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	<title>neuwal &#187; Medien</title>
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		<title>&#8220;Es ist schwer, den Hass zu überwinden. Aber noch sind wir keine Diktatur!&#8221; Hubsi Kramars Kampf für Arigona.</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Jun 2010 15:00:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Egger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die Grünen]]></category>
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		<category><![CDATA[Genug ist genug]]></category>
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		<category><![CDATA[Österreich]]></category>

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		<description><![CDATA[Recht muss Recht bleiben?! Hubsi Kramar, Robert Misik, Josef Hader und zahllose weitere Künstler, Intellektuelle und Persönlichkeiten haben sich anders entschieden: "Genug ist genug"! Wir haben Hubsi Kramar nach seinen Beweggründen gefragt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: left; margin-left: 10px;"><a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fneuwal.com%2Findex.php%2F2010%2F06%2F28%2Farigona_den-hass-ueberwinden%2F"><img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fneuwal.com%2Findex.php%2F2010%2F06%2F28%2Farigona_den-hass-ueberwinden%2F" height="61" width="51" /></a></div><blockquote><p>Es ist einfach, zum verfahrenen und relativ aussichtslosen &#8220;Fall Arigona&#8221; nichts zu sagen. Dominik Leitner hat die traurige Geschichte des Scheiterns aller staatlichen Instanzen in einem sehr <a href="http://neuwal.com/index.php/2010/06/25/arigona/" target="_blank">persönlichen Rückblick</a> festgehalten. Dieter Zirnig hat prominente Unterstützer persönlich interviewt: <a href="http://neuwal.com/index.php/2010/06/22/arigona-zogaj-alfons-haider/" target="_blank">Alfons Haider</a> und <a href="http://neuwal.com/index.php/2010/06/28/franzobel-genug-ist-genug-arigona-zogaj/" target="_blank">Franzobel</a>.</p>
<p>Hubsi Kramar, Robert Misik, Josef Hader und zahllose weitere Künstler, Intellektuelle und Persönlichkeiten haben sich anders entschieden: &#8220;Genug ist genug&#8221;!  Daher unterstützt neuwal sowohl die<a href="http://3raum.or.at/programm/benefiz-veranstaltung-fuer-arigona/965" target="_blank"> Benefizveranstaltung im 3raum Anatomietheater</a>, als auch die<a href="http://www.sosmitmensch.at/stories/2641" target="_blank"> SOS Mitmensch-Demo am 1. Juli</a>, veranstaltet von Robert Misik. Wir haben Hubsi Kramar nach seinen Beweggründen gefragt.</p>
<p>Wer spenden möchte &#8211; das Konto wird von Pfarrer Friedl verwaltet:<br />
RAIKA-Ungenach<br />
BLZ: 34710<br />
Konto-Nr.: 2424042<br />
Kennwort ARIGONA</p></blockquote>
<p><span id="more-3965"></span></p>
<p><strong>Stefan Egger (neuwal.com): Lieber Hubsi Kramar, du veranstaltest kommende Woche ein Benefiz für Arigona Zogaj – wie kommt es dazu, was sind die Hintergründe und was willst du damit erreichen?</strong></p>
<p>Als klar war, dass das endlos weitergeht, als sie damals abgewiesen wurde im Mai, habe ich mir überlegt, was kann man eigentlich als kritischer Intellektueller und Künstler in diesem Land machen, der natürlich von den Politikern und von bestimmten Medien nicht geliebt wird… wir sind nicht wehrlos – noch sind wir keine Diktatur! Die Idee war, mit anderen Künstlern gemeinsam etwas zu machen, wo Publikum kommt, etwas spendet, was man ihr dann schicken kann. Wenn sie sie schon raushauen, blöd wie sie sind, zynisch und hinterhältig. Da kommt viel aus dem Negativbereich der menschlichen Art. Da hat damals der Roland Neuwirth gesagt, machen wir zusammen was, auch Steinhauer und Co haben spontan ja gesagt.</p>
<p>Dann habe ich mir gedacht, warten wir ab, was passiert – vielleicht wird irgendwer vernünftig in diesem Land, der was zu sagen und zu entscheiden hat. Das war nicht der Fall… als dann das „Aus“ kam hab ich mir gedacht, jetzt müssen wir schnell was machen, bevor alle auf Urlaub fahren. Und dann ging alles sehr schnell.<br />
<!--more--></p>
<div id="attachment_3968" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><a href="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2010/06/3raumAnatomietheater_CMarioLang.jpg"><img class="size-full wp-image-3968" title="3raumAnatomietheater_(C)MarioLang" src="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2010/06/3raumAnatomietheater_CMarioLang.jpg" alt="Hubsi Kramars Benefizabend für Arigona Zogaj findet am 1. Juli im 3raum Anatomietheater statt. Foto: (C) Mario Lang" width="400" height="306" /></a><p class="wp-caption-text">Hubsi Kramars Benefizabend für Arigona Zogaj findet am 1. Juli im 3raum Anatomietheater statt. Foto: (C) Mario Lang</p></div>
<p><strong>Das heißt, es gibt durchaus Menschen, die das sehr kritisch sehen, was da passiert?</strong></p>
<blockquote><p>Eine Minderheit lässt sich von Medien Verhetzen und speiben diese Dummheiten als Hass wieder raus</p></blockquote>
<p>Aber natürlich, das ist immer eine „Minderheit“ in einem Land, die sich von bestimmten Arten von Medien verhetzen lassen und diese ganzen Dummheiten als Hass „rausspeiben“ und ihre eigenen Frustrationen. Das wird von Politik und Medien benutzt, um mehr und mehr Stimmen zu bekommen. Und die SPÖ geht dann auch in die Richtung, anstatt Haltung zu zeigen und zu sagen: Wir haben hier einen sozialdemokratischen Auftrag von unserer Geschichte her! Das tun sie nicht, sondern sie wählen gemeinsam den Graf. Nur die Grünen sind nicht so auf der Fascho-Welle,  aber das ist zu wenig alles.<br />
Es gibt zu Geschichten rund um Arigona immer wieder viele negative Meinungen und Kommentare. Warum häufen sich die so, warum hat sich die Stimmung hier auch so gedreht? Anfangs waren ja viele für sie.</p>
<blockquote><p>Die Leute schauen fast nur mehr Fußball, als Überbleibsel von allem.</p></blockquote>
<p>Goebbels hat ja wirklich eine unglaubliche Art von Propaganda entwickelt, die nach Hitlers Tod weitergewirkt hat und die im Hirn von Menschen liegen geblieben ist. Eine Methode, die von der Wirtschaft und von sehr vielen Leuten verfeinert worden ist, diese Gehirnwäsche der Werbung, der Manipulation des Geistes. Und da der Großteil der Bevölkerung &#8211; die „Kronen Zeitung“ hat ja 53 Prozent, „Heute“ lesen 700.000 Leute am Tag, das Fernsehen ist auch total auf Stromlinie… schauen die Leute fast nur mehr Fußball, als Überbleibsel von allem.</p>
<blockquote><p>Auch die Nazis haben gesagt, Recht muss Recht bleiben&#8230;</p></blockquote>
<p>Das hat damit zu tun, dass die ganze Politik und politische Bildung, das Interesse an der offiziellen Politik und den Politikern dermaßen im Keller ist, dass es ein leichtes Spiel ist, die Menschen vor sich herzutreiben &#8211; die nicht wirklich dagegen was tun, die nicht wach sind. Wer halbwegs intelligent ist, kann ja nicht wirklich sagen „Recht muss Recht bleiben“ – in vielen Fällen muss das ja anscheinend nicht sein, in Kärnten, im Fall Maischberger, Grasser und so weiter… Die Frage ist doch, wie entsteht Recht? Die Nazis haben auch gesagt „Recht muss recht bleiben“, nur war das damals ein faschistisches Recht!</p>
<blockquote><p><em>Rehleinaugen </em>und <em>keine Gnade</em> &#8211; dieser Jargon ist sowas von tief!</p></blockquote>
<p>Was sollen die Zogajs denn machen… ein junges Mädchen! Die sollen mal runtergehen mit nichts, dahin, wo sie zurück soll. Dass sich eine Ministerin und die anderen Politiker – Pröll und Konsorten – emotional auf eine Stufe stellen mit Aussagen wie „Rehleinaugen“ und „keine Gnade“ – diese Art von Jargon ist sowas von tief, statt sachlich zu argumentieren.</p>
<p>Und dann kommt das zweite Dilemma dazu, das Lagerdenken in Österreich. Dieser Parteienstaat hat überhaupt kein Interesse hat an Bildungspolitik, Gesundheitspolitik usw. – es geht nur darum, was jede Partei für sich herausschlagen kann. Das Problem ist auch, dass sie nichts gesprächsfähig sind miteinander &#8211; einer sagt was, der andere sagt das Gegenteil, und dann schaukelt sich das auf zu dem, was wir heute haben.</p>
<p><strong>Der Fall zieht sich ja schon hin seit 2007 – was ist da schiefgegangen im Rechtsstaat Österreich, oder glaubst du, dass Grundlegend ein Problem in der Asyl- und Bleiberechtspolitik vorliegt?</strong></p>
<p>Das hat tiefe Ursachen in der Vergangenheit, anfangend beim Metternich-Staat und dieser in Österreich vorhandenen Sehnsucht nach der Vergangenheit.</p>
<p>Der zweite Grund ist, dass wir in Österreich und Deutschland nie eine Revolution gewonnen haben, also dadurch der Untertan besonders ausgeprägt ist, der immer schimpft und motzt, aber in Wirklichkeit nicht fähig ist zu politischen Taten.</p>
<p>Die dritte Ursache ist, dass die Geschichte des Austrofaschismus und Nazifaschismus verdrängt wurde und Österreich nicht bereit war &#8211; also erst Vranitzky in den 90er-Jahren, das muss man sich einmal vorstellen! &#8211; so etwas wie Schuld einzubekennen, Mittäterschaft und so weiter.</p>
<p>Viertens haben Waldheim und Haider damals mit der „Kronen Zeitung“ das Land in eine Geiselhaft genommen, wodurch diese Verhetzung einfach politisch en vogue wurde. Das heißt, es ist ein geistiges Klima in diesem Land nach oben gekommen, das menschenfeindlich und rassistisch ist und aufgrund dieser historischen Wurzeln zu verstehen ist.</p>
<blockquote><p>Fekter ist für viele von uns ein fürchterlicher Mensch!</p></blockquote>
<p>Das ist eigentlich das Interessante an diesem „Fall Arigona“, dass er phänomenologisch ist. Das heißt, es ist viel interessanter, ihn als Gesamtes zu betrachten und zu analysieren, was da für  Strukturen drinnen sind. Dass die Fekter für viele von uns ein fürchterlicher Mensch ist – das ist aber nicht nur Fekter alleine, die muss ja mal innerhalb der Partei hochkommen! Alle Innenminister davor außer Einem waren immer wieder auf dieser sehr rechten oder rechtsextremen „Verdaddelung“. Man muss die Dinge ein wenig auseinandernehmen und festmachen an den Personen, z.B. an der Fekter und ihrer Schottergrube, wo damals vermutlich Kriegsgefangene zu Tode geschunden wurden – das müsste man aber genauer untersuchen, das ist ein eigener Fall. Aber dass jemand mit so einem Hintergrund nicht selbst bereit ist, anders vorzugehen.</p>
<p><strong>Warum enden Innenminister immer so weit rechts – auch jene, die als liberal angetreten sind wie etwa Liese Prokop?<br />
</strong></p>
<p>Die ÖVP hat ihrer austrofaschistischen Geschichte auch nicht abgeschworen, die haben den Dollfuß im Parlamentsclub hängen, der Schüssel war ja völlig anti-aufklärerisch. In der ÖVP herrscht zu einem Großen Maße dieses Besitzstandsdenken bis hinein zu dieser austrofaschistischen Grundstruktur. Das sind natürlich nicht alle, da muss man vorsichtig sein. Die gehen dann aber unter, wenn die Machtansprüche für die nächste Wahl abgesteckt werden. […]</p>
<blockquote><p>Leute beschimpfen mich wegen der Arigona-Geschichte: &#8220;Die scheißen uns vor die Tür&#8221;! [...] Es ist ganz schwer, über diesen Hass hinweg ins Gespräch zu kommen.</p></blockquote>
<p>Mich rufen Leute an und beschimpfen mich, wegen der Arigona-Geschichte. Da sage ich: Entschuldigung, ich habe halt eine andere Meinung, Sie müssen mich nicht gleich beschimpfen! Es ist ganz schwer, über diesen Hass hinweg einmal ins Gespräch zu kommen. Die sagen „Aber die scheißen uns vor unsere Tür, da in Favoriten“, wo ich dann entgegnen muss: Entschuldigung, das ist eine junge Frau in Oberösterreich, die hat da gelernt, da hat Österreich auch Geld hinein investiert in sie und ihre Geschwister! Also der Versuch, das so gesehen auf eine andere Ebene zu schieben. Wenn ich dann sage, es gibt aber unanständige Österreicher, die Mist bauen – dann kommt das Argument: „Ja, das sind aber Österreicher“!</p>
<blockquote><p>Das heißt, du kannst in Wirklichkeit in Österreich nur legal sein, wenn du in die Prostitution gehst..</p></blockquote>
<p>Die Irrationalität, die dabei entsteht, ist ja unglaublich. Das heißt, dass du in Wirklichkeit nur in Österreich legal sein kannst, wenn du in die Prostitution gehst und irgendwelche grauslichsten Sklavendienste im Patriarchat machst, mit deinem Körper und deiner Seele schinden lässt. Das weiß ja keiner, was sich da abspielt im Menschenhandel und im Sexgeschäft usw. Da haben wir aber eine Justizministerin – die ist eine Frau! – und eine Innenministerin – ebenfalls eine Frau! – der Fakt allein geht gar nicht in einen Raum, so fürchterlich ist der. Das ist alles so eine Schande für diese Politiker, die das verursachen und nicht entsprechend gegensteuern. Das ist so erschreckend, es gibt kaum Worte dafür.</p>
<p><strong>Die Unterstützung der Politik ist ja weniger als gering. Barbara Prammer, immerhin NRP, hat vor einigen Jahren gesagt, sie wird sich mit aller Macht dafür einsetzen, dass die Familie bleiben kann, heute hört man eigentlich nichts mehr – so war es auch mit vielen andern.  Woran liegt das?</strong></p>
<p>Das liegt daran, dass in der SPÖ keine Kräfte begreifen, dass die SPÖ keine Chance hat, wenn sie keine Haltung zeigt. Weil die Rechten haben wir eh im Land in der Mehrheit, sowohl in extremer Form bei der FPÖ und dann &#8211; für mich nicht unextrem &#8211; auch bei der ÖVP.</p>
<blockquote><p>Die SPÖ hat die rechte rote Linie längst überschritten. Die stehen mit dem Rücken an der Wand, mit der totalen Angst, nicht genügend Wähler zu bekommen.</p></blockquote>
<p>Dass die SPÖ auch über die rechte rote Linie längst geschritten ist, ist offensichtlich niemandem bewusst. Sie stehen mit dem Rücken an der Wand, mit der totalen Angst, nicht genügend Wähler zu bekommen, weil die Österreicher so sind wie sie sind. In ihren Wähleranalysen gibt es ja so wenig Menschen, die nicht schon rassistisch werden, dass sie  Angst haben, sie haben zu wenig Stimmen. Damit werden sie aber verlieren, denn die SPÖ hat aber nur einen Grundauftrag! Immer mehr Leute schimpfen auf die SPÖ, dass die so furchtbar sind, weil sie sich von den Leuten das nicht erwarten würden. Von der FPÖ und der ÖVP erwartet man sich ja nichts anderes, von denen kennt man diese rückschrittliche, anti-aufklärerische, unkritische und gefährliche Haltung uns Menschen gegenüber.</p>
<blockquote><p>Es muss doch in diesem Land wieder einmal Licht am Horizont geben!</p></blockquote>
<p>Das Problem der SPÖ ist, dass sie es nicht begreifen, oder dass sie zu wenig junge Kräfte hochkommen lassen, die fortschrittlich sind, die in eine andere Richtung gehen, in eine sozialere Richtung. Es gibt da Menschen in dem Land! […] Es muss doch in diesem Land wieder einmal Licht am Horizont geben, wie der „Fall Arigona Zogaj“ in all seinen fürchterlichen Facetten zeigt – die muss man sich genau anschauen.</p>
<p><strong>Jetzt ist dieses Verharren in einer Schreckstarre ja nicht zuletzt an einem Hans  Dichand gelegen. Was erwartest du dir hier für Veränderungen?<br />
</strong></p>
<p>Das ist einerseits die Geschichte des Herrn Dichand, dass er diesem Nazifaschismus nie wirklich abgeschworen hatte und starke Sympathien in die Richtung hatte. Der kam aus einer anderen Zeit. Das war sein Erbe, und er war halt der, der die größte Macht hatte im Land und der noch dazu das stärkste Medien aufgebaut hat, das auch zu diesem Klima geführt hat, weil er ja auf eine Art Haider und die Rechten unterstützt hat als „Volkes Meinung“.</p>
<blockquote><p>Es ist ein wahnsinnig gutes Geschäft mit der Dummheit, diesem diffamierenden Charakter des Homo Austriacus.</p></blockquote>
<p>Nur, er ist natürlich ein Geschäftsmann gewesen, er war dem österreichischen Charakter sehr nahe, in vielen Dingen ein sehr talentierter Mensch. Leider nicht in einer Richtung, wie wir uns das gewünscht hätten, sondern in einer Richtung, dass dieses Land in die Geiselhaft dieser rechts denkenden Menschen gekommen ist. Von diesem Gewinnstreben wird eine Zeitung nicht runter gehen. Es ist ein wahnsinnig gutes Geschäft mit der Dummheit, mit der Manipulation, mit diesem diffamierenden Charakter des Homo Austriacus. Auf dieses Geschäft werden sie nicht verzichten. […] Er hat schon gewusst, wen er sich als Mitstreiter aussucht, die dieses Gedankengut vervielfältigen und vertiefen in Österreich, damit diese Auflage der Krone möglich wird, die so hoch ist, dass die Zeitung sozusagen das Denken monopolisiert hat und die Politiker vor sich hertreibt. […]</p>
<blockquote><p>Viele sehen nicht, dass gerade wir Österreich total lieben und deswegen kämpfen!</p></blockquote>
<p>Man muss über Österreich hinausschauen, um zu sehen, dass gerade wir Österreich total lieben und deswegen kämpfen, ein Österreich, das weniger menschenfeindlich ist, für eine bessere Bildungspolitik und und und, was eigentlich Aufgabe der Politiker ist –  und nicht nur den Besitz zu mehren!</p>
<p><strong>Stichwort Zeichen setzen für ein neues Österreich – es gibt eine große Demo am 1. Juli, ich nehme an, du unterstützt das?<br />
</strong></p>
<p>Na sicher unterstütze ich das! Bei mir ist ja das so, es gibt zwei Ebenen: Das eine ist die emotionale, das andere die rationale Ebene. Emotional freue ich mich über alles, was einer besseren Zukunft dient, und das positiv-menschliche für eine Gesellschaft fruchtbringend nutzbar macht. Auf der anderen Seite denke ich mir immer wieder: Es ist toll, wenn Leute ihre (Frei-)Zeit zur Verfügung stellen und der Öffentlichkeit zeigen: Wir denken anders, wir finden das ganz furchtbar, was da im „Fall Arigona“ passiert!</p>
<p><strong>Möchtest du noch etwas sagen zu deinem Benefizabend?</strong></p>
<p>Ich möchte mich bedanken bei allen tollen Künstlern, die sich bereit erklärt haben, da mitzumachen. Die Menschen, die keinen Platz mehr haben – es ist rammelvoll! – können sich gerne via Spendenkonto solidarisch zeigen. Das geht alles an Pfarrer Friedl, der ist toll. Man muss ja immer sehr aufpassen mit Spendengeldern…</p>
<blockquote><p>Hinter Arigona steht wahnsinnig viel anderes &#8211; Tausende traurige Geschichten!</p></blockquote>
<p>Hinter Arigona steht wahnsinnig viel anderes &#8211; Tausende traurige Geschichten von Asylwerbern, Menschen die abgeschoben werden, eine fürchterliche Situation&#8230; Man darf das alles nicht vergessen, ich finde das so wichtig, dass man das Exemplarische an dem Fall sieht, weil er sehr viel sichtbar macht über die verantwortlichen Politiker und Politikerinnen, welch Geistes Kind und wie gefährlich sie für die Zukunft unserer Jugend, die Bildung und das Soziale sind.</p>
<blockquote><p>Vielleicht haben wir ja einmal eine politische Zukunftshoffnung, die nicht ins rechte Eck marschiert.</p></blockquote>
<p>Das muss einem bewusst sein, vielleicht verändert sich dann das Wählerverhalten, vielleicht ändern sich dann auch die Politiker, denn Politik ist auch eine Art Geschäft und wenn die sehen: Moment, es gibt auch eine andere Richtung  &#8211; vielleicht haben wir ja einmal eine politische Zukunftshoffnung, die nicht in das rechte Eck marschiert!</p>
<p><strong>Dann würde ich sagen, setzen wir gemeinsam ein starkes Zeichen, wir sehen uns am 1. Juli! Danke für das Interview.</strong></p>
<blockquote><p>Widerstand ist auch ein Widerstand gegen sich selber. Auch bei mir!</p></blockquote>
<p>Danke an die Leser und all jene, denen das ein Anliegen ist, hier etwas zu tun, die nicht aufgeben. Widerstand ist ja auch ein Widerstand gegen sich selber, gegen Dinge, die geändert gehören. Das ist bei jedem so – auch bei mir.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Im Osten kaum Neues: SPÖ und ÖVP einig über Koalition #bgld2010</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 19:05:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominik Leitner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burgenland 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[SPÖ]]></category>
		<category><![CDATA[ÖVP]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Grunde genommen hat man sich nichts Anderes erwartet:  Die SPÖ unter dem alten und neuen Landeshauptmann Hans Niessl haben sich mit der ÖVP unter dem ebenso unveränderten Landeshautpmann-Stellverteter Franz Steindl auf eine Zusammenarbeit geeinigt. ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: left; margin-left: 10px;"><a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fneuwal.com%2Findex.php%2F2010%2F06%2F22%2Fim-osten-kaum-neues-spo-und-ovp-einig-uber-koalition-bgld2010%2F"><img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fneuwal.com%2Findex.php%2F2010%2F06%2F22%2Fim-osten-kaum-neues-spo-und-ovp-einig-uber-koalition-bgld2010%2F" height="61" width="51" /></a></div><p>Im Grunde genommen hat man sich nichts Anderes erwartet:  Die SPÖ unter dem alten und neuen Landeshauptmann Hans Niessl haben sich mit der ÖVP unter dem ebenso unveränderten Landeshautpmann-Stellverteter Franz Steindl auf eine Zusammenarbeit geeinigt. Und das, nachdem man sich im Wahlkampf und schon zuvor stets mit Dreck beworfen hat und sich gegenseitig mit Vorwürfen überhäufte.</p>
<p><span id="more-3813"></span></p>
<p>Die SPÖ hat ja bekanntlich bei der Landtagswahl 2010 ihre Absolute knapp verloren und musste sich deshalb auf die Suche nach Koalitionsmöglichkeiten machen:  mit der FPÖ wurde scheinbar gar nicht verhandelt, eine Koalition mit den Grünen sei aufgrund eines einzigen Abgeordneten (Michel Reimon) nicht wirklich möglich.  Deswegen wurde in den vergangen drei Wochen mit der ÖVP über das Wegräumen des angehäuften Schuttes gesprochen. Und jetzt scheint man sich einig zu sein.</p>
<p>Als ich nach Informationen zu dieser Einigung suchte, viel mir etwas Besonderes auf. 9 von 11 Online-Ausgaben österreichischer Zeitungen haben ein und denselben Text per Copy and Paste von der Aussendung der APA übernommen. Darunter auch einige, die sich selbst als Qualitätsmedien sehen.</p>
<ul>
<li><a href="http://derstandard.at/1276413672993/Nach-Burgenland-Wahl-SPOe-und-OeVP-einig-ueber-Zusammenarbeit" target="_blank">derStandard</a> &#8211; SPÖ und ÖVP einig über Zusammenarbeit</li>
<li><a href="http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/575661/index.do" target="_blank">diePresse</a> &#8211; Burgenland: SPÖ und ÖVP über Zusammenarbeit einig</li>
<li><a href="http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/politik/2378882/burgenland-spoe-oevp-ueber-zusammenarbeit-einig.story" target="_blank">KleineZeitung</a> &#8211; Burgenland: SPÖ und ÖVP über Zusammenarbeit einig</li>
<li><a href="http://www.salzburg.com/online/nachrichten/innenpolitik/Burgenland-SPOe-und-OeVP-ueber-Zusammenarbeit-einig.html?article=eGMmOI8VdJ8mtYe1Q9aemmeAkKJPfC7zt27uQUc&amp;img=&amp;text=&amp;mode=&amp;" target="_blank">Salzburger Nachrichten</a> &#8211; Burgenland: SPÖ und ÖVP über Zusammenarbeit einig</li>
<li><a href="http://www.nachrichten.at/nachrichten/politik/innenpolitik/Wahlen-Landtag-Burgenland-SPOe-OeVP;art385,417164" target="_blank">Oberösterreichische Nachrichten </a>- Burgenland: SPÖ und ÖVP arbeiten zusammen</li>
<li><a href="http://www.krone.at/Burgenland/Zusammenarbeit_von_Rot_und_Schwarz_besiegelt-Landtagswahl_2010-Story-206069" target="_blank">Krone</a> &#8211; Zusammenarbeit von Rot und Schwarz besiegelt</li>
<li><a href="http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=3858&amp;Alias=wzo&amp;cob=503503" target="_blank">Wiener Zeitung </a>- Burgenland: Neuauflage von rot-schwarz</li>
<li><a href="http://www.oe24.at/oesterreich/politik/SPOe-und-OeVP-einig-ueber-Zusammenarbeit-0729284.ece" target="_blank">oe24.at </a>- SPÖ und ÖVP einig über Zusammenarbeit</li>
<li><a href="http://www.ktz.at/" target="_blank">Neue Kärntner Tageszeitung</a> &#8211; SPÖ und ÖVP über Zusammenarbeit einig</li>
</ul>
<p>Die zwei anderen Medien, <a href="http://kurier.at/nachrichten/burgenland/2010804.php" target="_blank">Kurier</a> und die <a href="http://www.tt.com/csp/cms/sites/tt/Nachrichten/883871-6/burgenland-wahl-verhandlungen-sp%C3%B6-%C3%B6vp-im-endspurt.csp" target="_blank">Tiroler Tageszeitung</a> hatten eigene Beiträge, wobei jene in der TT jedoch nicht ganz aktuell ist und nur davon berichten, dass es bald zu einer Einigung kommen werde.</p>
<p>FPÖ, Grüne und die Liste Burgenland haben sich auf ihren Homepages nicht zur Koalition zwischen SPÖ und ÖVP zu Wort gemeldet, und (sehr zu meiner Überraschung) auch keine Presseaussendungen zu diesem Thema waren zu finden. <a href="http://unserburgenland.at/spoe/aktuell/meldungen/7414" target="_blank">SPÖ</a> und <a href="http://www.oevp-burgenland.at/latest_news+M5f8dded253a.html" target="_blank">ÖVP</a> haben hingegen auf ihren Homepages ihre neuen Regierungsteams vorgestellt.</p>
<p>Gemeinsam habe man ein &#8220;Zukunftspaket&#8221; erstellt, so Landeshauptmann Hans Niessl. Aber, er betonte, dass es in der Arbeitsmarktpolitik, im Sozialbereich, der Bildung, bei der Sicherheit und im Gesundheitswesen keine Einsparungen kommen werden. In vielen anderen Bereichen sehe er hingegen viel Einsparungspotential.</p>
<p>Franz Steindl nannte das Zukunftspaket ein &#8220;Fünf-Jahres-Programm für Burgenland&#8221;: die ÖVP werde sich verstärkt im Gesundheits- und Sozialbereich einsetzen. Auf wirtschaftlicher Basis hat man das einzig Richtige getan: die beiden Parteien haben sich zu Klein- und Mittelbetrieben bekannt.</p>
<p>Die offizielle Bekanntgabe soll am Mittwoch passieren, in der Konstitutierende Sitzung des Landtags am Donnerstag werden die beiden koalierenden Parteien einen Vorschlag zur Wahl des Landeshauptmannes, der Regierungsmitglieder sowie des Landtagspräsidiums einbringen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Dichand ist tot &#8211; machen wir was draus!</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Jun 2010 21:30:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Egger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ Hans Dichand ist im Alter von 89 Jahren verstorben. Österreichs Medien und Politikern erwachsen durch das tragische Ereignis neue Chancen. Man muss sich nur trauen, sie zu sehen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: left; margin-left: 10px;"><a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fneuwal.com%2Findex.php%2F2010%2F06%2F20%2Fdichand-ist-tot%2F"><img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fneuwal.com%2Findex.php%2F2010%2F06%2F20%2Fdichand-ist-tot%2F" height="61" width="51" /></a></div><p>Österreichs Medienlandschaft ist um ein Urgestein ärmer: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Dichand" target="_blank">Hans Dichand</a> ist im Alter von 89 Jahren &#8211; nicht ganz unerwartet, aber doch recht plötzlich &#8211; verstorben. Ihn als langjährigen Herausgeber der &#8220;Kronen Zeitung&#8221; zu bezeichnen, würde viel zu kurz greifen. Dichand ware ein einzigartiger Wegbereiter des (Boulevard-)Journalismus in Österreich. Ein mächtiger Medienmacher, der das Land geprägt hat wie kaum ein anderer.<br />
<span id="more-3754"></span></p>
<div id="attachment_3756" class="wp-caption alignnone" style="width: 570px"><a href="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2010/06/Klestil.jpg"><img class="size-medium wp-image-3756" title="Klestil" src="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2010/06/Klestil-560x364.jpg" alt="Da waren sie beide noch am Leben: &quot;Krone&quot;-Herausgeber Hans Dichand erklärt Bundespräsident Thomas Klestil beim Guglhupf die Welt - in der TV-Doku &quot;Tag für Tag ein Boulevardstück&quot;, (C) Navigator Film" width="560" height="364" /></a><p class="wp-caption-text">Da waren sie beide noch am Leben: &quot;Krone&quot;-Herausgeber Hans Dichand erklärt Bundespräsident Thomas Klestil beim Guglhupf die Welt - in der TV-Doku &quot;Tag für Tag ein Boulevardstück&quot;, (C) Navigator Film</p></div>
<p><strong>Von Kritik keine Spur</strong><br />
Viel war schon zu seinem Leben und Schaffen zu lesen &#8211; wie in Österreich üblich, hielt sich die Kritik an der Person in engsten Grenzen. Von den Grünen, liberalen Medien und einigen Bloggern abgesehen, waren alle Kommentare und Nachrufe voll der Lobhudelei. Am schlimmsten &#8211; wie so oft in den letzten Jahren &#8211; war der eilfertig produzierte <a href="http://tvthek.orf.at/topics/Hans%20Dichand%20verstorben/1459483-Menschen---Maechte-Spezial--Hans-Dichand/segments/1460635-In-Memoriam--Hans-Dichand" target="_blank">ORF-Nachruf</a>, in dem mehrere ebenfalls bereits Verstorbene ausschließlich bewundernde Worte finden.</p>
<p><strong>Neue Chancen für Österreich</strong><br />
Eines vorab: Jeder Tod ist tragisch, mein Beileid gilt allen Familienmitgliedern, Freunden und Mitstreitern, die Hans Dichand nahe standen. Bei allem Respekt vor seinem Lebenswerk und seiner beeindruckenden Vita darf man jedoch nicht übersehen, dass Österreich durch das tragische Ereignis neue Chancen erwachsen. Man muss sich nur trauen, sie zu sehen.</p>
<p><strong>Lüftet die &#8220;Krone&#8221;!</strong><br />
Erstens: Die &#8220;Krone&#8221; kann ein &#8220;normales&#8221; Medium werden! Bis zum Schluss hat der &#8220;Alte&#8221;, wie Dichand hausintern nicht respektlos genannt wurde, das Blatt stark geprägt. Dichand = Krone, diese Gleichung war unumstößlich. Neben seinem unvergleichlichen Gespür für Themen haben vor allem innovative Elemente wie Leser-Integration und Leser-Service machten auch exzellente politische Kontakte zur SPÖ und der Aufbau eines österreichweiten Vertriebs- und Kolporteursnetzes gepaar mit genialem Marketing (seinerzeit noch mit Kurt Falk) möglich.</p>
<p><strong>Der Mief und die Macht</strong><br />
Das alles ging aber scheinbar nicht ohne die Schattenseiten: für Dichand war der Zweite Weltkrieg nie zu Ende. Bei Firmenfeiern gab er seine Kriegsgeschichten zum besten, der EU stand er (trotz Pro-EU-Beitritts-Kampagne) stets skeptisch gegenüber. Seine &#8211; ihm zugeschriebene und stets verleugnete &#8211; Macht übte er gnadenlos aus, versuchte Kanzler zu machen und Minister zu stürzen, Bundespräsident Klestil diktierte er beim Guglhupf seinen politischen Wunschfahrplan. Erschreckend, und oftmals erschreckend effizient.</p>
<p><strong>Abschied von Hitler</strong><br />
Der schlimmste und unentschuldbarste Makel war aber der Hitler-Kult und Judenhass, der (mehr oder weniger) versteckt immer wieder im Blatt zu finden war. Das ging weit über die Ausländerfeindlichkeit hinaus und wird in dieser Form in Zukunft nicht mehr stattfinden. Ich bin gespannt, welche neue &#8220;Krone&#8221; nun entsteht &#8211; ohne den Mief und selbstgeschriebene Leserbriefe. Spannend, nicht zuletzt auch für Konkurrent Wolfgang Fellner und sein &#8220;Österreich&#8221;.</p>
<p><strong>Ausse aus die Staud&#8217;n!</strong><br />
Zweitens, und für Österreich noch wesentlich wichtiger als die erwartbaren Umbrüche in der Medienlandschaft: Die Politik könnte sich wieder etwas trauen! Liebe Regierung, liebe Minister: Ausse aus die Staud&#8217;n! Gerade die Innenminister &#8211; und zwar ALLE, von Schlögl bis Fekter (mit einziger Ausnahme Caspar Einem, der dafür einen hohen Preis zahlte) kuschten vor Dichand. Kanzler krochen vor ihm zu Kreuze (sowohl Gusenbauer als auch Faymann), einzig Schüssel versuchte, ihm die Stirn zu bieten.</p>
<p><strong>Politik ohne Furcht</strong><br />
Sie alle können nun aufatmen: Wohl wird die &#8220;Krone&#8221; weiterleben und vermutlich auch weiter Erfolg und Einfluss haben, die Machtposition war aber an die Position und Reputation Dichands geknüpft und lässt sich nicht vererben. Wann, wenn nicht jetzt, kann die österreichische Politik ohne Angst vor Kampagnen-Bashing und Liebesentzug agieren? Die &#8220;Krone&#8221; ist mit sich selbst beschäftigt und wird sich (endlich) weiterentwickeln (müssen).</p>
<p>Auch wenn es naiv sein mag: Wer etwa Natalie Borgers &#8211; vom ORF nie ausgestrahlte! &#8211; Dokumentation <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kronen_Zeitung_%E2%80%93_Tag_f%C3%BCr_Tag_ein_Boulevardst%C3%BCck" target="_blank">&#8220;Tag für Tag ein Boulevardstück&#8221;</a> gesehen hat, der weiß, in welcher Schreckstarre viele Politiker vor der medialen Macht von Dichands &#8220;Krone&#8221; und seinem biblischen Zorn verharrten. Das ist Vergangenheit, man sollte es Faymann &amp; Co nur sagen!</p>
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		<title>Häupl Two-Face: Fiaker und Finanzexperte</title>
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		<pubDate>Fri, 28 May 2010 08:00:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Egger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Beim Finale der Wien Live Podiumsdiskussionsreihe herrscht im obersten Stockwerk des Wiener Ringturms großer Andrang. Das verwundert nicht weiter, schließlich stellt sich Bürgermeister Michael Häupl durchaus heiklen Fragen, etwa zur Finanz- und Wirtschaftskrise in Europa. ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: left; margin-left: 10px;"><a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fneuwal.com%2Findex.php%2F2010%2F05%2F28%2Fhaupl_fiaker-und-finanzexperte%2F"><img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fneuwal.com%2Findex.php%2F2010%2F05%2F28%2Fhaupl_fiaker-und-finanzexperte%2F" height="61" width="51" /></a></div><p>Beim Finale der Wien Live Podiumsdiskussionsreihe herrscht im obersten Stockwerk des Wiener Ringturms großer Andrang. Das verwundert nicht weiter, schließlich stellt sich Bürgermeister Michael Häupl durchaus heiklen Fragen, etwa zur Finanz- und Wirtschaftskrise in Europa. Die Fragen stellen &#8211; durchaus pointiert &#8211; ORF-Korrespondent Raimund Loew und ARD-Korrespondentin und Präsidentin des Verbands der Auslandspresse Susanne Glass. In solchen Situationen ist es trotz aller Kritik an der Wiener SPÖ gut, dass nicht ein HC Strache oder &#8211; man muss es leider sagen &#8211; eine ebenfalls nicht durch realpolitisches Fachwissen glänzende &#8211; Maria Vassilakou sitzt.<span id="more-3430"></span></p>
<div id="attachment_3432" class="wp-caption alignnone" style="width: 570px"><a href="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2010/05/WienLiveCocktail1.jpg"><img class="size-medium wp-image-3432" title="WienLiveCocktail" src="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2010/05/WienLiveCocktail1-560x309.jpg" alt="Häupl, Glass und Loew beim Wien Live Cocktail im Ringturm" width="560" height="309" /></a><p class="wp-caption-text">Häupl, Glass und Loew beim Wien Live Cocktail im Ringturm</p></div>
<p>Es ist vielleicht nicht wahnsinnig überraschend, aber doch immer wieder witzig anzusehen: Passen Setting und Thema, wechselt Häupl völlig mühelos vom gemütlichen, g&#8217;feansten Fiaker-Darsteller zum redegewandten und europapolitisch bestens informierten und vernetzten Ökonomen. Als solcher sieht der Wiener Bürgermeister Europa in einer Serie von Krisen. Nach der ökonomischen Krise, die mit konventionellen Mitteln bekämpft werden konnte, sieht er die Spekulationskrise auf Währungen viel kritischer &#8211; und lässt hier auch Griechenland nicht aus der Verantwortung, natürlich unter Hinweis auf deren konservative Regierung.</p>
<blockquote><p>&#8220;Es ist unumgänglich, dass man die Währung rettet, so wie es unumgänglich war, die Banken zu retten.&#8221;</p></blockquote>
<p>Für Häupl ist der große Unterschied, dass diesmal deutlich und beherzt von Nationalbanken eingegriffen wird, denn &#8220;desolate soziale Verhältnisse sind der Nährboden für Extremismus&#8221;. Vollständig sind die an sich guten und richtigen getroffenen Aktionen für ihn jedoch nicht.</p>
<blockquote><p>&#8220;Die Schaffung einer europäischen Finanzmarktaufsicht [und] einer Finanztransaktionssteuer ist unerlässlich&#8221;</p></blockquote>
<p>Ein klares Plädoyer für mehr Europa, dessen gemeinsame Währung Häupl auch für weniger gefährdet hält als von den Medien dargestellt. Für diesen Weg will er auch die christdemokratischen Politiker mit an Bord holen.</p>
<blockquote><p>&#8220;Ich bin überzeugt davon, so wie Frau Merkel zur Euro-Rettung angetreten ist, wird sie auch den Finanzkontrollinstrumenten zustimmen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Hier wirft Löw ein, dass der Euro sehr wohl in den Gazetten in Frage gestellt wird und auch Experten unterschiedilche Szenarien &#8211; vom Austritt einzelner Länder über die Teilung der Eurozone bis zu kostspieligen Stützaktionen. Häupl sieht zwar die Probleme, aber kein realistisches Szenario für den Untergang des Euro. Seines Erachtens muss die Union bessere Budget-Kontroll-Mechanismen etablieren. Für etwas Erheiterung sorgt die Aussage, dass auch das Wiener Stadtbudget gerne geprüft werden kann &#8211; das ja nicht gerade für große Transparenz bekannt ist.</p>
<p>Susanne Glass stellt die Frage in den Raum, wie Wien mit der schwindenden Bedeutung als Vermittler zwischen osteuropäischen Ländern, die mittlerweile direkt mit Brüssel sprechen, umgeht. Für Häupl ist die Hauptaufgabe Wiens und anderer europapolitisch bedeutender Städte eher im Vorfeld gegeben &#8211; bei der Heranführung an die Idee der Union. Unter diesem Blickwinkel macht auch das wirtschaftliche Engagement in diesen Länder für ihn sehr viel Sinn.</p>
<blockquote><p>&#8220;Mann muss dafür sorgen, dass für Investoren Sicherheit und Verlässlichkeit entsteht. Das ist der einzige entscheidende Punkt.&#8221;</p></blockquote>
<p>Die vielbeschworene &#8220;Hilfe zur Selbsthilfe&#8221; soll aber nicht dazu führen, dass die Menschen nicht mehr nach Wien kommen sollen. Die vergessenen Winkel &#8211; etwa Bulgarien &#8211; sollen dabei nicht ignoriert, sondern mit speziellen Programmen angesprochen und aufgebaut werden.</p>
<blockquote><p>&#8220;Wien wär net Wien, wenn es nicht international wäre. Da muss man sich nur die Speisekarten in den Lokalen anschauen. Warum soll nicht auch das ganze restliche Leben international sein?&#8221;</p></blockquote>
<p>Bratislava ist Häupl dabei durchaus näher als St. Pölten, die Konkurrenz mit der &#8220;Partnerstadt&#8221; sieht er als Sportler &#8211; wenn auch zugegeben früher, mit einigen Kilos weniger &#8211; als anspornenden und erfrischenden Wettkampf. Wien-Bratislava sieht er als das Herzstück von Centrope mit immerhin 8 Millionen Menschen, die Donauregion ist ihm ebenfalls ein sehr großes überregionales Anliegen, an dem intensiv gearbeitet wird, auch über die Grenzen der EU hinaus.</p>
<p>Als nächstes Thema bringt Löw den Reformvertrag ins Spiel, den Häupl in der Originalversion Giscard d&#8217;Estaings in seiner Klarheit wesentlich lieber gewesen wäre, aber auch so aus seiner Sicht die Regionen stärken wird. Klare Regelungen für die Regionalpolitik wären besonders klar geregelt gewesen. Dennoch gibt es seiner Meinung nach ganz wesentliche Fortschritte zum Aufbau der europäischen Demokratie von unten und zur Bekämpfung der bisherigen &#8220;Regionalblindheit&#8221; &#8211; speziell in Anbetracht der Tatsache, dass der überwiegende Großteil der EU-Bürger in urbanen Ballungszentren wohnt.</p>
<blockquote><p>&#8220;Der Lissabon-Vertrag beinhaltet im Wesentlichen das selbe [wie der Verfassungsvorschlag], nur höchst kompliziert. Das hat hauptsächlich zur Verwirrung der FPÖ beigetragen&#8230;&#8221;</p></blockquote>
<p>Von den heimischen Politikern befürchtet er eher keine großen Sprünge in Richtung mehr EU, eher möchte er eine Abschwächung der EU-Regelungen bei der Übernahme in die nationale Gesetzgebung verhindern &#8211; hier setzt das SPÖ-Urgestein auf seinen durchaus beträchtlichen Einfluss. Durch die Subsidiarität sieht er überhaupt größeren Veränderungsbedarf &#8211; etwa beim Bundesrat, den man seiner Meinung nach mit neuen Aufgaben massiv aufwerten könnte. Das könnte bis zu Europa-Ausschüssen in den Landtagen führen, die der neuen Regionalisierung der EU-Politik Rechnung tragen sollen.</p>
<blockquote><p>&#8220;Ich habe den Eindruck, dass noch nicht allzu viele diese neue Situation begriffen haben.&#8221;</p></blockquote>
<p>Löw sieht aus diesem und anderen Gründen jetzt die Zeit der &#8220;Vereinigten Staaten für Europa&#8221; gekommen, auch um etwa Spekulationen gegen den Euro entgegentreten zu können.</p>
<blockquote><p>&#8220;Die Vereinigten Staaten von Europa sind für Regionalpolitiker wie mich eine faszinierende Vision. Am Ende des Tages heißt das: Ein Europa mit einer funktionierenden Parlamente und ein Mehr an Regionen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Das bedeutet gleichzeitig natürlich einen Rückgang von Einfluss und Macht auf der nationalen Ebene, was natürlich nicht allen Politikern gefällt &#8211; weshalb es auch immer wieder zu Renationalisierungstendenzen kommt.</p>
<p>Ein Riesenthema ist für den Wiener Bürgermeister auch die Re-Politisierung der Politik, da sich das Machtgleichgewicht derzeit wieder stark von der Wirtschaft wegbewegt. Dieses Zurückgewinnen der Handlungsfähigkeit ist für ihn ein sehr zentrales Thema, das auch den dahinsiechenden Beliebtheitswerten der EU wieder auf die Sprünge helfen kann. Hier sieht Häupl durchaus auch Versäumnisse der eigenen Partei &#8211; nach dem erfolgreichen Beitritt sind EU-Themen seiner Meinung nach wenig bis gar nicht an die Bevölkerung kommuniziert wurden.</p>
<blockquote><p>&#8220;Der Europäische Dialog wurde abgebrochen, die Diskussion wurde dem Boulevard überlassen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Gut vorbereitet und mit einer längeren Distanz ist Häupl &#8211; einmal mehr im Gegensatz zu Löw &#8211; durchaus auch ein Fan von Volksbefragungen, wo er durchaus glaubt, die Abstimmenden auch entsprechend informieren und sinnvolle Entscheidungen herbeiführen zu können. Sinnvollerweise spricht er sich bei wichtigen Weichenstellungen wie dem Lissabon-Vertrag für eine europaweite Version aus.</p>
<p>Zum Abschluss ging es noch um den Wahlkampf &#8211; ein Thema, das Häupl derzeit noch gar nicht interessiert, &#8220;ich befinde mich nicht im Wahlkampf, was Herr Strache derzeit tut, weiß ich nicht &#8211; ich sehe nicht viel von ihm!&#8221; Das wird ihm von Susanne Glass pro forma abgenommen, wodurch der Abend bei einigen schönen Weinen aus der Region noch einen gemütlichen Ausklang nehmen kann.</p>
<p>Eines ist jedenfalls klar geworden: Häupl will keine Sündenbockpolitik und Spaltung der Gesellschaft &#8211; er steht für Integration und &#8220;Wiener Melange&#8221; auf allen Ebenen. Dass dabei viel im Halbdunkel bleibt und nicht immer alle Themen mit vollem Elan angegangen werden, ist klar &#8211; als Gegenvision zu Angstparolen und Endzeitbotschaften anderer Parteien ist das aber ein angenehmer, relaxter, großteils auch professioneller Zugang.</p>
<p>Von Zeit zu Zeit muss man sich das bei solchen Expertendiskussionen durchaus vor Augen führen!</p>
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		<title>Die FPÖ und ihr Glaubwürdigkeits-Eigentor</title>
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		<pubDate>Mon, 24 May 2010 11:41:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominik Leitner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nur auf die FPÖ könne man sich verlassen. Denn während die Sozialisten sowieso nur mehr dummes Geschwätz von sich geben, siehst es nun so aus, als würden auch die vermeintliche Volkspartei viele ihrer Grundsätze aufgeben. ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: left; margin-left: 10px;"><a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fneuwal.com%2Findex.php%2F2010%2F05%2F24%2Fdie-fpo-und-ihr-glaubwurdigkeits-eigentor%2F"><img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fneuwal.com%2Findex.php%2F2010%2F05%2F24%2Fdie-fpo-und-ihr-glaubwurdigkeits-eigentor%2F" height="61" width="51" /></a></div><p>Nur auf die FPÖ könne man sich verlassen. Denn während die Sozialisten sowieso nur mehr dummes Geschwätz von sich geben, siehst es nun so aus, als würden auch die vermeintliche Volkspartei viele ihrer Grundsätze aufgeben. Jetzt spricht sich sogar Wissenschaftsministerin Beatrix Karl für eine gemeinsame Schule der 10- bis 14-Jährigen.</p>
<p>FPÖ-Bildungssprecher Walter Rosenkranz meldet sich deshalb zu Wort, <a href="http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20100521_OTS0211/fpoe-walter-rosenkranz-fpoe-einzig-glaubwuerdiger-nms-gegner/channel/politik" target="_blank">via OTS-Meldung</a>, und erklärt das Offensichtlichste: Die FPÖ ist der einzige glaubwürdige Gegner einer neuen Mittelschule. Gut so.</p>
<p><a href="http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20100521_OTS0211/fpoe-walter-rosenkranz-fpoe-einzig-glaubwuerdiger-nms-gegner/channel/politik"><img class="size-full wp-image-3420 alignnone" title="Glaubwürdig1" src="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2010/05/Glaubwürdig1.jpg" alt="" width="580" height="242" /></a></p>
<p>Aber &#8230;</p>
<p><span id="more-3419"></span></p>
<p>Da wär da noch der Kärntner-Ableger der Freiheitlichen. Die sogenannten &#8220;Freiheitlichen in Kärnten&#8221;. Früher mal als das Bündnis Zukunft bekannt, befinden sie sich ja bekanntlich in Kooperation mit der Freiheitlichen Österreichs. Und sie haben natürlich auch eine Meinung zur neuen Mittelschule, ebenfalls via <a href="http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20100521_OTS0207/gesamtschule-der-10-bis-14-jaehrigen-ist-zukunftsweisend/channel/politik" target="_blank">OTS-Meldung</a>:</p>
<p><a href="http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20100521_OTS0207/gesamtschule-der-10-bis-14-jaehrigen-ist-zukunftsweisend/channel/politik"><img class="alignnone size-full wp-image-3421" title="Glaubwürdig2" src="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2010/05/Glaubwürdig2.jpg" alt="" width="555" /></a></p>
<p>Zwar ausgeschickt vom &#8220;Amt der Kärntner Landesregierung&#8221;, spiegelt sie trotz allem die Meinung des FPKlers, Uwe Scheuch, wieder.</p>
<p>Man könnte jetzt natürlich sagen, dass man ganz offiziell zwischen FPÖ und FPK unterscheiden müsse &#8230; für mich ist aber der <a href="http://freiheitliche-ktn.at/" target="_blank">Landtagsklub FPK</a> der FPÖ näher als die <a href="http://www.fpoe-ktn.at/" target="_blank">FPÖ Kärnten</a> selbst. Dafür verliert natürlich die FPÖ ihre eben, nach der 1. OTS-Meldung, gewonnene Glaubwürdigkeit sofort wieder. Das ist natürlich mehr als traurig. Aber zumindest ist dieses Eigentor einfach nur mehr als unterhaltsam.</p>
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		<item>
		<title>10 Jahre nach Schwarz-Blau &#8211; Widerstand gegen das Vergessen!</title>
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		<pubDate>Tue, 11 May 2010 08:30:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Egger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor zehn Jahren fand die zweitgrößte Nachkriegsdemonstration auf dem Heldenplatz statt. "Widerstand! Widerstand!" hallte es durch ganz Wien. Tausende hielten sogar zwei Jahre lang durch, bis "Schwarz-Blau I" zu Ende war und Neuwalen stattfanden. Heute sind diese Geschehnisse in Vergessenheit geraten - auch im Internet. Frederick Baker kämpft dagegen an.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: left; margin-left: 10px;"><a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fneuwal.com%2Findex.php%2F2010%2F05%2F11%2F3322%2F"><img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fneuwal.com%2Findex.php%2F2010%2F05%2F11%2F3322%2F" height="61" width="51" /></a></div><p>Vor zehn Jahren fand die zweitgrößte Nachkriegsdemonstration auf dem Heldenplatz statt &#8211; mit weit über 100.000 friedlichen Protestierenden. &#8220;Widerstand! Widerstand!&#8221; hallte es durch ganz Wien. Tausende hielten sogar zwei Jahre lang durch, bis &#8220;Schwarz-Blau I&#8221; zu Ende war und Neuwahlen stattfanden.</p>
<p>Heute sind diese Geschehnisse in Vergessenheit geraten &#8211; auch im Internet. So war es mir schon fast unmöglich, das damals omnipräsente Schwarz-Blaue Mascherl aufzutreiben. Auch alle anderen Zeugnisse und Texte sind weitgehend aus dem Web verschwunden, seit die Basis &#8220;public netbase&#8221; von der Regierung zur Schließung getrieben wurde. </p>
<p><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Frederick_Baker">Frederick Baker</a>, mehrfach ausgezeichneter BBC und <a href="http://kundendienst.orf.at/programm/starsimorf/baker.html">ORF-Journalist</a> kämpft gegen das Vergessen der einzigartigen Vorgänge, die sogar die EU erschütterten, mit Witz und Verve an. <span id="more-3322"></span></p>
<div id="attachment_3321" class="wp-caption alignnone" style="width: 305px"><a href="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2010/05/BeschaemteRepublik.jpg"><img class="size-medium wp-image-3321" title="BeschaemteRepublik" src="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2010/05/BeschaemteRepublik-295x373.jpg" alt="&quot;Die beschämte Republik. 10 Jahre nach Schwarz-Blau in Österreich&quot; - Frederick Baker, Petra Herczeg (Hg.), Cover (C) Czernin Verlag, Montage: Stefan Egger" width="295" height="373" /></a><p class="wp-caption-text">&quot;Die beschämte Republik. 10 Jahre nach Schwarz-Blau in Österreich&quot; - F. Baker, P. Herczeg (Hg.), Cover (C) Czernin Verlag, Montage: Stefan Egger</p></div>
<p>Frederick Baker wird zum (unfreiwilligen) Chronisten der Machtübernahme durch Schüssels ÖVP und Haiders FPÖ im Jahr 2000, die zwar im In- und Ausland hohe Wellen schlug, aber bereits weitgehend vergessen ist. Nach seiner filmischen Aufarbeitung <a href="http://www.facebook.com/pages/Widerstand-in-Haiderland/299965884783">&#8220;Widerstand in Haiderland&#8221;</a>, über die er auch im <a href="http://neuwal.com/index.php/2010/02/21/osterreich-gehort-ins-guinness-buch-der-rekorde-interview-mit-fred-baker-bbcorf/">neuwal-Interview</a> ausführlich spricht, hat er nun zusammen mit der Wissenschaftlerin <a href="http://www.univie.ac.at/Publizistik/Herczeg.htm">Petra Herczeg</a> ein Buch herausgegeben, das auch die wichtigsten Interviews aus der Dokumentation in voller Länge enthält.</p>
<p><a href="http://www.czernin-verlag.com/czerninverlag/bookshow.xml;jsessionid=23AD1AA3DA26AE7AE5D8522C54F85EF0?id=671">&#8220;Die beschämte Republik &#8211; 10 Jahre nach Schwarz-Blau in Österreich&#8221;</a> ist so spannend wie ein Krimi, auch wenn die Schlaglichter, die in den einzelnen Beiträgen auf die Ereignisse der &#8220;Wendejahre&#8221; geworfen werden, unterschiedlicher nicht sein könnten. Sogar als politisch überdurchschnittlich interessierter Mensch hat man vergessen, was damals alles zusammenkam: die Massenproteste, die nicht und nicht abebben wollten. Der unterirdische Weg zur Angelobung. Die Ablehnung zweier Minister durch Bundespräsident Klestil. Christoph Schlingensiefs &#8220;Ausländer Raus&#8221;-Aktion. Die &#8220;Botschaft besorgter Bürger vor der Hofburg, die von Josef Hader unterstützt wurde&#8230;</p>
<p>Neben den &#8220;üblichen Verdächtigen&#8221;, die niemals müde werden, politische Missstände in diesem Land aufzuzeigen &#8211; Florian Klenk (Falter), Robert Menasse und in diesem Fall allen voran Doron Rabinovici (einer der Schlüsselfiguren der Demoorganisation) kommen auch internationale Philosophen wie Bernard-Henri Lévy vor. Mercedes Echerer liefert die EU-Perspektive, die auch nichts an Dramatik vermissen lässt. Michael Frank von der &#8220;Süddeutschen Zeitung&#8221; (auch er war kürzlich <a href="http://neuwal.com/index.php/2010/04/25/oevp-betreibt-kopfschusspolitik/">mit neuwal im Gespräch</a>) findet ebenso klare Worte mit weiterer Perspektive. Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek und Marlene Streeruwitz runden das Bild ab. Josef Hader schließlich darf mit seinem wirklich sehr treffenden Kommentar über &#8220;das Kind Österreich, das ja eigentlich nichts getan hat und wenn, dann sicher nichts Schlimmes und nicht absichtlich&#8221; das Sittenbild vervollständigen.</p>
<p>Absoluter Lesetipp für alle politisch Interessierten!</p>
<p><a href="http://www.czernin-verlag.com/czerninverlag/bookshow.xml;jsessionid=23AD1AA3DA26AE7AE5D8522C54F85EF0?id=671">&#8220;Die beschämte Republik &#8211; 10 Jahre nach Schwarz-Blau in Österreich&#8221;</a><br />
Verlag: Czernin<br />
Preis:  EUR 21.90<br />
ISBN: 978-3-7076-0313-2<br />
Seiten: 224<br />
Ausstattung: Hardcover</p>
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		<title>Hetze oder Propaganda? Das rechte Lager im Umbruch</title>
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		<pubDate>Thu, 06 May 2010 08:00:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Egger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Bundespräsidentenwahl ging in die Hose, aus dem Duell Häupl vs. Strache wird nichts. Lesen Sie hier, warum "die Irre aus Niederösterreich" ein Fehler war, die FPÖ Moscheen anzünden will und Martin Graf eigentlich ein Linker ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: left; margin-left: 10px;"><a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fneuwal.com%2Findex.php%2F2010%2F05%2F06%2Fhetze-oder-propaganda%2F"><img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fneuwal.com%2Findex.php%2F2010%2F05%2F06%2Fhetze-oder-propaganda%2F" height="61" width="51" /></a></div><p>Im <a href="http://derstandard.at/1271375923132/STANDARD-Montagsgespraech-Rechte-Politik-als-Frage-des-Marketings">Standard-Montagsgespräch</a> zeigte sich, dass nach dem überraschend schlechten Abschneiden  bei der Bundespräsidentenwahl &#8211; wenn es auch keine dramatische Niederlage war &#8211; ein spannender Richtungsstreit innerhalb der FPÖ ausbrechen könnte. <span id="more-3287"></span></p>
<div id="attachment_3291" class="wp-caption alignnone" style="width: 570px"><a href="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2010/05/Foto2.jpg"><img class="size-medium wp-image-3291" title="Boehmdorfer-Hoebelt-Brandstaller" src="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2010/05/Foto2-560x355.jpg" alt="Dieter Böhmdorfer, Lothar Höbelt und Trautl Brandstaller beim Standard-Montagsgespräch" width="560" height="355" /></a><p class="wp-caption-text">Dieter Böhmdorfer, Lothar Höbelt und Trautl Brandstaller beim Standard-Montagsgespräch</p></div>
<div><strong> Den Anfang machte Dieter Böhmdorfer, Haiders Ex-Anwalt und ehemaliger Justizminister, nicht zuletzt wegen der zahlreichen (oft gewonnenen) Medienprozesse in Erinnerung geblieben.</strong></p>
<blockquote><p>„Rosenkranz war sicherlich nicht die richtige Kandidatin. Alle Parteien haben diese Chance perfekt ausgelassen“</p></blockquote>
<p>Für Böhmdorfer war Rosenkranz nicht die optimale Kandidatin, allerdings war er auch von den anderen Parteien enttäuscht, dass keine weltoffene Persönlichkeit mit Schnittstelle zur EU aufgestellt wurde. Er hält das für ein Schwächezeichen der Politik.  Böhmdorfer führt das schlechte Abschneiden bei der Bundespräsidentenwahl nicht auf eine sinkende Popularität des dritten Lagers seit Haiders Tod zurück, denn charismatische Persönlichkeiten sieht er generell wenige: „Bei der SPÖ war das Kreisky, bei der FPÖ Haider, bei der ÖVP fällt mir dazu niemand ein.“</p>
<blockquote><p>„Es gibt eine große Gruppe, die will nicht Rot oder Schwarz sein. Das ist nicht erlaubt in diesem Land“</p></blockquote>
<p>Einen Rechtsruck im Land kann Böhmdorfer nicht erkennen: „Es gibt eine große Gruppe, die will nicht Rot oder Schwarz sein. Das ist nicht erlaubt in diesem Land. In Wahrheit geht es allen Parteien um Stimmenmaximierung, den etablierten auch um Machterhalt und –ausbau. Die FPÖ hat ja keine Macht! Auch wenn sie über 50% der Stimmen hätte, könnte sie aufgrund der Parteienlandschaft nichts verändern. Die außerparlamentarischen Kräfte sind so stark, dass wir längst die Wirkungswege unserer demokratischen Vertretungskörper verloren haben!“</p>
<blockquote><p>„Ich habe die Politik eines Jörg Haider nicht eine Sekunde exekutiert!“</p></blockquote>
<p>Die zahlreichen Medienprozesse waren für ihn unangenehm, aber notwendig: „ Wir haben nicht einmal den Ansatz einer Medienfreiheit!“ Die Politik des Jörg Haider habe er „nicht eine Sekunde exekutiert“. Böhmdorfer ist durch seine Erfahrung im Parlament verbittert: „Die Leute glauben immer, Politiker arbeiten – dabei tun sie ganz etwas anderes.“</p>
</div>
<div><strong> Lothar Höbelt, Historiker an der Uni Wien, bekennender Wechselwähler zwischen FPÖ und ÖVP, war Mitglied des Unterstützerkomitees für Barbara Rosenkranz.</strong></p>
<blockquote><p>„Strache als angry young man wäre eine Pflanzerei gewesen“</p></blockquote>
<p>Für Höbelt waren Innen- und Außenwahrnehmung bei Barbara Rosenkranz zu unterschiedlich, die Medien hätten sie unfair behandelt. „Die Innenwahrnehmung war: Bürgerlich-konservative Überlegte statt Strache als angry young man. Die Kampagne hat aber nicht geklappt“. Das Ergebnis war für ihn interessant, weil Rosenkranz FPÖ-untypisch im ganzen Land mit wenigen Ausreißern gleich gut gelegen ist. Höbelt ist überzeugt, dass die FPÖ andere Leute aufbauen muss. „Strache als Kandidat wäre eine Pflanzerei gewesen!“</p>
<blockquote><p>„Die nächsten Wahlen sind klassische Aufholjagden, die Strache gewinnen muss. Dann wird’s spannend“</p></blockquote>
<p>Interessant wird es für den Historiker erst, wenn Strache über die landesweit 20 Prozent, die Haider erreichen konnte, dazugewinnt: „Wien ist noch eine Wahl, die Strache gewinnen wird, genauso wie Burgenland und Steiermark, das sind klassische Aufholjagden. Dann wird’s spannend, es wird sich zeigen, ob Strache danach etwas dazugewinnen kann.“</p>
<blockquote><p>„Sie nennen es Hetze, andere nennen’s Propaganda…“</p></blockquote>
<p>Inhaltliche Programmatik hält Höbelt für unwichtig. Auf hetzerische Sprüche und Kampagnen angesprochen, spielt der diese herunter: „Das ist ja keine Frage der Inhalte. Sie nennen das halt Hetze, die anderen nennen’s Propaganda, das ist ja g’hupft wie g’sprungen. Die Mehrheit der Bevölkerung hat ein großes Unbehagen mit der Massenzuwanderung aus fremden Kulturen…“ Bei diesen Aussagen geht lautstarker Protest durch die Zuhörerschaft.</p>
<blockquote><p>„Warum Martin Graf als Rechter bezeichnet wird, weiß ich wirklich nicht“</p></blockquote>
<p>Massives Gelächter erntet Höbelt, als er Martin Graf zum Linken erklärt. „Er hat mit den Grünen gemeinsam für die Abschaffung der Studiengebühren gestimmt, hat die italienische Rechtsregierung angeflegelt, in seiner Umgebung findet man die höchste Konzentration von Rot-Blau Fans in Österreich… wenn das Rechts ist, das bin ich wirklich nicht!“ Rechts und Links sind für ihn generell überholte, schwammige Begriffe.</p>
</div>
<div><strong> Anders sieht das die langjährige leitende ORF-Angestellte Trautl Brandstaller (Dokus „Fremde in der Heimat“ und „Juden in Wien heute“, jüngstes Buch: <a href="http://www.amazon.de/Die-neue-Macht-Frauen-Emanzipation/dp/3222132232/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#038;s=books&#038;qid=1273216724&#038;sr=8-1">„Die neue Macht der Frauen“</a>).</strong></p>
<blockquote><p>„Es ist demokratiepolitisch beruhigend, dass Rosenkranz nur 15% bekommen hat.&#8221;</p></blockquote>
<p>Für Brandstaller ist es „demokratiepolitische ist es sehr beruhigend, dass Frau Rosenkranz nur 15,2% erreicht hat“. Sie findet es aber „gespenstisch“, dass sich im ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts ein Kandidat für das Amt des Bundespräsidenten öffentlich vom Nationalsozialismus distanzieren muss.</p>
<blockquote><p>„Rosenkranz ist ein Modell aus einer untergegangenen Ära“</p></blockquote>
<p>„Die FPÖ hat damit die Chance verspielt, einen Kandidaten aufzustellen, der auch im bürgerlichen Lager Stimmen gewonnen hätte. Diese Kandidatin war in jenem Potenzial, in dem die FPÖ so gerne fischt – Jugendliche, Discovolk, junge Arbeiter &#8211; absolut jenseitig. Eine Ahnfrau, aus einer anderen Zeit, ein Modell aus einer untergegangenen Ära!“</p>
<blockquote><p>„Dass schlagende Burschenschafter etwas Linkes sind, darüber machen wir lieber Kabarett“</p></blockquote>
<p>Das Gerede über die Begriffe rechts und links ist für Brandstaller eines der üblichen Verwirrmanöver. „Dass schlagende Burschenschafter etwas Linkes sind, darüber machen wir lieber Kabarett – Martin Graf als der neueste Linke in Österreich!“. Sie zitiert den italienischen Philosophen Roberto Bobbio: „Der Leitstern der Linken ist die Gleichheit“, weshalb es noch immer Unterscheidungen gäbe.</p>
<blockquote><p>„Zur Krise höre ich von der FPÖ gar nichts. Ihre Krise war der Tod Jörg Haiders…“</p></blockquote>
<p>„Das österreichische Parteiensystem ist insgesamt nach rechts gerückt,  daher wäre wieder Platz  für eine linke Partei. Besonders in Zeiten der Krise. Wenn ich mir durchlese, was die Parteien dazu sagen, ist das wirklich kläglich. Von der FPÖ höre ich diesbezüglich gar nichts – ihr habt das noch gar nicht so mitbekommen. Eure Krise war der Tod des Jörg Haider.“</p>
<blockquote><p>„Latent geschürter Rassismus ist kein Marketingschmäh. Eure Leute stehen vor Kulturbauten und schreien: Anzünden!“</p></blockquote>
<p>Neben Haiders durchaus berechtigen Kritik am System sieht Brandstaller „die ungeheure Hetze gegen Ausländer und später durch Strache gegen Muslime und den Islam“ als Problem. „Diesen ständig geschürten latenten Rassismus muss man der FPÖ vorwerfen, und sie schafft damit ein menschenverachtendes Klima im Land. Da können sie nicht einfach sagen, das ist alles nur ein Marketingschmäh. Wenn in der Brigittenau ein Kulturbau errichtet wird, sind ihre Leute dort und schreien „Anzünden“!</p>
</div>
<div><strong> <a href="http://www.misik.at">Robert Misik</a>, politischer Kommentator und Bestsellerautor (jüngstes Buch: <a href="http://www.falter.at/web/shop/detail.php?id=28924">„Die Politik der Paranoia“</a>), 2009 mit dem Staatspreis für Kulturpublizistik ausgezeichnet, machte die Runde komplett.</strong></p>
<blockquote><p>„Ich sehe meine Rolle nicht darin, der FPÖ gute Tipps zu geben, wenn sie depperte Fehler macht“</p></blockquote>
<p>Auch Misik führt den Wahlausgang auf Rosenkranz zurück: „Die Kandidatin war der Grund, warum die FPÖ kein Bein auf den Boden bekommen hat bei dieser Wahl. Jemand der zwischen ÖVP und FPÖ steht hätte natürlich besser funktioniert als jemand vom rechtesten Rand der rechtesten Rechtspartei. Ich sehe meine Rolle aber nicht darin, der FPÖ gute Tipps zu geben, wenn sie depperte Fehler macht. Da würde ich eher sagen: Weiter so!  Eine verlorene Bundespräsidentenwahl bringt die FPÖ aber noch nicht auf die Verliererstraße.“</p>
<blockquote><p>„An den Stammtischen war sie &#8216;die Irre aus Niederösterreich&#8217;“</p></blockquote>
<p>Dass sich die „Radaupartei“ FPÖ über die schlechte Behandlung in den Medien echauffiert, findet Misik lächerlich. „Man hat die Stimmung falsch eingeschätzt, da hat man das Sensorium verloren. Was haben die Leute an den Stammtischen über Rosenkranz gesagt? Die Irre aus NÖ – so etwas hätte man über Strache nie gesagt.“</p>
<blockquote><p>„Das Duell Strache-Häupl gibt&#8217;s net!“</p></blockquote>
<p>Für Misik ist die Wien-Wahl keine g’mahte Wies&#8217;n für die FPÖ: „Die Verhetzungsparolen, die sie nur als Marketingschmäh sehen, erreichen nur einen kleinen Prozentsatz, der Rest lehnt diese ganz dramatisch ab, die werden sich gegen diese Wahlkampf wehren – da hat sich auch viel medial verändert. Das merkt man auch in Facebook, es gibt so viele junge Leute… viel mehr als 20% werden’s in Wien nicht werden, das Duell Häupl-Strache gibt’s net.“</p>
</div>
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		<title>#bp2010: Fischer glaubt nicht an &#8220;bestes Wahlergebnis ever&#8221; &amp; Rhetorikanalyse der Gegenkandidaten</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Apr 2010 20:16:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominik Leitner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der amtierende Bundespräsident hat nun seine Erwartung zur kommenden Wahl geäußert. Während Gegenkandidat Gehring es für realistisch hält, dass er mit seinem Ergebnis eine Stichwahl erzwingen könne, und sich die FPÖ uneinig ist, ob die ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: left; margin-left: 10px;"><a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fneuwal.com%2Findex.php%2F2010%2F04%2F14%2Fbp2010-fischer-glaubt-nicht-an-bestes-wahlergebnis-ever-rethorikanalyse-der-gegenkandidaten%2F"><img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fneuwal.com%2Findex.php%2F2010%2F04%2F14%2Fbp2010-fischer-glaubt-nicht-an-bestes-wahlergebnis-ever-rethorikanalyse-der-gegenkandidaten%2F" height="61" width="51" /></a></div><p>Der amtierende Bundespräsident hat nun seine Erwartung zur kommenden Wahl geäußert. Während Gegenkandidat Gehring es für realistisch hält, dass er mit seinem Ergebnis eine Stichwahl erzwingen könne, und sich die FPÖ uneinig ist, ob die von Heinz-Christian Strache gewünschten 35 Prozent für Barbara Rosenkranz möglich sind, meinte Heinz Fischer, dass er sich eine <strong>&#8220;sehr eindeutige Mehrheit&#8221;</strong> erhoffe.</p>
<p><span id="more-2365"></span></p>
<p>Das beste Wahlergebnis bei einer Bundespräsidentenwahl aller Zeiten schaffte Rudolf Kirchschläger (SPÖ) bei seiner zweiten Kandidatur 1980 mit 79,9 Prozent der Wählerstimmen. Sein damaliger Gegner war der FP-Kandidat Willfried Gredler. Die FPÖ von heute sei mit der FPÖ von damals nicht vergleichbar, betonte Fischer: damals war sie eine 5%-Partei, heute wäre sie irgendwo zwischen 15% und 18%, als ungleich stärker. Für Rudolf Gehring erschätzt Heinz Fischer im Ö1-&#8221;Journal Panorama&#8221;<strong> &#8220;zwei, drei, vier Prozent&#8221;</strong>, <a href="http://diepresse.com/home/politik/hofburgwahl/558439/index.do?_vl_backlink=/home/politik/hofburgwahl/index.do">wie Die Presse berichtet</a>.</p>
<p><a href="http://derstandard.at/1269449462565/Analyse-Farblose-Rechte-vs-hemdsaermeligen-Pilger">Für den Standard</a> hat Tatjana Lackner, Politiker-Profilerin und Direktorin der Schule des Sprechens die bisher im ORF aufgetretenen Bundespräsidentschaftskandidaten, Rudolf Gehring und Barbara Rosenkranz, <strong>auf ihre Rhetorik analysiert</strong>.</p>
<p>Zu Frau Rosenkranz verliert sie kaum ein gutes Wort: Ihr fehle Souveränität, aber ihr gelinge &#8211; als langjährige Politikern &#8211; schwierige Fragen zu ihrem Vorteil umzudrehen. Besonders kritisierte Frau Lackner die vagen Aussagen:</p>
<blockquote><p>Viele der Rosenkranz-Sätze sind voll mit diesen unkonkreten Platzhaltern wie beim Thema kirchlicher Kindesmissbrauch: &#8220;Es ist ganz sicher wichtig, dass man diese Verbrechen ganz besonders brandmarkt.&#8221;</p>
<p>Mindestens vier Fragen ergeben sich allein aus einen FPÖ-Stehsatz wie diesem: 1. Wer oder was ist &#8220;es&#8221;? 2. In Bezug worauf ist was &#8220;ganz sicher wichtig&#8221;? 3. Wer ist &#8220;man&#8221;? und 4. Wie sieht eine Verbrechens-Brandmarkung à la Rosenkranz im gelebten Strafvollzug genau aus? All das blieb ungelöst. (via: Der Standard)</p></blockquote>
<p>Auch Rudolf Gehring wird in hohem Maße kritisiert: Er <strong>genieße zwar die nationale Aufmerksamkeit</strong>, konnte sich aber scheinbar nicht genug vorbereiten. Bei näherem Hinhören wirken manche seiner Antworten grotesk, und darüber hinaus stolpert er auch gerne noch über Suggestivfragen.</p>
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		<title>Kirche distanziert sich von Gehring</title>
		<link>http://neuwal.com/index.php/2010/04/08/kirche-distanziert-sich-von-gehring/</link>
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		<pubDate>Thu, 08 Apr 2010 17:02:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominik Leitner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Bundespräsidentschaftskandidat Rudolf Gehring von der Christlichen Partei Österreichs (CPÖ) sorgte schon mit seinen Aussagen zu z.B. Homosexualität und Abtreibung kurz nach Bekanntwerden seines Antritts zur Bundespräsidentenwahl. Dabei blieb er aber grundsätzlich ja bei der ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: left; margin-left: 10px;"><a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fneuwal.com%2Findex.php%2F2010%2F04%2F08%2Fkirche-distanziert-sich-von-gehring%2F"><img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fneuwal.com%2Findex.php%2F2010%2F04%2F08%2Fkirche-distanziert-sich-von-gehring%2F" height="61" width="51" /></a></div><p>Der Bundespräsidentschaftskandidat Rudolf Gehring von der Christlichen Partei Österreichs (CPÖ) sorgte schon mit seinen Aussagen zu z.B. Homosexualität und Abtreibung kurz nach Bekanntwerden seines Antritts zur Bundespräsidentenwahl. Dabei blieb er aber grundsätzlich ja bei der Linie der Kirche, als dessen Vertretung er sich auf politischer Ebene sieht.</p>
<p><img src="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2010/04/neuwal.gehring.sugarmelon.0-556x373.jpg" alt="Rudolf Gehring (neuwal.com) - CC by sugarmelon" title="Rudolf Gehring (neuwal.com) - CC by sugarmelon" width="556" height="373" class="alignnone size-medium wp-image-1954" /></p>
<p><span id="more-1935"></span></p>
<p>Dass er vergangenen Dienstag in einer Kirche seinen Wahlkampfauftakt feierte, passt da ganz gut ins Bild. Diese Feier beschlossen hat er ja bekanntlich mit den Worten &#8220;Gott schütze Österreich&#8221;, was vielleicht nur zufällig die gleichen Worte waren, mit der Schuschnigg, im austrofaschistischen Österreich als diktatorisch regierender Kanzler, kurz vor dem Einmarsch der Deutschen, seine Amtszeit via Rundfunk beendete.</p>
<p>Als Vertreter der Christen Österreichs sieht sich Gehring selbst. Aber die Kirche? Die distanziert sich nun von ihm, wie u.a <a href="http://diepresse.com/home/politik/hofburgwahl/556947/index.do?_vl_backlink=/home/politik/hofburgwahl/index.do">Die Presse</a> und <a href="In dem Rundschreiben betont Schuster laut Kathpress, dass "jede Instrumentalisierung des Gottesdienstes und kirchlicher Gebäude für politische Zwecke entschieden abzulehnen ist und dass Parteipolitik aller Art im engeren kirchlichen Bereich keinen Platz hat". Und weiter hält der Generalvikar fest: "Parteipolitik hat im gottesdienstlichen Raum nichts verloren."">orf.at</a> schreiben.</p>
<blockquote><p>In dem Rundschreiben betont Schuster laut Kathpress, dass &#8220;jede Instrumentalisierung des Gottesdienstes und kirchlicher Gebäude für politische Zwecke entschieden abzulehnen ist und dass Parteipolitik aller Art im engeren kirchlichen Bereich keinen Platz hat&#8221;. Und weiter hält der Generalvikar fest: &#8220;Parteipolitik hat im gottesdienstlichen Raum nichts verloren.&#8221; (orf.at)</p></blockquote>
<p>Wobei er im Anschluss trotzdem erklärte, dass Christen <em>natürlich </em>grundsätzlich zum politischen Engagement aufgerufen. Man dürfe dafür aber nicht die Autorität der Kirche in Anspruch nehmen, sondern müsse in eigener Verantwortung handeln.</p>
<p>Rudolf Gehring weist die Vorwürfe zurück:</p>
<blockquote><p>Diese Kritik wies Gehring am Donnerstag zurück: &#8220;Man wird mir meinen Glauben nicht einschränken.&#8221; Er habe die Parteipolitik aus der Kirche &#8220;völlig&#8221; herausgehalten, und er würde auch als Bundespräsident immer wieder in die Messe gehen. (diepresse.com)</p></blockquote>
<p>Überrascht es, dass die Kirche Abstand von ihrem vermeintlichen Kandidaten Rudolf Gehring nimmt? Nicht wirklich. Christliche Werte auf politischer Ebene aussprechen ist nur selten förderlich. Dann lieber im Zeichen des unbändigen Glaubens.</p>
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		<item>
		<title>Rosenkranz ohne Krone? &#8211; &#8220;FP-Schmutzkampagne gegen Fischer&#8221;</title>
		<link>http://neuwal.com/index.php/2010/04/07/rosenkranz-ohne-krone-fp-schmutzkampagne-gegen-fischer/</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Apr 2010 17:47:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominik Leitner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nachdem Hans Dichand mit seiner Kronen Zeitung die Kandidatur von Barbara Rosenkranz <a href="http://www.datum.at/0410/stories/rosenkranz-und-gueldenstern/">schon monatelang</a> insgeheim erhofft und herbeigesehnt hat, ihr die Aufgabe zukam, die Kandidatur via Strache-Interview zu verkünden, geht sie nun wohl richtig auf Abstand zur Wunschkandidatin.

Heinz Fischer, amtierender Bundespräsident, hat es ja eigentlich nicht wirklich leicht. Seit Fischer den <strong>EU-Vertrag von Lissabon</strong> einfach unterzeichnete und keine Volksbefragung wünschte, war er bei Dichand in tiefe Schmach gefallen. Wie schon damals während des Faymann-Wahlkampfs gegen die ÖVP und vor allem Ursula Plassnik, versuchte nun die Krone Heinz Fischer mit allen möglichen Mittel zu diffamieren und sich über relativ unnötige Dinge zu echauffieren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: left; margin-left: 10px;"><a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fneuwal.com%2Findex.php%2F2010%2F04%2F07%2Frosenkranz-ohne-krone-fp-schmutzkampagne-gegen-fischer%2F"><img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fneuwal.com%2Findex.php%2F2010%2F04%2F07%2Frosenkranz-ohne-krone-fp-schmutzkampagne-gegen-fischer%2F" height="61" width="51" /></a></div><p>Nachdem Hans Dichand mit seiner Kronen Zeitung die Kandidatur von Barbara Rosenkranz <a href="http://www.datum.at/0410/stories/rosenkranz-und-gueldenstern/">schon monatelang</a> insgeheim erhofft und herbeigesehnt hat, ihr die Aufgabe zukam, die Kandidatur via Strache-Interview zu verkünden, geht sie nun wohl richtig auf Abstand zur Wunschkandidatin.</p>
<p>Heinz Fischer, amtierender Bundespräsident, hat es ja eigentlich nicht wirklich leicht. Seit Fischer den <strong>EU-Vertrag von Lissabon</strong> einfach unterzeichnete und keine Volksbefragung wünschte, war er bei Dichand in tiefe Schmach gefallen. Wie schon damals während des Faymann-Wahlkampfs gegen die ÖVP und vor allem Ursula Plassnik, versuchte nun die Krone Heinz Fischer mit allen möglichen Mittel zu diffamieren und sich über relativ unnötige Dinge zu echauffieren.</p>
<p>Barbara Rosenkranz machte aber weniger mit ihren politischen Zielen als vielmehr mit ihrer <strong>veherrenden Aussagen</strong> zum Verbotsgesetz und der theoretisch möglichen Möglichkeit der Nichtexistenz von Gaskammern (die Schulbildung von damals war ja bekanntlich nicht ganz ausgewogen) von sich zu reden. Das (und vor allem auch der relativ rasche Verlust von Abonnenten) forderte Cato auf, eine eidestattliche Erklärung von ihr zu erzwingen, und wie wir wissen, ist ihm dies auch gelungen.<span id="more-1930"></span></p>
<p>Na dann ist doch alles wieder &#8220;Friede, Freude, Eierkuchen!&#8221;, oder? Nein. Denn beim <strong>aktuellen Diffamierungsversuch</strong> gegen Heinz Fischer ist nicht die Krone, sondern die FPÖ am Werk. Und das Massenblatt unterstützt das diesmal nicht, sondern schlägt sich doch etwas auf die Seite von Heinz Fischer.</p>
<p>In ihrem Artikel <strong>&#8220;</strong><a href="http://www.krone.at/krone/S32/object_id__193809/hxcms/index.html"><strong>Schmutzattacke im Hofburg-Wahlkampf mit Sager von 1989</strong></a><strong>&#8220;</strong> geht es um eine Sitzung im Jahre 1989. Heinz Fischer, damals noch Nationalratsabgeordneter, hatte, nachdem mehrere FPÖ-Politiker ihre Reden hielten, &#8220;Sieg Heil&#8221; dazwischengerufen. Auf Anfrage erklärte Fischer selbst, dass der Sager damals als <strong>&#8220;Kritik am Stil der FPÖ&#8221;</strong> zu verstehen sei. Der aktuelle Vorwurf sei eigentlich kein Vorwurf, denn die Abgeordneten hätten seine Aussage damals völlig richtig verstanden, so der Amtsinhaber.</p>
<p>Fischers Kampagnenkoordinator Stefan Bachleitner findet hingegen im am Dienstag vorgestellten <strong>Personenkomitee für Barbara Rosenkranz</strong> eine fragwürdige Person: <strong>Gerhard Pendl</strong> wurde 2006 wegen seiner unkritischen Haltung als Universitätsrat der Medizin-Uni von der damaligen Wissenschaftsministerin Elisabeth Gehrer abberufen. &#8220;Unter anderem hielt er eine Grabrede für den vom NS-Regime hoch dekorierten Luftwaffenoffizier Walter Nowotny.&#8221;, so die Krone.</p>
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		<title>Neuwal danach: TV-Konfrontation Werner Faymann (SPÖ) und Wilhelm Molterer (ÖVP). Statements und Analysen.</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Sep 2008 19:32:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dieter Zirnig</dc:creator>
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Neuwal danach
Wilhelm Molterer startete sehr stark und aggressiv. Direkter Angriff auf Faymann auf sachlicher und verbaler Ebene. Faymann hat zu Beginn kaum Chancen gehabt. Faymann lies Molterer reden und seine Themen loswerden und Faymann agierte ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: left; margin-left: 10px;"><a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fneuwal.com%2Findex.php%2F2008%2F09%2F23%2Fneuwal-danach-tv-konfrontation-werner-faymann-spo-und-wilhelm-molterer-ovp-statements-und-analysen%2F"><img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fneuwal.com%2Findex.php%2F2008%2F09%2F23%2Fneuwal-danach-tv-konfrontation-werner-faymann-spo-und-wilhelm-molterer-ovp-statements-und-analysen%2F" height="61" width="51" /></a></div><p><a href="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2008/09/neuwalso04.jpg"></a></p>
<p><a href="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2008/09/neuwalso011.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-659" title="Neuwal" src="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2008/09/neuwalso011-450x301.jpg" alt="Neuwal" width="450" height="301" /></a><a href="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2008/09/neuwalso04.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-656" title="Neuwal" src="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2008/09/neuwalso04-150x100.jpg" alt="Neuwal" width="150" height="100" /></a><a href="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2008/09/neuwalso03.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-657" title="Neuwal" src="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2008/09/neuwalso03-150x100.jpg" alt="Neuwal" width="150" height="100" /></a><a href="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2008/09/neuwalso021.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-658" title="Neuwal" src="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2008/09/neuwalso021-150x100.jpg" alt="Neuwal" width="150" height="100" /></a></p>
<p> </p>
<p><strong>Neuwal danach<br />
</strong>Wilhelm Molterer startete sehr stark und aggressiv. Direkter Angriff auf Faymann auf sachlicher und verbaler Ebene. Faymann hat zu Beginn kaum Chancen gehabt. Faymann lies Molterer reden und seine Themen loswerden und Faymann agierte weiterhin sehr ruhig und gelassen. Die Gelassenheit und &#8220;Glattheit&#8221; von Faymann punktete letztendlich, auch wenn Molterer über weite Strecken sehr persönlich agierte. Persönlich mag ich, allerdings macht es sich in diesen Konfrontationen komischerweise nicht gut am Bildschirm.</p>
<p>Letztendlich war ich vom Niveau der Diskussion sehr enttäuscht. Man darf nicht vergessen, dass sich hier zwei &#8220;Erwachsene Menschen&#8221; mit &#8220;Vorbildwirkung&#8221; gegenübergestanden sind.</p>
<p><strong>Peter Filzmaier<br />
</strong>Eine turbolente Agressiv-Schlacht. Wechselwähler könnten &#8220;verstört&#8221; aus der Diskussion aussteigen. Das Negativ-Image könnte sich verstärken im Bereich der Politik.</p>
<p>Schnittmenge zwischen SPÖ und ÖVP Wechselwähler ist nicht zu groß. Allerdings große Gefahr, an die Oposition zu verlieren. Heuer wird es wenige SPÖVP Wechselwähler geben &#8211; eher gehen sie zur Opposition.</p>
<p>Das Wahlverhalten konnte nicht wesentlich beeinflusst werden &#8211; es dauert, bis solche TV-Konfrontationen auch tatsächlich eine Entscheidung auslösen.</p>
<p>Große Koalition? Beide wollen es nicht, außer sie sind stimmenstärkste Partei.</p>
<p><strong>Sophie Karmasin<br />
</strong>Molterer war angriffslustiger und schneller in den Diskussionen. Inhaltlich gab es eine große Kontroverse in Vergangenheit und Zukunft. Es gab eine Verunsicherung bei den persönlichen Angriffen beider Politiker.</p>
<p>Beide Parteien sprechen Pensionen und Frauen an. Der Unterschied liegt in den Werten und Lebenszielen. SPÖ: Soziale Gerechtigkeit wurde angesprochen. ÖVP: Wirtschafts- und Bildungsthemen, Vernunft und Zukunftsfragen. Zukunft wurde von Wilhelm Molterer sehr oft angesprochen.</p>
<p><strong>Blog<br />
</strong>auitzlipochtli: <a href="http://feuerhaken.org/2008-09-23/das-kanzlerduell/" target="_blank">Das Kanzlerduell</a></p>
<p><strong>Twitter und Blog</strong><br />
quitzlipochtli: <span class="entry-content"><a href="http://twitter.com/quitzlipochtli/statuses/932079067" target="_blank">Frauenpolitik, wenn das nicht die Achillesferse der ÖVP ist, was dann?</a></span><br />
rigardi: <span class="entry-content"><a href="http://twitter.com/rigardi/statuses/932078872" target="_blank">Faymann finde ich überraschend aggressiv, Molterer überraschend sattelfest (doch vermutlich zu unpopulistisch im Vergleich)</a></span><br />
SonjaSchiff: <span class="entry-content"><a href="http://twitter.com/SonjaSchiff/statuses/932081130" target="_blank">karenzgeld einkommensabhängig, sagt Molterer&#8230;.gestohlene Idee von den Grünen, Herr Molterer!!!</a></span><br />
mhmmm: <a href="http://twitter.com/mhmmm/statuses/932077292" target="_blank"><span class="entry-content">Puh, Molterer sehr, sehr, sehr, sehr nervoes. Schade. </span><br />
</a>hipslu: <a href="http://twitter.com/hipslu/statuses/932077017" target="_blank">faymann überraschend überzeugender. wm08 zittert vor allem vor morgen</a><br />
SonjaSchiff: <a href="http://twitter.com/SonjaSchiff/statuses/932073749" target="_blank">erheiternd&#8230;.2 Männer die sich aufplustern&#8230;&#8230; </a><br />
hipslu: <a href="http://twitter.com/hipslu/statuses/932075348" target="_blank"><span class="entry-content">faymann hat einfach keine antwort auf die frage, wie das pensionssystem gesichert werden soll. fehlt nur noch ein brief an alle pensionisten</span><br />
</a>glyphe: <a href="http://twitter.com/glyphe/statuses/932083666" target="_blank"><span class="entry-content">fiese attacke von @<span style="color: #000000;">neuepolitik</span>: „@wilhelmmolterer, interessiert Sie das nicht?“</span><br />
</a></p>
<p><a href="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2008/09/neuwalso021.jpg"></a></p>
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		<title>Wahlwerbung ist Werbung ist Werbung ist Werbung ist Werbung &#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Sep 2008 19:03:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Gessoni</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Man muss kein Funktionär der Fachgruppe Werbung &#38; Marktkommunikation der Österreichischen Wirtschaftskammer sein, um Folgendes festzuhalten: Es zahlt sich aus, Werbung in die Hände von Werbeagenturen zu legen.
Die Kampagnen des laufenden Wahlkampfes zur NRW 08 ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: left; margin-left: 10px;"><a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fneuwal.com%2Findex.php%2F2008%2F09%2F19%2Fwahlwerbung-ist-werbung-ist-werbung-ist-werbung-ist-werbung%2F"><img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fneuwal.com%2Findex.php%2F2008%2F09%2F19%2Fwahlwerbung-ist-werbung-ist-werbung-ist-werbung-ist-werbung%2F" height="61" width="51" /></a></div><p>Man muss kein Funktionär der <span>Fachgruppe <span class="hg">Werbung</span> &amp; Marktkommunikation</span> der Österreichischen Wirtschaftskammer sein, um Folgendes festzuhalten: <strong>Es zahlt sich aus, Werbung in die Hände von Werbeagenturen zu legen</strong>.</p>
<p>Die Kampagnen des laufenden Wahlkampfes zur NRW 08 beweisen dies eindrücklich. Natürlich kann es schon vorkommen, dass der eine oder andere Einzelkämpfer (&#8220;Freelancer&#8221; nennt man das dann) in einer glücklichen Stunde eine gute Idee und eine gute Art-Direktion zur Hand hat. Natürlich kann sogar die innensichtigste interne Presseabteilung einen Glückscoup landen, aber generell davon ausgehen sollten Wahlwerbende nicht. Das Risiko, einen Unsinn zu verzapfen, ist eindeutig zu hoch &#8211; auch wenn die Kosten vordergründig dementsprechend geringer sind. In diesem Zusammenhang ist nochmals auf das Verhältnis zwischen Kreationskosten (also Kosten dafür, was man sieht) und Produktions- bzw. Mediakosten (also Kosten dafür, wo,  wie und wie oft mans sieht) hinzuweisen.</p>
<p>Und ich finde: Wer viel Geld für Druckereien, für Lithoanstalten, für Zeitungen, Radio und Fernsehen und Internetvermarkter und öffentliche Affichierer ausgibt, sollte darauf achten, auch ein wenig Geld für Texter, Grafiker und Fotografen auszugeben. Und zwar am besten nicht für solche, die im eigenen ideologischen Sumpf dahindümpeln sondern für solche, die sich mit den Aufgabenstellungen, Voraussetzungen und Zielen kritisch und ausführlich auseinandersetzen. Das mag zwar für die Auftraggeber nicht immer angenehm sein, der Zielerreichung (es geht um Stimmen am 28.9. &#8211; und um NICHTS anderes) dient es auf jeden Fall.</p>
<p>Faktum ist, die Grünen und die SPÖ haben die besten Kampagnen. Faktum ist auch, dass diese zwei Parteien professionelle Werbeagenturen für ihre Wahlkampagnen beauftragt haben. Alle anderen nicht. Und daher sind die anderen Sachen auch so schlecht.</p>
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		<title>Neuwal danach: PULS4 Wahlarena. Interviews und Statements mit Thomas Hofer, Heide Schmidt, Josef Broukal und Manuela Raidl.</title>
		<link>http://neuwal.com/index.php/2008/09/18/neuwal-danach-puls4-wahlarena-interviews-und-statements-mit-thomas-hofer-heide-schmidt-josef-broukal-und-manuela-raidl/</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Sep 2008 05:44:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dieter Zirnig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
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		<description><![CDATA[Neuwal war bei der PULS4 Wahlarena am Mittwoch, 18. September und hat Wilhelm Molterer (ÖVP), Alexander van der Bellen (Die Grünen), HC Strache (FPÖ), Jörg Haider (BZÖ) und Heide Schmidt (LIF) bei der Diskussion beobachtet.
Elefantenrunde ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: left; margin-left: 10px;"><a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fneuwal.com%2Findex.php%2F2008%2F09%2F18%2Fneuwal-danach-puls4-wahlarena-interviews-und-statements-mit-thomas-hofer-heide-schmidt-josef-broukal-und-manuela-raidl%2F"><img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fneuwal.com%2Findex.php%2F2008%2F09%2F18%2Fneuwal-danach-puls4-wahlarena-interviews-und-statements-mit-thomas-hofer-heide-schmidt-josef-broukal-und-manuela-raidl%2F" height="61" width="51" /></a></div><p><a href="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2008/09/neuwalthomashofer01.jpg"></a><a href="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2008/09/neuwalp05.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-589" title="Neuwal bei PULS4 (neuwal.com)" src="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2008/09/neuwalp05-450x301.jpg" alt="Neuwal bei PULS4 (neuwal.com)" width="450" height="301" /></a><a href="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2008/09/neuwalp04.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-590" title="Neuwal bei PULS4 (neuwal.com)" src="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2008/09/neuwalp04-150x100.jpg" alt="Neuwal bei PULS4 (neuwal.com)" width="150" height="100" /></a><a href="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2008/09/neuwalp01.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-593" title="Neuwal bei PULS4 (neuwal.com)" src="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2008/09/neuwalp01-150x100.jpg" alt="Neuwal bei PULS4 (neuwal.com)" width="150" height="100" /></a><a href="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2008/09/neuwalp06.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-588" title="Neuwal bei PULS4 (neuwal.com)" src="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2008/09/neuwalp06-150x100.jpg" alt="Neuwal bei PULS4 (neuwal.com)" width="150" height="100" /></a></p>
<p>Neuwal war bei der <strong>PULS4 Wahlarena am Mittwoch, 18. September</strong> und hat Wilhelm Molterer (ÖVP), Alexander van der Bellen (Die Grünen), HC Strache (FPÖ), Jörg Haider (BZÖ) und Heide Schmidt (LIF) bei der Diskussion beobachtet.</p>
<p><strong>Elefantenrunde bricht Quotenrekord auf Puls 4: 153.000 Zuseher für Spitzenkandidaten.</strong> (<a href="http://twitter.com/rupprECHT/statuses/925694134" target="_blank">Danke RuppRECHT für die Info</a>)</p>
<p>Die Elefantenrunde auf PULS4 war erfrischend und sehr gut gemacht. Eine ansprechende Alternative zu bestehenden Formaten. Die Moderatoren Josef Broukal und Manuela Reidl überzeugten und konnten viele Informationen abrufen und eine angeregte Diskussion unter den Politikern führen. Eingespielte Videoclips von Zusehern sorgten für die Fragen &#8211; auch das Publikum hatte Möglichkeit zur Interaktion.</p>
<p>Die politische Diskussion war interessant &#8211; jeder Politiker konnte seinen Standpunkt zu Themen wie Teuerung, Ausländerpolitik, Europapolitik, Klimawandel offenlegen und zur Diskussion bereit stellen. Wilhelm Molterer überzeugt als &#8220;Kanzlerkandidat&#8221; durch die Abwesenheit von Werner Faymann. Alexander van der Bellen und Heide Schmidt sahen sich in vielen Punkten einig. HC Strache überzeugte bei scharfen Statements und hatte hier leichtes Spiel. Jörg Haider punktete mit konstruktiven Lösungsvorschlägen und Möglichkeiten, Sachen zu verändern.</p>
<p>Finden <a href="http://neuwal.com/index.php/2008/09/17/puls4-wahlarena/">Sie hier eine kurze Review und Zusammenfassung der PULS4 Wahlarena</a> sowie in <strong>hier </strong>Interviews und Statements von Thomas Hofer, Heide Schmidt, Josef Broukal und Manuela Raidl.</p>
<p>Interview von Manuela Raidl folgt.</p>
<p>» <a href="http://neuwal.com/index.php/2008/09/18/neuwal-danach-puls4-wahlarena-interviews-und-statements-mit-thomas-hofer-heide-schmidt-josef-broukal-und-manuela-raidl/" target="_blank"><span style="color: #999999;">Online Medien Spiegel</span></a><br />
» <a href="http://neuwal.com/index.php/2008/09/18/neuwal-danach-puls4-wahlarena-interviews-und-statements-mit-thomas-hofer-heide-schmidt-josef-broukal-und-manuela-raidl/" target="_blank"><span style="color: #999999;">Blogs und Twitter</span></a><br />
» <a href="http://neuwal.com/index.php/2008/09/18/neuwal-danach-puls4-wahlarena-interviews-und-statements-mit-thomas-hofer-heide-schmidt-josef-broukal-und-manuela-raidl/"><span style="color: #999999;"><strong>Interview</strong> mit Thomas Hofer (Politologie und Analyst)</span></a><br />
» <a href="http://neuwal.com/index.php/2008/09/18/neuwal-danach-puls4-wahlarena-interviews-und-statements-mit-thomas-hofer-heide-schmidt-josef-broukal-und-manuela-raidl/"><span style="color: #999999;"><strong>Interview</strong> mit Josef Broukal (Journalist und PULS4 Wahlarena Moderator)</span></a><br />
» <a href="http://neuwal.com/index.php/2008/09/18/neuwal-danach-puls4-wahlarena-interviews-und-statements-mit-thomas-hofer-heide-schmidt-josef-broukal-und-manuela-raidl/"><span style="color: #999999;"><strong>Interview</strong> mit Heide Schmidt (LIF Liberales Forum)</span></a></p>
<p><span id="more-587"></span>&#8212;&#8211;</p>
<p><strong>Online-Medien-Spiegel<br />
</strong>oe24.at: <a href="http://www.oe24.at/zeitung/oesterreich/politik/neuwahlen/Nur_Arigona_brachte_Elefantenrunde_zum_Kochen_361355.ece" target="_blank">Nur Arigone brachte Elefantenrunde zum Kochen<br />
</a>derstandard.at: <a href="http://derstandard.at/?id=1220458455219" target="_blank">Viele Themen, zahme Politiker, bestimmte Moderatoren<br />
</a>kleine.at: <a href="http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/politik/regierung/1535439/index.do" target="_blank">Elefantenrunde auf PULS4 mit Schwerpunkt Teuerung<br />
</a>diepresse.com: <a href="http://diepresse.com/home/politik/neuwahlen/415310/index.do?_vl_backlink=/home/index.do" target="_blank">Elefantenrunde in PULS4: Teuerung und Ausländer<br />
</a>news.at: <a href="http://www.news.at/articles/0838/11/219478/sauteuer-molterer-mehrwertsteuer-senkung-lebensmittel" target="_blank">Sauteuer wirkt nicht: Molterer gegen Mehrwertsteuer-Senkung auf Lebensmittel</a><a href="http://www.news.at/articles/0838/11/219478/sauteuer-molterer-mehrwertsteuer-senkung-lebensmittel" target="_blank"><br />
</a>kurier.at: <a href="http://www.news.at/articles/0838/11/219478/sauteuer-molterer-mehrwertsteuer-senkung-lebensmittel" target="_blank">Eine ganz private Elefantenrunde</a></p>
<p>&#8212;&#8211;</p>
<p><strong>Blogs und Twitter<br />
</strong>Flaneur: <a href="http://arghx.blogspot.com/2008/09/wahlarena-08-auf-puls4.html" target="_blank">Wahlarena 08 auf PULS4<br />
</a>clemensticar: <a href="http://clemensticar.wordpress.com/2008/09/17/elefantenrunda/" target="_blank">Elefantenrunda<br />
</a>Gerhard Loub: <a href="http://clemensticar.wordpress.com/2008/09/17/elefantenrunda/" target="_blank">Feigmann</a><a href="http://clemensticar.wordpress.com/2008/09/17/elefantenrunda/" target="_blank"><br />
</a>politikblogs.at: <a href="http://clemensticar.wordpress.com/2008/09/17/elefantenrunda/" target="_blank">Thema Wahlarena</a></p>
<p><strong>schaffertom:</strong> <a href="http://twitter.com/schaffertom/statuses/925070276" target="_blank"><span class="entry-content">Sendung war in guten Momenten spannend, aber über weite Strecken zu statisch. Noten: Molterer 3-, Strache 4-, Haider 3, VdB 2, Schmidt 1</span></a><span class="entry-content"><br />
<strong>karli:</strong> <a href="http://twitter.com/Karli/statuses/925074816" target="_blank">@schaffertom wuerde fast van der bellen vor schmidt reihen (sie hat etwas zeit gebraucht wieder reinzukommen), sonst gebe ich dir recht.<br />
</a><strong>spanaut:</strong> </span><a href="http://twitter.com/Karli/statuses/925074816" target="_blank"></a><a href="http://twitter.com/spanaut/statuses/925069986" target="_blank"><span class="entry-content">gute sendung, konsequent moderiert und für politiker relativ viel inhalt rüber gebracht. gratulation an puls4!</span></a><a href="http://twitter.com/Karli/statuses/925074816" target="_blank"><br />
</a><span class="entry-content"><strong>karli:</strong> </span><a href="http://twitter.com/Karli/statuses/925057353" target="_blank"><span class="entry-content">puls4 merkt das die diskussion spannend ist und überzieht schon, bei dem programm eh kein problem <img src='http://neuwal.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  </span></a><br />
<span class="entry-content"><strong>gass:</strong> </span><a href="http://twitter.com/gass/statuses/925048285" target="_blank"><span class="entry-content">@neuepolitik wenn die spö was zum thema der diskussion beitragen will sollte sie schon anwesend sein.</span></a><br />
<span class="entry-content"><strong>neuepolitik:</strong> </span><a href="http://twitter.com/Karli/statuses/925074816" target="_blank"></a><a href="http://twitter.com/neuepolitik/statuses/925030490" target="_blank"><span class="entry-content">@Karli Zur Terminkoordination von Werner Faymann kann ich leider keine Auskunft geben</span></a><br />
<strong><span class="entry-content">neuepolitik: </span></strong><a href="http://twitter.com/Karli/statuses/925074816" target="_blank"><span class="entry-content">@Karli Werner Faymann ist aus terminlichen Gründen verhindert.</span><br />
</a><strong>karli:</strong> <a href="http://twitter.com/Karli/statuses/925006509" target="_blank"><span class="entry-content">d.h. laut haider keine wirtschaftsförderung für startups und kleinbetriebe mehr, gratulation&#8230;</span></a><span class="entry-content"><a href="http://twitter.com/Karli/statuses/925074816" target="_blank"><br />
</a><strong>gass:</strong> </span><a href="http://twitter.com/gass/statuses/924984588" target="_blank"><span class="entry-content">oh. heide hat die frage nicht verstanden.</span></a><a href="http://twitter.com/Karli/statuses/925074816" target="_blank"><br />
</a><span class="entry-content"><a href="http://twitter.com/Karli/statuses/925074816" target="_blank"><br />
</a></span></p>
<p>&#8212;&#8211;</p>
<p><strong><em>&#8220;Bei den Politikern haben sich die Charaktere herauskristalisiert: Vom Kanzler bis zum Rabauken und zur First Lady.&#8221;</em></strong><br />
Thomas Hofer, Politberater und PULS4 Wahlarena Analyst</p>
<p><a href="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2008/09/neuwalthomashofer01.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-594" title="Neuwal im Gespräch mit Thomas Hofer (neuwal.com)" src="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2008/09/neuwalthomashofer01-150x100.jpg" alt="Neuwal im Gespräch mit Thomas Hofer (neuwal.com)" width="150" height="100" /></a></p>
<p><strong>Neuwal: Wie hat Ihnen das Sendungsformat gefallen und wie haben sie die diskutierenden Politiker erlebt?</strong></p>
<p><strong>Thomas Hofer (Politberater):</strong> Es hat mir eigentlich sehr gut gefallen auf Grund dessen, das Östereicherinnen die Fragen stellen konnten. Die zweite Sache ist, dass es die erste Elefantenrunde war. Bisher hatten wir maximal Zweier-Duelle. Alle waren dabei &#8211; bis auf Werner Faymann. Er war irgendwo in der Steiermark bei Wahlkampfveranstaltungen.</p>
<p>Bei den Politikern haben sich die Charaktäre herauskristalisiert:</p>
<p>Wilhelm Molterer der Kanzler.<br />
Jörg Haider der etwas älter gewordene Rabauke &#8211; schon gemäßigter.<br />
HC Strache der junge Rabauke.<br />
Van der Bellen war heute Abend der Kuschelkurs-Lover von Heide Schmidt.<br />
Und Heide Schmidt war die First-Lady mit Emotions-Ausbrüchen zwischendurch.</p>
<a href="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2008/09/neuwalthomashofer02.mp3">Podcast - podwal</a>
<p><strong>Werner Faymann war heute nicht dabei &#8211; welche Auswirkungen hat das?</strong></p>
<p><strong>Thomas Hofer (Politberater):</strong> Werner Faymann sagte, dass er vor lauter Terminen keinen Termin und freien Platz gefunden hat um zu Kommen. Außerdem ist der Wahlkampf so kurz und es gibt so viele Termine. Die einzige Frage stellt sich: Alexander van der Bellen, Wilhelm Molterer, Heide Schmidt, HC Strache und Jörg Haider haben es schon geschafft.</p>
<p>Ist der Terminkalender von Werner Faymann dichter oder haben die anderen weniger Termine? Da muß man sich die Frage selbst beantworten.</p>
<a href="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2008/09/neuwalthomashofer03.mp3">Podcast - podwal</a>
<p>&#8212;&#8211;</p>
<p><em><strong>&#8220;Mit hat es sehr gut gefallen. Es ist sehr sachlich gewesen und es wurden sehr viele Informationen abgerufen.&#8221;</strong></em><br />
Josef Broukal (Journalist und PULS4 Wahlarena Moderator)</p>
<p><a href="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2008/09/neuwaljosefbroukal01.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-606" title="Neuwal im Gespräch mit Josef Broukal (neuwal.com)" src="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2008/09/neuwaljosefbroukal01-150x100.jpg" alt="Neuwal im Gespräch mit Josef Broukal (neuwal.com)" width="150" height="100" /></a></p>
<p><strong>Neuwal: Herr Broukal, ich hatte heute den Eindruck, dass sie sich im TV als Moderator sehr wohl gefühlt haben? </strong>(Hat auch <a href="http://twitter.com/Karli/statuses/924991868" target="_blank">Karli</a> so bemerkt)<strong><br />
</strong></p>
<p><strong>Josef Broukal (Journalist und PULS4 Wahlarena Moderator): </strong>Der Eindruck ist richtig.</p>
<a href="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2008/09/neuwaljosefbroukal01.mp3">Podcast - podwal</a>
<p><strong>Wie ist Ihr Eindruck von der PULS4 Wahlarena Sendung?</strong></p>
<p><strong>Josef Broukal (Journalist und PULS4 Wahlarena Moderator): </strong>Mir hat es gut gefallen. Es ist weniger durcheinander geredet worden als bei anderen Diskussionen. Es ist sehr sachlich gewesen und es wurden sehr viele Informationen abgerufen. An einigen Stellen dürfte die Diskussion etwas &#8220;länglich&#8221; gewesen sein und hätte früher abgebrochen werden sollen. Ich habe diese Information vom Regisseur bekommen. Meine Kollegin und ich &#8211; wir sind beide Journalisten &#8211; sind durchaus etwas verliebt in die eigenen Fragen, von denen man sich dann schwer davon trennen kann.</p>
<p>Im Großen und Ganzen war es eine sehr kurzweilige und interessante Sendung.</p>
<p>Wie es wirklich war, werde ich es erst zu Hause am Fernseher sehen. Das ist ja der einzige Eindruck, der wirklich gilt.</p>
<a href="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2008/09/neuwaljosefbroukal02.mp3">Podcast - podwal</a>
<p><strong>Was ist ihr persönlicher Eindruck von den Politikern und den gegebenen Antworten?</strong></p>
<p><strong>Josef Broukal (Journalist und PULS4 Wahlarena Moderator): </strong>Eines ist interessant: Alle Politiker haben gesagt, dass es mit den Privatpensionen so nicht mehr weitergehen kann. Jörg Haider hat eine Idee eingebracht: &#8220;Gründen wir einen Österreich-Fond&#8221; und zwingen wir die Menschen nicht, dass sie in Hedgefonds investieren&#8221;. Geben wir Ihnen eine ordentliche Verzinsung für Geld das in Österreich für Österreich mit staatlicher Garantie arbeitet. Das hat mir sehr gut gefallen.</p>
<a href="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2008/09/neuwaljosefbroukal03.mp3">Podcast - podwal</a>
<p><strong>Warum haben Sie Ihre politische Karriere bei der SPÖ aufgegeben?</strong></p>
<p><strong>Josef Broukal (Journalist und PULS4 Wahlarena Moderator):</strong> Man hat mich im April gebeten, einen Antrag zur Abschaffung der Studiengebühren zu stellen. Man hat mir fest versprochen, dass man diesen Antrag zu Abstimmung bringen möchte, sobald die ÖVP die Koalition beendet. An diesem Tag war von mir alles vorbereitet und auch Anfragen von Journalisten wurden damals in diese Richtung beantwortet: &#8220;Ja, morgen werden wir die Abschaffung abstimmen.&#8221;</p>
<p>Dann kam das Kommando &#8220;Stopp, das machen wir nicht &#8211; wir werden die ÖVP nicht überstimmen.&#8221;</p>
<p>Vielleicht bin ich dabei etwas zu eitel, aber ich hab mir gedacht, dass es <em>so </em>nicht geht. Dabei habe ich nicht mehr mitgemacht.</p>
<a href="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2008/09/neuwaljosefbroukal04.mp3">Podcast - podwal</a>
<p><strong>Wird man Sie in Zukunft wieder öfter am Bildschirm sehen?</strong></p>
<p><strong>Josef Broukal (Journalist und PULS4 Wahlarena Moderator):</strong> Wenn mich jemand fragt, bin ich sehr gerne bereit dazu. Wenn das Format und die Sendung passt freue ich mich und mache es sehr gerne.</p>
<a href="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2008/09/neuwaljosefbroukal05.mp3">Podcast - podwal</a>
<p>&#8212;&#8211;</p>
<p><em><strong>&#8220;Ich finde, es war heute sehr professionel gemacht. Ich habe die beiden Moderatoren ausgezeichnet gefunden.&#8221;</strong></em><br />
Heide Schmidt (LIF Spitzenkandidatin)</p>
<p><a href="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2008/09/neuwalheideschmidt01.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-600" title="Neuwal im Gespräch mit Heide Schmidt (LIF)" src="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2008/09/neuwalheideschmidt01-150x100.jpg" alt="Neuwal im Gespräch mit Heide Schmidt (LIF)" width="150" height="100" /></a></p>
<p><strong>Neuwal: Guten Abend Frau Schmidt, wie ist es Ihnen heute bei der Wahlarena gegangen und wie fanden Sie die Sendung?</strong></p>
<p><strong>Heide Schmidt (Liberales Forum): </strong>Ich finde, es war heute sehr professionell gemacht. Ich habe die beiden Moderatoren ausgezeichnet gefunden. Auch das Sujet war sehr gut.</p>
<p>Diskussionen in so einer großen Runde sind eigentlich nie befriedigend. Man kann nicht ständig reagieren, wenn jemand etwas gesagt hat. Das würde eher unangenehm auffallen, auch wenn man öfter darauf reagieren möchte. Das ist das schwierige an solchen Diskussionen. Letztendlich war das schon OK.</p>
<a href="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2008/09/neuwalheideschmidt01.mp3">Podcast - podwal</a>
<p><strong>Wie bereitet man sich auf so eine Sendung vor?</strong></p>
<p><strong>Heide Schmidt (Liberales Forum): </strong>Man kann sich nicht wirklich darauf vorbereiten. Man weiß nicht, welche Fragen gestellt werden und man weiß zugleich auch, dass irgendwelche Diffizilitäen nicht kommunizierbar sind. Selbst wenn man sich darauf vorbereitet, wie zB eine ökologische Steuerreform aussieht, ist es so, dass man es nicht transportieren kann. Daher versucht man ganz einfach konzentriert zu sein.</p>
<a href="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2008/09/neuwalheideschmidt02.mp3">Podcast - podwal</a>
<p><strong>Wir haben Sie heute zum ersten Mal in diesem Wahlkampf in einer Wahldiskussions-Sendung gesehen. Bestehende Formate klammern Kleinparteien aus &#8211; zum Nachteil von Kleinparteien?</strong></p>
<p><strong>Heide Schmidt (Liberales Forum): </strong>Das ist ein Nachteil für Kleinparteien. Ich halte dies auch als Widerspruch zum öffentlich-rechtlichen Auftrag. Es ist sehr schwierig überhaupt bundesweit antreten zu können. Wenn es insgesamt 10 Parteien geschafft haben, dann müsste man auch allen 10 die Gelegenheit geben, ihre Positionen für die Wählerinnen und Wähler klar zu machen.</p>
<p>Das man einen Unterschied macht zwischen denen, die im Parlament sitzen und den &#8220;Neuen&#8221; sehe ich schon ein. Allerdings, das Ausmaß des Unterschieds, der hier vom ORF gemacht wird, halte ich für unzulässig und für extrem unfair.</p>
<a href="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2008/09/neuwalheideschmidt03.mp3">Podcast - podwal</a>
<p><a href="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2008/09/neuwalp03.jpg"></a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Große Abneigung gegen Rot-Schwarz-Neuauflage</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Sep 2008 15:20:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[SPÖ]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlumfrage]]></category>
		<category><![CDATA[ÖVP]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie der Standard in seiner Onlineausgabe schreibt, ist laut einer aktuellen IMAS-Studie die Abneigung gegen eine Neuauflage der SPÖVP-Koalition groß. Nur 15 % der Befragten würden sich eine solche Koalition wieder wünschen. Mehr als die ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: left; margin-left: 10px;"><a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fneuwal.com%2Findex.php%2F2008%2F09%2F12%2Fgrose-abneigung-gegen-rot-schwarz-neuauflage%2F"><img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fneuwal.com%2Findex.php%2F2008%2F09%2F12%2Fgrose-abneigung-gegen-rot-schwarz-neuauflage%2F" height="61" width="51" /></a></div><p>Wie der Standard in seiner Onlineausgabe schreibt, ist laut einer aktuellen IMAS-Studie die Abneigung gegen eine Neuauflage der SPÖVP-Koalition groß. Nur 15 % der Befragten würden sich eine solche Koalition wieder wünschen. Mehr als die Hälfte wünsche sich eine &#8220;ganz andere Regierung&#8221;. Aus der Studie ergeben sich auch Fragen über die Chancen der Kleinparteien, die dem sogenannten &#8220;Fallbeil-Effekt&#8221; zum Opfer &#8220;fallen&#8221; könnten: In der Wahlurne wird dann doch eine &#8220;etablierte/große&#8221; Partei gewählt, um die Stimme nicht zu &#8220;verschenken&#8221;, da die Gefahr besteht, dass die Kleinpartei nicht ins Parlament kommt.</p>
<p><a href="http://derstandard.at/?url=/?id=1220457997135">Hier gehts zum Artikel</a> und <a href="http://www.imas.at/content/download/448/1751/version/1/file/Wahl%202008%20Die%205%20neuen%20vom%20Fallbeil%20bedroht.pdf" target="_blank">hier zur IMAS-Studie</a></p>
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		<item>
		<title>Heute: TV-Konfrontation Van der Bellen (Die Grünen) und HC Strache (FPÖ)</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Sep 2008 19:05:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dieter Zirnig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[TV-Konfrontation]]></category>
		<category><![CDATA[alexander van der bellen]]></category>
		<category><![CDATA[Die Grünen]]></category>
		<category><![CDATA[heinz christian strache]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[ORF]]></category>

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		<description><![CDATA[Hier geht es zur Analyse der TV-Konfrontation vom 9. September 2008 zwischen Heinz Christian Strache (FPÖ) und Alexander van der Bellen  (Die Grünen).
&#8212;&#8211;
21.05
Diskussion startet mit &#8220;Luxuslebensmittel&#8221;. Van der Bellen klärt über neue Luxuslebensmittel auf und ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: left; margin-left: 10px;"><a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fneuwal.com%2Findex.php%2F2008%2F09%2F09%2Fheute-tv-konfrontation-van-der-bellen-die-grunen-und-hc-strache-fpo%2F"><img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fneuwal.com%2Findex.php%2F2008%2F09%2F09%2Fheute-tv-konfrontation-van-der-bellen-die-grunen-und-hc-strache-fpo%2F" height="61" width="51" /></a></div><p><a href="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2008/09/neuwalfg01.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-478" title="neuwalfg01" src="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2008/09/neuwalfg01-450x301.jpg" alt="" width="450" height="301" /></a><a href="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2008/09/neuwalfg03.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-480" title="neuwalfg03" src="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2008/09/neuwalfg03-150x100.jpg" alt="" width="150" height="100" /></a><a href="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2008/09/neuwalfg04.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-479" title="neuwalfg04" src="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2008/09/neuwalfg04-150x100.jpg" alt="" width="150" height="100" /></a><a href="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2008/09/neuwalfg02.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-481" title="neuwalfg02" src="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2008/09/neuwalfg02-150x100.jpg" alt="" width="150" height="100" /></a></p>
<p><strong><a href="http://neuwal.com/index.php/2008/09/09/neuwal-danach-tv-konfrontation-van-der-bellen-die-grunen-und-hc-strache-fpo-interviews-und-statements/" target="_self">Hier geht es zur Analyse der TV-Konfrontation vom 9. September 2008 zwischen Heinz Christian Strache (FPÖ) und Alexander van der Bellen  (Die Grünen).</a></strong></p>
<p>&#8212;&#8211;</p>
<p><strong>21.05</strong><br />
Diskussion startet mit &#8220;Luxuslebensmittel&#8221;. Van der Bellen klärt über neue Luxuslebensmittel auf und spricht von einer SPÖ-ÖVP &#8220;Wachteleierkoalition&#8221;.</p>
<p><strong>21:20</strong><br />
Besteuerung auf Medikamente in Frage gestellt: Bei Medikamenten bezahlt man die Rezeptgebühr.</p>
<p><span id="more-475"></span></p>
<p><strong>21:15</strong><br />
Man diskutiert wieder über die Besteuerung der Lebensmittel.</p>
<p><strong>21:18</strong><br />
Religion: Strache glaubt an Gott, geht aber nicht immer in die Kirche - Minarett ist kein Siegessymbol einer Religion über das Christentum. Strache vergleicht Österreich mit Ägypten.</p>
<p><strong>21:20</strong><br />
Van der Bellen zum Thema Minarett: Schauen Sie: &#8220;In Österreich 400.000 Muslims.&#8221; Es gibt in ganz Österreich 2 Moscheen (eine in Wien und eine in Telfs). &#8220;Bei einer Frau mit Kopftuch wird Strache schon ganz anders&#8221;, so vbd08 zu Strache.</p>
<p><strong>21:23</strong><br />
Die Frage ist: &#8220;Ob ein Vize vdb oder Strache in der Bundesregierung mitbestimmt.&#8221;, so vdb. vdb meint: &#8220;Innovation mit starker Gerechtigkeit oder den Stacheldraht wieder aufzäunen.&#8221;</p>
<p><strong>21:24</strong><br />
Strache: &#8220;<span class="entry-content">hätt maria abgetrieben, wär uns was erspart geblieben&#8221;</span></p>
<p><span class="entry-content"><strong>21:27</strong><br />
&#8220;Eine Jugend, die aus Motiven danebengreift, ist mir immer noch lieber, als junge Leute, die sich mit dem Hitlergruß begrüßt.&#8221;, vdb als Reaktion zu Straches &#8220;Gackerl mit Sackerl&#8221;-Sprüchen.</span></p>
<p><span class="entry-content"><strong>21:30</strong><br />
Strache liest Briefe, Plakate vor. Schlägt tief, spricht sein Publikum an. Van der Bellen kontert und spricht wieder sein Publikum an. &#8220;The gap&#8221; dazwischen ist tief.</span></p>
<p><span class="entry-content">Heimat, Umwelt und Natur gehören zusammen &#8211; so Strache. Strache schlägt mit Balluch Martin quer. </span></p>
<p><span class="entry-content"><strong>21:37</strong><br />
Neues Thema: Familienpolitik<br />
Kindergärten notwendig &#8211; Väter, Mütter sollen ohne Probleme arbeiten können. Qualitativ und Quantitativ perfekt muss es sein.</span></p>
<p><span class="entry-content"><strong>21:40</strong><br />
Strache: &#8220;nicht abtreibung auf krankenschein&#8221;<br />
vdb: &#8220;Abtreibung macht niemand gerne.&#8221;</span></p>
<p><span class="entry-content"><strong>21:42</strong><br />
&#8220;Fremde in der eigenen Heimat werden: Lieber Geld für uns verwenden als für Multi-Kulti&#8221;, Strache ganz klar in seinen rechten Aussagen. </span></p>
<p><span class="entry-content"><strong>21:45</strong><br />
Kind von Ausländern soll in Österreich automatisch österr. Staatsbürger werden. &#8220;So what&#8221;, so vdb. </span></p>
<p><span class="entry-content">Strache: &#8220;Zuwanderung soll eingedämmt werden&#8221;. Wir wollen auf Qualität schauen. </span><span class="entry-content">vdb hat nichts dagegen, solange es nicht Strache ist, der darauf schaut.</span></p>
<p><span class="entry-content"><strong>21:50</strong><br />
Österreichische Neutralität<br />
vdb: Neutralität ist nicht gefährdet. Er ist gut und richtig. Der Kern ist erhalten: Keine Stationierung fremder Truppen in AT, kein Militärpakt, keine Teilnahme an Kriegen. </span></p>
<p><span class="entry-content">OK, wieder komplett differenzierte Diskussion &#8211; keine Annäherung, war klar. </span></p>
<p><span class="entry-content">Diskussion ist zu Ende &#8211; es war klar: Komplett unterschiedliche Ansichten. Das war Rechts und Links. Schwarz und Weiß. Tag und Nacht. </span></p>
<p>&#8212;&#8211;</p>
<p>Heute Abend (<a href="http://wahl08.orf.at/" target="_blank">21:05, ORF)</a> findet die TV-Konfrontation zwischen Alexander van der Bellen (Die Grünen) und HC Strache statt.</p>
<p>Zwei komplett unterschiedliche Parteien &#8211; es wird noch unterschiedlicher und kontroversieller als bei der letzten <a href="http://neuwal.com/index.php/2008/09/04/neuwal-danach-a-van-der-bellen-und-j-haider-nach-der-tv-konfrontation-analyse-und-statements/" target="_self">Diskussion zwischen Van der Bellen und Jörg Haider (BZÖ)</a>.</p>
<p>Worum wirds gehen?<br />
Asylpolitik, Familienpolitik und hoffentlich um Energie- und Klimapolitik.</p>
<p>Vermutlich wird es wieder eine Diskussion, die aneinander vorbei geht. Die Strategie ist darauf ausgelegt, die eigene Wähler- und Zielgruppe anzusprechen. Und die gemeinsame Schnittmenge beider Parteien ist ohne viel darüber nachzudenken sehr gering. Bin gespannt.</p>
<p>Neuwal bringt Vorberichterstattung und eine ausführliche Nachberichterstattung mit Interviews und Statements vom Geschehen heute Abend.</p>
<p><strong>Neuwal User-TV-Konfrontation-Zwischenranking</strong></p>
<table border="0" cellspacing="2" cellpadding="2" width="50%">
<tbody>
<tr>
<td>1.</td>
<td><strong>Haider</strong></td>
<td>BZÖ</td>
<td>+92</td>
<td>6</td>
</tr>
<tr>
<td>2.</td>
<td><strong>van der Bellen</strong></td>
<td>GRÜ</td>
<td>+15</td>
<td>6</td>
</tr>
<tr>
<td>3.</td>
<td><strong>Molterer</strong></td>
<td>ÖVP</td>
<td>-59</td>
<td>3</td>
</tr>
<tr>
<td>4.</td>
<td><strong>Faymann</strong></td>
<td>SPÖ</td>
<td>-10</td>
<td>0</td>
</tr>
<tr>
<td>5.</td>
<td><strong>Strache</strong></td>
<td>FPÖ</td>
<td>-28</td>
<td>0</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><a href="http://neuwal.com/index.php/neuwal-tv-konfrontation-umfrage">&#8230;hier gibts mehr Details</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kanzl-O-Mat</title>
		<link>http://neuwal.com/index.php/2008/09/02/kanzl-o-mat/</link>
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		<pubDate>Tue, 02 Sep 2008 21:27:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Neuwal]]></category>
		<category><![CDATA[kanzlomat]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlwerbung]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer mit den aktuellen Spitzenkandidaten nicht zufrieden ist oder sich aus den besten Eigenschaften eines jeden Politikers (zumindest optischen) seinen eigenen zusammenbauen möchte, kann das nun auf der Onlineseite der Tageszeitung &#8220;Presse&#8221; tun, dazu hier ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: left; margin-left: 10px;"><a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fneuwal.com%2Findex.php%2F2008%2F09%2F02%2Fkanzl-o-mat%2F"><img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fneuwal.com%2Findex.php%2F2008%2F09%2F02%2Fkanzl-o-mat%2F" height="61" width="51" /></a></div><p>Wer mit den aktuellen Spitzenkandidaten nicht zufrieden ist oder sich aus den besten Eigenschaften eines jeden Politikers (zumindest optischen) seinen eigenen zusammenbauen möchte, <a href="http://diepresse.com/home/politik/neuwahlen/kanzlomat/index.do" target="_blank">kann das nun auf der Onlineseite der Tageszeitung &#8220;Presse&#8221; tun, <strong>dazu </strong></a><strong><a href="http://diepresse.com/home/politik/neuwahlen/kanzlomat/index.do" target="_blank">hier</a></strong><a href="http://diepresse.com/home/politik/neuwahlen/kanzlomat/index.do" target="_blank"><strong> klicken</strong>.</a> Wie am Beispiel ersichtlich, liefern die kreativen Beiträge so mancher User bereits besonders interessante Ergebnisse. Viel Spass.</p>
<p><a href="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2008/09/kanzlomat.gif"><img class="alignnone size-medium wp-image-392" title="kanzlomat" src="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2008/09/kanzlomat.gif" alt="" width="300" height="209" /></a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Liberales Forum 2.0. Alles neu im Online-Bereich &#8211; der Heide Schmidt Blog.</title>
		<link>http://neuwal.com/index.php/2008/09/01/liberales-forum-20-online-heide-schmidt-blog/</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Sep 2008 14:00:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dieter Zirnig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Liberales Forum]]></category>
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		<category><![CDATA[Neuwal]]></category>
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		<category><![CDATA[c3o]]></category>
		<category><![CDATA[heide schmidt]]></category>
		<category><![CDATA[LIF]]></category>

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		<description><![CDATA[Irgendwie ist so eine Neuwahl doch nicht ganz so schlecht. Es zeigt, was in so kurzer Zeit alles möglich ist, welche Ideen und Konzepte in wenigen Wochen umgesetzt werden. Es ist schön zu sehen, dass ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: left; margin-left: 10px;"><a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fneuwal.com%2Findex.php%2F2008%2F09%2F01%2Fliberales-forum-20-online-heide-schmidt-blog%2F"><img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fneuwal.com%2Findex.php%2F2008%2F09%2F01%2Fliberales-forum-20-online-heide-schmidt-blog%2F" height="61" width="51" /></a></div><p><a href="http://www.liberale.at" target="_blank"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-362" title="Neuwal. Liberales Forum 2.0. Alles neu. (neuwal.com)" src="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2008/09/neuwallif01-150x100.jpg" alt="Neuwal. Liberales Forum 2.0. Alles neu. (neuwal.com)" width="150" height="100" /></a><a href="http://www.heide-schmidt-blog.at/" target="_blank"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-361" title="Neuwal. Liberales Forum 2.0. Alles neu. (neuwal.com)" src="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2008/09/neuwallif02-150x100.jpg" alt="Neuwal. Liberales Forum 2.0. Alles neu. (neuwal.com)" width="150" height="100" /></a></p>
<p>Irgendwie ist so eine Neuwahl doch nicht ganz so schlecht. Es zeigt, was in so kurzer Zeit alles möglich ist, welche Ideen und Konzepte in wenigen Wochen umgesetzt werden. Es ist schön zu sehen, dass einige Parteien ihre Websites der Zeit anpassen und verbessern und neue Schritte gehen. Jeder Versuch ist gut und zu honorieren. Jede Partei geht ihre eigenen Wege und lernt so dazu. Das ist gut so. </p>
<p>Ein aktuelles Beispiel ist das &#8221;<a href="http://www.liberale.at" target="_blank">Liberale Forum</a>&#8220;, das sich derzeit Online vernetzt: Eine <strong><a href="http://www.liberale.at" target="_blank">neue Website</a></strong> ist heute (1. Sep. 2008) online gegangen, ein <strong><a href="http://www.heide-schmidt-blog.at/" target="_blank">Heide-Schmidt-Blog</a></strong> schon vergangene Woche und eine <strong>Community</strong> zur Selbstorganisation für LiF-UnterstützerInnen folgt in wenigen Tagen. Alles darauf ausgelegt, mit Usern und potentiellen WählerInnen in Kontakt zu treten.</p>
<p><span id="more-322"></span></p>
<p><em>In den letzten Tagen wurde &#8220;2.0 Community&#8221; aufgerufen, an einem &#8220;Wahlkampf 2.0&#8243;-Workshop am Dienstag, 2.9. teilzunehmen. Diese Einladung wurde clever ausgeschickt und nutzt Social Media wie twitter und facebook zur medialen Verteilung an Interessierte.</em></p>
<p><em>Ebenso gibt es seit heute eine Online-Banner-Kampagne (gesehen auf derstandard.at), der auf den Blog verlinkt.</em></p>
<p>Das sind einige gute Punkte, um in der Online-Ebene über verschiedene Kanäle ins Gespräch zu kommen und sich dort zu positionieren. Den Autritt des LIF im Online-Bereich vergleiche ich in Größe und Zielgruppe mit den Grünen. Mit dem Unterschied, dass es hier <strong>eine</strong> Message und <strong>eine</strong> zusammenhängende kompakte  Linie gibt.</p>
<p><strong><a href="http://www.heide-schmidt-blog.at/" target="_blank">Der Heide-Schmidt-Blog</a></strong> besteht aus einer Vielzahl aktueller Beiträge, die kommentiert, ge-bookmarked und mit einer abschließenden Abstimmungsfrage beantwortet werden können. Der Blog ist kompakt und überschaubar und zur Zeit sehr lebendig. Was ich sehr gut finde ist, dass in diesem Blog viele verschiedene Stimmen aus der Partei gemeinsam auftreten und posten: <em>Karin Resetarits, Dr. Maria Schaffenrath, Dr. Ronald Pohoryles, Alexander Zach uva</em>. Das gefällt mir. Diesen Schritt finde ich sehr gut, da ich weiß, wie schwer es ist, Leute &#8211; alleine aus zeitlichen Gründen &#8211; zum Bloggen bzw. zur &#8216;Arbeit mit dem Web&#8217; zu bewegen. Gute Arbeit, Christoph.</p>
<p>Deswegen sehe ich den &#8220;Heide Schmidt Blog&#8221; eher als &#8220;<strong>Liberales Forum Blog</strong>&#8220;, da viele unterschiedliche Personen vom LIF schreiben. Auch auf Grund der Tatsache, daß Heide Schmidt in ihrem Blog unter dem Postnamen &#8220;<em>Redaktion</em>&#8221; bloggt.</p>
<p>Wenn ich mich bei anderen Parteien umblicke, finde ich nichts Vergleichbares. Das liegt vermutlich an der kompakten Größe und Überschaubarkeit der Kleinpartei, der flachen Hierarchie und dem schnellen, persönlichen, internen Kontakt. Ich sage ja immer: &#8220;<em>Eine Website spiegelt die interne Struktur eines Unternehmens wider</em>&#8221; &#8211; in diesem Fall ist das Unternehmen eine Partei.</p>
<p>Ich wünsche mir von Blog und Website, dass sie auch nach dem Wahlkampf aktiv weitergenutzt und als Dialoginstrument verwendet werden.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Heute Abend: TV-Konfrontation Wilhelm Molterer (ÖVP) und Jörg Haider (BZÖ) auf ORF</title>
		<link>http://neuwal.com/index.php/2008/08/28/heute-abend-tv-konfrontation-wilhelm-molterer-ovp-und-jorg-haider-bzo-auf-orf/</link>
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		<pubDate>Thu, 28 Aug 2008 16:54:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastkommentar</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute Abend (Donnerstag, 28.08.2008) ist die TV-Konfrontation zwischen Wilhelm Molterer (ÖVP) und Jörg Haider (BZÖ) auf ORF. Ich bin wieder direkt beim ORF und versuche, die Stimmung so gut wie möglich zu kommentieren. Mein Ziel ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: left; margin-left: 10px;"><a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fneuwal.com%2Findex.php%2F2008%2F08%2F28%2Fheute-abend-tv-konfrontation-wilhelm-molterer-ovp-und-jorg-haider-bzo-auf-orf%2F"><img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fneuwal.com%2Findex.php%2F2008%2F08%2F28%2Fheute-abend-tv-konfrontation-wilhelm-molterer-ovp-und-jorg-haider-bzo-auf-orf%2F" height="61" width="51" /></a></div><p>Heute Abend (Donnerstag, 28.08.2008) ist die TV-Konfrontation zwischen <strong>Wilhelm Molterer (ÖVP) und Jörg Haider (BZÖ)</strong> auf ORF. Ich bin wieder direkt beim ORF und versuche, die Stimmung so gut wie möglich zu kommentieren. Mein Ziel ist es, im Anschluss einige <strong>Statements von Hr. Molterer, Hr. Haider</strong> etc. einzuholen.</p>
<p><span style="color: #000000;"><strong>»</strong></span> <a href="http://neuwal.com/index.php/2008/08/29/nach-der-tv-konfrontation-analyse-molterer-ovp-haider-bzo/" target="_self"><strong><span style="color: #999999;">Hier gibt es die Neuwal Analyse und Statements mit Wilhelm Molterer (ÖVP) und Dr. Jörg Haider  (BZÖ)</span></strong></a></p>
<p><span style="color: #000000;"><strong>»</strong></span> <a href="http://neuwal.com/index.php/2008/08/28/tv-duell-wilhelm-molterer-ovp-und-jorg-haider-bzo-im-orf/" target="_self"><strong><span style="color: #999999;">Hier gibt es die Neuwal Review von der TV-Diskussion im ORF</span></strong></a></p>
<blockquote><p><a href="http://derstandard.at/?id=1219725225634" target="_blank">derstandard.at macht sehr gute LIVE-Kommentierung im Internet</a> &#8211; das meine Empfehlung zum TV-Bild. Heutige Gastkommentatorin ist Manuela Honsig-Erlenburg.</p></blockquote>
<p>Ich bin sehr gespannt und werde hier bzw. auf <a href="http://www.twitter.com/NEUWAL" target="_blank"><span style="color: #999999;">twitter</span></a> LIVE berichten, was sich so tut:</p>
<ul>
<li><strong><a href="http://www.twitter.com/NEUWAL" target="_blank"><span style="color: #999999;">LIVE-Kommentare von NEUWAL</span></a></strong></li>
<li><a href="http://tv.orf.at/program/orf2/20080826/429895601/252795/" target="_blank"><strong><span style="color: #999999;">ORF-Live-Stream</span></strong></a></li>
<li><a href="http://derstandard.at/?id=1219725225634" target="_blank"><strong>derstandard.at LIVE-Kommentar</strong></a></li>
<li><a href="http://www.oe24.at" target="_blank"><strong>oe24.at LIVE-Kommentar</strong></a></li>
</ul>
<p> </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Neuwal zu Gast bei &quot;Wahlkampf 2.0&quot; in Radio Orange am 29.08.2008</title>
		<link>http://neuwal.com/index.php/2008/08/28/neuwal-zu-gast-bei-wahlkampf-20-in-radio-orange-am-29082008/</link>
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		<pubDate>Thu, 28 Aug 2008 13:15:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastkommentar</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Die beiden Reporter der Sendung Netwatcher bei Radio Orange habe ich bei der ORF-TV-Konfrontation Faymann/van der Bellen letzten Dienstag kennengelernt. Wir haben uns ganz gut unterhalten.
Manfrd Krejcik hat mich dann zu seiner Netwatcher Sondersendung &#8220;Wahlkampf ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: left; margin-left: 10px;"><a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fneuwal.com%2Findex.php%2F2008%2F08%2F28%2Fneuwal-zu-gast-bei-wahlkampf-20-in-radio-orange-am-29082008%2F"><img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fneuwal.com%2Findex.php%2F2008%2F08%2F28%2Fneuwal-zu-gast-bei-wahlkampf-20-in-radio-orange-am-29082008%2F" height="61" width="51" /></a></div><p><a href="http://flickr.com/photos/sugarmeloncom/2804721789/in/pool-834418@N21"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-320" title="Neuwal. Bei Radio Orange. (neuwal.com)" src="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2008/08/neuwalradioorange-150x100.jpg" alt="Neuwal. Bei Radio Orange. (neuwal.com)" width="150" height="100" /></a></p>
<p>Die <a href="http://flickr.com/photos/sugarmeloncom/2804721789/in/pool-834418@N21" target="_blank">beiden Reporter der Sendung Netwatcher</a> bei <a href="http://www.o94.at" target="_blank">Radio Orange</a> habe ich bei der <a href="http://neuwal.com/index.php/2008/08/26/tv-konfrontation-faymann-und-van-der-bellen-wer-uberzeugte-und-warum-ihre-meinung/" target="_self">ORF-TV-Konfrontation Faymann/van der Bellen</a> letzten Dienstag kennengelernt. Wir haben uns ganz gut unterhalten.</p>
<p>Manfrd Krejcik hat mich dann zu seiner <a href="http://www.vorderwahl.at/2008/08/netwatcher-spezial-nationalratswahlen-2008-wahlkampf-20/" target="_blank">Netwatcher Sondersendung &#8220;Wahlkampf 2.0&#8243;</a> eingeladen. Freu mich drauf.</p>
<blockquote><p>Die Sendung ist am <strong>Freitag, 29. August von 13.00 bis 14.00</strong> und kann auch <strong><a href="http://www.o94.at/live" target="_blank">live übers Internet verfolgt werden</a>. </strong></p></blockquote>
<p>Mehr über <a href="http://neuwal.com/index.php/neuwal-in-den-medienneuwal-in-den-medien/" target="_self">Neuwal in den Medien</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wahlkalender: Wahlchats auf derStandard.at</title>
		<link>http://neuwal.com/index.php/2008/08/25/wahlchats-auf-derstandardat/</link>
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		<pubDate>Mon, 25 Aug 2008 20:01:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karim</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie aus dem letzten Wahlkampf geschätzt und bekannt führt derStandard.at in den kommenden Wochen Chats mit den Spitzenkandidaten der bundesweit antretenden Parteien.
Fragen können von den Usern entweder live im Chat oder schon vorab per E-Mail ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: left; margin-left: 10px;"><a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fneuwal.com%2Findex.php%2F2008%2F08%2F25%2Fwahlchats-auf-derstandardat%2F"><img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fneuwal.com%2Findex.php%2F2008%2F08%2F25%2Fwahlchats-auf-derstandardat%2F" height="61" width="51" /></a></div><p>Wie aus dem letzten Wahlkampf geschätzt und bekannt führt <a href="http://derStandard.at" target="_blank">derStandard.at</a> in den kommenden Wochen Chats mit den Spitzenkandidaten der bundesweit antretenden Parteien.</p>
<p>Fragen können von den Usern entweder live im Chat oder schon vorab per E-Mail gestellt werden an <a href="mailto:onlinepolitik@derstandard.at">onlinepolitik@derstandard.at</a> (als Betreff das Wort &#8220;Chat&#8221; und den Namen des jeweiligen Chatgastes angeben (also etwa: Chat Faymann).</p>
<p>Die einzelnen Termine: </p>
<p>28.08. von 11:00 bis 12:00 Uhr: Werner Faymann (SPÖ) im Chat<br />
01.09. von 13:00 bis 14:00 Uhr: Heinz Christian Strache (FPÖ) im Chat<br />
02.09. von 12:00 bis 13:00 Uhr: Alexander Van der Bellen (Grüne) im Chat<br />
03.09. von 12:00 bis 13:00 Uhr: Heide Schmidt (LIF) im Chat<br />
04.09. von 12:00 bis 13:00 Uhr: <a href="http://neuwal.com/index.php/2008/08/19/karl-w-novak-rettet-osterreich-gesprach-neuwal/" target="_self">Karl Novak (RETTÖ)</a> im Chat<br />
05.09. von 12:00 bis 13:00 Uhr: Alfons Adam (Die Christen) im Chat<br />
08.09. von 12.30 bis 13.30: Jörg Haider (BZÖ) im Chat<br />
10.09. von 13:00 bis 14:00 Uhr: Wilhelm Molterer (ÖVP) im Chat<br />
12.09. von 12:00 bis 13:00 Uhr: Mirko Messner (KPÖ) im Chat<br />
15.09. von 13:00 bis 14:00 Uhr: Fritz Dinkhauser (FRITZ) im Chat</p>
<p>Den <a href="http://neuwal.com/index.php/wahlkalender-alle-tv-termine-und-diskussionen/">gesamten Wahlkalender</a> gibt es auf Google Kalender zum <a href="http://www.google.com/calendar/ical/nab4nhbe32cn865s4ei9samdjc%40group.calendar.google.com/public/basic.ics" target="_blank">Synchronisieren mit Outlook</a> und als <a href="http://www.google.com/calendar/feeds/nab4nhbe32cn865s4ei9samdjc%40group.calendar.google.com/public/basic" target="_blank">RSS-Feed</a>.</p>
<p><a href="http://www.google.com/calendar/render?cid=nab4nhbe32cn865s4ei9samdjc%40group.calendar.google.com" target="_blank"><img src="http://www.neuwal.com/wp-content/themes/default-travel/images/calendar_plus_de.gif" border="0" alt="" /></a></p>
]]></content:encoded>
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</rss>
