p>
<p>Aber nicht nur ich.<br />
Das sehen Millionen von Menschen in ganz Europa so.</p></div>
<h2>Der Lifeball ist eine unsinnige Einrichtung.</h2>
<div id="div-posting"><strong> Können sie sich vorstellen, den Ehrenschutz beim Lifeball zu übernehmen, falls man sie dazu einlädt?</strong></p>
<p>Niemals.<br />
Der Lifeball ist eine unsinnige Einrichtung.<br />
Hier wird mit der Not von Menschen &#8211; hier geht es hauptsächlich um AIDS &#8211; eine Show gemacht.<br />
Und es wird auch die Situation gefördert, die mit eine große Ursache für diese Krankheit ist.</p>
<p>AIDS ist nicht angeboren, AIDS bekommt man durch falschen sexuellen Umgang mit anderen Menschen.</p>
<p>Nein. Zum Lifeball werde ich nicht gehen und werde auch niemals einen Ehrenschutz übernehmen.</p></div>
<div id="div-posting"><strong> Mit Frau Rosenkranz wird das Thema rund um den Nationalsozialismus negativ diskutiert.<br />
Wie können sie sich vorstellen, zur Aufklärung und zum besseren Verständnis beizutragen?</strong></p>
<p>Das NS-Verbotsgesetz hat in vollem Umfang uneingeschränkt zu wirken.<br />
Aufklärung hat vor allem über die Schulen und über den Geschichtsunterricht zu erfolgen.</p></div>
<h2>Ein wichtiger Aspekt ist der gerechte und wahrhaftige Umgang mit unserer Geschichte</h2>
<div id="div-posting"><strong> Wie würden sie als Bundespräsident zu innenpolitischen Themen stehen. Sind die Ortstafeln in Kärnten ein Thema wo sie aktiv eine Lösung finden?</strong></p>
<p>Der Bundespräsident darf sich mit jedem Thema das gesellschaftspolitisch von Bedeutigung ist beschäftigen.<br />
Eines ist klar: Der Bundespräsident wird auch in Zukunft die Bundesregierung nicht ersetzen. Das Überamt über alle wird es nicht sein und ist auch nicht sinnvoll. Der Bundespräsident ist eine gut gemeinte Ergänzung zur Regierung.</p>
<p>Zur Frage der Ortstafeln: Generell gilt für mich, dass Frieden dort ist, wo es Gerechtigkeit, Nächstenliebe und einen liebevollen Umgang miteinander gibt. Ein wichtiger Aspekt ist der gerechte und wahrhaftige Umgang mit unserer Geschichte.</p>
<p>Wenn wir das gemeinsam tun, werden die Ortstafeln sowie die zuvor angesprochene NS-Zeit nicht das Problem sein.</p></div>
<h2>Eine Kultur darf die andere nicht zerstören.</h2>
<div id="div-posting"><strong>Zum Thema Gerechtigkeit und Nächstenliebe: Ich war in einigen Ländern mit den verschiedensten Kulturen und vielen sichtbaren Religionen. Ich hörte die Glocken läuten, während der Muezzin dazu betete. Das ist doch ein schönes Bild, oder?</strong></p>
<p>Ich habe soetwas noch nicht gesehen und ich weiß nicht, wo sie dieses Bild gesehen haben. Ich glaube, da steht ein bisschen Fantasie dahinter.<br />
Ich kann Ihnen nicht beipflichten, dass es das derzeit weltweit gibt.</p>
<p>Grundsätzlich bin ich ein strenger Verfechter der Religionsfreiheit: Alle Religionen haben das Recht ihre Religion auszuüben. Auch in Österreich.</p>
<p>Nur, Minarette sind für die Religionsausübung nicht notwendig &#8211; Gebetsräume schon. In Wien befinden sich eine Menge davon in alten Gasthöfen und Geschäftsräumen, die haben alle kein Minarett.</p>
<p>Daher sage ich nein zu Minaretten und ja zu Gebetsräumen für alle Religionen.</p></div>
<div id="div-posting"><strong>Sollte nicht jeder Mensch das Recht haben dort zu leben, wo es ihm gut und besser geht?<br />
Dort, wo er lebt das Recht haben mitzuentscheiden und die Kultur im jeweiligen Land mitgestalten?<br />
Lernen wir nicht durch andere Kulturen und bringen sie uns weiter?</strong></p>
<p>Sie müssen bei der Frage aufpassen, dass nicht eine Kultur die andere zerstört.<br />
Das wäre schlecht und ist nicht der Sinn.</p>
<p>Das eine oder andere bereichernd wirken, mag gut sein.<br />
Ich halte es aber für keine gute Entwicklung, wenn eine Kultur die andere zu dominieren beginnt.</p></div>
<p><a href="http://neuwal.com/index.php/2010/04/12/neuwal-interview-rudolf-gehring-cpoe-guido-westerwelle-lifeball-politik/neuwal-gehring-001/" rel="attachment wp-att-2181"><img src="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2010/04/neuwal.gehring.001-556x373.jpg" alt="neuwal im Gespräch mit Rudolf Gehring - (CC) neuwal.com" title="neuwal im Gespräch mit Rudolf Gehring - (CC) neuwal.com" width="556" height="373" class="alignnone size-medium wp-image-2181" /></a></p>
<h2>Parteienfilz und Dominanz der Parteienapparate. Das Gesprächsklima sollte gepflegt werden.</h2>
<div id="div-posting"><strong>Es gibt auch die politische Kultur. Wie sehen sie diese in Östereich?</strong></p>
<p>Wir haben einen Parteienfilz und eine große Dominanz der Parteienapparate.<br />
Der Proporz ist negativ &#8211; gut ist das Gesprächsklima zwischen den Gruppen.<br />
Das sollte auch gepflegt werden.</p>
</div>
<div id="div-posting"><strong> Gepflegt werden kann auch die Wahlbeteiligung bei der Bundespräsidentenwahl. Wie können sie sich vorstellen, die WählerInnen für diese Wahl zu motivieren?</strong></p>
<p>Meine Aufgabe wird es sein, in der Öffentlichkeit ganz stark aufzuzeigen, damit sich die Wähler nicht von der Wahl abhalten lassen.</p>
<p>Man sollte den Politikern klar sagen, dass Weisswählen &#8211; also sich nicht zu entscheiden &#8211; das demokratiepolitisch schlechteste ist. Es ist für mich nicht verständlich, dass dies von erfahrenen Politikern empfohlen wird.</p>
<p>Ich befürchte, dass man es dem amtierenden Bundespräsidenten relativ leicht machen will. Daher wird empfohlen, eben nicht zu wählen.</p>
<p>Das ist eine Tendenz: In den letzten Jahren wird versucht, die Bürger von der Mitbestimmung und von Wahlen so groß wie möglich fern zu halten.<br />
Es gibt keine Volksabstimmung, obwohl es die Verfassung verlangt; die Nationalratswahl wurde auf fünf Jahre verlängert, damit man noch länger ungestört regieren kann; der Bundespräsident kommt mit dem Vorschlag, die Amtszeit auf 8 Jahre zu verlängern. Damit auch da die Bürger bei der Wahl vielleicht nicht stören und etwas anderes wollen.</p>
<p>Das ist nicht meine Vorstellung von Bürgerbeteiligung und Bürgerbestimmung.</p>
</div>
<h2>Bürgerbeteiligung: So oft wie möglich</h2>
<div id="div-posting"><strong>Was ist ihre Vorstellung von Bürgerbeteiligung?</strong></p>
<p>So oft wie möglich und bei so vielen Dingen wie möglich.</p>
<p>Derzeit werden viele Anliegen von den Parteiapparaten aus der politischen Diskussion ferngehalten.<br />
Es kommt gar nicht zu einer Bürgerbeteiligung &#8211; es wird in kleinem Kreis entschieden. Es wird kein &#8220;Thema&#8221;, daher gehen diese Anliegen unter und werden nicht diskutiert.</p>
<p>Die Folge daraus ist die Politikverdrossenheit. Das ist das gefährliche daran und die falsche Entwicklung.<br />
Je weniger Bürger mitbestimmen können, umso weniger sehen sie eine Chance hinzugehen und mitzubestimmen.</p>
<p>Da sollte zu denken geben &#8211; das Gegenteil soll sein. Unser Ziel muß doch sein, dass die Bürger aktiv am Geschehen teilnehmen und mitbestimmen.</p>
</div>
<h2>Jede Zensur ist ein Übel</h2>
<div id="div-posting"><strong> Sich &#8220;aktiv am Geschehen zu beteiligen&#8221; ist digital derzeit im Internet möglich: Facebook, Twitter und Blogs. Wie denken sie über internetzensur, sperre von Websites und Datenschutz? (Frage von neuwal-Leserin nina)</strong></p>
<p>Jede Zensur ist ein Übel. Das war schon bei Metternich in der Monarchie so.<br />
Daher ist jede Zensur nicht in Ordnung. Das ist etwas Negatives.</p></div>
<div id="div-posting"><strong>Herr Gehring, vielen herzlichen Dank für das Gespräch. Ich wünsche Ihnen alles Gute für die kommende Zeit und alles gute für die Wahl!</strong></div>
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		<title>Niedriges Niveau für das höchste Amt im Staat</title>
		<link>http://neuwal.com/index.php/2010/04/11/niedriges-niveau-fur-das-hochste-amt-im-staat/</link>
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		<pubDate>Sun, 11 Apr 2010 16:49:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Egger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Österreichs Kandidaten für das höchste Amt im Staate sagen mehr über das Land aus als zahlreiche  schlaue Studien und politische Abhandlungen. Einem verdienten Routinier, der scheinbar zum gemütlichen Repräsentatieren geboren wurde, stehen zwei verschrobene Außenseiter ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Österreichs Kandidaten für das höchste Amt im Staate sagen mehr über das Land aus als zahlreiche  schlaue Studien und politische Abhandlungen. Einem verdienten Routinier, der scheinbar zum gemütlichen Repräsentatieren geboren wurde, stehen zwei verschrobene Außenseiter auf verlorenem Posten gegenüber.</p>
<p><a href="http://neuwal.com/index.php/2010/04/11/niedriges-niveau-fur-das-hochste-amt-im-staat/"><img src="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2010/04/neuwal.hofburg.reza-vaziri-500x373.jpg" alt="Hofburg (by reza vaziri from http://www.flickr.com/photos/rezavaziri/286437371/)" title="Hofburg (by reza vaziri from http://www.flickr.com/photos/rezavaziri/286437371/)" width="500" height="373" class="alignnone size-medium wp-image-2146" /></a></p>
<p>Klarer als bei anderen Wahlen wird deutlich, was Österreichs Parteien von Demokratie halten, wenn sie ihnen nicht direkt von Nutzen ist: wenig. Das ist eine gefährliche Entwicklung. Wenn Parteien, die (im internationalen Vergleich) viel Steuergeld dafür verwenden, ihr Volk zu regieren, sich nur noch jenen Abstimmungen stellen und nur noch jene politischen Wahlen mitmachen, in denen sie dank klaerer Favoritenrollen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit gewinnen, ist die Politik am Ende. So weit ist es natürlich bei nüchterner Betrachtung noch nicht &#8211; ein mehr als schaler Beigeschmack durchzieht jedoch die Bundespräsidentenwahl.</p>
<p>Ihren Ausgang nahmen die seltsamen Entwicklungen, als sowohl ÖVP als auch Grüne auf einen Hofburg-Kandidaten verzichteten und sich die FPÖ noch nicht für Rosenkranz entschieden hatte.</p>
<p>Aus parteipolitischer Sicht verständlich: Schwarze wie Grüne wollten keine der (rar gesäten) Kandidaten für hohe politische Ämter in einer aussichtslosen Wahl „verheizen“, die Blauen haben versucht, aus dieser Situation Wählerkapital zu schlagen.</p>
<p>Das ist schiefgegangen. Hochrangige ÖVP-Politiker haben Erklärungsnotstand, warum sie sich gegen den überparteilich antretenden Fischer stellen oder gar einen der Randgruppen-Kandidaten unterstützen, und Heinz-Christian Strache rudert nach Kräften zurück, seit sich Rosenkranz als (wenig überraschend) nicht mehrheitsfähiger Schuß in den Ofen erwiesen hat &#8211; Krone-Unterstützung hin oder her!</p>
<p>Was bleibt, sind ein beschädigtes Präsidentenamt sowie ein durch seine seltsamen Gegenkandidaten und koalitionäre Machtspielchen politisch isolierter amtierender Bundespräsident.</p>
<p>Wer die Ansprüche an das Amt des Bundespräsidenten mit den Profilen der Kandidaten vergleicht, kommt schnell zu dem Schluss, dass es sich &#8211; erneut &#8211; um eine Wahl ohne Wahlmöglichkeit handelt</p>
<p>Umso bedenklicher sind unreflektierte Empfehlungen, „alles außer Fischer“ oder „am besten Weiß“ zu wählen. Es bleibt zu hoffen, dass die Wähler wieder einmal schlauer sind als jene Bauernfänger, die mit unlauteren Mitteln um ihre Stimme rittern.</p>
<p>Österreichs Kandidaten für das höchste Amt im Staate sagen mehr über das Land aus als zahlreiche  schlaue Studien und politische Abhandlungen.</p>
<p>Einem verdienten Routinier, der scheinbar zum gemütlichen Repräsentatieren geboren wurde, stehen zwei verschrobene Außenseiter auf verlorenem Posten gegenüber.</p>
<p>Klarer als bei anderen Wahlen wird deutlich, was Österreichs Parteien von Demokratie halten, wenn sie ihnen nicht direkt von Nutzen ist: wenig.</p>
<p>Das ist eine gefährliche Entwicklung. Wenn Parteien, die (im internationalen Vergleich) viel Steuergeld dafür verwenden, ihr Volk zu regieren, sich nur noch jenen Abstimmungen stellen und nur noch jene politischen Wahlen mitmachen, in denen sie dank klaerer Favoritenrollen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit gewinnen, ist die Politik am Ende.</p>
<p>So weit ist es natürlich bei nüchterner Betrachtung noch nicht &#8211; ein mehr als schaler Beigeschmack durchzieht jedoch die Bundespräsidentenwahl.</p>
<p>Ihren Ausgang nahmen die seltsamen Entwicklungen, als sowohl ÖVP als auch Grüne auf einen Hofburg-Kandidaten verzichteten und sich die FPÖ noch nicht für Rosenkranz entschieden hatte.</p>
<p>Aus parteipolitischer Sicht verständlich: Schwarze wie Grüne wollten keine der (rar gesäten) Kandidaten für hohe politische Ämter in einer aussichtslosen Wahl „verheizen“, die Blauen haben versucht, aus dieser Situation Wählerkapital zu schlagen.</p>
<p>Das ist schiefgegangen. Hochrangige ÖVP-Politiker haben Erklärungsnotstand, warum sie sich gegen den überparteilich antretenden Fischer stellen oder gar einen der Randgruppen-Kandidaten unterstützen, und Heinz-Christian Strache rudert nach Kräften zurück, seit sich Rosenkranz als (wenig überraschend) nicht mehrheitsfähiger Schuß in den Ofen erwiesen hat &#8211; Krone-Unterstützung hin oder her!</p>
<p>Was bleibt, sind ein beschädigtes Präsidentenamt sowie ein durch seine seltsamen Gegenkandidaten und koalitionäre Machtspielchen politisch isolierter amtierender Bundespräsident.</p>
<p>Wer die Ansprüche an das Amt des Bundespräsidenten mit den Profilen der Kandidaten vergleicht, kommt schnell zu dem Schluss, dass es sich &#8211; erneut &#8211; um eine Wahl ohne Wahlmöglichkeit handelt.</p>
<p>Umso bedenklicher sind unreflektierte Empfehlungen, „alles außer Fischer“ oder „am besten Weiß“ zu wählen. Es bleibt zu hoffen, dass die Wähler wieder einmal schlauer sind als jene Bauernfänger, die mit unlauteren Mitteln um ihre Stimme rittern.</p>
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		<title>Kirche distanziert sich von Gehring</title>
		<link>http://neuwal.com/index.php/2010/04/08/kirche-distanziert-sich-von-gehring/</link>
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		<pubDate>Thu, 08 Apr 2010 17:02:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominik Leitner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Bundespräsidentschaftskandidat Rudolf Gehring von der Christlichen Partei Österreichs (CPÖ) sorgte schon mit seinen Aussagen zu z.B. Homosexualität und Abtreibung kurz nach Bekanntwerden seines Antritts zur Bundespräsidentenwahl. Dabei blieb er aber grundsätzlich ja bei der ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Bundespräsidentschaftskandidat Rudolf Gehring von der Christlichen Partei Österreichs (CPÖ) sorgte schon mit seinen Aussagen zu z.B. Homosexualität und Abtreibung kurz nach Bekanntwerden seines Antritts zur Bundespräsidentenwahl. Dabei blieb er aber grundsätzlich ja bei der Linie der Kirche, als dessen Vertretung er sich auf politischer Ebene sieht.</p>
<p><img src="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2010/04/neuwal.gehring.sugarmelon.0-556x373.jpg" alt="Rudolf Gehring (neuwal.com) - CC by sugarmelon" title="Rudolf Gehring (neuwal.com) - CC by sugarmelon" width="556" height="373" class="alignnone size-medium wp-image-1954" /></p>
<p><span id="more-1935"></span></p>
<p>Dass er vergangenen Dienstag in einer Kirche seinen Wahlkampfauftakt feierte, passt da ganz gut ins Bild. Diese Feier beschlossen hat er ja bekanntlich mit den Worten &#8220;Gott schütze Österreich&#8221;, was vielleicht nur zufällig die gleichen Worte waren, mit der Schuschnigg, im austrofaschistischen Österreich als diktatorisch regierender Kanzler, kurz vor dem Einmarsch der Deutschen, seine Amtszeit via Rundfunk beendete.</p>
<p>Als Vertreter der Christen Österreichs sieht sich Gehring selbst. Aber die Kirche? Die distanziert sich nun von ihm, wie u.a <a href="http://diepresse.com/home/politik/hofburgwahl/556947/index.do?_vl_backlink=/home/politik/hofburgwahl/index.do">Die Presse</a> und <a href="In dem Rundschreiben betont Schuster laut Kathpress, dass "jede Instrumentalisierung des Gottesdienstes und kirchlicher Gebäude für politische Zwecke entschieden abzulehnen ist und dass Parteipolitik aller Art im engeren kirchlichen Bereich keinen Platz hat". Und weiter hält der Generalvikar fest: "Parteipolitik hat im gottesdienstlichen Raum nichts verloren."">orf.at</a> schreiben.</p>
<blockquote><p>In dem Rundschreiben betont Schuster laut Kathpress, dass &#8220;jede Instrumentalisierung des Gottesdienstes und kirchlicher Gebäude für politische Zwecke entschieden abzulehnen ist und dass Parteipolitik aller Art im engeren kirchlichen Bereich keinen Platz hat&#8221;. Und weiter hält der Generalvikar fest: &#8220;Parteipolitik hat im gottesdienstlichen Raum nichts verloren.&#8221; (orf.at)</p></blockquote>
<p>Wobei er im Anschluss trotzdem erklärte, dass Christen <em>natürlich </em>grundsätzlich zum politischen Engagement aufgerufen. Man dürfe dafür aber nicht die Autorität der Kirche in Anspruch nehmen, sondern müsse in eigener Verantwortung handeln.</p>
<p>Rudolf Gehring weist die Vorwürfe zurück:</p>
<blockquote><p>Diese Kritik wies Gehring am Donnerstag zurück: &#8220;Man wird mir meinen Glauben nicht einschränken.&#8221; Er habe die Parteipolitik aus der Kirche &#8220;völlig&#8221; herausgehalten, und er würde auch als Bundespräsident immer wieder in die Messe gehen. (diepresse.com)</p></blockquote>
<p>Überrascht es, dass die Kirche Abstand von ihrem vermeintlichen Kandidaten Rudolf Gehring nimmt? Nicht wirklich. Christliche Werte auf politischer Ebene aussprechen ist nur selten förderlich. Dann lieber im Zeichen des unbändigen Glaubens.</p>
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		<title>neuwal im Gespräch mit Rudolf Gehring (CPÖ): Habt Ihr Fragen und Ideen? #bp2010</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Apr 2010 10:45:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dieter Zirnig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[neuwal startet eine Interview-Reihe zur Bundespräsidentenwahl und konfrontiert Kandidaten, Politiker und Persönlichkeiten zu Ihrer Kandidatur, Ideen, Möglichkeiten und Visionen für Österreich.

Am Dienstag, 6. April 2010 laden wir Rudolf Gehring von der CPÖ zum Gespräch ein.

Habt Ihr Fragen, Inputs und Wünsche an unsere Gesprächspartner?
Schickt uns eure Themen und Ideen - wir nehmen sie auf und konfrontieren unsere Interviewpartner damit.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 25. April 2010 findet die Wahl zum Bundespräsidenten in Österreich statt. Neben Heinz Fischer stellen sich Barbara Rosenkranz und Rudolf Gehring der Wahl.</p>
<p><strong>neuwal im Gespräch mit Kandidaten, Politikern und Persönlichkeiten</strong></p>
<p><strong>neuwal</strong> startet eine Interview-Reihe zur Bundespräsidentenwahl und konfrontiert Kandidaten, Politikern und Persönlichkeiten mit Ideen, Möglichkeiten und Visionen für Österreich. Ich möchte den Dialog vorallem mit jenen Kandidaten suchen, über die ich bisher zu wenig weiß. Ich finde, dass können interessante Konfrontationen werden.<span id="more-1837"></span></p>
<p><strong>Dienstag, 6. April 2010: Interview mit Rudolf Gehring (CPÖ)</strong></p>
<p>Die Gesprächsrunde beginnt mit <strong>Rudolf Gehring</strong>, dem Kandidaten der <strong>Christlichen Partei Österreich (CPÖ)</strong>.</p>
<ul>
<li>Dienstag, 6. April 2010: neuwal im Gespräch mit Rudolf Gehring (CPÖ)</li>
</ul>
<p><strong>Habt Ihr Fragen, Inputs und Wünsche an unsere Gesprächspartner?</strong></p>
<p>Schickt uns eure Themen und Ideen &#8211; wir nehmen sie sehr gerne auf und konfrontieren damit unsere Interviewpartner. Die Antworten findet ihr anschließend hier auf neuwal.</p>
<p><!--a href="https://spreadsheets.google.com/a/neuwal.com/gform?key=tbAXaywIQ_Q41Q8PBDK7X3w&amp;gridId=0#chart" target="_blank">Alle bisher eingegebenen Fragen kannst du hier nachlesen.</a--></p>
<p><iframe src="https://spreadsheets.google.com/embeddedform?formkey=dGJBWGF5d0lRX1E0MVE4UEJESzdYM3c6MA" width="500" height="1010" frameborder="0" marginheight="0" marginwidth="0">Laden&#8230;</iframe></p>
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		</item>
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		<title>ORF &quot;Im Zentrum spezial&quot;</title>
		<link>http://neuwal.com/index.php/2008/09/21/orf-im-zentrum-spezial/</link>
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		<pubDate>Sun, 21 Sep 2008 20:11:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominik Leitner</dc:creator>
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Der ORF lädt alle nicht im Nationalrat vertretenen Parteien zu einem &#8220;Im Zentrum spezial&#8221;: Fritz Dinkhauser (Liste Fritz), Alfons Adam (Die Christen), Heide Schmidt (LIF), Mirko Messner (KPÖ) und Wilfried Auerbach (RETTÖ). Es werden Punkte ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone" src="http://www.euxus.eu/wien/a800/56010015-haashaus-stephansplatz-wien.jpg" alt="" width="500" height="300" /></p>
<p>Der ORF lädt alle nicht im Nationalrat vertretenen Parteien zu einem &#8220;Im Zentrum spezial&#8221;: Fritz Dinkhauser (Liste Fritz), Alfons Adam (Die Christen), Heide Schmidt (LIF), Mirko Messner (KPÖ) und Wilfried Auerbach (RETTÖ). Es werden Punkte jeder Partei herausgegriffen, die nur diese Partei fordert.</p>
<p>NEUWAL hat auch hier live mitgebloggt.<br />
<span id="more-639"></span> </p>
<p><em>Frage an Heide Schmidt: Warum eine bedingungslose Grundsicherung?</em><br />
<strong> Antwort:</strong> Weil es [...] Kreativität, Selbstverantwortung fordert. Gesellschaftlicher Zusammenhalt. Es soll jede und jeder bekommen. Ausgezahlt soll es nur an jene werden, die es brauchen. Jene, die nichts haben, als eine Negativsteuer. Wenn man verdient, wird es weggesteuert.<br />
<strong> Fritz Dinkhauser: </strong>Wir dürfen die Leute nicht in der Not lassen. Es gibt Wohlfahrtsarbeit, Sozialarbeit. Nicht bedingungslos. Die die übrig bleiben, bleiben sowieso übrig. Es gibt schon Möglichkeiten.  <br />
<strong> Mirko Messner:</strong> Immer mehr Menschen gibt es, die keine Aussicht haben. Das Geld ist vorhanden. Bedingungslose Grundsicherung für alle. Für jeden Menschen in der Gesellschaft. Auch der Bundeskanzler soll sie kriegen.<br />
<strong> Alfons Adam:</strong> Es funktioniert nicht, ohne dass neue soziale Ungerechtigkeiten geschehen. Gezielt ansetzen bei Familien. Wir fordern Müttergehalt. Dadurch bekommen wieder mehr Menschen Kinder. Kinder sind ja auch eine Belastung. Wert der Mutter soll verbessert werden.<br />
<strong>Wilfried Auerbach:</strong> Wir haben schon soziale Härtefälle kennengelernt. Sofort abfedern, aus dem Budget. Wir wissen noch nicht, wie der genaue Finanzplan der Regierung aussieht. Der Knackpunkt: Wir müssen alle nachdenken, wer uns in diese Situation hineingeführt hat, die SPÖ und die ÖVP. Wir haben 1400 Euro pro Erwerbstätigen pro Jahr für den Zinsendienst. Sofort an die Ursachen der Teuerung rangehen. Wahlversprechen werden alle obsolet sein, es wird ein Belastungsprogramm nach der Wahl geben. Soziale Härtefälle sofort, und auch sofort an den Gründen arbeiten.<br />
<strong>Fritz Dinkhauser</strong>: Wir haben eine solche Einrichtung gemacht. Gründung des Tiroler Beschäftigungsvereines, für all jene, die vorher noch nicht gearbeitet haben. Es ist wichtig, es ist von Kammern, vom Land Tirol, vom AMS mitfinanziert worden. <br />
<strong>Heide Schmidt:</strong> Es ist durchdacht, durchgerechnet. Auszahlung nur an jene, die es wirklich brauchen. </p>
<p><em>Frage an Heide Schmidt: Ihr Parteichef Zach ist durch Lobbyinggeschäfte in die Medien gekommen. Ist Zach eine Last?</em><br />
<strong>Heide Schmidt:</strong> Es ist kein Lobbying, aber wir werden Antworten geben. Ich hielte es für viel wesentlicher, sich zu überlegen, warum die Vorwürfe jetzt kommen, und warum es einen Vertrag gibt, der von ÖVP und BZÖ gemacht wurde, und wir nicht aus dem Vertrag aussteigen können. </p>
<p><em>Frage an Fritz Dinkhauser: Gegen das Unrecht, und sie vermuten in unserem Steuersystem ein großes Generalunrecht. Ihre Steuersenkungen &#8230; wie wollen sie das machen?</em><br />
<strong>Antwort:</strong> Es ist ganz entscheidend. Alle sollen weniger Steuern zahlen, damit wir mehr kaufen können. Geld soll durch die Verwaltungsreform und es gibt viele Programme, die im Keller liegen. Die Leute verdienen zu wenig, sie müssen so viel verdienen, damit sie überleben können. Und das ist sofort umzusetzen.<br />
<strong>Alfons Adam:</strong>  Wir haben keine konkreten Steuerpläne. Diese Diskussionen sind doch viel zu öde. Es kommt doch sowieso immer alles anders. Wenn wir das Ziel erreichen, mitreden zu können, ob wir in die Situation kommen hier mitzureden, steht in den Sternen. Er fragt sich, warum Dinkhauser jetzt plötzlich der &#8220;Messias&#8221; sein soll.<br />
<strong>Fritz Dinkhauser:</strong> Ich schätze ihr Ansichten, aber &#8230;<br />
<strong>Alfons Adam:</strong>  Wir meinen, dass unsere Vorstellung vom Müttergehalt eine einschneidene Wirkung auf die Wirtschaft, Gesellschaft und Steuersystem haben wird. Wir wären aber überfordert, das Steuersystem zu verändern.<br />
<strong>Wilfried Auerbach:</strong>  Es wird hier alles vom Himmel runter versprochen. Die Leute im Volk draußen wollen das draußen nicht mehr hören. Wir glauben den Politikern nicht mehr. Ich als Bürgervertreter will die Diskussion nicht mehr führen. Es gibt eine DVD, welche Frau Fekter sagt, was nach der Wahl passieren wird. Diese Diskussionen sind unglaubwürdig. Auf der DVD ist das gesamte Belastungspaket der Regierung bekanntgegeben worden. Auf rettet-österreich.at wird man das Video finden. Wir wollen keine Versprechungen machen, an den Ursprüngen ansetzen und diese Ursachen bekämpfen. Und das LIF zahlt den Bürgern Geld für eine Unterstützungserklärung.<br />
<strong> Heide Schmidt:</strong> Das ist eine Infamie. Ich schrecke normalerweise immer davon zurück, zu klagen, aber jetzt überlege ich. Es haben nur jene Geld bekommen, die Leute dazu aufgefordert haben, am Gemeindeamt zu unterschreiben.<br />
<strong> Mirko Messner:</strong> Die Steuern fallen sowieso ständig. Die Frage ist nur für wen. Die Vermögenssteuer, die Wertpapiersteuer, die Börsenumsatzsteuer, die Sondersteuer der Banken, die Gewerbesteuer, die Erbschaftsteuer weg. Es wird immer mehr Geld von unten nach oben transportiert und dort bleibt es dann auch. Die steuerpolitischen Vorschläge sind nur ein Teil unseres Umverteilungsplanes.<br />
<strong>Heide Schmidt: </strong>Es muss eine Entlastung des Mittelstandes geben. Bis zu 70.000 Euro muss es eine massive Entlastung geben. Und vielleicht sogar darüber hinaus. Gegenfinanzierung durch die Vermögenszuwachssteuer.  Bei 200.000 Euro im Jahr kann man die Sechstelbegünstigung streichen. Dadurch würden 400 oder 500 Millionen Euro ins Budget kommen. Seit zwanzig Jahren sind die Progressionsstufen gleich geblieben. <br />
<strong>Fritz Dinkhauser:</strong> 1000 Euro Entlastung pro Jahr.  </p>
<p><em>Frage an Alfons Adam: Lebenswerte Zukunft &#8211; Abtreibung, künstliche Befruchtung. Wollen sie alles in göttliche Hand legen? Ist die Kinderkrippe wirklich Teufels Werk?<br />
<span style="font-style: normal;"><strong>Antwort:</strong> Kleine Kinder gehören zu Mutter und sonst nirgendwo hin. Die Mutter ist eine so wesentliche Bezugsperson. Wenn die Mama auch nur aus dem Zimmer geht, schreien die Kinder. <br />
<strong>Frage aus der Runde: </strong>Wo bleibt der Papa? <br />
<strong>Heide Schmidt:</strong> Danke.<br />
<strong>Alfons Adam: </strong>Diese Kinderkrippen sind Kindesmisshandlung. Wir brauchen Kinder, und die wachsen nur in intakten Familien an. Wir wollen keinen totalitären Staat, wir wollen niemanden etwas aufzwingen. Wir streben politische Rahmenbedingungen damit sich mehr Frauen für die Familie entscheiden.<br />
<strong>Heide Schmidt: </strong>Ich will ihnen nicht nahetreten, aber ich kann das nicht sehr ernst nehmen. Die Realität ist einfach anders. Es ist dringend notwendig, flächendeckend Kindergartenplätze und Krippenplätze anzubieten. Und sie sollen kostenfrei sein.<br />
<strong>Fritz Dinkhauser:</strong> Mutter ist Beruf.<br />
<strong>Heide Schmidt: </strong>Und keiner redet vom Vater.<br />
<strong>Fritz Dinkhauser:</strong> Beide sind zuständig.<br />
<strong>Wilfried Auerbach: </strong>Ich muss Alfons Adam rechtgeben. Von 0 bis 3 Jahren braucht man eine totale Geborgenheit, bei Vater, Mutter oder einer totalen Vertrauensperson. Bei Kinderkrippen hat eine Person fünfzehn Kleinstkinder zu tun. <br />
<strong>Mirko Messner:</strong>  Es ist unglaublich, was von ihnen (Alfons Adam) gekommen ist. Die Arbeiterbewegung hat an Frauen- und Kinderrechten so viel erreicht. Und an der Änderung des gesellschaftlichen Menschenbildes. Und sie kommen mit einer Ideologie eines partrialen Munkelmännertums der übelsten Art. Es gibt im Christentum eine Meinung, die ihnen fundamental widerspricht. <br />
<strong>Alfons Adam</strong>: Was sie als Marxisten (zeigt auf alle, revidiert sich auf zwei: Heide Schmidt und Mirko Messner) denken &#8230;?<br />
<strong>Heide Schmidt:</strong> Ich möchte alle Christen vor ihnen in Schutz nehmen.<br />
</span></em></p>
<p><em><span style="font-style: normal;"><em>Frage an Mirko Messner: Sie wollen alle privaten Firmen in staatliche Betriebe umändern, die die menschlichen Grundbedürfnisse abdecken. Wollen sie Bauern auch verstaatlichen?</em><br />
<strong>Antwort:</strong>  Es zählt doch nur mehr die Gewinnmaximierung. Wenn man die letzten Tage die Entwicklung betrachtet (Finanzkrise) &#8230; welche Maßlosigkeit darin enthalten ist, in der Tatsache, dass diejenigen die immer Mehr Privat, weg mit dem Staat fordern, das meiste Geld vom Staat bekommen. Das ist ein Desaster der neoliberalen Politik. <br />
<strong>Fritz Dinkhauser:</strong> Das Beispiel von Amerika ist perfekt. Beispiele: Post, Telekom. In jenen Bereichen, wo wir abhängig sind, Wasser, Strom, Kanal, ist das schon wichtig. Handlungsbedarf ist sicher. <br />
<strong>Wilfried Auerbach:</strong> Wohin uns der Kommunismus geführt hat, haben wir ja alle gesehen. Diese Diskussion ist den Bürgern zuwider, weil nach der Wahl die Karten völlig neu gemischt werden. Weil die Frau Fekter von der ÖVP den EU-Vertrag wiederbeleben will. Unsere Meinung: Dort wo das Grundbedürfnis abgedeckt wird, muss man sich das ansehen, muss es in österreichischer Hand bleiben. Die Post ist ein Beispiel, wo der Staat besser ist, die Voest zeigt das Gegenteil. Großkonzerne werden nach der Wahl Monopolfirmen erstellen.<br />
<strong>Alfons Adam:</strong>  Ich teile die Meinung von Herrn Auerbach. Ich bin grundsätzlich gegen Verstaatlichungen. Das ist ein kommunistisches Konzept und kommt nicht in Frage. Es gibt historische Beispiele, dass alle gleich arm sind. Ich glaube eher, dass das christliche Menschenbild keinerlei Rolle in Wirtschaft usw. mehr spielt.<br />
<strong>Heide Schmidt:</strong> Wirtschaftspolitische Vernunft und Grundsatzbewusstsein gleiches Gewicht haben. Es gibt sicher keinen verstaatlichten Bedarf, es gibt viel eher Privatisierungsbedarf. Wir brauchen ausgebautere Kontrollmechanismen (Beispiel: Finanzkrise): 40 Prozent unseres BIP ist im Außenhandel. Die Finanzmarktaufsicht gehört gestärkt. Es gibt einen Katalog. </span></em></p>
<p><em><span style="font-style: normal;"><em>Frage an Wilfried Auerbach: Ihr Parteiname ist Programm. In ihrem Programm geht es um den Protest gegen den EU-Vertrag. Warum glauben sie, dass die EU Österreich dazu zwingen wird, Soldaten in Kriegsgebiete zu schicken. Wo steht es denn im Vertrag drinnen?</em><br />
<strong>Antwort:</strong> (reicht den ausgehändigten Vertrag zurück) Der ORF hat uns eine Diskussion unserer ranghöchsten Verfassungsexperten verboten. (Längere Diskussion)<br />
Es wird schon verhandelt, dass Soldaten nach Afghanistan geschickt werden. Das was wir für den Tschad-Einsatz ausgeben, soll sofort den sozial Schwächsten zugute kommen. Es müssen neue Köpfe in die Politik.<br />
<strong>Mirko Messner:</strong> Im Artikel 24 steht die Beistandsbepflichtung bei terroristischen Gefahren. (Frage von Thurnher: Haben sie Angst vor dem Vertrag? Angst vor Kriegseinsätzen?) Der Vertrag könnte ein Modell für eine europäische, friedenspolitische Verpflichtung sein. Jetzt geht es um Aufrüstung, und das ist falsch. Das was wir von österreichischer Seite einbringen könnten, ist unsere Neutralität.<br />
<strong>Wilfried Auerbach:</strong> Auch hier nicht die Diskussion über die wichtigsten Themen wie die Gentechnik.<br />
<strong>Fritz Dinkhauser:</strong>  Viele Dinge sind versprochen worden, aber nicht gehalten. Ich bin gegen den Türkei-Beitritt und für die Neutralität. Europa kann nicht auch noch Türkei helfen. Ich bin für eine Volksabstimmung. (Frage: Werden durch den Vertrag alle heiligen Kühe geschlachtet?) Ich habe den Vertrag nicht gelesen. <br />
<strong>Alfons Adam:</strong> EU macht mir Sorgen. Wir haben von einem christlichen Europa der Vaterländer geträumt, wir wollten keinen totalitären Zentralstaat, so wie er es ist. Es gibt keine Gewaltenteilung in der EU. Ich wünsche mir den Frieden, bin aber nicht mehr vom Friedensprojekt überzeugt (Sanktionen gegen Österreich) &#8230; Weltweite Hassorgien. Ob ein Krieg Bürgerkrieg oder Krieg zwischen Staaten heißt &#8211; so etwas entsteht in der EU schnell.<br />
<strong>Heide Schmidt:</strong> Es gab zurecht eine lange Diskussion. Er kann nicht alle Wünsche erfüllen, und er ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung (demokratischeres Europa): Stärkung des EU-Parlaments; Grundrechtskatalog. Dieser Vertrag ist ein ganz wichtiger Schritt. Ich bin gegen eine nationale Volksabstimmung, was ich mir hingegen wünsche ist eine europaweite Volksabstimmung. </span></em></p>
<p><em>Wilfried Auerbach stach schrecklich hervor in dieser Diskussion. Er glaubte immer, zu wenig gesprochen zu haben, schlussendlich führte er mehr als 4 Minuten im Gegensatz zu den anderen Teilnehmern. Alles in allem war diese Runde aber ein großer Spagat, und deshalb war es schwer, alle Themen zur Genüge in einer Stunde abzuhandeln.</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wahlprogramme: Das Wahlprogramm von &quot;Die Christen&quot;</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Sep 2008 10:00:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominik Leitner</dc:creator>
				<category><![CDATA[die christen]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlprogramm]]></category>

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		<description><![CDATA[
Bei der Nationalratswahl 2008 tritt erstmals auch eine Partei an, die schon bei zwei Landtagswahlen angetreten ist, mit mehr oder minder vernichtendem Ergebnis. &#8220;Die Christen&#8221; versuchen es trotzdem (und berichten von unglaublichem Zulauf). Heute nehme ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2008/09/neuwaldiechristen1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-628" title="Neuwal. Die Christen (neuwal.com)" src="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2008/09/neuwaldiechristen1.jpg" alt="Neuwal. Die Christen (neuwal.com)" width="300" height="265" /></a></p>
<p>Bei der Nationalratswahl 2008 tritt erstmals auch eine Partei an, die schon bei zwei Landtagswahlen angetreten ist, mit mehr oder minder vernichtendem Ergebnis. &#8220;Die Christen&#8221; versuchen es trotzdem (und berichten von unglaublichem Zulauf). Heute nehme ich mir ihr Wahlprogramm unter die Lupe.</p>
<p><em>Wie auch schon bei Liste Fritz und RETTÖ beschränkt sich die Suche nach dem Wahlprogramm auf ihre Homepage, einige Punkte habe ich auch aus der &#8220;Wahlinformation&#8221;. Zur Zusammenfassung ihres Wahlprogrammes benutz ich den Teil &#8220;Unsere Schwerpunkte&#8221; auf der Parteihomepage.</em></p>
<p><span id="more-586"></span>Die Christen sehen ihre Schwerpunkte laut ihrer Homepage in: Ehe und Familie, Erziehung und Bildung, Lebensschutz und Kultur.</p>
<h3>Ehe und Familie</h3>
<blockquote><p><em>Die Ehe ist rechtlich als Verbindung zweier Personen verschiedenen Geschlechts in freier Wahl zu inniger Lebensgemeinschaft in Liebe und Treue auf Lebenszeit zu definieren und verfassungsgesetzlich zu schützen.</em></p></blockquote>
<p>Die Christen fordern, dass alle Rechtsgebiete (Zivil-, Steuer-, Sozial-, Arbeits- und Strafrecht) sind auf den Schutz von Familien ausgerichtet werden. Weiters eine rechtliche Neuordnung der Institution Ehe mit dem Ziel, das Hineinwirken staatlicher Organe in die Familie zurückzudrängen. Und da die Ehe laut der Partei &#8220;Die Christen&#8221; die einzige Form der Lebensgemeinschaft ist, sei sie daher auch rechtlich zu schützen. Ehe und Familie sollen auch in wirtschaftlichr Hinsicht gefördert werden. Hier fordern &#8220;Die Christen&#8221; folgende Punkte:</p>
<ul>
<li>Familiensplitting im Steuerrecht</li>
<li>Müttergehalt mit Sozialversicherung und Pensionsanspruch</li>
<li>direkte finanzielle Förderung von Eltern und Familien</li>
<li>Wahlrecht der Eltern für ihre Kinder</li>
<li>Erziehungsgeld: Wer Kinder selbst betreut, soll bekommen, was der Staat für Kindergärten, Hort, usw. ausgibt.</li>
</ul>
<h3>Erziehung und Bildung</h3>
<div>&#8220;Die Christen&#8221; fordern, dass, nach der Europäischen Menschenrechtskonvention, deren Bestimmungen in Österreich Verfassungsrang haben, an Schulen der Unterricht entsprecend den eigenen religiösen und weltanschaulichen Überzeugungen stattzufinden hat. Kritisiert wird auch die schulische Sexualerziehung, die die Kinder und Jugendlichen vom Elternhaus entfremden.</div>
<blockquote>
<div><em>Sie versuchen, den christlichen Glauben an der Wurzel auszurotten und im sexuellen Bereich folgendes „Ideal” zu suggerieren: „Tu, was dir Spaß macht, aber pass auf, dass du davon keine Kinder kriegst!”</em></div>
</blockquote>
<div>&#8220;Die Christen&#8221; möchten, dass wieder das christliche Familienideal vermittelt wird:</div>
<blockquote>
<div><em>Liebt einander. Einer trage des anderen Last. Die Eltern haben die Bereitschaft, für das ganze Leben in guten und schlechten Tagen zusammenzustehen und vermitteln den Kindern damit Sicherheit und Geborgenheit. Egoismus zerstört, Liebe baut auf.</em></div>
</blockquote>
<h3>Lebensschutz</h3>
<p>Das Ziel der Partei &#8220;Die Christen&#8221; ist der volle Rechtsschutz menschlichen Lebens von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod auf allen Stufen der Rechtsordnung. Hier sehen die Forderungen so aus:</p>
<ul>
<li>Vollen Rechtsschutz menschlichen Lebens von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod.</li>
<li>Die Tötung eines ungeborenen Kindes, eines leidenden oder alten Menschen darf rechtlich niemals zulässig sein.</li>
<li>Verbot jeder Art von künstlicher Befruchtung bei Menschen.</li>
<li>Verbot von „Menschenzüchtung” wie Klonen, Schimären- und Hybridbildung.</li>
<li>Verbot von medizinischen Maßnahmen an lebenden ungeborenen Kindern, die nicht die Heilung oder Linderung einer Krankheit zum Ziel haben</li>
<li>Verbot kommerzieller Verwertung toter ungeborener Kinder (Embryonen, Föten).</li>
<li>Verbot von aktiver und passiver Sterbehilfe (Euthanasie).</li>
</ul>
<h3>Kultur</h3>
<blockquote>
<div><em>Die Kultur der europäischen Völker beruht auf den Fundamenten christlichen Glaubens. Die auf diesem Glauben beruhende sittliche Ordnung ist die Basis jeder gesunden und menschenwürdigen Gemeinschaft. Sich von den großen religiösen und sittlichen Kräften der eigenen Geschichte abzuschneiden, bedeutet Selbstaufgabe einer Nation. </em></div>
</blockquote>
<div>Die Forderungen hierzu lauten wie folgt:
</div>
<li>Die Unantastbarkeit der Menschenwürde ist grundlegende Voraussetzung und Pfeiler ethischer Ordnungen, an denen nicht gerüttelt werden darf. Nur wenn der Mensch dem Menschen heilig und unantastbar ist, können wir einander vertrauen und miteinander in Frieden leben.</li>
<li>Menschenwürde gilt für jeden, der biologisch zur Spezies Mensch gehört, auch für den leidenden, behinderten und ungeborenen Menschen.</li>
<li>Der Glaube an den Schöpfergott ist die sicherste Gewähr der Menschenwürde. Er kann niemandem auferlegt werden, aber da er ein großes Gut für die Gemeinschaft ist, darf er Anspruch auf Ehrfurcht von Seiten der Nichtglaubenden erheben. Deshalb ist auch Ehrfurcht vor dem geboten, was dem Mitmenschen heilig ist.</li>
<li>Ein Grundbestand an Wahrheit, nämlich an sittlicher Wahrheit, ist gerade für die Demokratie unverzichtbar.</li>
<blockquote><p><em>Wir treten gegen jede Behinderung der Kunst ein. Sie braucht unseren Respekt, und wir Menschen brauchen Kunst zum Mensch-Sein. Aber auch der Künstler muss den Menschen respektieren, seine Würde und seine Gesinnung. In das Werk des Künstlers sollte die Vielfalt und Schönheit aus Gottes Schöpfung einfließen und damit zur Verherrlichung Gottes beitragen.</em></p></blockquote>
<div>Ich habe jetzt auch noch die &#8220;Wahlinformation&#8221; dieser Partei gefunden, heruntergeladen und durchgelesen. Alles in allem gleicht es den Standpunkten der Homepage. Einzig und allein das Kinder und Familien &#8211; Volksbegehren ist neu. Hier forden sie folgende zwei großen Punkte:
</div>
<div>
<div>Das Müttergehalt
</div>
<div>Stufe 1: ab Geburt bis 3. Lebensjahr EUR 1.562,10</div>
<div>Stufe 2: 4. – 6. Lebensjahr EUR 1.171,70</div>
<div>Stufe 3: 7. – 9. Lebensjahr EUR 859,30</div>
<div>Stufe 4: 10. – 12. Lebensjahr EUR 632,70</div>
<div>Stufe 5: 12. – 18. Lebensjahr EUR 421,80
</div>
</div>
<div>
<div>Erhöhte Familienbeihilfe: Die Familienbeihilfe wird an die Höhe der für Kinder tatsächlich entstehenden Kosten angeglichen. Als Richtwert gelten die von den Gerichten verwendeten Durchschnittsbedarfssätze:
</div>
<div>0 bis 3 Jahre EUR 170,– 3 bis 6 Jahre EUR 217,–</div>
<div>6 bis 10 Jahre EUR 280,– 10 bis 15 Jahre EUR 321,–</div>
<div>15 bis 19 Jahre EUR 377,– 19 bis 28 Jahre EUR 474,–
</div>
<div>Bei der Familienbeihilfe handelt es sich um eine Teilabgeltung der durch die Kinder entstehenden Sachkosten (Kleidung, Nahrung, etc …), während mit dem Müttergehalt die Erziehungsleistung der Eltern abgegolten werden soll.
</div>
</div>
<div>Die Kosten dieser Maßnahmen würden sich laut der Wahlinformation auf 12 Mrd. Euro pro Jahr belaufen, die ohne zusätzliche steuerliche Belastungen, laut &#8220;Die Christen&#8221; finanziert werden sollten.
</div>
<div>Die Christen (<a href="http://www.diechristen.at/index.php">Homepage</a>)</div>
<div>Wahlinformation (PDF, <a href="http://www.diechristen.at/magazin/g18/Wahlinformation_2008.pdf">Download</a>)</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Wahlumfrage (imas, 30.08.08): SPÖ 26-28, ÖVP 25-27, FPÖ 17-19, GRÜNE 12-14, BZÖ 6-8, FRITZ 3-4, LIF 3-4, RETTÖ 1-2, KPÖ 1-2</title>
		<link>http://neuwal.com/index.php/2008/08/30/wahlumfrage-imas-300808-spo-26-28-ovp-25-27-fpo-17-19-grune-12-14-bzo-6-8-fritz-3-4-lif-3-4-retto-1-2-kpo-1-2/</link>
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		<pubDate>Sat, 30 Aug 2008 07:40:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dieter Zirnig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Konzentration an Wahlumfragen ist in den letzten Tagen sehr hoch. Hier gibt es neben der aktuellen Umfrage von imas auch jene von market (27.08.2008), gallup (28.08.2008) und OGM (30.08.2008). Und hier gehts überhaupt zur ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Konzentration an Wahlumfragen ist in den letzten Tagen sehr hoch. Hier gibt es neben der aktuellen Umfrage von imas auch jene von <a href="http://neuwal.com/index.php/2008/08/27/wahlumfrage-270808-ovp-26-spo-28-fpo-20-gru-13-bzo-4-fritz-3-lif-3/">market (27.08.2008)</a>, <a href="http://neuwal.com/index.php/2008/08/29/wahlumfrage-280808-spo-27-ovp-26-fpo-19-gru-12-bzo-5-fritz-4-lif-4/">gallup (28.08.2008)</a> und <a href="http://neuwal.com/index.php/2008/08/30/wahlumfrage-ogm-300808-ovp-28-spo-27-fpo-18-grune-12-bzo-6/">OGM (30.08.2008)</a>. <a href="http://neuwal.com/index.php/aktuelle-wahlumfragen/">Und hier gehts überhaupt zur gesamten Wahlumfragen-Übersicht.</a></em></p>
<p><strong>SPÖ leicht voran bei imas-Umfrage</strong><br />
Die aktuellste Wahlumfrage von <a href="http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/410115/index.do?_vl_backlink=/home/index.do">imas/Die Presse</a> vom Samstag, 30. August (&#8220;Sonntagsfrage&#8221;) sieht die SPÖ ganz leicht vor der ÖVP mit einem Wert von 26-28 %, gefolgt von der ÖVP mit 25-27 %.</p>
<p><em>imas hat im Ergebnis ihrer Befragungen zwischen dem 26.-28.08.2008 (1000 Befragte) eine Schwankungsbreite von 1-2 % definiert.</em></p>
<p><strong>FPÖ 17-19 % gut gesichter in dritter Position</strong></p>
<p><strong>GRÜNE verlieren im Vgl. der letzten Umfrage und positionieren sich zwischen 12 und 14 %</strong></p>
<p><strong>BZÖ verdoppelt Prozentpunkte</strong><br />
<em>&#8220;Einigermaßen gesichert seien die massiven Stimmenverluste für SPÖ und ÖVP und der Zulauf zu den beiden freiheitlichen Parteien, wobei sich eine &#8216;leichte Umgewichtung&#8217; von der FPÖ zum BZÖ abzeichne&#8221;, </em>so <a href="http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/410115/index.do?_vl_backlink=/home/index.do" target="_blank">diepresse.com</a>.</p>
<p><strong>FRITZ, Liberales Forum knapp &#8211; Rettet Österreich und KPÖ nicht</strong><br />
Die Chancen für Nationalratsmandatare sind beim Liberalen Forum und bei Fritz Dinkhauser intakt. Eher unrealistisch scheint momentan die 4 %-Hürde für RETTÖ und die KPÖ.</p>
<table border="1" cellspacing="0" cellpadding="0" width="450" bordercolor="#cccccc">
<tbody>
<tr>
<td><strong>Datum</strong></td>
<td><strong>Institut</strong></td>
<td bgcolor="#ff0000"><strong><span style="color: #ffffff;">SPÖ</span></strong></td>
<td bgcolor="#000000"><strong><span style="color: #ffffff;">ÖVP</span></strong></td>
<td bgcolor="#339933"><strong><span style="color: #ffffff;">GRÜ</span></strong></td>
<td bgcolor="#0066cc"><strong><span style="color: #ffffff;">FPÖ</span></strong></td>
<td bgcolor="#ff9900"><strong><span style="color: #ffffff;">BZÖ</span></strong></td>
<td bgcolor="#999999"><strong><span style="color: #ffffff;">FRI</span></strong></td>
<td bgcolor="#ffff00"><strong><span style="color: #0066ff;">LIF</span></strong></td>
<td bgcolor="#990000"><strong><span style="color: #ffffff;">KPÖ</span></strong></td>
<td bgcolor="#cc0000"><strong><span style="color: #ffffff;">RÖ</span></strong></td>
<td bgcolor="#ffffff"><strong><span style="color: #ffff00;">Chr</span></strong></td>
<td bgcolor="#ffffff"><strong><span style="color: #ffffff;"><span style="color: #000000;">Andere</span></span></strong></td>
</tr>
<tr>
<td>30.08.08</td>
<td>imas</td>
<td><span style="font-size: xx-small;"><strong>26-28</strong></span></td>
<td><span style="font-size: xx-small;"><strong>25-27</strong></span></td>
<td><span style="font-size: xx-small;"><strong>12-14</strong></span></td>
<td><span style="font-size: xx-small;"><strong>17-19</strong></span></td>
<td><span style="font-size: xx-small;"><strong>6-8</strong></span></td>
<td><span style="font-size: xx-small;"><strong>3-4</strong></span></td>
<td><span style="font-size: xx-small;"><strong>3-4</strong></span></td>
<td><span style="font-size: xx-small;"><strong>1-2</strong></span></td>
<td><span style="font-size: xx-small;"><strong>1-2</strong></span></td>
<td><strong>0</strong></td>
<td><strong>0</strong></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>» <a href="http://neuwal.com/index.php/aktuelle-wahlumfragen/">Mehr Wahlumfragen gibt es hier</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wahlumfrage (OGM, 30.08.08): ÖVP 28, SPÖ 27, FPÖ 18, GRÜNE 12, BZÖ 6, LIF 4, FRITZ 3</title>
		<link>http://neuwal.com/index.php/2008/08/30/wahlumfrage-ogm-300808-ovp-28-spo-27-fpo-18-grune-12-bzo-6/</link>
		<comments>http://neuwal.com/index.php/2008/08/30/wahlumfrage-ogm-300808-ovp-28-spo-27-fpo-18-grune-12-bzo-6/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 30 Aug 2008 06:21:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dieter Zirnig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die aktuelle Umfrage von OGM/profil ist (fast) gleich auf mit jener vom imas Institut vom 30.08.08, welche &#8220;in Angesicht des Samples von 1.000 Befragten besonders aussagekräftig ist&#8221;, so orf.at.
ÖVP bei OGM noch voran: 28 % ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die aktuelle Umfrage von <a href="http://www.ots.at/presseaussendung.php?schluessel=OTS_20080830_OTS0006&#038;ch=medien" target="_blank">OGM/profil</a> ist (fast) gleich auf mit jener vom <a href="http://neuwal.com/index.php/2008/08/30/wahlumfrage-imas-300808-spo-26-28-ovp-25-27-fpo-17-19-grune-12-14-bzo-6-8-fritz-3-4-lif-3-4-retto-1-2-kpo-1-2/">imas Institut vom 30.08.08</a>, welche <a href="http://www.orf.at/ticker/300779.html" target="_blank">&#8220;in Angesicht des Samples von 1.000 Befragten besonders aussagekräftig ist&#8221;, so orf.at.</a></p>
<p><strong>ÖVP bei OGM noch voran: 28 % ÖVP, 27 % SPÖ</strong><br />
OGM/profil veröffentlichte ihre aktuellen Umfrageergebnisse. Hier wird die ÖVP noch als umfragenstärkste Partei gelistet. Im Vergleich mit sämtliche Wahlumfragen sind ÖVP und SPÖ Kopf an Kopf mit leichtem Vorteil für die SPÖ.</p>
<p><strong>FPÖ 18 % &#8211; GRÜNE 12 %</strong><br />
Die FPÖ pendelt sich in den Umfragewerten konstant hoch zwischen 18 % und 20 % ein und der Vorsprung zu Die Grünen wird immer größer. Die Grünen liegen derzeit bei 12 %.</p>
<p><strong>BZÖ gewinnt konstant Stimmen dazu</strong><br />
DAs BZÖ kommt in der OGM-Umfrage auf 6 % und bestätigt den Trend, dass das BZÖ kräftig dazugewinnen wird.</p>
<p><strong>FRITZ 3, Liberales Forum 4</strong></p>
<p><strong>Kanzlerfrage: Faymann (22), Molterer (18), Van der Bellen (12), Strache (8), Haider (6)</strong></p>
<table border="1" cellspacing="0" cellpadding="0" width="450" bordercolor="#cccccc">
<tbody>
<tr>
<td><strong>Datum</strong></td>
<td><strong>Institut</strong></td>
<td bgcolor="#ff0000"><strong><span style="color: #ffffff;">SPÖ</span></strong></td>
<td bgcolor="#000000"><strong><span style="color: #ffffff;">ÖVP</span></strong></td>
<td bgcolor="#339933"><strong><span style="color: #ffffff;">GRÜ</span></strong></td>
<td bgcolor="#0066cc"><strong><span style="color: #ffffff;">FPÖ</span></strong></td>
<td bgcolor="#ff9900"><strong><span style="color: #ffffff;">BZÖ</span></strong></td>
<td bgcolor="#999999"><strong><span style="color: #ffffff;">FRI</span></strong></td>
<td bgcolor="#ffff00"><strong><span style="color: #0066ff;">LIF</span></strong></td>
<td bgcolor="#990000"><strong><span style="color: #ffffff;">KPÖ</span></strong></td>
<td bgcolor="#cc0000"><strong><span style="color: #ffffff;">RÖ</span></strong></td>
<td bgcolor="#ffffff"><strong><span style="color: #ffff00;">Chr</span></strong></td>
<td bgcolor="#ffffff"><strong><span style="color: #ffffff;"><span style="color: #000000;">Andere</span></span></strong></td>
</tr>
<tr>
<td>30.08.08</td>
<td>OGM</td>
<td><strong>28</strong></td>
<td><strong>27</strong></td>
<td><strong>12</strong></td>
<td><strong>18</strong></td>
<td><strong>6</strong></td>
<td><strong>?</strong></td>
<td><strong>N/A</strong></td>
<td><strong>N/A</strong></td>
<td><strong>N/A</strong></td>
<td><strong>N/A</strong></td>
<td><strong>N/A</strong></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>» <a href="http://neuwal.com/index.php/aktuelle-wahlumfragen/">Mehr Wahlumfragen gibt es hier</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Christen: &quot;Wir möchten den gläubigen Christen in Österreich eine politische Stimme geben.&quot; Dr. Alfons Adam im Gespräch mit Neuwal</title>
		<link>http://neuwal.com/index.php/2008/08/27/dr-alfons-adam-die-christen-im-interview-mit-neuwal/</link>
		<comments>http://neuwal.com/index.php/2008/08/27/dr-alfons-adam-die-christen-im-interview-mit-neuwal/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 27 Aug 2008 12:25:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dieter Zirnig</dc:creator>
				<category><![CDATA[die christen]]></category>
		<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Neuwal]]></category>
		<category><![CDATA[dr. alfons adam]]></category>
		<category><![CDATA[Gespräch]]></category>

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		<description><![CDATA[
Die Christen sind seit vergangener Woche eine der neuen Kleinparteien, die bei der Nationalratswahl 2008 antreten und die Unterstützungserklärungen beisammen haben.
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2008/08/neuwaladam03.jpg"></a><a href="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2008/08/neuwaldiechristen.jpg"></a><a href="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2008/08/neuwaldiechristen.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-306" title="Neuwal. Die Christen. (neuwal.com)" src="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2008/08/neuwaldiechristen-150x100.jpg" alt="Neuwal. Die Christen. (neuwal.com)" width="150" height="100" /></a><a href="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2008/08/neuwaladam01.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-303" title="Neuwal. Dr. Alfons Adam. Die Christen (neuwal.com)" src="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2008/08/neuwaladam01-90x100.jpg" alt="Neuwal. Dr. Alfons Adam. Die Christen (neuwal.com)" width="90" height="100" /></a><a href="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2008/08/neuwaladam02.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-304" title="Neuwal. Plakat für Die Christen. (neuwal.com)" src="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2008/08/neuwaladam02-150x100.jpg" alt="Neuwal. Plakat für Die Christen. (neuwal.com)" width="150" height="100" /></a></p>
<p><strong>Die Christen</strong> sind seit vergangener Woche eine der neuen Kleinparteien, die bei der Nationalratswahl 2008 antreten und die Unterstützungserklärungen beisammen haben.</p>
<p>Wir haben uns mit &#8221;<a href="http://www.diechristen.at" target="_blank">Die Christen</a>&#8221; näher beschäftigt und mit <strong>Dr. Alfons Adam</strong>, dem Bundesparteiobmann der Partei gesprochen: Die Christen möchten den gläubigen Christen in Österreich eine politische Stimme geben. Das Parteiprogramm basiert auf vier Werten. Ein wesentlicher Bestandteil sind Werte im Bereich Familie und Ehe, Erziehung und Bildung, Lebensschutz und Kultur.</p>
<p>Nicht verwunderlich war es für mich, dass in Fragen zum Thema Abtreibung, Homosexualität oder Adoption eine sehr starke konservative Haltung vertreten wird. Die Themen HIV, Aids und Kondom bzw. Sexualität vor der Ehe wurden angesprochen, sind aber kein politisches Thema.</p>
<blockquote><p>Am <a href="http://neuwal.com/index.php/wahlkalender-alle-tv-termine-und-diskussionen/" target="_self">5. September ist Dr. Alfons Adam im Chat von derstandard.at</a>. Ich denke, dass ist eine gute Möglichkeit für weitere Fragen und Diskussion.</p></blockquote>
<p>Weitere Informationen gibt es auf der Website <a href="http://www.diechristen.at">www.diechristen.at</a>. Das Wahlprogramm ist <a href="http://www.diechristen.at/uploads/partei/Programm_mit_Logo.pdf" target="_blank">hier</a> abrufbar.</p>
<p><span id="more-302"></span><br />
&#8212;&#8211;</p>
<p><strong><em>Neuwal (Dieter Zirnig): „Die Christen“ haben die Unterstützungserklärungen beisammen und sind bundesweit bei den Nationalratswahlen dabei. Was kann man sich unter „Die Christen“ vorstellen?</em> </strong></p>
<p><strong>Dr. Alfons Adam (Die Christen): </strong>Wir sind eine Partei, die den gläubigen Christen in Österreich wieder eine politische Stimme geben soll.</p>
<p></p>
<p> </p>
<p><a href="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2008/08/neuwaldiechristen.jpg"><strong><img class="alignnone size-full wp-image-227" title="NEUWAL. Leserfrage." src="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2008/08/neuwalleserfrage-02.jpg" alt="NEUWAL. Leserfrage." width="61" height="20" /></strong></a><strong><br />
<em>Verbindet man damit Staat und Kirche?</em></strong> (Leserfrage von <a href="http://twitter.com/Karli/statuses/898356451" target="_blank">karli</a>)</p>
<p><strong>Dr. Alfons Adam (Die Christen): </strong>Nein, es hat mit der Verbindung Staat und Kirche nichts zu tun. Wenn Kommunisten oder Grüne sagen dürfen was sie wollen, dann möchten wir auch sagen dürfen, was wir in die Gesellschaft einzubringen haben.</p>
<p> </p>
<p><strong><em>Was sind die wesentlichen Punkte bei „Die Christen“ ?</em></strong></p>
<p><strong>Dr. Alfons Adam (Die Christen): </strong>Generell möchten wir die Aufmerksamkeit auf den Lebensschutz steigern und den Wert und die Würde jedes Menschens bewahren.</p>
<p>Wir haben ein Grunsatzprogamm mit vier Punkten:</p>
<p>1. Familie<br />
2. Lebensschutz<br />
3. Erziehung und Bildung<br />
4. Kultur</p>
<p>Wir gehen davon aus, dass wir Österreicher wieder Kinder brauchen. Und zwar viele Kinder, da uns Statistiken zeigen, dass wir in einigen Jahren demographisch nicht gut dastehen werden: Das Pensionssystem sowie das gesamte soziale und wirtschaftliche System gerät in Gefahr.</p>
<p>Wir sagen daher: Wir brauchen nicht nur Kinder, sondern auch Kinder, die mit Leib und Seele gesund heranwachsen können.  Es ist auch kein Geheimnis, das Kinder am besten in intakten Familien aufwachsen.</p>
<p>Wir möchten auch bei Erziehung und Bildung ansetzen: Die Verspottung von Ehe und Familie darf nicht mehr vorkommen und mit Steuergeldern unterstützt werden. Wir möchten bei der Erziehung ansetzen.</p>
<p>Im kulturellen Bereich möchten wir, dass die Politik wieder Voraussetzungen schafft, damit es Familie mit intakten Ehen gibt.</p>
<p>Weiters möchten wir die wirtschaftlichen und steuerlichen Ungerechtigkeiten gegenüber Familien beseitigen.</p>
<p> </p>
<p><strong><em>Wie sehen sie die Familiensituation in Österreich?</em></strong></p>
<p><strong>Dr. Alfons Adam (Die Christen): </strong>Familien, vorallem wenn sie mehr Kinder haben, werden von der Gesellschaft nicht wirklich aufgenommen. Sie sind wirtschaftlich benachteiligt, es gibt enorme soziale Ungerechtigkeiten.</p>
<p>Bei diesen Punkten möchten wir ansetzen.</p>
<p>Die Scheidungsraten sind sehr hoch: In Österreich wird jede zweite Ehe geschieden. In Wien sind es sogar zwei Drittel. Es kommt zu Scheidungswaisen, Komatrinken schon im Kindesalter und Drogenabhängigkeit. Es gibt ausufernde Aggressivität unter Kindern und Jugendlichen, die es vorher nicht gegeben hat.</p>
<p>Das ist ja keine natürliche Entwicklung, sondern ist hausgemacht.</p>
<p> </p>
<p><strong><em>Wo sehen Sie die Gründe für die derzeitige soziale und familiäre Situation?</em></strong></p>
<p><strong>Dr. Alfons Adam (Die Christen): </strong>Wir sehen die Ursachen in einer Sexualisierung der Gesellschaft, beginnend mit dem Sexkoffer in den 80er Jahren.</p>
<p>Eine Erklärung kommt von Sigmund Freud, auch wenn er sicherlich kein gläubiger Christ war: <em>„Wenn man die Kinder zu früh mit Sexualität konfrontiert, dann werden sie aggressiv.“</em></p>
<p></p>
<p>Das macht Kinder im späteren Alter bindungsunfähig. Wir sehen dies als Erklärung, warum es weniger Eheschließungen und Kinder gibt.</p>
<p>Auf der anderen Seite ist es so, dass seit Jahrzehnten bei allen Umfragen im Familienbereich an den ersten Stellen eine glückliche Familie und der Kinderwunsch gereiht werden.</p>
<p> </p>
<p><strong><em>Sie haben das Thema Sexualität angesprochen. Was verstehen sie darunter?</em> </strong></p>
<p><strong>Dr. Alfons Adam (Die Christen): </strong>Es gibt den Begriff „Gender-Mainstreaming“ gegen den wir uns stellen.</p>
<p>Unter dem Begriff versteht man vordergündig die Gleichtstellung von Mann und Frau in wirtschaftlichen und sonstigen Bereichen. In Wirklichkeit geht es in eine Richtung der Abschaffung von Mann und Frau als biologisches Geschlecht. Dies lässt sich in einigen Papieren des Bundeskanzleramtes nachlesen. Es soll nur mehr ein funktionielles Geschlecht geben. Der Mensch hat Wahlfreiheit, welche Rolle er einnimmt.</p>
<p>Unserer Meinung nach ist das sexuelle Ausschweifung pur. Wir sehen diese Gleichmacherei als Fehler, da die Genderideologie besagt, dass es keine Unterschiede zwischen Mann und Frau gibt. Nach soziologischen Gesichtspunkten und auf Grund Analysen im Bereich der Gehirnforschung ist dies nicht wahr.</p>
<p>Wir sagen daher: Das Leitbild in der Politik soll das christliche Menschenbild und nicht das Gender Mainstreaming sein. Gott hat den Mensch als Mann und Frau geschaffen.</p>
<p>Wir können hier in der Politik sehr viel dazu beitragen.</p>
<p> </p>
<p><strong><em>Wie sehen die Christen die Rolle der Frau?</em></strong></p>
<p><strong>Dr. Alfons Adam (Die Christen): </strong>Wir wollen, dass die Frau Entscheidungsfreiheit hat, ob sie Kinder haben möchte oder sich für einen Beruf entscheidet. Es gibt heute einen enormen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Druck, der Frauen diese Entscheidungsfreiheit abnimmt, da man mit der Aussage <em>„Was Du arbeitest nicht, Du bist zu Hause“</em> konfrontiert wird.</p>
<p> </p>
<p><em><strong>Was wären Modelle, um es</strong><strong> Frauen dabei leichter zu machen?</strong></em></p>
<p><strong>Dr. Alfons Adam (Die Christen): </strong>Wir fordern in diesem Punkt das Müttergehalt.<br />
Wir sammeln derzeit Unterschriften für ein Volksbegehren. Es soll zumindestens einmal das Bewusstsein in diese Richtung gehen, dass dies vielleicht der wichtigste Beruf ist, den ein Volk überhaupt haben kann.</p>
<p> </p>
<p><strong><img class="alignnone size-full wp-image-227" title="NEUWAL. Leserfrage." src="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2008/08/neuwalleserfrage-02.jpg" alt="NEUWAL. Leserfrage." width="61" height="20" /><br />
<em>Welche Standpunkte nehmen „Die Christen“ im Bereich Homosexualität ein?</em> </strong>(<a href="http://twitter.com/just4ikarus/statuses/898344251" target="_blank">Leserfrage just4ikarus</a>)</p>
<p><strong>Dr. Alfons Adam (Die Christen): </strong>Unsere Richtung ist klar: Wir möchten auf gar keinen Fall Homosexualität in irgendeiner Art und Weise diskriminieren.</p>
<p>Wir sind gegen homosexuelle Gemeinschaften und Partnerschaften, die Privillegien bekommen, die nur der Ehe zustehen.</p>
<p>Homosexualität hat sich der einzelne Mensch nicht selbst ausgesucht.</p>
<p> </p>
<p><strong><em>Wie ist es, wenn man sich „homosexuell verliebt“?</em></strong></p>
<p><strong>Dr. Alfons Adam (Die Christen): </strong>Nun, das kann man ja nicht vorschreiben, dass man nicht verliebt sein soll.</p>
<p> </p>
<p><strong><em>Geben Sie homosexuellen Partnerschaften die Möglichkeit ein Kind zu adoptieren?</em> </strong></p>
<p><strong>Dr. Alfons Adam (Die Christen): </strong>Diese Neigung haben sich die Menschen nicht ausgesucht. Wir definieren Homosexualität als neurologische Erkrankung.</p>
<p>Daher ist es meiner Meinung nach Kindesmisshandlung, einem homosexuellen Paar ein Kind zur Adoption zu geben.</p>
<p> </p>
<p><strong><em>Wie stehen sie zur Abtreibung. Machen sie dabei auch „Ausnahmen“?</em></strong></p>
<p><strong>Dr. Alfons Adam (Die Christen): </strong>Der Wert des Lebens und jedes Menschens soll anerkannt werden: Ob geboren oder ungeboren.</p>
<p>Unser Fernziel ist es, die Fristenregelung abzuschaffen. Wir sagen, es gibt ein Lebensrecht eines ungeborenen Menschen.</p>
<p>Wenn ich ein Volk oder eine Gesellschaft in Ordnung bringe möchte, dann kann ich nicht sagen, dass Menschen kein Recht zu leben haben.</p>
<p>Im Falle einer Vergewaltigung kann das Kind auf keinen Fall etwas dafür. Eine Möglichkeit wäre, das Kind zur Adoption frei zu geben.</p>
<p> </p>
<p><strong><em>Gibt es ein europaweites politisches christliches Netzwerk?</em> </strong></p>
<p><strong>Dr. Alfons Adam (Die Christen): </strong>Es gibt eine europäische Bewegung, der wir uns annähern.</p>
<p> </p>
<p><strong><img class="alignnone size-full wp-image-227" title="NEUWAL. Leserfrage." src="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2008/08/neuwalleserfrage-02.jpg" alt="NEUWAL. Leserfrage." width="61" height="20" /><br />
<em>Kann ein Buddhist „Die Christen“ wählen?</em></strong> (<a href="http://twitter.com/lovion/statuses/898348551" target="_blank">Leserinfrage von lovion</a>)</p>
<p><strong>Dr. Alfons Adam (Die Christen): </strong>Klar. Wenn ihm der Name „Die Christen“ nicht stört und ihm das Programm gefällt ist seine Stimme herzlich Willkommen.</p>
<p>Wir sind eine politische Partei. Wir schreiben den Menschen nicht die Religion vor. Wir möchten alle Menschen guten Willens so behandeln, wie es einem Christen ansteht.</p>
<p> </p>
<p><strong><em>Im Bereich der Asylpolitik hat sich die Kirche vor einigen Monaten eingeschaltet (Arigona Zogaj). Gibt es eine Positionierung der „Die Christen“ zur Asylpolitik</em>?</strong></p>
<p><strong>Dr. Alfons Adam (Die Christen): </strong>In diesem Bereich haben wir noch keine Überlegungen angestellt – wir denken zum jetzigen Zeitpunkt noch „grundsätzlich“: Wenn wir Österreicher nicht untergehen und wieder eigene Kiner haben möchten, dann spielt ein Ausländeranteil von 10 % keine Rolle. Das verkraften wir, damit sich der Charakter unseres Landes und unserer Kultur nicht verändert.</p>
<p> </p>
<p><strong><em>Was ist mit Kindern, die aus einer bspw. &#8220;Österreich-Serbien-Partnerschaft&#8221; entstehen?</em></strong></p>
<p>Das ist alles katholisch geprägt. Sehen sie es so: Wir können auch einen schwarzen Papst vertragen.</p>
<p> </p>
<p><strong><em>Was ist ihr Ziel für die Nationalratswahl?</em> </strong></p>
<p><strong>Dr. Alfons Adam (Die Christen): </strong>Um in der Sprache des Marxismus zu bleiben: „Wir möchten das Bewusstsein verändern: Veränderung“.</p>
<p>In Österreich bewegt sich derzeit sehr viel. Wir können die Situation nicht einschätzen, möchten auf alle Fälle weiterarbeiten und bestenfalls in den Nationalrat kommen.</p>
<p> </p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong><em>Wie sieht ihr Wahlkampfprogramm aus und wie finanzieren sie sich?</em></strong></p>
<p><strong>Dr. Alfons Adam (Die Christen): </strong>Wir sind derzeit dabei, eine Wahlzeitung mit unserem Programm zu drucken. Plakate und großflächige Werbung können wir uns nicht leisten.</p>
<p>Im Bereich des Wahlslogans gibt es mehrere Überlegungen („Christen ins Parlament“). Unsere Schwerpunkttehmen sind allerdings sehr plakativ und wird von den Leuten sehr gut angenommen.</p>
<p>Wir finanzieren uns aus einer Unmenge kleiner Spenden.</p>
<p> </p>
<p><strong><em>Vielen herzlichen Dank für das Gespräch und wir wünschen Ihnen alles Gute!</em></strong></p>
<p><strong>Dr. Alfons Adam (Die Christen): </strong>Vielen Dank.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Unterstützungserklärungen: Informationen, Fristen und Downloads</title>
		<link>http://neuwal.com/index.php/2008/08/15/unterstutzungserklarungen/</link>
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		<pubDate>Fri, 15 Aug 2008 08:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dieter Zirnig</dc:creator>
				<category><![CDATA[BZÖ]]></category>
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		<category><![CDATA[unterstützungserklärungen]]></category>

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		<description><![CDATA[
Parteien, die derzeit nicht im Parlament vertreten sind, benötigen sogenannte Unterstützungserklärungen von österreichischen StaatsbürgerInnen. Eine wahlwerbende Liste benötigt für einen Listenplatz 2.600 Unterstützungserklärungen oder alternativ die Unterstützung von 3 Nationalratsabgeordneten.
Diese Unterstützungserklärungen können von österreichischen StaatsbürgerInnen, ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2008/08/neuwalunterstuetzungserkla.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-224" title="NEUWAL. Unterstützungserklärung (neuwal.com)" src="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2008/08/neuwalunterstuetzungserkla-150x100.jpg" alt="NEUWAL. Unterstützungserklärung (neuwal.com)" width="150" height="100" /></a></p>
<p>Parteien, die derzeit nicht im Parlament vertreten sind, benötigen sogenannte <strong>Unterstützungserklärungen</strong> von österreichischen StaatsbürgerInnen. Eine wahlwerbende Liste benötigt für einen Listenplatz 2.600 Unterstützungserklärungen oder alternativ die Unterstützung von 3 Nationalratsabgeordneten.</p>
<p>Diese Unterstützungserklärungen können von österreichischen StaatsbürgerInnen, die in Österreich wahlberechtigt sind und ihren 16. Geburtstag bis spätestens 28.09.2008 haben bei Bezirks- oder Gemeindeämtern unterschrieben werden.</p>
<p><strong><em>Wie ist der Vorgang?</em></strong></p>
<p>Unterstützungserklärungen können beim jeweiligen Bezirks- oder Gemeindeamt (zB <a href="http://www.wien.gv.at/mba/mba.html" target="_blank">Wien</a>) mit einem amtlichen Lichtbildausweis (Pass, Führerschein, Personalausweis) unterzeichnet und <a href="http://feuerhaken.org/2008-08-05/unterstutzungserklarungen-wahl-08/" target="_blank">abgegeben</a> werden.</p>
<p>Pro Wahl kann man eine Unterstützungserklärung für eine wahlwerbende Liste abgeben.</p>
<p><strong><em>Welche Parteien benötigen Unterstützungserklärungen?</em></strong></p>
<blockquote><p><strong><a href="http://www.diechristen.at/" target="_blank"><span style="color: #000000;">Die Christen</span></a></strong> (<a href="http://www.diechristen.at/uploads/start/Unterstuetzungserklaerung_Allg.pdf" target="_blank">Unterstützungserklärung</a>)<br />
<strong><a href="http://linkewaehlen.at/" target="_blank"><span style="color: #000000;">Die LINKEN</span></a></strong> (<a href="http://linkewaehlen.at/sites/default/files/UErkl_Linke_N08_ohne_LWK.pdf" target="_blank">Unterstützungserklärung</a> | <a href="http://linkewaehlen.at/unterstuetzungserklaerungen" target="_blank">Information</a>)<br />
<strong><a href="http://www.wir.at" target="_blank"><span style="color: #000000;">WIR</span></a> </strong>(<a href="http://wir.at/files/unterstuetzung.pdf" target="_blank">Unterstützungserklärung</a> | <a href="http://wir.at/php/unterstuetzung.php" target="_blank">Information</a>)<br />
<a href="http://www.rettet-oesterreich.at" target="_blank"><strong><span style="color: #000000;">Rettet Österreich</span></strong></a> (<a href="http://rettet-oesterreich.at/index.php?id=85" target="_blank">Unterstützungserklärung</a>)<br />
<a href="http://www.liberale.at" target="_blank"><strong><span style="color: #000000;">Liberales Forum</span></strong></a> (<a href="http://www.liberale.at/img/UST-E.pdf" target="_blank">Unterstützungserklärung</a> | <a href="http://www.liberale.at/img/Leitfaden.pdf" target="_blank">Information</a>)<br />
<a href="http://www.fritz-dinkhauser.at/" target="_blank"><strong><span style="color: #000000;">Liste FRITZ</span></strong></a> (<a href="http://www.fritz-dinkhauser.at/mat/Unterstuetzungserklaerung.pdf" target="_blank">Unterstützungserklärung</a> | <a href="http://www.fritz-dinkhauser.at/index.php?id=360" target="_blank">Information</a>)<br />
<a href="http://www.kpoe.at" target="_blank"><strong><span style="color: #000000;">KPÖ</span></strong></a> (<a href="http://www.kpoe.at/home/aktuelles/nr-wahl-2008.html" target="_blank">Unterstützungserklärung und Information</a>)<br />
<strong><span style="color: #000000;">SKÖ</span></strong> (<a href="http://www.ots.at/presseaussendung.php?schluessel=OTS_20080811_OTS0107&amp;ch=politik" target="_blank">Information</a>)<br />
<a href="http://www.monarchisten.at"><strong><span style="color: #000000;">Die Monarchisten</span></strong></a><span style="color: #000000;"> (<a href="http://www.monarchisten.at/petition/" target="_blank">Unterstützungserklärung und Information</a>)<br />
<strong><a href="http://www.ppoe.or.at/" target="_blank"><span style="color: #000000;">Piratenpartei Österreich</span></a></strong><span style="color: #000000;"> (<a href="http://files.ppoe.or.at/unterstuetzungserklaerung.pdf" target="_blank">Unterstützungserklärung</a> |<a href="http://ppoe.or.at/node/306" target="_blank">Information</a>)<br />
</span></span><strong><a href="http://www.tierrechtspartei.at/" target="_blank"><span style="color: #000000;">Tierrechtspartei</span></a></strong> (<a href="http://www.abitec.at/cms/trp.nsf/0/93667f53bdc9fa6ec12574a500349583/$FILE/Unterst%C3%BCtzungserkl%C3%A4rungsformular%20NR-Wahl%202008%20PDF.pdf" target="_blank">Unterstützungserklärung</a> | <a href="http://www.abitec.at/cms/trp.nsf/0/93667F53BDC9FA6EC12574A500349583?OpenDocument" target="_blank">Information</a>)<br />
<strong>plattform-direkt.at</strong> (<a href="http://plattform-direkt.at/images/U-Erklaerungneutral.pdf" target="_blank">Unterstützungserklärung</a>)<br />
<strong><a href="http://www.ichwaehlenicht.at/" target="_blank"><span style="color: #000000;">ICH WÄHLE NICHT</span></a></strong> (<a href="http://www.ichwaehlenicht.at/downloads/unterstuetzungserklaerung.pdf" target="_blank">Unterstützungserklärung</a> | <a href="http://www.ichwaehlenicht.at/index.php?q=art&amp;id=5" target="_blank">Information</a>)<br />
<strong>partei3.net</strong><br />
<span style="color: #000000;"><span style="color: #000000;"><strong>Menschen Österreich</strong><br />
</span></span><strong>Demokratische Diversität Österreichs<br />
Sicher Absolut Unabhängig (SAU)<br />
Die Weissen </strong>(<a href="http://www.ichwaehlenicht.at/downloads/unterstuetzungserklaerung.pdf" target="_blank">Unterstützungserklärung</a> | <a href="http://www.dwoe.at/artikel.php?menu_id=4" target="_blank">Information</a>)</p></blockquote>
<p><span style="color: #000000;"><em>Falls diese Liste nicht vollständig ist, bitte ich um entsprechende Informationen zur Ergänzung!</em></span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ihr Input und ihre Fragen für Interviews mit Dr. Alfons Adam (Die Christen) und Andreas Schieder (SPÖ Staatssekretär).</title>
		<link>http://neuwal.com/index.php/2008/08/13/ihr-input-und-ihre-fragen-fur-interviews-mit-dr-alfons-adam-die-christen-und-andreas-schieder-spo-staatssekretar/</link>
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		<pubDate>Wed, 13 Aug 2008 13:16:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dieter Zirnig</dc:creator>
				<category><![CDATA[die christen]]></category>
		<category><![CDATA[SPÖ]]></category>
		<category><![CDATA[dr. alfons adam]]></category>
		<category><![CDATA[fragen]]></category>
		<category><![CDATA[Interviews]]></category>

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		<description><![CDATA[Es geht weiter, es kündigen sich viele weitere interessante Gespräche rund um das Thema Neuwahlen und Politik an. Vielen Dank für die vielen Fragen, die ich bis jetzt bekommen habe.
Gesprächspartner und Fragen-Annahmeschluss

Dr. Alfons Adam (Bundesparteiobmann Die ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es geht weiter, es kündigen sich viele weitere interessante Gespräche rund um das Thema Neuwahlen und Politik an. Vielen Dank für die vielen Fragen, die ich bis jetzt bekommen habe.</p>
<p><strong>Gesprächspartner und Fragen-Annahmeschluss</strong></p>
<ul>
<li>Dr. Alfons Adam (Bundesparteiobmann Die Chrsiten): Freitag, 15.08. 11:00 Uhr</li>
<li>Andreas Schieder (SPÖ): Donnerstag, 14.08. 08:00 Uhr</li>
</ul>
<blockquote><p>Ich lade Euch wieder ein, mir interessante Fragen zu schicken (hier posten, <a href="mailto:neuwal@gmail.com" target="_blank">per E-Mail</a>, per <a href="http://neuwal.com/index.php/kontakt/" target="_blank">Kontaktformular</a> oder per <a href="http://www.twitter.com/NEUWAL" target="_blank">twitter</a>), die ich bei den Interviewpartnern zusätzlich ins Gespräch einbauen werde.</p></blockquote>
<p>Vielen Dank, ich freue mich wieder über interessante Fragen!</p>
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