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	<title>neuwal &#187; Politik 2.0</title>
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		<title>Faymann 2.0 &#8211; Das Desaster nach einem Monat</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Nov 2011 08:00:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominik Leitner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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		<category><![CDATA[Politik 2.0]]></category>
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		<category><![CDATA[Werner Faymann]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit nunmehr einem Monat ist Bundeskanzler Werner Faymann (bzw. sein 9-köpfiges Team) im Web 2.0 aktiv. Und eines ist wohl sicher: Nie wurde lauter über einen Politiker gelacht, wie dieser Tage über Faymann.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://neuwal.com/index.php/2011/11/29/faymann-2-0-das-desaster-nach-einem-monat/' addthis:title='Faymann 2.0 &#8211; Das Desaster nach einem Monat '  ><a class="addthis_button_facebook_like" fb:like:layout="button_count"></a><a class="addthis_button_tweet"></a><a class="addthis_button_google_plusone" g:plusone:size="medium"></a><a class="addthis_counter addthis_pill_style"></a></div><p>Seit nunmehr einem Monat ist Bundeskanzler Werner Faymann (bzw. sein 9-köpfiges Team) im Web 2.0 aktiv. Und eines ist wohl sicher: Nie wurde lauter über einen Politiker gelacht, wie dieser Tage über Faymann.</p>
<p><span id="more-13682"></span></p>
<p>Nachdem ich mich mit dem vergangenen Eintrag <a href="http://neuwal.com/index.php/2011/11/02/werner-faymann-2-0-das-resumee-nach-einer-woche/">nach einer Woche</a> laut Kommentierenden selbst disqualifiziert habe und das Ganze mehr als &#8220;<a href="http://neuwal.com/index.php/2011/11/02/werner-faymann-2-0-das-resumee-nach-einer-woche/comment-page-1/#comment-3013">PEINLICH!</a>&#8221; war, hoffte ich darauf, dass sich die Faymann2.0-Accounts wirklich so weiterentwickelt würden, wie ich es mir wünschte. Ich hatte darauf gehofft, dass die hohen und enttäuschten Erwartungen weggewischt werden mit guter Arbeit in den sozialen Medien. Doch das Potential, dass ich dieser Kampagne zugesprochen habe, ist nicht mehr existent. Jetzt steht man vor einem der größten politischen PR-Flops im Web.</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-13776" title="Faymann2punkt0Desaster" src="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2011/11/Faymann2punkt0Desaster-560x373.jpg" alt="" width="560" height="373" /></p>
<p><a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/"><img title="Attribution" src="http://l.yimg.com/g/images/cc_icon_attribution_small.gif" alt="Attribution" border="0" /></a> <a title="Attribution License" href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/">Some rights reserved</a> by <a href="http://www.flickr.com/photos/daniel-weber/">daniel-weber</a></p>
<h2>Die Kanäle</h2>
<p>Soll man echt noch darauf eingehen? Die iPhone-App hat sich seit dem 26. Oktober nicht verändert, wurde nicht erweitert und hat immer noch leichter Performance-Probleme. Auf <a href="http://www.teamkanzler.at">Twitter</a> wird neuerdings mehr kommuniziert, der Hauptkanal ist es trotzdem noch nicht. Die <a href="http://www.bundeskanzler.at">Website</a> wurde ebenfalls &#8220;nur&#8221; um Inhalte erweitert. Und weiß irgendjemand unter euch, was das TeamKanzler auf Facebook gepostet hat? Das war seit einigen Tagen egal, denn die &#8220;falschen Freunde&#8221; bestimmten die Medien.</p>
<p>Trotzdem benimmt sich der Großteil der Faymann2.0-Kritiker mehr als lächerlich. Wie kleine Kinder freuen sie sich, wenn sich in einer FB- oder Twitternachricht vom Kanzlerteam ein Rechtschreibfehler eingeschlichen hat. Nur um dann eine halbe Stunde später selbst einen Tweet mit Rechtschreibfehler zu schreiben. Es ist immer großartig, wenn andere fehlerlos sein sollen. Aber bei der Aufmerksamkeit, die der Auftritt des Bundeskanzlers auch bekommt, kann man es irgendwie verstehen.</p>
<p>Und auch die selbsternannten Social Media-Experten Österreichs halten sich mit ihrer Kritik (und ihrem meist schallenden Gelächter) kaum zurück. Und dabei erkennen die meisten nicht das wirkliche Problem: dass der große Social Media-Auftritt des Kanzlers nur zu einem ganz geringen Teil mit Social Media zu tun hat. Ich will Bundeskanzler Faymann und sein Team nicht verteidigen, sondern rede hier nur über meine Beobachtungen im vergangenen Monat.</p>
<h2>Die Vorwürfe</h2>
<p>Es sieht nicht gut aus. Das <em>DATUM</em> hat den Stein ins Rollen gebracht: &#8220;<a href="http://www.datum.at/artikel/faymanns-falsche-freunde/">Faymanns falsche Freunde</a>&#8221; zeigt, dass es sogenannte Marionettenaccounts gibt, die Faymann &#8220;liken&#8221; und positiv kommentieren. Und selbst <em>Heute</em> (!) hat über die Fake-Accounts geschrieben, und dass jemand unter deren Namen auch <a href="http://www.heute.at/news/politik/art23660,626488">Leserbriefe an die Gratiszeitung</a> geschrieben hat. Die IP-Adresse gehört? Ja, richtig geraten: der Sozialdemokratischen Partei Österreichs. Kann man wirklich so &#8230; ja, so blöd sein? Vielleicht haben der Bundeskanzler und sein Team davon nichts gewusst, aber jene in der SPÖ sollten vielleicht nächstes Mal etwas weiter denken. Selbst der überhebliche und unnötige Briefeschreiber Michael Jeannée hat sich in seiner Kolumne an Faymann gewandt und ihm empfohlen, <a href="http://derstandard.at/1319183799171/Faymann--Facebook-Krone-Jeannee-raet-sofortige-Schliessung-des-Kanzler-Facebooks">dem bösen Internet zu entfliehen</a>. Und selbst das Ausland interessiert sich für das Desaster: die Süddeutsche nennt es eine <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/polit-posse-in-oesterreich-facebook-macht-aus-faymann-einen-failmann-1.1197042">Polit-Posse</a>.</p>
<p>Und auch die österreichische Blogszene schweigt nicht: <a href="http://www.helge.at/2011/11/zu-failmann-und-den-faymann-fails/">Helge</a> nutzt die Gelegenheit als grundsätzliche Kritik am Stil des Kanzlers und spricht Werner Failmann, dem Satireaccount die Daseinsberechtigung aus. Diese hinterfragt nämlich <a href="http://www.politikon.at/2011/11/25/failmanns-fail/">Stefan Bachleitner</a> &#8230; er sieht darin zum Teil Rufmord im Schatten der Anonymität. <a href="http://homepage.univie.ac.at/axel.maireder/2011/11/meine-2-cent-zu-faymann-und-social-media/">Axel Maireder</a> erklärt sehr ausführlich und gut, warum Faymann eigentlich keine Chance hatte. Und in der Zeit zwischen Schreiben und Veröffentlichung dieses Beitrages hat sich auch das Kanzlerteam <a href="http://www.bundeskanzler.at/artikel/92/Team_Bundeskanzler_zum_Social_Media">zu Wort gemeldet</a> und gibt dabei Fehler zu.</p>
<h2>Die Zukunft</h2>
<p>Was bleibt also? Eine Frage, die ich fünf Absätze weiter oben aufgeworfen habe, ist bisher noch unbeantwortet. Was steht denn nun auf Facebook? Neben Videos und Meldungen zur Schuldenbremse sieht man vor allem Stellungnahmen: zur DATUM-Geschichte, zu einem rasenten Fan-Anstieg, zu den Vorwürfen rund um <a href="http://www.politisieren.at/">Dimoco</a>, der zuständigen Firma für diese Kampagne. Und das war es. Eigentlich hätte es in 5 Monaten ein &#8220;Faymann 2.0 &#8211; Nach einem halben Jahr&#8221; geben sollen. Doch man kann möglicherweise schon bezweifeln, dass sich das Kanzlerteam noch weitere fünf Monate diesen Attacken aussetzen wird.</p>
<p>Wie soll man etwas gut und erfolgreich machen, wenn schon die Grundidee, das Konzept nicht wirklich ausgereift ist? <a href="http://www.politisieren.at/kanzler_faymann_facebook_versagen_generell_gescheiterte_politik.php">Florian Machl</a> will das &#8220;Kanzlerversagen auf Facebook&#8221; auf eine generell gescheiterte Politik zurückführen. So weit will ich nicht gehen: aber es stimmt schon. In der Krisenzeit, wo Politiker zu ungemütliche Entscheidungen gezwungen werden, genau da den Facebook-Account als großes neues Kommunikationsmittel anzupreisen und es doch nicht wirklich zu nutzen &#8230; da hat man eindeutig falsch gedacht.</p>
<p>Was soll also weiter geschehen? Vielleicht sollten wir einmal Beispiele sammeln, wo die politische Kommunikation mit dem Wählervolk im Web 2.0 funktioniert hat. Wo Social Media neue Kanäle eröffnete und Politiker auch wirklich davon profitiert haben. Es gibt sie, diese Lichtblicke. Und vielleicht kann man ja gewissermaßen einen Neustart wagen, und unnötige Dinge aufgeben, um was Neues zu starten.</p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://neuwal.com/index.php/2011/11/29/faymann-2-0-das-desaster-nach-einem-monat/' addthis:title='Faymann 2.0 &#8211; Das Desaster nach einem Monat '  ><a class="addthis_button_facebook_like" fb:like:layout="button_count"></a><a class="addthis_button_tweet"></a><a class="addthis_button_google_plusone" g:plusone:size="medium"></a><a class="addthis_counter addthis_pill_style"></a></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Werner Faymann 2.0 &#8211; Das Resümee nach einer Woche</title>
		<link>http://neuwal.com/index.php/2011/11/02/werner-faymann-2-0-das-resumee-nach-einer-woche/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 15:21:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominik Leitner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Kanzler und Social Media: Eine Woche nach dem Start haben wir den Web2.0-Auftritt von Werner Faymann und seinem Team unter die Lupe genommen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://neuwal.com/index.php/2011/11/02/werner-faymann-2-0-das-resumee-nach-einer-woche/' addthis:title='Werner Faymann 2.0 &#8211; Das Resümee nach einer Woche '  ><a class="addthis_button_facebook_like" fb:like:layout="button_count"></a><a class="addthis_button_tweet"></a><a class="addthis_button_google_plusone" g:plusone:size="medium"></a><a class="addthis_counter addthis_pill_style"></a></div><p>Es war ein großes Tamtam. Mit einiger Verzögerung ging vergangene Woche, am Nationalfeiertag, die Social Media-Kampagne unseres Bundeskanzlers online. Das Medieninteresse war groß, der Belächelung auf Twitter und Facebook war kaum mehr zu bremsen. Und schon einen Tag nach dem Start fand man Meinungen zum ersten Social Media Tag auf <a href="http://derstandard.at/1319181378542/Faymann-mit-F-wie-Fail" target="_blank">derStandard.at</a> oder der <a href="http://futurezone.at/netzpolitik/5646-zwiespaeltige-bilanz-faymanns-start-ins-web-2-0.php" target="_blank">Futurezone</a>. Wir haben uns eine Woche Zeit genommen und genauer analysiert.</p>
<h2><span id="more-13112"></span></h2>
<p>Auch ich habe <a title="Social Media für den Bundeskanzler?" href="http://neuwal.com/index.php/2011/10/21/social-media-fur-den-bundeskanzler/" target="_blank">in einem Kommentar</a> erklärt, dass der Bundeskanzler vielleicht noch etwas warten sollte, bevor er in die Welt von Social Media vorstößt. Schon nach dem ersten Tag war ich aber überzeugt, dass die Idee und die Umsetzung dahinter gar nicht mal so schlecht ist. Wobei natürlich immer Verbesserungspotential besteht. Im diesem Beitrag habe ich die verschiedenen Teile der Kampagne einzeln behandelt und werde zum Abschluss das Gesamtauftreten des Bundeskanzlers und seines Teams bewerten.</p>
<h2>@teamkanzler &#8211; 7 oder 9 Menschen für den Reply-Frieden</h2>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-13114" title="Teamkanzler" src="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2011/11/Teamkanzler.png" alt="" width="580" /></p>
<p><em><strong>Zahlen: </strong>34 Tweets, 95 Following, 1.446 Follower, 40x gelistet</em></p>
<p>Man erinnert sich: Twitter wollte man <a href="http://derstandard.at/1318726270280/Des-Kanzlers-Social-Media-Plaene-Faymann-zwitschert-aber-nicht-selbst" target="_blank">eigentlich nicht</a> so wirklich &#8211; schlussendlich startete man schließlich doch einen eigenen Account unter dem Namen @teamkanzler. Genutzt werden sollte es vor allem fürs Anteasern von neuen Stories auf Facebook, YouTube oder der Website. Nach einer Woche gibt es nun 34 Tweets, wobei die meisten Nachrichten davon Antworten auf die wohl unkritischsten Erwähnungen sind. Dass, wie man zuvor (wirklich eher holprig) erklärte, 7 (oder 9) Leute hinter den Inhalten stehen, die auf den verschiedenen Plattformen veröffentlicht werden, lässt einen natürlich über Effizienz diskutieren.</p>
<p>Aber seien wir mal ehrlich: Laut dem <a href="http://socialmediaradar.at/twitter.php" target="_blank">Social Media Radar</a> gibt es in Österreich 27.498 aktive Accounts. Natürlich sollte man überlegen, wo man sein Hauptaugenmerk drauf richtet. Und auch wenn die Twitter-Nutzer glauben, mit Meldungen in ihre &#8220;Bubble&#8221; würde man die Welt erreichen &#8230; die Reichweite eines Tweets ist relativ gering. Und auch die Halbwertszeit eines Tweets wird von so manchen Nutzern (und selbsternannten Social Media &#8211; Experten) maßlos überbewertet. Aber vielleicht wäre es empfehlenswerter gewesen, wirklich auf Twitter zu verzichten &#8230; die 34 Tweets sind nämlich bisher relativ inhaltsleer.</p>
<h2>Gefällt mir &#8220;Bundeskanzler Werner Faymann&#8221;?</h2>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-13115" title="Werner Faymann Facebook" src="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2011/11/WFaymann-560x144.png" alt="" width="560" height="144" /></p>
<p><em><strong>Zahlen</strong>: 3.537 Gefällt mir, 3.680 Menschen sprechen darüber</em></p>
<p>Doch wie ist es auf Facebook? Dieser Auftritt ist meiner Meinung nach sehr gut gelungen: unzählige Beiträge, Links zu YouTube, zur Website, Bilder von seiner Arbeit: hier sieht man, wie man gute PR für einen Politiker machen kann. Dass er, bis auf den Start, nicht mehr zu Wort gekommen ist und seither sein Kanzler-Team übernommen hat, lässt sich verschmerzen. Das <a href="https://www.facebook.com/bundeskanzlerfaymann?sk=app_154644034630016" target="_blank">Team</a> wird übrigens auf der Facebook-Seite auch vorgestellt. Wie man sieht, ist Bundeskanzler Faymann auf Facebook immer noch ein Thema: es sprechen mehr Menschen darüber, als es Fans gibt &#8230; eine Seltenheit.</p>
<p>Ein Start ohne Probleme? In vielen Kommentaren wird bemängelt, dass man nicht auf die Pinnwand posten kann. Von wegen Kommunikation und so. Dass aber eine offene Pinnwand bedeuten würde, dass man statt 9 wahrscheinlich 50 Menschen organisieren müsste, um die Pinnwand &#8220;sauber&#8221; zu halten. Denn die Diskussionskultur ist auf Facebook echt nicht die Beste, wie man z.B. auch während einer ATV Am Punkt-Sendung im Facebook-Kommentarchat sehen kann. Viele Menschen wollen auch in ihren Kommentaren Antworten auf Fragen erhalten &#8230; dass es dabei aber ein extra eingerichtetes Kontaktformular gibt, scheinen die Facebooknutzer jedoch nicht zu wissen.</p>
<h2>bundeskanzler.at &#8211; Das Sammelsurium</h2>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-13116" title="bundekanzlerAT" src="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2011/11/bundekanzlerAT-560x114.png" alt="" width="560" height="114" /></p>
<p>Die Website des Bundeskanzlers ist vom Design her nicht viel anders als die des Bundeskanzleramtes (zu finden unter <a href="http://bka.gv.at/" target="_blank">bka.gv.at</a>) &#8230; fasst aber mittels Feeds die Einträge auf Facebook und jene der Website selbst zusammen und bewirbt zudem auch noch die App. Wie groß hier der Andrang ist, kann man natürlich nicht wirklich sagen &#8230; aber grundsätzlich ist der gesamte Inhalt auch auf der Facebook-Seite erhältlich. Schön, dass man auch an die Millionen Österreicher denkt, die noch keinen Facebook-Account haben. Auch hier wird Bundeskanzler Faymann von seiner besten Seite dargestellt &#8230; kommentieren kann man nicht. Lobenswert: Man benutzt den Like-Button, den man erst aktivieren muss &#8230; und so schickt der Leser nicht automatisch seine Infos an amerikanische Server.</p>
<h2>App &#8230; weil ers kann.</h2>
<p><a href="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2011/11/Foto-2.png"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-13118" title="Start der App" src="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2011/11/Foto-2-186x124.png" alt="" width="170" /></a><a href="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2011/11/Foto-1.png"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-13117" title="3D-Rundgang" src="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2011/11/Foto-1-186x124.png" alt="" width="170" /></a><a href="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2011/11/Foto-3.png"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-13119" title="Menü der App" src="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2011/11/Foto-3-186x124.png" alt="" width="170" /></a><a href="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2011/11/Foto-4.png"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-13120" title="Fotoalben des Kanzlers" src="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2011/11/Foto-4-186x124.png" alt="" width="170" /></a><a href="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2011/11/Foto.png"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-13121" title="Feeds" src="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2011/11/Foto-186x124.png" alt="" width="170" /></a></p>
<p>Ein Bundeskanzler braucht natürlich auch eine eigene Applikation: Kanzler 2.0 gibt es sowohl für Android als auch für iOS-Betriebssysteme: Und was ist das nun? Ein Angry Birds mit dem Kanzler? Es ist genau das, was genauso auch auf Facebook und der Website zu finden ist: die Tweets, Facebook-Meldungen und Website-Einträge findet man unter &#8220;News&#8221;, Fotos unter &#8220;Mediathek&#8221;, einen 3D-Rundgang durchs Bundeskanzleramt gibt es natürlich auch und ein Quiz, bei dem ein iPad 2 verlost wird. Dass dabei nur rund 10 Fragen eingebaut wurden, verschmerzt man aber sehr schnell.</p>
<p>Sehr sinnvoll, und vielleicht auch in Verbindung mit help.gv.at, ist der Behördenfinder. Dort findet man &#8211; nach Alphabet geordnet &#8211; alle möglichen Behörden. Eine Ortung der eigenen Person und der Anzeige der umliegenden Behörden wäre dabei aber sehr wünschenswert. Und ich vermute, dass das auch irgendwann einmal eingebaut wird. Die App hat bisher noch relativ lange Ladezeiten, der &#8220;Zurück&#8221;-Button reagiert nur sehr schwer und ich frage mich wirklich, wofür ich die App (außer für den Behördenfinder) später noch einmal brauchen werde.</p>
<h2>Ein Fail des Bundeskanzlers? Bisher: Mitnichten.</h2>
<p>Man könnte sich beschweren: Twitter wird kaum bedient, auf Facebook kann man nicht selber auf die Pinnwand schreiben, die Website ist nur ein Feed, die App eher sinnfrei. Aber wenn man es genau nimmt, ist der Social Media Auftritt des Kanzlers bis jetzt (und bis auf Twitter) sehr gut gelungen. Keine Ahnung, was sich der wütende Mob erträumt hat, als man im Bundeskanzleramt ankündigte, in den sozialen Medien aktiv zu werden. Das was hier herausgekommen ist, sieht einerseits gut aus, wird gut umgesetzt und sicher noch weiter ausgebaut. Man kann nur hoffen, dass nun diese Maßnahmen nicht allzu schnell wieder einschlafen. Weitermachen, weiterhin Content liefern &#8230; und hin und wieder Mal auf die wenige konstruktive Kritik reagieren. Das würde schon reichen, um den Auftritt des Bundeskanzler als gelungen zu bewerten.</p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://neuwal.com/index.php/2011/11/02/werner-faymann-2-0-das-resumee-nach-einer-woche/' addthis:title='Werner Faymann 2.0 &#8211; Das Resümee nach einer Woche '  ><a class="addthis_button_facebook_like" fb:like:layout="button_count"></a><a class="addthis_button_tweet"></a><a class="addthis_button_google_plusone" g:plusone:size="medium"></a><a class="addthis_counter addthis_pill_style"></a></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Social Media für den Bundeskanzler?</title>
		<link>http://neuwal.com/index.php/2011/10/21/social-media-fur-den-bundeskanzler/</link>
		<comments>http://neuwal.com/index.php/2011/10/21/social-media-fur-den-bundeskanzler/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 21 Oct 2011 08:00:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominik Leitner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Politik 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie konnte die Politik eigentlich bisher ohne Social Media funktionieren? Das fragt sich auch Bundeskanzler Werner Faymann und stolpert von einem Fauxpas in den nächsten. Ein Kommentar, warum nicht alles glänzt, wo Social Media draufsteht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://neuwal.com/index.php/2011/10/21/social-media-fur-den-bundeskanzler/' addthis:title='Social Media für den Bundeskanzler? '  ><a class="addthis_button_facebook_like" fb:like:layout="button_count"></a><a class="addthis_button_tweet"></a><a class="addthis_button_google_plusone" g:plusone:size="medium"></a><a class="addthis_counter addthis_pill_style"></a></div><p>Wie konnte die Politik eigentlich bisher ohne Social Media funktionieren? Das fragt sich auch Bundeskanzler Werner Faymann und stolpert von einem Fauxpas in den nächsten. Ein Kommentar, warum nicht alles glänzt, wo Social Media draufsteht.</p>
<p><strong><span id="more-12899"></span></strong></p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-12901" title="Faymann_Beitrag21102011" src="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2011/10/Faymann_Beitrag21102011-557x373.jpg" alt="" width="557" height="373" /></p>
<p><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/"><img title="Attribution" src="http://l.yimg.com/g/images/cc_icon_attribution_small.gif" border="0" alt="Attribution" /><img title="Share Alike" src="http://l.yimg.com/g/images/cc_icon_sharealike_small.gif" border="0" alt="Share Alike" /></a> <a title="Attribution-ShareAlike License" href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/">Some rights reserved</a> by <a href="http://www.flickr.com/photos/sugarmeloncom/">sugarmelon.com</a></p>
<p>Social Media ist cool. Vor allem im Wahlkampf: so gut wie jede Partei versuchte 2008, die Jugend mit ihren Auftritten auf Blogs, in Twitter und Facebook auf ihre Seite zu ziehen. Die Gewinner des Wahlabends waren hingegen die beiden Parteien, die auf all das Web 2.0-Tamtam fast vollkommen verzichteten. FPÖ und BZÖ näherten sich erst im Laufe ihrer aktuellen Oppositionsrolle den Möglichkeiten des &#8220;neuen&#8221; Internets an. Aber darum geht es hier nicht: Bundeskanzler Faymann möchte jetzt auch endlich mal cool sein, doch das leider nur mit wenig Erfolg.</p>
<h2>&#8220;Was soll ich dir noch sagen &#8230;&#8221;</h2>
<p>Barack Obama hat über 10,6 Millionen Follower auf Twitter und über 23 Millionen Fans auf Facebook. Das soll nur so eine Infos sein, kein Richtwert, lieber Herr Faymann. Aber ehrlich gesagt braucht eine Social Media Offensive, wie sie sie Anfang des Jahres angekündigt haben, keine acht oder neun Monate. Mit dem Resultat, dass man eine neue Seite, eine Facebook-Fanpage und ein erst nach voreiliger Absage doch ins Programm genommenes Twitterprofil startet. Wobei man natürlich betonte, dass für Twitter nicht Werner Faymann himself, sondern 7 (!) Mitarbeiter für ihn schreiben werden.</p>
<p>Was macht das bitteschön für ein Bild, lieber Herr Faymann? In einer Zeit des Umbruchs, einer Zeit der Gefahr und einer Zeit der Krise(n) setzen sie sieben (7!) Menschen vor Computer, um für sie PR zu machen? Und das gesamte Social Media Paket um schlappe 200.000 Euro? Ernsthaft? Mein Tipp: Lassen sie es lieber bleiben. Es wird ihnen auch niemand böse sein, wenn sie nicht jetzt, nicht sofort auf die sozialen Medien aufspringen. Nein, wirklich nicht. Auch Obama twittert nicht selber, nur ist in den USA, soweit ich weiß, die Parteienfinanzierung etwas transparenter angelegt und Wahlkämpfe nur durch Spenden finanziert &#8230; und nicht durch das gerade eben eingetriebene Steuergeld.</p>
<h2>&#8220;&#8230; es ist doch alles schon gesagt.&#8221;</h2>
<p>Werner Faymann sollte den sozialen Medien wohl noch etwas fernbleiben. Oder zuerst einmal das Buch &#8220;<a href="http://neuwal.com/index.php/2011/10/15/sbsm-ein-handbuch-furs-politische-social-life/">Soziale Bewegungen und Social Media</a>&#8221; (und darin den Starter-Kit von Luca) lesen. &#8220;Sei kritikfähig, authentisch, menschlich&#8221; oder &#8220;Tritt als Person auf, sei transparent und ehrlich&#8221; und (worüber ich am meisten schmunzeln musste) &#8220;Verliere dich nicht in der Planung&#8221;. Wir brauchen mit Faymann keinen zweiten Heinz-Christian Strache, der in seinen Wallpostings (und mit seinen &#8220;Fans&#8221;) immer mal wieder übers Ziel hinausschießt. Ich zumindest würde es toll finden, Herrn Faymann auf seinen Wegen zu begleiten: Ministerrat, Nationalrat, Brüssel, Strassburg oder wo auch immer unser Bundeskanzler unterwegs ist. Dies kann in Blogposts (Ja! Liebe Politiker, ja! Ein Blog!), auf Twitter und Facebook passieren. Dass ein Politiker nicht täglich 5 Tweets (und schätzungsweise 250 Replies) schreiben wird können, das müsste wohl jedem bewusst sein. Aber wenn man zumindest das Gefühl bekommt, dass Faymann die Kommunikation mittels Social Media wichtig sei, wäre man wahrscheinlich schon glücklich. Doch dieses Gefühl fehlt.</p>
<p>Die Arbeit mit Social Media ist nicht wirklich so schwer, wie man ihnen erzählt, Herr Faymann! Mitunter kann sie sogar auch wirklich Spaß machen und manchmal (mal mehr, mal weniger) bekommt man sogar Lob. Probieren sie es aus. Aber fühlen sie sich bitte nicht dazu gedrängt. Das sieht nur mal wieder richtig lächerlich aus und zeigt, dass sie sich mit der ganzen Sache nicht wirklich auseinandergesetzt haben. Sie wohl nicht, aber hoffentlich zumindest ihre 7 Beauftragten.</p>
<p><em>[Und währenddessen vertreibe zumindest ich mir die Zeit mit dem grandiosen Satire-Account Werner Failmann (auf <a href="https://www.facebook.com/pages/Werner-Failmann/165646540192655">Facebook</a> und <a href="http://twitter.com/WernerFailmann">Twitter</a>)] &#8211; Und am 26. 10. geht es dann zumindest mit neuer Website und Facebook los. Mal sehen.</em></p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://neuwal.com/index.php/2011/10/21/social-media-fur-den-bundeskanzler/' addthis:title='Social Media für den Bundeskanzler? '  ><a class="addthis_button_facebook_like" fb:like:layout="button_count"></a><a class="addthis_button_tweet"></a><a class="addthis_button_google_plusone" g:plusone:size="medium"></a><a class="addthis_counter addthis_pill_style"></a></div>]]></content:encoded>
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		<title>Bezahlte Anzeige. (Ein Gedankenexperiment)</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Sep 2011 08:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominik Leitner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[ÖVP]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Gibt es eine Welt nach der Ära der Regierungsinserate? Und können Politik und Medien überhaupt vollkommen ohne ihnen leben? Ein kleines Gedankenexperiment.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://neuwal.com/index.php/2011/09/30/bezahlte-anzeige-ein-gedankenexperiment/' addthis:title='Bezahlte Anzeige. (Ein Gedankenexperiment) '  ><a class="addthis_button_facebook_like" fb:like:layout="button_count"></a><a class="addthis_button_tweet"></a><a class="addthis_button_google_plusone" g:plusone:size="medium"></a><a class="addthis_counter addthis_pill_style"></a></div><p>Wie eine enge Verbindung zwischen Politik und Medien ins Negative ausarten kann, konnte man in den vergangenen Monaten an der Affäre Murdoch in Großbritannien verfolgen. Dass man in Österreich aber nicht wirklich daran denkt, etwas Abstand einzunehmen, veranlasst mich zu einem Gedankenexperiment: Wie würde eine Politik ohne Inserate aussehen? Und welche Auswirkungen hätte das auf die Medienlandschaft?</p>
<p><span id="more-12756"></span>Es geht hier nicht um Schuldzuweisungen. Die sogenannte <em>Inseratenaffäre</em> soll ruhig weiterhin die Politik und die Medien beschäftigen. Und möglicherweise in weiterer Form auch die Justiz. Es geht viel mehr darum, einen vollkommenen neuen Weg einzuschlagen. Und gleichzeitig der Politik aufzuzeigen, dass ihre Wählerstimmen nicht von bezahlten Ministeriumsanzeigen abhängen. Zumindest nicht in erster Linie.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-12764" title="KronenZeitung" src="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2011/09/KronenZeitung.jpg" alt="" width="560" height="300" /></p>
<p><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/"><img title="Attribution" src="http://l.yimg.com/g/images/cc_icon_attribution_small.gif" border="0" alt="Attribution" /><img title="Noncommercial" src="http://l.yimg.com/g/images/cc_icon_noncomm_small.gif" border="0" alt="Noncommercial" /><img title="No Derivative Works" src="http://l.yimg.com/g/images/cc_icon_noderivs_small.gif" border="0" alt="No Derivative Works" /></a> <a title="Attribution-NonCommercial-NoDerivs License" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/">Some rights reserved</a> by <a href="http://www.flickr.com/photos/woodiex/">Woodiex</a></p>
<h2><strong>Politikerwerbung 2.0</strong></h2>
<p>Regierungsinserate sind sinnlos. Die liest 1. kein einziger Mensch (außer möglicherweise Pensionisten, die sie nicht mehr vom redaktionellen Teil der Zeitung unterscheiden können) und 2. erreichen sie die falschen. Warum ich das weiß? Ich nutze selbst genügend Medien, blättere hin und wieder einmal über das lächelnde Gesicht eines Politikers und stellte mir jedes Mal die Frage nach der Sinnhaftigkeit. Ist es wirklich notwendig, vor allem in Zeitungen, die zwar eindeutig Massenmedien, aber ganz klar auch keine Qualitätszeitungen sind, regelmäßig in schwülstige Worten zu erklären, wie toll man seine Arbeit nicht macht? Viel zu oft erscheint es einem nur als <em>plumpes Marketing</em> für einen Job, den nur ungern irgendjemand anderer machen würde. SPÖ und ÖVP haben in den vergangenen Jahren sichtlich nicht daran gespart, sich selbst zu beweihräuchern: Rund 100 Millionen (!) Euro gaben &#8211; laut <a href="http://derstandard.at/1308679907991/Oeffentliche-Inserate-in-zehn-Jahren-verdreifacht" target="_blank">Standard</a> &#8211; im vergangenen Jahr Ministerien, Kammern oder auch der Pressedienst der Stadt Wien für Inserate aus. Aber wir wollen doch informiert werden, oder?</p>
<p>Natürlich. In einer Demokratie ist es wichtig, dass das Volk erfährt, was die gewählten Repräsentanten vollführen. Doch es geht anders. Ich könnte jetzt die sozialen Medien ansprechen: ein Minister/eine Ministerin könnte zum Beispiel einen Weblog betreiben und darin nur so rausbrüllen, was ihnen auf dem Herzen liegt. Facebook wäre z.B. auch ein heißer Kandidat, Twitter hat hingegen dafür wohl eine zu geringe Größe in Österreich. Das große Problem darin ist, zumindest noch zur heutigen Zeit &#8211; der <em>Gap zwischen den Generationen</em>. Nicht jeder ist online und nicht jeder bewegt sich so leicht und luftig durch das World Wide Web wie die heutigen Jungen. Sind Regierungsinserate in ihrer aktuellen Form also nicht unterzukriegen? Reicht es, wie ÖVP-Klubobmann Kopf <a href="http://derstandard.at/1317018597552/Fotoverbot-OeVP-Klubchef-Kopf-fuer-kopflose-Polit-Inserate" target="_blank">vorschlägt</a>, auf Ministerköpfe zu verzichten? Mitnichten. Aber Ministerien sollen natürlich die Möglichkeit haben, zu informieren: tritt eine neue Reform in Kraft, sollen die Bürgerinnen und Bürger schließlich darüber informiert werden. Sachlich, mit Fakten und weiterführenden Informationen &#8230; aber ohne Bild und ohne Ministerunterschrift. Das Ministerium wirbt somit nicht für einen Minister, sondern informiert. Das hört sich doch schon mal besser an.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-12766" title="Heute" src="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2011/09/Heute.jpg" alt="" width="560" height="300" /></p>
<p><img src="http://l.yimg.com/g/images/icon_all_rights.png" alt="Copyright" width="15" height="15" /> All rights reserved &#8211; Mit freundlicher Erlaubnis von <a href="http://www.flickr.com/photos/austrianpsycho/">austrianpsycho</a> (<a href="http://www.flickr.com/photos/austrianpsycho/5366384343/">Fotolink</a>)</p>
<h2>Vermaledeite Millionen</h2>
<p>Die eine Seite, die Politik haben wir ja jetzt ausführlich behandelt. Kommen wir zum nicht unwichtigeren zweiten Teil: jene Medien, die &#8211; so scheint es zumindest vielen Menschen &#8211; sich von den politischen Parteien kaufen lassen, um gemäßigte bis lobpreisende Worte abzudrucken. ÖSTERREICH, Heute und Krone, die drei auflagen- und reichweitenstärksten Tageszeitungen des Landes, wurden von den Inseraten geradezu verwöhnt. Dabei erhalten sie doch, durch den Verkauf einerseits, andererseits aber eben auch durch den Anzeigenverkauf der Gratiszeitungen, schon so viel Geld, wie es sich andere Zeitungen nur wünschen könnten. Man erinnere sich nur an die Tatsache, dass der verstorbene Herausgeber der Kronen Zeitung monatlich 700.000 Euro überwiesen bekam &#8211; als &#8220;<em>Vorabgewinn</em>&#8220;, wie Profil im vergangenen Jahr <a href="http://www.profil.at/articles/0915/560/238975/ein-herz-krone">berichtete</a>. Wie schon gesagt: Auch andere Zeitungen bekommen Regierungsinserate zugeschanzt, drucken diese auch ab &#8230; aber es gibt einen Unterschied. Man erkennt kaum eine geringere Härte gegen die Politiker, und in Summe sind dort nur ein Bruchteil der bezahlten Anzeigen lächelnder Minister und Ministerinnen zu finden. Zeitungen wie Der Standard, Die Presse, Kurier oder Kleine Zeitung werden &#8211; zumindest in Österreich &#8211; zu den qualitativ hochwertigeren Printmedien gezählt, und müssen sich wohl viel eher mit etwaigen finanziellen Engpässen herumplagen wie die Boulevardmedien. Und es wäre doch auch banal, wenn die Politik neben der Presseförderung auch noch mittels Inserate unverhältnismäßig viel Geld an liebgewonnene und lieblich schreibende Medien verteilt.</p>
<div>Vizekanzler Spindelegger <a href="http://derstandard.at/1316733503796/Aufklaerungsbedarf-Spindelegger-will-Pressefoerderung-reformieren">kündigte </a>schon an, dass die <em>Presseförderung</em> reformiert werde. Und könne sich zudem vorstellen, Regierungsinserate von einer unabhängigen Kommission überwachen zu lassen. Darauf kann man sich auch mit dem Koalitionspartner SPÖ <a href="http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/696606/InseratenBeirat-als-neues-einigendes-Prinzip-der-Koalition?from=suche.intern.portal">einigen</a>. Wer von den Inseraten profitiert, hat <a href="http://diepresse.com/home/kultur/medien/696217/Faymann-Co_Wer-von-ihren-PolitInseraten-profitiert?from=suche.intern.portal">Die Presse</a> gut zusammengefasst: &#8220;Spannend ist aber, dass der Anteil der Boulevardblätter am Werbekuchen der Politik deutlich höher ausfällt als am Gesamt-Werbekuchen.&#8221; Auch Kommunikationswissenschaftler Fritz Hausjell fordert Transparenz bei den Inseraten, ein Beirat könne &#8220;eine Basis sein, um Vertrauen zu schaffen&#8221; und betonte, dass Regierungsinserate nicht als Form der Presseförderung verstanden werden dürfen. Für diese gab die österreichische Regierung bzw. die RTR (Rundfunk- und Telekom Regulierungs-Gmbh)<a href="http://www.rtr.at/de/ppf/Uebersicht2010"> im vergangenen Jahr</a> übrigens bescheidene 12 Millionen Euro aus.</div>
<div></div>
<h2>Die 4. (Ohn)Macht?</h2>
<p>Jetzt liegt es an der Politik, wie sich sich in der Situation weiter verhält. Die SPÖ hat sich ja kurzzeitig der <em>Lächerlichkeit </em>preisgegeben, als sie es ablehnte, die Inserate in einem Untersuchungsausschuss zu behandeln. Während die Partei für die aufgetauchten Skandale der anderen eben jenes forderte, zuckten sie bei den Rufen der Opposition und des Koalitionspartner erst mal zurück. Schlussendlich gab sich die SPÖ aber <a href="http://kurier.at/nachrichten/4272191.php">doch geschlagen</a> und somit könnte schon im Oktober ein großer Untersuchungsausschuss anstehen. Doch was passiert mit den Medien?</p>
<p>Wenn Ministerien viel eher PR (also vor allem: Informationen übermitteln) als Marketing machen &#8211; und all das in einem geregelten und überwachten Ausmaß &#8211; können sich die Medien auch weiterhin mit solchen Inseraten etwas dazuverdienen. Was aber in naher Zukunft geschehen sollte, ist eine Umkehr der Boulevardmedien. Durch ihre beinahe schon nach <em>Liebesbrief</em> klingenden Beiträge über Bundeskanzler Faymann haben sie vielleicht nicht unbedingt Leser, aber vor allem eines entgültig verloren: ihre Glaubwürdigkeit. Dabei haben doch Medien in unserer Gesellschaft eine wichtige Funktion: sie können, indem sie den Politikerinnen und Politikern auf die Finger schauen und auch mal mahnende Worte erklingen lassen, als vierte Macht im Land agieren. Natürlich können sie weiterhin loben, aber nur, wenn die Politik etwas wirklich Positives hervorgebracht hat. Aber darüber schreiben Boulevardmedien wohl meist grundsätzlich schon mal gar nicht.</p>
<p><img title="Österreich" src="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2011/09/Österreich.jpg" alt="" width="560" height="300" /></p>
<p><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/"><img title="Attribution" src="http://l.yimg.com/g/images/cc_icon_attribution_small.gif" border="0" alt="Attribution" /><img title="Noncommercial" src="http://l.yimg.com/g/images/cc_icon_noncomm_small.gif" border="0" alt="Noncommercial" /><img title="No Derivative Works" src="http://l.yimg.com/g/images/cc_icon_noderivs_small.gif" border="0" alt="No Derivative Works" /></a> <a title="Attribution-NonCommercial-NoDerivs License" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/">Some rights reserved</a> by <a href="http://www.flickr.com/photos/alfreddiem/">weisserstier</a></p>
<h2>Es geht nicht ohne</h2>
<p>Nein, mein Gedankenexperiment hat <em>leider nicht</em> funktioniert: Eine Politik ohne Regierungsinserate ist zumindest im heutigen Österreich noch nicht möglich. Was man aber ändern oder &#8211; wie es im Politikjargon genannt wird &#8211; reformieren kann, ist die Art, die Aufmachung und die Häufigkeit. Gegen Informationen aus Ministerien bei wirklich wichtigen Themen kann man wohl nur schwer etwas sagen. Denn informiert möchte man ja immer werden, wenn etwas passiert.</p>
<p>Die Medien hingegen würden solche Inserate grundsätzlich nicht brauchen: Der Standard, Die Presse und weitere Medien mussten schon jetzt auf einen Großteil der Millionen verzichten, weil das Meiste in die Boulevardblätter gepumpt wurde. Sie werden sie aber weiter abdrucken, wenn auch &#8211; wie gehofft &#8211; in einer geregelten Häufigkeit. Was in der Medienlandschaft jetzt wichtig wäre, wäre ein wahrhaftiger, ein ehrlicher Umgang mit Politik. Heute, Österreich und die Kronen Zeitung sollten mal nicht unbedingt Farbe (oder politische Käuflichkeit) zur Schau stellen, sondern ihren <em>Hintern hochkriegen</em> und für ihr Geld arbeiten. Denn ansonsten laufen ihnen irgendwann die Leser weg. Wirklich. (Hoffe ich zumindest.) [Oder etwa nicht?]</p>
<p><em>Was denkt ihr: Wie könnte eine Politik ohne Regierungsinserate aussehen? Wie soll sich die Form der Regierungsinserate verändern, sollten sie weiter bestehen bleiben? Und wie könnte man die besagten Medien dazu bewegen, ausgewogener zu berichten? Uns würde eure Meinung interessieren &#8230; einfach kommentieren!</em></p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://neuwal.com/index.php/2011/09/30/bezahlte-anzeige-ein-gedankenexperiment/' addthis:title='Bezahlte Anzeige. (Ein Gedankenexperiment) '  ><a class="addthis_button_facebook_like" fb:like:layout="button_count"></a><a class="addthis_button_tweet"></a><a class="addthis_button_google_plusone" g:plusone:size="medium"></a><a class="addthis_counter addthis_pill_style"></a></div>]]></content:encoded>
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		<title>Exklusiv! Supertaalk. Werner Reisinger im Gespräch #supertaalk</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Nov 2010 16:24:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dieter Zirnig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Neuwal]]></category>
		<category><![CDATA[Politik 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Bewegungen]]></category>
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		<category><![CDATA[nonapartofthegame.eu]]></category>
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		<category><![CDATA[werner reisinger]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Dienstag, 30. 11.2010 war es soweit: Um 20:15 startete die erste Ausgabe von &#8220;Supertaalk&#8220;, einem interaktiven und offenen Diskussionsformat von nonapartofthegame.eu und der Videoplattform ichmachpolitik.at. neuwal im Gespräch mit Werner Reisinger über Supertaalk.

Offener Diskurs und ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://neuwal.com/index.php/2010/11/29/supertaalk-interview-werner-reisinger/' addthis:title='Exklusiv! Supertaalk. Werner Reisinger im Gespräch #supertaalk '  ><a class="addthis_button_facebook_like" fb:like:layout="button_count"></a><a class="addthis_button_tweet"></a><a class="addthis_button_google_plusone" g:plusone:size="medium"></a><a class="addthis_counter addthis_pill_style"></a></div><p>Am Dienstag, 30. 11.2010 war es soweit: Um 20:15 startete die erste Ausgabe von &#8220;<strong><a href="http://www.supertaalk.at">Supertaalk</a></strong>&#8220;, einem interaktiven und offenen Diskussionsformat von <a href="http://nonapartofthegame.eu">nonapartofthegame.eu</a> und der Videoplattform <a href="http://ichmachpolitik.at">ichmachpolitik.at</a>. neuwal im Gespräch mit <a href="http://nonapartofthegame.eu/?page_id=529">Werner Reisinger</a> über Supertaalk.<span id="more-9088"></span></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-9087" title="neuwal im Gespräch mit Werner Reisinger  zu Supertaalk" src="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2010/11/supertaalk.neuwal.jpg" alt="" width="560" height="264" /></p>
<p><strong>Offener Diskurs und Interaktion<br />
</strong>&#8220;<em>Wir haben große Lust auf offene Live-Diskussionen, bei der wir von Kontroverse, Oberflächlichkeiten und Skandale weg wollen</em>&#8220;, so Georg Schütz von ichmachpolitik.at. &#8220;<em>Wir möchten das Tempo herausnehmen und wieder zurück zum inhaltlichen gehen. Zuseher sollen etwas mitnehmen und sie thematisch bereichern</em>&#8220;, lauten die hochgesteckten Ziele.</p>
<p><strong>Supertaalk: Jeden letzten Dienstag im Monat </strong><br />
Supertaalk<strong> </strong>wird jeden letzten Dienstag im Monat ausgestrahlt. In die Sendung werden jeweils zwei bis drei hochkarätige Gäste eingeladen, die von einem rotierenden Team und <a href="http://www.superbertram.com">Superbertram</a> gehosted werden. Bei den Themen wird es sich vorangig um Politik, Wirtschaft und Gesellschaft handeln. Zuseher können via Facebook und Twitter mitdiskutieren und die Sendung darf auch &#8220;durchaus überziehen&#8221;.</p>
<p>Die erste Sendung fand am Dienstag, 30. November 2010 statt. Zu Gast waren<strong> </strong>Hanna Silbermayr, Elias Bierdel und Moritz Birk.</p>
<p><object width="500" height="300"><param name="movie" value="http://ichmachpolitik.at/embed_q_id/934"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://ichmachpolitik.at/embed_q_id/934" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="500" height="300"></embed></object></p>
<blockquote><p><strong> FRONTEX &#8211; Was passiert an Europas Grenzen?</strong></p>
<p>Während sich die Öffentlichkeit in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union nur mit den eigenen Binnengrenzen beschäftigt, werden die europäischen Außengrenzen abgeschottet – mit katastrophalen Folgen: Tausende sterben jährlich beim Versuch, illegal in die EU einzureisen. Wie funktioniert die Grenzschutzpolitik der EU? Gelten Menschenrechte nur für EU-BürgerInnen? Und was bedeutet eigentlich &#8220;FRONTEX&#8221;?</p>
<p>Die Journalisten Hanna Silbermayr und Elias Bierdel gehen mit dem Menschenrechtsexperten Moritz Birk diesen Themen auf den Grund. Am 30.11. ab 20:15 &#8211; open end &#8211; live auf supertaalk.at und #supertaalk.</p></blockquote>
<p><strong><span style="font-weight: normal;"><img class="alignnone size-full wp-image-9125" title="Supertaalk" src="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2010/11/neuwal.supertaalk.03.jpg" alt="" width="560" height="200" /></span></strong></p>
<p><strong><span style="font-weight: normal;"> </span>neu</strong><strong><span style="color: #ff0000;">wal</span></strong> wünscht Supertaalk alles Gute und viele interessante Themen. Wir sind dabei und berichten. Vorab haben wir uns mit Werner Reisinger (nonapartofthegame.eu) telefonisch unterhalten und ihn zu Supertaalk befragt.</p>
<p><strong>neuwal im Gespräch mit Werner Reisinger</strong></p>
<blockquote><p><em>Die gesamten Antworten gibt es zusammengefasst in diesem Podcast: </em></p>
<p><strong>Dieter Zirnig (neuwal.com): Was ist Supertaalk? </strong></p>
<p><strong>Werner Reisinger (Supertaalk): </strong>Am Dienstag, 30. November 2010 werden wir die erste Sendung von Supertaalk ausstrahlen. Das ist eine Kooperation von unserem Blog &#8220;<a href="http://nonapartofthegame.eu">nonapartofthegame.eu</a>&#8221; und der Videoplattform <a href="http://ichmachpolitik.at">ichmachpolitik.at</a>. Supertaalk wird ein offenes und interaktives Talkformat aus Themen sein, die momentan in der Diskussionslandschaft schwer zu finden sind. Wir möchten weg von Kontroverse und gegenseitigem Beflegeln. Wir versuchen inhaltlich besser zu sein und eine gute Gesprächskultur zu bieten, bei der sich jeder über das Internet aktiv beteiligen kann.</p>
<p></p>
<p><strong>Wie kann man bei Supertaalk mitdiskutieren?</strong></p>
<p><strong>Werner Reisinger (Supertaalk): </strong>Mitdiskutieren kann man über Facebook und Twitter. Am Besten über <a href="http://supertaalk.at">supertaalk.at</a>. Dort gibt es einen Facebook-Chat, eine Twitter-Wall und weil wir über ustream arbeiten auch einen Chat. Wir haben eine eigene &#8220;Web 2.0-Person&#8221;, die ausgewählte Fragen direkt in die Diskussion einbringen wird.</p>
<p></p>
<p><strong>Was ist das Thema des ersten Supertaalk&#8217;s und auf welche Gäste können wir uns freuen?</strong></p>
<p><strong>Werner Reisinger (Supertaalk): </strong>Das Thema der ersten Sendung ist &#8220;FRONTEX &#8211; Was passiert an Europas Grenzen?&#8221;. Es geht dabei um die Grenzschutzpolitik der EU und deren Auswirkungen. Diese Sendung ist Teil einer dreiteiligen Serie zum Thema &#8220;Menschenrechte&#8221;. Eine weitere Sendung planen wir dazu auch zum Thema &#8220;Datenschutz &#8211; Der gläserne Mensch&#8221;.</p>
<p>Wir freuen uns auf <a href="http://hannasilbermayr.jimdo.com/" target="_blank">Hanna Silbermayr</a>. Sie ist eine junge Fotojournalistin, die in Spanien und Nordafrika gearbeitet hat. Weiters freuen wir uns auf den Menschenrechtsexperten <a href="http://bim.lbg.ac.at/en/team/human-dignity-and-public-security/moritz-birk" target="_blank">Moritz Birk</a> vom Ludwig Boltzmann Institut und auf <a href="http://www.elias-bierdel.de/" target="_blank">Elias Bierdel</a> von borderline europe &#8211; Menschenrechte ohne Grenzen.</p>
<p></p>
<p><strong>Wie gestaltet ihr die Sendung. Gibt es einen Moderator? </strong></p>
<p><strong>Werner Reisinger (Supertaalk): </strong>Einen expliziten Moderator haben wir derzeit nicht geplant. Unser Host ist &#8220;Superbertram&#8221;. Wir möchten zwei bis drei Gäste einladen, die mit Leuten aus der Redaktion diskutieren. Unser Ziel wird dann sein den Kurs der Diskussion leiten und die Struktur zu behalten, Themen zu setzen und mitzudiskutieren.</p>
<p></p>
<p><strong>Wir wünschen euch alles Gute und vor allem viel Spaß für Supertaalk!</strong></p></blockquote>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://neuwal.com/index.php/2010/11/29/supertaalk-interview-werner-reisinger/' addthis:title='Exklusiv! Supertaalk. Werner Reisinger im Gespräch #supertaalk '  ><a class="addthis_button_facebook_like" fb:like:layout="button_count"></a><a class="addthis_button_tweet"></a><a class="addthis_button_google_plusone" g:plusone:size="medium"></a><a class="addthis_counter addthis_pill_style"></a></div>]]></content:encoded>
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		<title>(Nicht) Nur der Willi zählt &#8211; neuwal macht EUCH stark! Auch nach dem 18. September.</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Sep 2010 13:09:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Egger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die u.a. von Willi Resetarits unterstützte Initiative "Machen wir uns stark" ist eine tolle Sache. Die richtigen Anliegen zur richtigen Zeit!! Aber was ist nach dem 18. September, an dem wir uns unweit des Heldenplatzes stark machen? neuwal hat die Antwort.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://neuwal.com/index.php/2010/09/15/neuwal-macht-dich-stark/' addthis:title='(Nicht) Nur der Willi zählt &#8211; neuwal macht EUCH stark! Auch nach dem 18. September. '  ><a class="addthis_button_facebook_like" fb:like:layout="button_count"></a><a class="addthis_button_tweet"></a><a class="addthis_button_google_plusone" g:plusone:size="medium"></a><a class="addthis_counter addthis_pill_style"></a></div><div>&#8220;Genug ist genug&#8221; war eine tolle Sache. Das richtige Anliegen zur richtigen Zeit! &#8220;Machen wir uns stark&#8221; &#8211; wir haben <a href="http://neuwal.com/index.php/2010/09/05/machen-wir-uns-stark_sos-mitmensch/" target="_blank">ausführlich berichtet und Philipp Sonderegger von SOS Mitmensch interviewt</a> &#8211; ist eine noch tollere Sache. Die richtigen Anliegen zur richtigen Zeit!! Aber was ist danach? Was ist nach dem 18. September, an dem wir uns unweit des Heldenplatzes stark machen? neuwal hat die Antwort.</div>
<p><span id="more-6997"></span><br />
<div id="attachment_7000" class="wp-caption alignnone" style="width: 540px"><a href="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2010/09/WilliResetarits_LukasBeck.jpg"><img class="size-full wp-image-7000" title="WilliResetarits_LukasBeck" src="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2010/09/WilliResetarits_LukasBeck.jpg" alt="(Nicht) Nur der Willi zählt! Willi Resetarits unterstützt &quot;Machen wir uns stark&quot;, (C) Lukas Beck / www.lukasbeck.com" width="530" height="308" /></a><p class="wp-caption-text">(Nicht) Nur der Willi zählt! Willi Resetarits unterstützt &quot;Machen wir uns stark&quot;, (C) Lukas Beck / www.lukasbeck.com</p></div></p>
<div><strong>Vor dem Spiel ist nach dem Spiel</strong><br />
Vor dem Spiel ist nach dem Spiel &#8211; diese alte Fußballerweisheit gilt auch in der Politik. Insofern stellt sich die Frage, was nach dem 18. September, nach der bestimmt eindrucksvollen Demonstration einer aktiven, engagierten Bürgergesellschaft, passieren wird. Die Veranstalter erwarten sich neue Gesetze &#8211; doch es kann dauern, bis es diese gibt. Oft genug schon ist auch etwas ganz anderes passiert &#8211; nämlich nichts.</div>
<div>&nbsp;</div>
<div><strong>Ein Meer von Initiativen</strong><br />
Dieses Risiko muss man eingehen, wenn man außerhalb der etablierten Strukturen etwas bewegen will. Viele haben den Eindruck, dass es genau jetzt an der Zeit dafür ist. Wir auch! Das war mit ein <a href="http://neuwal.com/index.php/2010/08/06/ein-neuer-wal-vereint-sind-wir-gros/" target="_blank">Grund, neuwal ins Leben zu rufen</a> &#8211; wie man u.a. <a href="http://neuwal.com/index.php/2010/08/06/ein-neuer-wal-vereint-sind-wir-gros/" target="_blank">hier nachlesen kann</a>! Wir von neuwal wollen mehr. Ein Mehr an politischer Information. Ein Mehr an Engagement. Und: Ein Meer von Initiativen.</div>
<div>&nbsp;</div>
<div><strong>Impulse von außen</strong><br />
Viele Parteien in Europa haben ein massives Problem: die Kraft der Erneuerung kommt nicht mehr aus ihrer Mitte. Sie brauchen Impulse von außen. Ideengeber. Stimmungsbarometer. Außergewöhnliche Menschen und Gruppierungen, die den Weg in die Parteien nicht (mehr) finden.</div>
<div>&nbsp;</div>
<div><strong>Ein Angebot an alle!</strong><br />
Unser Angebot an alle, die politisch aktiv sein wollen, sich aber in keiner Partei vertreten fühlen: Kontaktiert uns! neuwal ist nicht wichtig, wir machen uns nicht wichtig, wichtig ist nur eines: dass eure Ideen und Energien den richtigen Adressaten und Kanal finden. Wenn wir dabei helfen können: Gerne!</div>
<div>&nbsp;</div>
<div><strong>Willkommen im Netzwerk</strong><br />
neuwal hat ein wachsendes politisches Netzwerk, Kontakte zu allen politischen Parteien, Listen und Gruppierungen, ist verbunden mit anderen Online-Angeboten wie <a href="http://www.ichmachpolitik.at" target="_blank">ichmachpolitik.at</a>, <a href="http://www.netzpolitik.at" target="_blank">netzpolitik.at</a>,  <a href="http://www.baeck.at/blog/" target="_blank">Bäck Blog</a>, <a href="http://www.look.at/enlargeyourpen/" target="_blank">EnlargeYourPen</a>, <a href="http://www.gegenoeffentlichkeit.at/" target="_blank">Gegenöffentlichkeit 2.0</a>, <a href="http://www.loub.at/" target="_blank">Gerhard Loub</a>, <a href="http://www.herrklemann.at" target=_"blank">Herr Klemann</a>,  <a href="http://www.k2020.at" target="_blank">k2020.at</a>, <a href="http://geotik.wordpress.com/" target="_blank">Martin Zinker&#8217;s GEOTIK</a>, <a href="http://www.nonapartofthegame.eu/" target="_blank">no na part of the game</a>, <a href="http://polilog.wordpress.com/" target="_blank">polilog</a>, <a href="http://www.politikblogs.at/" target="_blank">Politikblogs</a>, <a href="http://www.misik.at" target="_blank">misik.at</a>, <a href="http://thesandworm.wordpress.com/" target="_blank">The Sandworm</a>, <a href="http://thomasknapp.at/" target="_blank">Thomas Knapp</a>, <a href="http://www.zurpolitik.com" target="_blank">zurpolitik.com</a> und und und&#8230;</div>
<div>&nbsp;</div>
<div><strong>Das heißt konkret, neuwal ist bzw. wird&#8230;</strong></p>
<ul>
<li>&#8230;eine Anlaufstelle für Menschen, die sich gesellschaftspolitisch engangieren wollen</li>
<li>&#8230;eine Plattform, über die man mit Gleichgesinnten in Kontakt treten kann</li>
<li>&#8230;ein Forum, um seine Ideen zu präsentieren</li>
<li>&#8230;ein sicherer Hafen für positive Inputs und Ideen zur Stärkung der Demokratie</li>
<li>&#8230;eine Datensammlung über Kleinparteien, Organisationen, Projekte,  Initiativen etc.</li>
<li>&#8230; so neutral und unabhängig wie möglich!</li>
</ul>
</div>
<div>&nbsp;</div>
<div>Also: Jetzt ist die Zeit, &#8220;Wir machen uns stark&#8221; zu unterstützen! Wir sehen uns am 18. September am Heldenplatz. Und danach. Auf neuwal.com!</div>
<div>&nbsp;</div>
<div><img src="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2010/09/neuwal-macht-dich-stark.png" alt="" title="neuwal-macht-dich-stark" width="197" height="129" class="alignnone size-full wp-image-7044" /></div>
<div>&nbsp;</div>
<p><iframe src="https://spreadsheets.google.com/embeddedform?formkey=dFBHNU1EeVIya0NpZjRFMFozR3FPVVE6MQ" width="530" height="650" frameborder="0" marginheight="0" marginwidth="0">Loading&#8230;</iframe></p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://neuwal.com/index.php/2010/09/15/neuwal-macht-dich-stark/' addthis:title='(Nicht) Nur der Willi zählt &#8211; neuwal macht EUCH stark! Auch nach dem 18. September. '  ><a class="addthis_button_facebook_like" fb:like:layout="button_count"></a><a class="addthis_button_tweet"></a><a class="addthis_button_google_plusone" g:plusone:size="medium"></a><a class="addthis_counter addthis_pill_style"></a></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Obama-Effekt: &#8220;Einige Erfolgsrezepte lassen sich 1:1 auf Österreich übertragen&#8221; &#8211; Thomas Hofer im neuwal-Interview</title>
		<link>http://neuwal.com/index.php/2010/08/09/obama-effekt_thomas-hofer-im-interview/</link>
		<comments>http://neuwal.com/index.php/2010/08/09/obama-effekt_thomas-hofer-im-interview/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 09 Aug 2010 09:16:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Egger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es war ein historischer Sieg, und er kam für die Mehrheit der neutralen Beobachter unerwartet: Barack Obama, der erste dunkelhäutige US-Präsident, hat schon mit seiner Nominierung für Furore gesorgt, konnte Urgestein und (Wahl-)Kampfroboter Hillary Clinton in den Primaries schlagen und schließlich klar gegen seinen republikanischen Konkurrenten John McCain gewinnen. neuwal hat die Hintergründe beleuchtet und Politik-Consultant Thomas Hofer gefragt, was österreichische Parteien daraus lernen können.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://neuwal.com/index.php/2010/08/09/obama-effekt_thomas-hofer-im-interview/' addthis:title='Obama-Effekt: &#8220;Einige Erfolgsrezepte lassen sich 1:1 auf Österreich übertragen&#8221; &#8211; Thomas Hofer im neuwal-Interview '  ><a class="addthis_button_facebook_like" fb:like:layout="button_count"></a><a class="addthis_button_tweet"></a><a class="addthis_button_google_plusone" g:plusone:size="medium"></a><a class="addthis_counter addthis_pill_style"></a></div><div>Es war ein historischer Sieg, und er kam für die Mehrheit der neutralen Beobachter unerwartet: Barack Obama, der erste nicht-weiße US-Präsident, hat schon mit seiner Nominierung für Furore gesorgt, konnte Urgestein und (Wahl-)Kampfroboter Hillary Clinton in den Vorwahlen schlagen und schließlich klar gegen seinen republikanischen Konkurrenten John McCain gewinnen.</div>
<div>neuwal.com hat nicht nur DAS Insider-Buch von Kampagnen-Manager David Plouffe (&#8220;The Audacity to Win&#8221;) gelesen, sondern auch mit Politikberater Thomas Hofer nachgefragt, was Österreichs Parteien vom Obama-Effekt lernen können. Die überraschende Antwort: Gar nicht mal so wenig!</div>
<p><span id="more-4922"></span></p>
<p><div id="attachment_5077" class="wp-caption alignnone" style="width: 384px"><a href="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2010/08/obama_facebook.jpg"><img class="size-medium wp-image-5077" title="obama_facebook" src="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2010/08/obama_facebook-374x373.jpg" alt="Obama über dem Facebook-Logo, (C) White House/Facebook, Montage: Stefan Egger" width="374" height="373" /></a><p class="wp-caption-text">(C) White House/Facebook, Montage: Stefan Egger</p></div></p>
<div><strong>Die Wurzeln des Erfolgs</strong><br />
So schnell wie die ersten Gratulanten auf der Türmatte standen, waren die Analysten und Experten zur Stelle, um eilfertig zu erklären, was diesen schier unmöglichen Sieg möglich gemacht hätte. Vor einiger Zeit ist nun ein Buch erschienen, von einem, der es auf jeden Fall wissen muss:  dem hierzulande nicht besonders bekannte David Plouffe. Er war Obamas oberster Kampagnen-Manager &#8211; vor allem aber der Zauberer hinter der “Grassroots”-Bewegung, die den Präsidentschaftskandidaten dermaßen im ganzen Land verwurzelte, dass ihn das Volk letztendlich ins Weiße Haus trug.</div>
<div><strong>Schnellschuss mit Substanz</strong><br />
Wortreich und nicht immer besonders stilsicher &#8211; das Buch musste schnell fertig werden, wie der Autor auch freimütig eingesteht &#8211; erzählt Plouffe eine packende Story, wie sie so wohl nur in Amerika stattfinden kann. neuwal hat speziell ein Aspekt interessiert: das “Facebook-Wunder”. Ohne die soziale Online-Plattform, so war oft zu hören und lesen, wäre die Sache nie möglich gewesen. Was ist dran an dieser Theorie, und was lässt sich für Österreich und seine Politiker daraus ableiten?</div>
<div><strong>Das Phänomen von ganz unten</strong><br />
Eine Sache wird immer klarer, je mehr man in das Thema eintaucht: das “Massenphänomen” ist nicht erfunden. Nur über die breite Masse, die Obama mit seinen Inhalten und seiner Persönlichkeit überzeugen musste, da er landesweit so gut wie unbekannt war, konnte er die Clintons und ihre hochgerüstete Wahlkampfmaschinerie schlagen. Das klingt einfacher, als es ist &#8211; denn angefangen hat Obamas Team ganz unten. Und klein.</div>
<div><strong>Bestens vernetzt</strong><br />
Schnell hat sich dabei gezeigt, dass die Jugend und Expertise seines Kernteams ein Segen ist &#8211; aufgewachsen mit Mobiltelefon, Internet und Web-Plattformen, konnte mit wenig Aufwand und wenig Manpower rasch ein Netzwerk errichtet werden, das sich vorerst nur auf die identifizierten Battle States beschränkte &#8211; und zuletzt bis in den letzten Winkel des weiten Landes reichte.</div>
<div>Um diese Organisationsstruktur am laufen zu halten, waren zahlreiche (gar nicht mehr so) moderne Kommunikationsmittel unabdingbar, etwa E-Mail, Chatprogramme und Video-Portale. Auch das Spendenprogramm lief über das Internet, kein anderer Kandidat hat jemals so viel Geld lukriert &#8211; und das trotz Auflagen, die Großspenden verbieten. Sehr viele nicht wohlhabende Menschen haben Obama unterstützt, oft auch mehrfach.</div>
<div><strong>Das Gesetz der zwei Füße</strong><br />
Eine Sache hat aber nie geklappt: Sich NUR auf diese Mittel zu verlassen. Persönliche Botschaften, Telefonate, Besuche, Kontakte waren von Zeit zu Zeit nicht nur für Obamas Unterstützer und sein Team notwendig, sondern auch für ihn selbst &#8211; und brachten jedes Mal einen gewaltigen Boost.</div>
<div>Was man dabei nicht vergessen darf, is die massive Anzahl von “Klinkenputzern”, die Obamas Team &#8211; also allen Voran Chef-Stratege Plouffe &#8211; der Reihe nach in allen wichtigen Staaten von Tür zu Tür laufen ließ. Im persönlichen Gespräch klappt die Überzeugungsarbeit noch immer am besten &#8211; und nur hier lassen sich Skeptiker oder gar Gegner umpolen.</div>
<div><strong>Und dann kommt&#8230; Facebook. </strong><br />
Bis jetzt haben wir noch gar nicht über Facebook gesprochen. Die schieren Zahlen sind beeindruckend. Von den knapp 310 Millionen US-Amerikanern benutzen rund 120 Millionen Facebook, 50% davon täglich. Das ist eine Masse an Kontakten, verteilt über den gesamten Kontinent, die man keineswegs unterschätzen darf.</div>
<div><strong>Die “Krone” des Internets</strong><br />
Dennoch muss man sagen, dass Facebook ein wenig wie die “Krone” des Internets ist &#8211; Trends können multipliziert und verstärkt, teilweise, aber seltener, auch mitgeschaffen werden. Um Skeptiker und Gegner zu überzeugnen, eignet sich die Plattform wohl nicht. Die Fanseite “Barack Obama” hat derzeit auch “nur&#8221; knapp 11 Mio. Fans, was natürlich gigantisch ist, aber angesichts der amerikanischen Facebook-User auch nicht exorbitant, da zahllose ausländische Fans darunter sind.</div>
<div>Für Anhänger und Unterstützer Obamas war der Social Media Auftritt natürlich ein El Dorado. Nicht nur in Textform, sondern multimedial in Bild und Ton, meist in Echtzeit noch tief in der Nacht aktualisiert, konnten sie das Geschehen mitverfolgen und auch kommentieren. Einzigartig. Obama war der erste Präsidentschaftskandidat, der das Internet in dieser Weise nutzen konnte &#8211; und auch tatsächlich nutzte.</div>
<div></div>
<div><strong>It’s the story, stupid!</strong><br />
Ein wesentlicher Punkt war dabei ebenfalls essentiell: das “Produkt” war gut. Obamas Geschichte ging deswegen runter wie Öl, weil sie wahr und außergewöhnlich ist &#8211; und weil er sie größtenteils selbst erzählte. Zahllose Passage in “The Audacity to Win” beschreiben nur, wie er seine Reden erst Tage vor wichtigen Events selbst (!) schrieb und bis zur letzten Minute daran feilte.</div>
<div>Ist etwas “echt” oder “falsch”? Das spüren die Leute, sogar im Internet.</div>
<div></div>
<div><strong>Buchtipp</strong></p>
<blockquote><p><em>David Plouffe, “The Audacity to Win” &#8211; The inside story and lessons of Barack Obama’s historic victory; Viking Adult; 400 Seiten; ISBN: 978-0670021338; EUR 18,95<br />
</em><br />
<a href="http://www.amazon.de/gp/product/0670021334?ie=UTF8&amp;tag=neuwal-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=0670021334" target="_blank" rel="nofollow">The Audacity to Win: The Inside Story and Lessons of Barack Obama&#8217;s Historic Victory</a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=neuwal-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=0670021334" border="0" alt="" width="1" height="1" /><br />
<small><br />
Einkünfte, die aus Verkäufen über unser Amazon-Partnerprogramm generiert werden, werden einem karitativen Zweck gespendet (Ute Bock).</small></p></blockquote>
</div>
<div></div>
<div>
<p><div id="attachment_5101" class="wp-caption alignnone" style="width: 566px"><img class="size-full wp-image-5101 " title="Thomas Hofer - shot by Dieter Zirnig (CC)" src="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2010/08/neuwal.thomashofer.jpg" alt="" width="556" height="373" /><p class="wp-caption-text">Thomas Hofer - shot by Dieter Zirnig (CC)</p></div></p>
</div>
<div></div>
<div><strong>Was bedeutet das nun für Österreichs Politik?</strong><br />
Hat der Obama-Effekt Auswirkungen, was können die Parteien davon lernen? Neuwal hat Dr. Thomas Hofer (<a href="http://www.hppa.at" target="_blank">http://www.hppa.at</a>), M.A., den langjährigen &#8220;profil&#8221;-Journalist und bekannten Politikberater in Wien zum Thema interviewt.</div>
<div>
<blockquote><p>&#8220;Ohne soziale Netzwerke gäbe es keinen Präsidenten Obama&#8221;</p></blockquote>
<p><strong>Stefan Egger (neuwal): Herr Dr. Hofer, Welchen Anteil hatte Facebook am Wahlsieg Obamas?</strong><br />
<strong>Dr. Thomas Hofer: </strong>Es gäbe ohne die sozialen Netzwerke keinen Präsidenten Obama, denn was das für ihn geleistet hat, kann man ganz einfach sagen: er hätte die Primaries gegen Hillary Clinton nie gewonnen. Clinton hatte zum Beginn der Kampagne die Unterstützung des Parteimanagements und hatte viel mehr Wahlkampfgelder. Obama war der Underdog. Das hat die Mobilisierung im Internet umgedreht, die Kleinspender haben die Trendwende möglich gemacht.</p>
</div>
<div><strong>Wie wichtig schätzen Sie die Authentizität des Kandidaten ein?</strong><br />
<strong>Dr. Thomas Hofer: </strong>Das kann nicht jeder! Heinz Fischer hat zwar eine nette Kampagne im Netz gemacht, aber er ist nicht der ideale Botschafter für diese Art Medium. Auch die Message Wechsel, Wandel ist ideal für diese sozialen Netzwerke &#8211; nach der Ära Bush, die genau für das Gegenteil gestanden ist. So einfach ist das nicht zu wiederholen, man kann sich aber einiges abschauen. Diese Fundraising-Offensive mit Millionen an Kleinspendern hat das System über den Haufen geworfen und revolutioniert.</div>
<div>
<blockquote><p>&#8220;Obama ist als erster Kandidat sehr gut damit umgegangen, dass man im Netz nicht alles steuern kann&#8221;</p></blockquote>
<p>Auch &#8220;Negative Campaigning&#8221;: Obama ist als erster Kandidat sehr gut damit umgegangen, dass man im Netz nicht alles steuern kann. Es gab einige Krisen während der Kandidatur, er hat etwa geschimpft über Arbeiter in Ohio &#8211; diese Krisen wurden locker weggesteckt, er fand den richtigen Ton im Umgang. Sehr professionell! Er hat kapiert, wie das in Netzwerken funktioniert. Seither ist der Faden etwas gerissen, im Wahlkampf war das fast fehlerlos, es gab auch ein sehr gutes Krisenmanagement.</p>
</div>
<div>
<blockquote><p>&#8220;Facebook ist Klinkenputzen&#8221;</p></blockquote>
<p>Obama verdankt die Wahl nicht Facebook, aber Facebook und andere Online-Foren und Netzwerke waren eine super Methode zu personalisieren. Facebook ist Klinkenputzen, eine direkte Art der Kommunikation. Man wird selbst und direkt angesprochen. Zuerst werden Unterstüzter über Facebook und Twitter aktiviert, und die gehen dann in Iowa her, motivieren die Wähler, gehen von Tür zu Tür, von Haus zu Haus. Perfektes Orchester! Früher war es nicht möglich, eine derartige Masse übers Netz zu aktivieren. Iowa ist ein gutes Beispiel: die erste Vorwahl, wo Clinton ganz klar die Favoritin war &#8211; dort sind immer nur weiße und ältere Weiße zum Wählen gegangen. Diesmal waren es 30% mehr junge Leute bei den Caucuses (Vorwahlen, Anm.)! Ein klarer Effekt der Mobilisierung durchs Netz!</p>
</div>
<div>
<p><strong> Welche Lektionen lassen sich für Österreich ziehen?</strong></p>
<blockquote><p>Hier kann es keine 1:1 Obama-Kampagne geben. Billigen Distribution mit breiter Streuung &#8211; das ist ein Erfolrsrezept, das sich übertragen lässt!&#8221;</p></blockquote>
<p><strong>Dr. Thomas Hofer: </strong>In Österreich ist der Online-Wahlkampf unterentwickelt, hier kann es keine 1:1 Obama-Kampagne geben. Viele Parteien verzichten darauf, mit jungen, nachwachsenden Generationen zu kommunizieren. Der überwiegende Anteil spielt sich nicht im Netz ab &#8211; und den sollte man nicht übersehen. Man kann günstig/billig zu einem Vervielfältigungsfaktor kommen &#8211; z.B. könnten die Grünen ihre Botschaften mit wenig Geld unters Volk bringen. Da ist die Obama-Kampagne ein Vorbild gewesen, nicht nur beim Fundraising, sondern auch bei der billigen Distribution von Materialen mit möglichst breiter Streuung. Ein Erfolgsrezept Obamas, das sich fast 1:1 übertragen lässt.</p>
</div>
<div>
<blockquote><p>Es würde einen Kandidaten wie Obama in keiner öst. Partei geben&#8221;</p></blockquote>
<p>Es reden zwar nicht alle so mitreißend wie Obama, aber im Kleinen kann man da auf jeden Fall Dinge umsetzen, wenn man sich kreative und innovative Wege überlegt. Das kann jede Partei in Österreich auch, wenn sie nur eine Low Budget Kampagne zur Verfügung hat. Obama hat alle Vorzeichen gegen Clinton im Rennen umgedreht &#8211; Fundraising, Partei-Establishment &#8211; er war der Underdog. Das kann ein Vorbild sein. Es würde aber einen Kandidaten wie Obama aber in keiner österreichischen Partei geben&#8230;</p>
</div>
<div><strong> Gibt es gute politische Online-Projekte und Kampagnen österreichischer Parteien?</strong><br />
<strong>Dr. Thomas Hofer: </strong>Es gibt Ansätze. Wir wissen beide, dass das in Österreich bei weitem nicht in dieser Dichte da ist wie Amerika. Was Robert Misik macht ist für Österreich nicht einzigartig, aber hervorzuheben, das ist sehr gut und sehr etabliert. Die Anhängerschaft und Community lässt sich jedenfalls sehen! Wahlkampfseitig muss man die Wahlkampagne Heinz Fischers hervorheben, diese Dinner-Einladung, wo er vorbeischaut bei jungen Leuten, auch Facebook, Twitter &amp; Co waren eingebunden.</div>
<div>
<blockquote><p>&#8220;Es muss nicht mehr alles aus Amerika kommen. Ich würde auch auf Uni brennt verweisen&#8230;&#8221;</p></blockquote>
<p>Ich würde auch verweisen auf die Uni brennt-Bewegung, die von Österreich den Ausgang genommen hat oder die Lichterkette ums Parlament, da gab’s schon einige Mobilisierungsversuche, die durchaus als erfolgreich zu bezeichnen sind. Das ist nicht selbstverständlich, dass sich diese Uni-Bewegung, auch wenn sie inhaltlich nicht so erfolgreich war, sich in ganz Europa verbreitet und für Furore gesorgt hat. Es hat sich bei Obama auch gezeigt, dass nicht mehr alles aus Amerika kommen muss &#8211; ich erinnere an den Iran, da gab es eine wache Community.</p>
</div>
<div>
<p><strong> Kann eine Grassroots-Bewegung bei unserer Parteienstruktur ähnlich funktionieren?</strong></p>
<blockquote><p>&#8220;Bei den Grünen sind die Unterschiede gar nicht mehr so groß &#8211; Limitierungen gibt&#8217;s natürlich&#8221;</p></blockquote>
<p><strong>Dr. Thomas Hofer: </strong>Schwieriger, weil der Kandidat passen muss, das ist für Glawischnig oder Strache einfacher als Fischer. Obama war eine Bewegung, die nicht von der Partei initiiert oder unterstützt war. Hier gibt es Limitierungen. Was man sich abschauen kann, sind grundsätzliche Methoden. Man muss Wege finden, den idealen Weg finden, die Botschaft zu den potenziellen Wählerinnen und Wählern zu kommen auf halbwegs ressourcen- und finanzschonendem Weg. Da gibt es ein paar Einsichten der Obama-Kampagne, wo wir alle als Experten noch vor ein paar Jahren gesagt hätten: da träumt der Junge von warmen Eislutschern. Aber natürlich ist die Parteistruktur- und hierarchie, da sind die Unterschiede gar nicht mehr so groß, auch bei den Grünen&#8230; die Limitierungen gibt’s natürlich!</p>
</div>
<div>
<p><strong>Wie schätzen Sie die Rolle von Social Media und Online Tools bei der Steiermark- und Wien-Wahl ein?</strong></p>
<blockquote><p>&#8220;Social Media können den einen oder anderen Prozentpunkt bewegen!&#8221;</p></blockquote>
<p><strong>Dr. Thomas Hofer: </strong>Noch nicht so stark wie in ein paar Jahren. Ich glaube schon, dass in Wien einiges von der SPÖ aufgestellt wird. Da wird es eine erhöhte Rolle geben, aber das wird noch nicht das dominierende Element sein. Die Netz-Kampagnen werden nicht die Wahl entscheiden, aber können durchaus den einen oder anderen Prozentpunkt bewegen!</p>
</div>
<div><strong>Vielen Dank für das Gespräch!</strong></div>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://neuwal.com/index.php/2010/08/09/obama-effekt_thomas-hofer-im-interview/' addthis:title='Obama-Effekt: &#8220;Einige Erfolgsrezepte lassen sich 1:1 auf Österreich übertragen&#8221; &#8211; Thomas Hofer im neuwal-Interview '  ><a class="addthis_button_facebook_like" fb:like:layout="button_count"></a><a class="addthis_button_tweet"></a><a class="addthis_button_google_plusone" g:plusone:size="medium"></a><a class="addthis_counter addthis_pill_style"></a></div>]]></content:encoded>
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		<title>Das Uhrwerk Kärnten</title>
		<link>http://neuwal.com/index.php/2010/05/21/das-uhrwerk-karnten/</link>
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		<pubDate>Fri, 21 May 2010 15:16:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominik Leitner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ein neues Kärnten]]></category>
		<category><![CDATA[Politik 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[
Die Allianz Kärnten &#8211; &#8220;Allianz zur Förderung der Demokratie in Kärnten&#8221; hat unter www.EinEchterKaerntnerGehtNichtUnter.at einen Überblick über die aktuellen demoskopischen und wirtschaftlichen Kennzahlen Kärntens. Vielen Dank für den Hinweis an Mike Bernthaler!

Die Seite &#8220;Uhrwerk Kärnten&#8221; ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://neuwal.com/index.php/2010/05/21/das-uhrwerk-karnten/' addthis:title='Das Uhrwerk Kärnten '  ><a class="addthis_button_facebook_like" fb:like:layout="button_count"></a><a class="addthis_button_tweet"></a><a class="addthis_button_google_plusone" g:plusone:size="medium"></a><a class="addthis_counter addthis_pill_style"></a></div><p><img class="alignnone size-full wp-image-3392" title="Uhrwerk Kärnten" src="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2010/05/Uhrwerk-Kärnten.jpg" alt="" width="555" /></p>
<p>Die <a href="http://www.allianzkaernten.at/" target="_blank">Allianz Kärnten</a> &#8211; &#8220;Allianz zur Förderung der Demokratie in Kärnten&#8221; hat unter <a href="http://www.EinEchterKaerntnerGehtNichtUnter.at" target="_blank">www.EinEchterKaerntnerGehtNichtUnter.at</a> einen Überblick über die aktuellen demoskopischen und wirtschaftlichen Kennzahlen Kärntens. Vielen Dank für den Hinweis an Mike Bernthaler!</p>
<p><span id="more-3393"></span></p>
<p>Die Seite &#8220;<a href="http://www.einechterkaerntnergehtnichtunter.at/" target="_blank">Uhrwerk Kärnten</a>&#8221; zeigt unter anderem die stetig wachsenden Landesschulden, die Parteien- und Klubförderung seit 1. 1. 2010, den Jahresbruttoverdienst des Landeshauptmanns im Vergleich zu einem Fliesenleger. Und z.B. unter anderem auch die Abnahme der Erwerbstätigen in Kärnten seit dem Beginn des Jahres.</p>
<p>Als Datenquellen nennt man die Statistik Austria, ÖROK,  die Kärntner Landesregierung und die Wirtschaftskammer.</p>
<p><img class="alignleft" src="http://www.allianzkaernten.at/images/dokumente/logo_allianz_kaernten.jpg" alt="" width="200" />Die <a href="http://www.allianzkaernten.at/" target="_blank">Allianz Kärnten</a> ist ein Verein unabhängiger BürgerInnen, &#8220;die aktiv die Entwicklung unseres Landes gestalten möchte. Eine Interessensgemeinschaft von Menschen, die nicht mehr tatenlos zusieht, wie sich die Kultur der Demokratie stetig verschlechtert.&#8221;</p>
<p>Die Allianz ist natürlich auch auf <a href="http://www.facebook.com/group.php?gid=196785489113" target="_blank">Facebook</a> und <a href="http://twitter.com/allianzkaernten" target="_blank">Twitter</a> zu finden.</p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://neuwal.com/index.php/2010/05/21/das-uhrwerk-karnten/' addthis:title='Das Uhrwerk Kärnten '  ><a class="addthis_button_facebook_like" fb:like:layout="button_count"></a><a class="addthis_button_tweet"></a><a class="addthis_button_google_plusone" g:plusone:size="medium"></a><a class="addthis_counter addthis_pill_style"></a></div>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Entscheidungshilfen zur Burgenlandwahl #bgl2010</title>
		<link>http://neuwal.com/index.php/2010/05/17/entscheidungshilfen-zur-burgenlandwahl-bgl2010/</link>
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		<pubDate>Mon, 17 May 2010 07:00:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominik Leitner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burgenland 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Politik 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie zu jeder Landtags- und Nationalratswahl entstehen im Internet Anlaufstellen für unentschlossene Wähler: Welche Partei passt von den Ansichten her am Besten zu einen? Wen kann man schon im Voraus ausschließen? Auch zur Burgenlandwahl öffnen die Wahlkabine sowie die Politkabine ihre Pforten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://neuwal.com/index.php/2010/05/17/entscheidungshilfen-zur-burgenlandwahl-bgl2010/' addthis:title='Entscheidungshilfen zur Burgenlandwahl #bgl2010 '  ><a class="addthis_button_facebook_like" fb:like:layout="button_count"></a><a class="addthis_button_tweet"></a><a class="addthis_button_google_plusone" g:plusone:size="medium"></a><a class="addthis_counter addthis_pill_style"></a></div><p>Wie zu jeder Landtags- und Nationalratswahl entstehen im Internet Anlaufstellen für unentschlossene Wähler: Welche Partei passt von den Ansichten her am Besten zu einen? Wen kann man schon im Voraus ausschließen? Auch zur Burgenlandwahl öffnen die Wahlkabine sowie die Politikkabine ihre Pforten.</p>
<p><span id="more-3360"></span></p>
<h3>Die Wahlkabine<a href="http://www.wahlkabine.at" target="_blank"></a></h3>
<p><a href="http://www.wahlkabine.at" target="_blank"><img class="alignleft" src="http://images.derstandard.at/t/12/2010/05/10/1271449734655.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a>In der Wahlkabine müssen sie zuerst 25 Fragen beantworten, mit Ja, Nein oder Keine Angabe. Weiters haben sie die Möglichkeit, festzulegen, welcher Wichtigkeit sie einem Statement einräumen.</p>
<p>In Kooperation mit der Burgenländischen Volkszeitung und dem Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur möchte man so versuchen, dass sich die Burgenländer mit verschiedenen Themen inhaltlich auseinandersetzen.</p>
<p>Laut Aussagen der Initiatoren wurde die Wahlkabine seit 2002 2.550.000 Mal genutzt, und sieht sich deshalb als Nummer 1  unter den österreichischen Politik-Orientierungshilfen im Internet.</p>
<h3>Die Politikkabine</h3>
<p><a href="http://politikkabine.at/wahlen/index.php?page=voter.Home&amp;poll=9"><img class="alignleft" src="http://images.derstandard.at/t/12/2010/04/29/1271418645465.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a>Der &#8220;Konkurrent&#8221; steht nun aber auch in den Startlöchern. Auch hier muss der User zuerst 25 Fragen mit Burgenlandbezug beantworten, bevor die eigene Meinung mit den  Ansichten der verschiedenen Parteien gegenübergestellt wird.</p>
<p>Projektkoordinator Flooh Perlot hebt aber hervor, dass man dies nicht als Wahlempfehlung verstehen solle. Sondern vielmehr als Ansporn, sich mit verschiedenen Themen und Inhalten genauer auseinanderzusetzen.</p>
<p><em>Screenshots: von derStandard.at (<a href="http://derstandard.at/1271376361960/Landtagswahl-wahlkabineat-hilft-bei-der-Wahl-Orientierung" target="_blank">Beitrag 1</a>, <a href="http://derstandard.at/1271375568541/politikkabineat-zur-Landtagswahl" target="_blank">Beitrag 2</a>)</em></p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://neuwal.com/index.php/2010/05/17/entscheidungshilfen-zur-burgenlandwahl-bgl2010/' addthis:title='Entscheidungshilfen zur Burgenlandwahl #bgl2010 '  ><a class="addthis_button_facebook_like" fb:like:layout="button_count"></a><a class="addthis_button_tweet"></a><a class="addthis_button_google_plusone" g:plusone:size="medium"></a><a class="addthis_counter addthis_pill_style"></a></div>]]></content:encoded>
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