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	<title>neuwal &#187; Walwerbung</title>
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	<description>neuwal.com • Politik- und Wahljournal</description>
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		<title>Einfach um die Spur zu richtig gemacht: Die Wahlplakate der Grünen. #wien2010</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Oct 2010 07:04:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Gessoni</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Einfach um die Spur zu richtig gemacht: Die Wahlplakate der Grünen.
Die Grünen in Wien legen eine Plakat-Kampagne hin, die von vorn bis hinten komplett richtig gemacht ist:

Das Logo ist rechts oben.
Die Spitzenkandidatin der eigenen Partei ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Einfach um die Spur zu richtig gemacht: Die Wahlplakate der Grünen.</strong></p>
<p><strong></strong>Die Grünen in Wien legen eine Plakat-Kampagne hin, die von vorn bis hinten komplett richtig gemacht ist:<span id="more-7786"></span></p>
<p><a href="http://wien.gruene.at/wahl2010/plakate-welle1"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-7799" title="Wahlplakat der Grünen bei der Wienwahl 2010" src="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2010/10/neuwal.gru_.01-185x123.jpg" alt="" width="185" height="123" /></a><a href="http://wien.gruene.at/wahl2010/plakate-welle1"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-7799" title="Wahlplakat der Grünen bei der Wienwahl 2010" src="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2010/10/neuwal.gru_.02-185x123.jpg" alt="" width="185" height="123" /></a><a href="http://wien.gruene.at/wahl2010/plakate-welle1"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-7799" title="Wahlplakat der Grünen bei der Wienwahl 2010" src="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2010/10/neuwal.gru_.03-185x123.jpg" alt="" width="185" height="123" /></a><a href="http://wien.gruene.at/wahl2010/plakate-welle1"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-7799" title="Wahlplakat der Grünen bei der Wienwahl 2010" src="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2010/10/neuwal.gru_.04-185x123.jpg" alt="" width="185" height="123" /></a><a href="http://wien.gruene.at/wahl2010/plakate-welle1"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-7799" title="Wahlplakat der Grünen bei der Wienwahl 2010" src="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2010/10/neuwal.gru_.05-185x123.jpg" alt="" width="185" height="123" /></a><a href="http://wien.gruene.at/wahl2010/plakate-welle1"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-7799" title="Wahlplakat der Grünen bei der Wienwahl 2010" src="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2010/10/neuwal.gru_.06-185x123.jpg" alt="" width="185" height="123" /></a></p>
<p>Das Logo ist rechts oben.<br />
Die Spitzenkandidatin der eigenen Partei ist abgebildet. (Wir erinnern uns: Nicht jede Partei kann das von ihrer Kampagne behaupten.)<br />
Am Plakat „menschelt“ es, wir sehen also Menschen im Hintergrund – und das soll ja angeblich immer gut funktionieren.<br />
Die Headline ist kurz und aussagekräftig und bringt den ideologischen Ansatz in seinen konkreten Ausprägungen gut rüber.<br />
Ganz unten sehen wir einen Verstärker, einen Aktivierer, der zur Stimmabgabe animieren soll. (Na gut, da kann man schon diskutieren, ob der nicht etwas zu infantil geraten ist.)</p>
<p>Ja – und dann gibt’s die alte Werbe-Regel, die besagt, dass die Einhaltung aller Regeln in einem Werbemittel zu sterilen, gekünstelten, wenig lebendigen Ergebnissen führt. Haben wir hier den Beweis für die Richtigkeit dieser These? Vermutlich!</p>
<p>Mag sein, dass den Verantwortlichen auch irgendetwas gefehlt hat. Man hat sich also entschlossen, grüne Schraffierungen, Passkreuze, Verläufe und Pfeile zu integrieren.<br />
Grafische Elemente, die den braven, richtigen Duktus brechen sollten. Aber auch sie konnten die Korrektheit nicht mehr zerstören. So gesehen liegen hier möglicherweise die interessantesten Plakate dieses Wahlkampfes vor.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Wenn Wahlwerbung rockt! KPÖ-Wahlplakate analysiert. #wien2010</title>
		<link>http://neuwal.com/index.php/2010/09/28/wenn-wahlwerbung-rockt-kpo-wahlplakate-analysiert-wien2010/</link>
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		<pubDate>Tue, 28 Sep 2010 13:55:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Gessoni</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wahlen]]></category>
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		<description><![CDATA[So seltsam die KPÖ-Plakatkampagne anlässlich der NRW 08 war (siehe dazu auch <a href="http://neuwal.com/index.php/2008/09/03/wenn-das-herz-links-schlagt">Wenn das Herz links schlägt</a>), so interessant ist sie diesmal.

Die KPÖ Wien hat wirklich Kosten und Mühen gescheut, alle vermeintlichen Gesetze der Wahlwerbung gebrochen – und so eine günstige, gewagte und rotzige Kampagne hingelegt.  Ich nehme an, sie ist passiert und nicht konzipiert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wenn Wahlwerbung rockt!</strong></p>
<p>So seltsam die KPÖ-Plakatkampagne anlässlich der NRW 08 war (siehe dazu auch <a href="http://neuwal.com/index.php/2008/09/03/wenn-das-herz-links-schlagt">Wenn das Herz links schlägt</a>), so interessant ist sie diesmal.</p>
<p>Die KPÖ Wien hat wirklich Kosten und Mühen gescheut, alle vermeintlichen Gesetze der Wahlwerbung gebrochen – und so eine günstige, gewagte und rotzige Kampagne hingelegt.  Ich nehme an, sie ist passiert und nicht konzipiert. <span id="more-7414"></span>Aber das ist ja egal. Wer weiß schon, wie viel echt gute Werbung rein zufällig passiert &#8230;</p>
<p>Schauen wir uns die Arbeiten näher an:</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-7412" title="KPÖ Plakatkampagne Teil 1 und 2" src="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2010/09/kpoe_plakatkampagne_1-2.jpg" alt="" width="399" height="265" /><img class="alignnone size-full wp-image-7413" title="KPÖ Plakatkampagne Teil 3 und 4" src="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2010/09/kpoe_plakatkampagne_3-4.jpg" alt="" width="399" height="265" /></p>
<p>“Gleiche Rechte für alle Menschen“ steht da.<br />
„Die Macht der Banken brechen“ steht da.<br />
„Wir versprechen Widerspruch“ steht da – und<br />
„Freifahrt auf allen Öffis!“ steht da.</p>
<p>Und man kann inhaltlich dazu stehen wie man will – das sind mehr oder weniger klare Ansagen. Weiter unten unterschreibt das KPÖ-Logo. Und noch weiter unten wird zum „Ausstieg links!“ aufgerufen, was immer das bedeuten will.</p>
<p>Wir haben es hier mit unübersichtlichen „Textwüsten“ zu tun, die aber aufgrund ihrer Kürze und mangels Sujet ganz gut rezipiert werden können.</p>
<p>Natürlich könnte auch genauso gut draufstehen:</p>
<p>„Tina Turner. 23.10. Stadthalle Wien”,<br />
„Massive Attack – 7.8. Nova/Wiesen“,<br />
„Radiohead feat. Thomas Forstner“ oder<br />
„Roger Whittaker &amp; die SEER“.</p>
<p>Und genau aus dem Grund ist mir die Kampagne bisher nicht aufgefallen. Weil ich nämlich so selten auf Konzerte gehe – und über die neonfarbenen Ankünder eiskalt hinwegsehe.</p>
<p>Oder gehe ich <em>in </em>Konzerte? Es ist ein Gfrett mit die Präpositionen! Ganz sicher bin ich mir aber dabei: „Auf“ Öffis war auch bisher schon Freifahrt.<br />
Gefährlich – aber gratis!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Häupl dankt &#8211; Wie die Opposition für ihn wahlkämpft</title>
		<link>http://neuwal.com/index.php/2010/09/02/haupl-dankt-wie-die-opposition-fur-ihn-wahlkampft/</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 08:22:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominik Leitner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die Grünen]]></category>
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		<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
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		<description><![CDATA[Im Grunde genommen könnte sich die Wiener SPÖ genüsslich zurücklehnen und die Wochen bis zur Wahl am 10. Oktober am Würstelstand verbringen. Denn die Oppositionsparteien bemühen sich scheinbar nicht gerade sehr, die Absolute der Roten zu brechen. Wie ÖVP, FPÖ und die Grünen Wahlkämpfer für Häupl wurden...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Grunde genommen könnte sich die Wiener SPÖ genüsslich zurücklehnen und die Wochen bis zur Wahl am 10. Oktober am Würstelstand verbringen. Denn die Oppositionsparteien bemühen sich scheinbar nicht gerade sehr, die Absolute der Roten zu brechen. Wie ÖVP, FPÖ und die Grünen Wahlkämpfer für Häupl wurden&#8230;</p>
<p><span id="more-6359"></span>Michael Häupl geht es gut. Das zeigt auch der von der SPÖ gestartete Wohlfühlwahlkampf. Überall in Wien sieht man Plakate der Stadt Wien (?!), die zeigt, wie wunderbar in der Bundeshauptstadt alles funktioniert. Man hat keine Lust (und sieht wohl auch keinen wahrhaftigen Sinn) sich auf einen Kampf mit Heinz-Christian Strache einzulassen. Und weicht auch schon mal allen Annäherungen von Volkspartei und den Grünen aus. Warum denn auch &#8230; vielleicht bleibt es ja bei einer Absoluten.</p>
<p><img src="http://images.derstandard.at/2010/08/26/1282289230619.jpg" alt="" width="555" /></p>
<p>(via <a href="http://derstandard.at/1282273671494/Wien-Wahl-Frischer-Wind-OeVP-wirbt-mit-Haeupl-Sturmfrisur" target="_blank">derStandard.at | APA</a>)</p>
<p>Die <strong>ÖVP </strong>zum Beispiel: Plakatiert die doch wirklich den Spitzenkandidaten der Partei, der man die Absolute zunichte machen will. Und Michael Häupl sieht, das muss man wohl zugeben, lockerer und jugendlicher aus, als auf den SPÖ-eigenen Plakaten. &#8220;Frischer Wind für Wien&#8221;, heißt die Kampagne, die eigentlich endlich mal Christina Marek zu Höhenflügen verhelfen sollte. Denn so wie es aussieht, wird die ÖVP auf den dritten Platz zurückfallen, schickt zwar immer böse SMS (die dann in der U-Bahn-Gratiszeitung &#8220;Heute&#8221; veröffentlicht werden), aber recht viel mehr als eine Militärstreife und U-Bahn-Sicherheitschecks sind mir bisher nicht im Gedächtnis geblieben.</p>
<p>Vielleicht denken sie aber auch ganz einfach: Wenn wir schon sein Konterfei plakatieren, muss er doch unbedingt mit uns in einer Koalition gehen. Vielleicht ist es ja die pure Verzweiflung, nach einem erneut großartigem Ergebnis für die SPÖ und einem enormen Zuwachs für die FPÖ gemeinsam mit den Grünen in der Versenkung zu verschwinden. Und vielleicht &#8230; ja, vielleicht haben sie einfach nicht genügend nachgedacht.</p>
<p>(Dazu: <a href="http://neuwal.com/index.php/2010/08/31/der-nachste-grose-coup-haupl-geht-fur-ovp-ins-rennen/" target="_blank">ein Beitrag von Martin Gessoni, hier auf neuwal</a>)</p>
<p><img src="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2010/08/wienerblut_CHelgeFahrnberger-560x367.jpg" alt="" width="555" /></p>
<p>(via Helge Fahrnberger | <a href="http://www.helge.at/2010/08/reines-wiener-blut/" target="_blank">helge.at</a>)</p>
<p>Und dann wären da die <strong>Freiheitlichen</strong>. Wenn man es sich genau überlegt, ist der Wiener FP-Wahlkampf nach dem Muezzin- und Minarett-Abschießspiel der steirischen FP eigentlich überraschend ruhig unterwegs. Okay, die Diskussion ums &#8220;Wiener Blut&#8221; erzeugte große Wellen, jeder hatte dazu etwas sagen, Michael Jeannee zeigte sogar eine bisher an ihm nicht gekannte Seite. Aber mit der ersten Wahlkampagne hat die FPÖ gezeigt: Wir haben wirklich keine anderen Themen außer den Fremdenhass weiter zu schüren.</p>
<p>Die Stammwähler der FPÖ werden Straches Grinsen mit Freude genießen, und kopfnickend hoffen, dass ihr Messias das &#8220;Wiener Blut&#8221; reinhalte. Als Protestpartei verliert die FPÖ aber durch solche Kampagne mehr und mehr an Wert. Eine Partei, die sich mehr und mehr (durch verschiedenste Aktionen) einer vergangenen Zeit annähert (ja, genau so kommt es mir nämlich vor), steht für den durchschnittlichen Wähler eben &#8211; und hoffentlich &#8211; nicht zur Debatte.</p>
<p>(Dazu: Stefan Eggers <a href="http://neuwal.com/index.php/2010/08/16/reines-wiener-blut_zu-viel-fpoe-tut-niemandem-gut/" target="_blank">Kommentar zur Wahlkampagne</a> und seine <a href="http://neuwal.com/index.php/2010/08/24/wienerblut_strache-soll-sterben-die-sau/" target="_blank">Kritik am Umgangston der &#8220;lieben Linken&#8221;</a>)</p>
<p><img src="http://farm1.static.flickr.com/59/212694144_1ab4691eb4_z.jpg?zz=1" alt="" width="555" /></p>
<p>(via <span id="yui_3_1_0_1_1283360007785567"><a id="yui_3_1_0_1_1283360007785563" href="http://www.flickr.com/photos/fhashemi/">faramarz</a> | flickr)</span></p>
<p>Aber was machen die <strong>Grünen</strong>, was die SPÖ in Wien so freut? Sie zerstreiten sich. Immer und immer wieder. Wahrscheinlich ist das nichts Außergewöhnliches, aber da die Grünen es sehr mit der Transparenz haben, werden solche Konflikte auch ganz transparent ausgetragen. Da spaltet man sich zum Beispiel ab, und ist plötzlich &#8220;Echt Grün&#8221; oder was auch immer. Und zuletzt hüpft auch ein grüner Bundesrat zur SPÖ Wien. Das Bild ist wahrlich nicht schön, dass die Grünen in den vergangenen Wochen von sich zeigten. Was früher eine grüne Alternative war, wirkt jetzt etwas verwelkt, hilflos verstört in den Windungen der Mainstream-Politik. Wo eben jeder Politiker seinen Geltungsbereich verlangt. Und dass es schwierig ist, einen alteingesessenen Politiker &#8211; hart gesagt &#8211; auszutauschen, hat schon die Causa Voggenhuber zur EU-Wahl gezeigt.</p>
<p>(Dazu: <a href="http://neuwal.com/index.php/2010/08/28/ameisenrunde-echt-grun-manfred-rakousky/" target="_blank">ein Video aus der Ameisenrunde, in der sich &#8220;Echt Grün&#8221; vorstellt</a>)</p>
<p>Die SPÖ Wien kann sich glücklich schätzen. Dass so viele Parteien so deftige Schnitzer fabrizieren, ist eigentlich ein aufgelegter Freistoß. Die SPÖ muss jetzt nur noch seelenruhig vor sich hin schippern, weiter vorgeben, dass man sich wunderbar wohl fühlt in der Stadt und schließlich am 10. Oktober 2010 den Sieg einfahren.</p>
<p>Mal sehen, ob es wirklich so einfach werden wird. Oder ob sich ÖVP, FPÖ oder die Grünen bis dahin wieder auf die Beine stellen und einen &#8220;sinnvollen&#8221; Wahlkampf fabrizieren. Aber das, was bisher von ihnen kam, war wohl wirklich nur ein schlechter Scherz.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Positiv Campaigning</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Oct 2008 18:33:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Gessoni</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik 2.0]]></category>
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		<description><![CDATA[Dass in der Politik eher mit Angst Stimmen zu machen sind, scheint leider wahr zu sein.
Vor allem mit Angst vor den Anderen.
Aber was wäre zB mit einer Politik, die ihre Stärke und Kraft aus einem ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass in der Politik eher mit Angst Stimmen zu machen sind, scheint leider wahr zu sein.<br />
Vor allem mit Angst vor den Anderen.<br />
Aber was wäre zB mit einer Politik, die ihre Stärke und Kraft aus einem überbordend positiven Zugang zum Menschen erfährt?<br />
Oder ganz konkret: Was wäre, wenn eine Partei mit einem Video wie diesem hier Werbung machen würde?</p>
<p><a href="http://www.vimeo.com/1211060">http://www.vimeo.com/1211060<br />
</a><br />
<strong>Die</strong> würd ich wählen &#8211; ganz ohne Parteiprogramm. Einfach so, weil sie einen Zugang zum Menschen hätte, den ich grundvernünftig fände. Und der In-und Ausländer einschließt.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Über die sanften, lyrischen Seiten des WalKAMPFES!!!!</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Oct 2008 23:37:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Gessoni</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neuwal]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlwerbung]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich wurde ja für Neuwal engagiert, um meine Gedanken zu dem ganzen Walwerbewahnsinn zu formulieren.
Und das hat ja auch Spaß gemacht.
Aber was, wenn das alles vorbei ist?
Wir kennen die neuen Machtverhältnisse, und es ist Zeit ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich wurde ja für Neuwal engagiert, um meine Gedanken zu dem ganzen Walwerbewahnsinn zu formulieren.<br />
Und das hat ja auch Spaß gemacht.<br />
Aber was, wenn das alles vorbei ist?<br />
Wir kennen die neuen Machtverhältnisse, und es ist Zeit für eine ganz persönliche Betrachtung.<br />
Ab dem Zeitpunkt der Bekanntgabe des Ergebnisses (also ab Sonntag 17.00) beginnen die Wahlplakate aller Parteien (und speziell die der Verlierer) eine ganz besondere Aura zu entwickeln.<br />
Hatten sie zuvor noch die Aura der Zuversicht, so switchen sie und beginnen so rasant und radikal unaktuell zu werden, bis sie eine Aura der Morbidität verströmen. Aber sehr sanft, schön und lyrisch. Die Plakate werden von der Faktizität des Augenblicks eingeholt und repräsentieren dabei immer noch eine längst überholte  Hoffnung, die mitiunter ganz besonders rührend wirkt.<br />
Die aggressive Kriegsrethorik wendet sich gegen ihre Verfasser und wird binnen Minuten zum Dokument des Versagens.  Ab ca. 21.00 Uhr des Wahlabends entgleitet die zuvor vermeintlich zwingende Kommunikation den Kommunikatoren und tritt ihren Weg zur Eigenständigkeit an (auch hektisch affichierte DANKE-Störer vermögen nicht, diese Dynamik aufzuhalten).<br />
Dann haben wir den Punkt erreicht, an dem alles sehr menschlich wird.<br />
Und das ist sehr schön.<br />
Der Wahlkampf gleitet aus ins Unerhebliche.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wahlwerbung ist Werbung ist Werbung ist Werbung ist Werbung &#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Sep 2008 19:03:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Gessoni</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
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		<category><![CDATA[Media]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung]]></category>

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		<description><![CDATA[Man muss kein Funktionär der Fachgruppe Werbung &#38; Marktkommunikation der Österreichischen Wirtschaftskammer sein, um Folgendes festzuhalten: Es zahlt sich aus, Werbung in die Hände von Werbeagenturen zu legen.
Die Kampagnen des laufenden Wahlkampfes zur NRW 08 ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man muss kein Funktionär der <span>Fachgruppe <span class="hg">Werbung</span> &amp; Marktkommunikation</span> der Österreichischen Wirtschaftskammer sein, um Folgendes festzuhalten: <strong>Es zahlt sich aus, Werbung in die Hände von Werbeagenturen zu legen</strong>.</p>
<p>Die Kampagnen des laufenden Wahlkampfes zur NRW 08 beweisen dies eindrücklich. Natürlich kann es schon vorkommen, dass der eine oder andere Einzelkämpfer (&#8220;Freelancer&#8221; nennt man das dann) in einer glücklichen Stunde eine gute Idee und eine gute Art-Direktion zur Hand hat. Natürlich kann sogar die innensichtigste interne Presseabteilung einen Glückscoup landen, aber generell davon ausgehen sollten Wahlwerbende nicht. Das Risiko, einen Unsinn zu verzapfen, ist eindeutig zu hoch &#8211; auch wenn die Kosten vordergründig dementsprechend geringer sind. In diesem Zusammenhang ist nochmals auf das Verhältnis zwischen Kreationskosten (also Kosten dafür, was man sieht) und Produktions- bzw. Mediakosten (also Kosten dafür, wo,  wie und wie oft mans sieht) hinzuweisen.</p>
<p>Und ich finde: Wer viel Geld für Druckereien, für Lithoanstalten, für Zeitungen, Radio und Fernsehen und Internetvermarkter und öffentliche Affichierer ausgibt, sollte darauf achten, auch ein wenig Geld für Texter, Grafiker und Fotografen auszugeben. Und zwar am besten nicht für solche, die im eigenen ideologischen Sumpf dahindümpeln sondern für solche, die sich mit den Aufgabenstellungen, Voraussetzungen und Zielen kritisch und ausführlich auseinandersetzen. Das mag zwar für die Auftraggeber nicht immer angenehm sein, der Zielerreichung (es geht um Stimmen am 28.9. &#8211; und um NICHTS anderes) dient es auf jeden Fall.</p>
<p>Faktum ist, die Grünen und die SPÖ haben die besten Kampagnen. Faktum ist auch, dass diese zwei Parteien professionelle Werbeagenturen für ihre Wahlkampagnen beauftragt haben. Alle anderen nicht. Und daher sind die anderen Sachen auch so schlecht.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Österreich wählt den Slogan-Star!</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Sep 2008 19:08:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Gessoni</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Strategie]]></category>
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		<description><![CDATA[Die erste heiße Phase der Walwerbung ist vorbei.
Wir haben gesehen, mit welchen Strategien und Kreationen die politischen Protagonisten zu überzeugen versuchen.
Schon hängen die Plakate der zweiten Welle.
Hier mal ein sehr persönliches Ranking der bisher aneinandergeklebten ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die erste heiße Phase der Walwerbung ist vorbei.<br />
Wir haben gesehen, mit welchen Strategien und Kreationen die politischen Protagonisten zu überzeugen versuchen.</p>
<p>Schon hängen die Plakate der zweiten Welle.<br />
Hier mal ein sehr persönliches Ranking der bisher aneinandergeklebten Bögen.<br />
Wenn also heute Sonntag wäre und wenn die Qualität der Plakate entscheidend für den Walausgang wäre, dann hätten wir folgende politische Landschaft in Österreich (Reihung entspricht NICHT der politischen Präferenz des Autors):</p>
<p>1. SPÖ (&#8220;Genug gestritten&#8221; ist genug wenig schlecht)<br />
2. Die Grünen (Was ist denn bitte negativ an der Negation des Negativen?)<br />
3. BZÖ (Verdammt. Viele. Punkte. Zwischen. Den. Wörtern. Aber: <em>meinetwegen</em> ok.)<br />
4. LIF (Sprudelnder Unsinn)<br />
5. FPÖ (Juhu, das reimt sich und ist auch sonst schön anzusehen. &#8220;Einkommen zum Auskommen&#8221;, das wird mein neuer Stehsatz im letzten Drittel aller kommenden Bewerbungsgespräche &#8211; egal, an welcher Seite des Schreibtisches ich zu sitzen komme.)<br />
6. KPÖ (Ist das Mirko Messners Hand über den wahllos aneinandergereihten Wörtern?)<br />
7. ÖVP (Es reicht: 7 Typos und 8 Schriftschnitte sind genug. Ich glaub nicht, dass <em>MS Word</em> mehr hergibt. Und ehrlich: Text liest keine Sau!)<br />
8. Fritz (Fritz? Fritz? Fritz?)<br />
9. Rettö braucht keinen Slogan. <em>Rettö</em> ist beredtes Zeugnis genug.</p>
<p>Und jetzt lade ich alle Texter und Hobbytexter zum kreativen Koalieren der Slogans ein.<br />
Ui, da ergeben sich tolle Konstellationen!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Wenn das Herz links schlägt &#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Sep 2008 21:25:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Gessoni</dc:creator>
				<category><![CDATA[KPÖ]]></category>
		<category><![CDATA[Liberales Forum]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlwerbung]]></category>
		<category><![CDATA[Walwerbung]]></category>
		<category><![CDATA[LIF]]></category>
		<category><![CDATA[wahlplakate]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; dann ist erstmal physiologisch alles ok &#8211; und wir müssen nicht zum Arzt.
Aber die Wahlplakate der KPÖ kränkeln doch ordentlich.

Die Politik der letzten Jahre liefert einen verwertungssicheren Steilpass für alle Linkskampagnen (ja eh, auch ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; dann ist erstmal physiologisch alles ok &#8211; und wir müssen nicht zum Arzt.</p>
<p>Aber die Wahlplakate der KPÖ kränkeln doch ordentlich.</p>
<p><a href="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2008/09/neuwalkpoe-plakat.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-412" title="Neuwal. KPÖ-Plakat (neuwal.com)" src="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2008/09/neuwalkpoe-plakat-240x337.jpg" alt="Neuwal. KPÖ-Plakat (neuwal.com)" width="240" height="337" /></a></p>
<p>Die Politik der letzten Jahre liefert einen verwertungssicheren Steilpass für alle Linkskampagnen (ja eh, auch für die Rechten).</p>
<p>Und dann kommt der Pass, der Stürmer steht bereit &#8211; und versemmelt die Chance stümperhaft.</p>
<p>Engagieren das LIF und die KPÖ den gleichen Werbetexter für ihre Plakate?</p>
<p>Wie kann man Parteien wählen, die so offensichtlich (und offensiv) nicht daran interessiert sind zu gewinnen?</p>
<p>Wie kann es sein, dass jeder x-beliebige Strohhalmhersteller besser kommuniziert als Verbünde, die eigentlich wissen müssten, dass Kommunikation für ihren Erfolg einfach alles ist? Politik ist Kommunikation.<br />
Nein, das ist nicht mehr &#8220;charmant-unprofessionell&#8221;, dass ist nur noch fahrlässig und dumm.</p>
<p>Wer nur 1% der Mediakosten (Produktion und Hängung bzw. Schaltung) in die Kreation stecken würde, wäre groß raus. Es ist ja nicht so, dass die großen Parteien die Latte immens hoch angesetzt hätten. Aber von den kleine Parteien muss sich wirklich keine mehr aufregen, wenn wir wieder eine große Koalition bekommen.</p>
<p>Wie schon ganz im Vorfeld erwähnt: Wähler wählen nicht die Besten, sondern die am wenigsten Schlechten.</p>
<p>Und irgendwie haben sie damit Recht. Was sollen sie denn sonst tun?</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Das Neue-Politik-Fest (SPÖ): Bekannte PolitikerInnen, das unbekannte 5-Punkte-Programm, Dr. Michael Häupl und die SPÖ-Jugend.</title>
		<link>http://neuwal.com/index.php/2008/09/01/neue-politik-5-punkte-programm-spo-michael-haupl/</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Sep 2008 21:56:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dieter Zirnig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
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		<category><![CDATA[SPÖ]]></category>
		<category><![CDATA[Walwerbung]]></category>
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		<category><![CDATA[neue politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>

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		<description><![CDATA[
Werner Faymann und Laura Rudas feierten das &#8220;Das Fest für die Neue Politik&#8220; am 1. Sep. 2008 im alten IMAX in Wien XIV: Wahlkampf als Fest. Und das mit vielen alten und jungen Wiener PolitikerInnen ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2008/09/neuwalrudas.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-381" title="Neuwal. Laura Rudas (neuwal.com)" src="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2008/09/neuwalrudas-150x100.jpg" alt="Neuwal. Laura Rudas (neuwal.com)" width="150" height="100" /></a><a href="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2008/09/neuwalwerner-faymann02.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-372" title="Neuwal beim Fest für die Neue Politik der SPÖ (neuwal.com)" src="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2008/09/neuwalwerner-faymann02-150x100.jpg" alt="Neuwal beim Fest für die Neue Politik der SPÖ (neuwal.com)" width="150" height="100" /></a><a href="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2008/09/neuwalrudas-faymann01.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-373" title="Neuwal beim Fest für die Neue Politik der SPÖ (neuwal.com)" src="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2008/09/neuwalrudas-faymann01-150x100.jpg" alt="Neuwal beim Fest für die Neue Politik der SPÖ (neuwal.com)" width="150" height="100" /></a></p>
<p><strong>Werner Faymann</strong> und <strong>Laura Rudas</strong> feierten das <strong>&#8220;<a href="http://www.new.facebook.com/event.php?eid=32550067387" target="_blank">Das Fest für die Neue Politik</a>&#8220;</strong> am 1. Sep. 2008 im alten IMAX in Wien XIV: Wahlkampf als Fest. Und das mit vielen alten und jungen Wiener PolitikerInnen (<a href="http://www.oe24.tv/zeitung/video/start/index.jsp?videoUrl=http%3A%2F%2Fwww.oe24.at%2Fflashvideos%2F353735_flv.flv&amp;bildUrl=%2Fzeitung%2Fmultimedia%2Farchive%2F00186%2FSPoe-00451608_186183a.jpg&amp;line1=WAHL&amp;line2=Party-Stimmung+bei+SP%C3%96-Wahlkampf&amp;link=http%3A%2F%2Fwww.oe24.tv%2Fzeitung%2Fvideo%2Fstart%2Findex.jsp&amp;vidId=353735" target="_blank">oe24.at Video hier</a>) aus allen möglichen SPÖ Gruppierungen und Bereichen. Was ich gesehen habe, gibt es davon sehr viel.</p>
<p>Laura Rudas stellte ihre Punkte für die Jugend vor, Werner Faymann sprach u.a. über Studienpolitik, <a href="http://twitter.com/neuepolitik/statuses/905988404" target="_blank">Abschaffung von Studiengebühren</a> und vom 5-Punkte-Programm gegen die Teuerung.</p>
<p></p>
<p>Die Veranstaltung war emotionsgeladen, stimmungsfreudig, mit viel medialer Präsenz ausgestattet und recht gut insziniert. PolitikerInnen standen interessierten Menschen Rede und Antwort und kämpften um Wählerstimmen. <a href="http://flickr.com/groups/834418@N21/?added=5" target="_blank">Mehr Bilder hier</a>.</p>
<p><strong>5-Punkte-Programm<br />
</strong>Ich hatte heute in der Arbeit eine kurze Diskussion zum Thema &#8220;5-Punkte-Programm&#8221; der SPÖ. Wir haben gemerkt, dass wir zwar die Aussage &#8220;5-Punkte-Programm&#8221; kennen, nicht aber die Punkte im Einzelnen.</p>
<p>Während der Veranstaltung habe ich daher einige der anwesenden MitstreiterInnen und WahlkampfhelferInnen gefragt, ob sie diese vielleicht wissen &#8211; &#8220;Was denn das 5-Punkte-Programm&#8221; beinhalte: Gut, ich bin nicht der einzige, denn keiner der 10 befragten Personen konnte mir die Punkte aufzählen <img src='http://neuwal.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Hättet ihr gewusst?</strong></p>
<p>Mehr:<br />
<span style="color: #000000;"><strong>»</strong></span> <a href="http://neuwal.com/index.php/2008/09/01/neue-politik-5-punkte-programm-spo-michael-haupl/"><strong>Statement und Meinung von Dr. Michael Häupl</strong></a><br />
<span style="color: #000000;"><strong>»</strong></span> <a href="http://neuwal.com/index.php/2008/09/01/neue-politik-5-punkte-programm-spo-michael-haupl/"><strong>Statement und Meinung von jungen SPÖ-Wählern<br />
</strong></a></p>
<p><span id="more-367"></span><br />
&#8212;&#8211;</p>
<p><strong>Statement und Meinung von Dr. Michael Häupl<br />
</strong><br />
Während der Veranstaltung konnte ich kurz mit Dr. Michael Häupl (SPÖ, Bürgermeister von Wien) über alte und <a href="http://twitter.com/neuepolitik/statuses/905941065" target="_blank">neue Poltik</a> sprechen.</p>
<p><strong></strong></p>
<p><a href="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2008/09/neuwalmichael-haeupl01.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-370" title="Neuwal. Dr. Michael Häupl (neuwal.com)" src="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2008/09/neuwalmichael-haeupl01-150x100.jpg" alt="Neuwal. Dr. Michael Häupl (neuwal.com)" width="150" height="100" /></a></p>
<p><strong>&#8220;Wir brauchen beides: Die ökominische Entwicklung und den sozialen Zusammenhalt der Gesellschaft.&#8221;<br />
</strong><em><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Michael_H%C3%A4upl" target="_blank">Dr. Michael Häupl</a> (SPÖ, Bürgermeister von Wien)</em></p>
<p><strong><em>Neuwal: Neue Politik und viele alt bekannte Politiker?</em><br />
Dr. Michael Häupl (SPÖ): </strong>Neue Politik hat mit dem Lebensalter nichts zu tun. Es geht um die Frage, wie sehr man sich den aktuellen gesellschaftlichen und ökonimischen Fragestellen annimmt und wie man diese beantwortet.</p>
<p>In diesem Bereich ist die SPÖ eindeutig der ÖVP voraus. Die ÖVP besitzt gar keine Antworten zu diesem Thema und ist bei gesellschaftlichen Herausforderungen eher Antwortverweigerer.</p>
<p>Damit macht SPÖ zurecht eine &#8220;Neue Politik&#8221;.</p>
<p><strong><em>Sie sind ein erfahrener Politiker und schon lange im Amt. Was möchten Sie der Jugend mitgeben?</em><br />
Dr. Michael Häupl (SPÖ): </strong>Das ist im Prinzip sehr einfach: Und zwar den Wert, dass es neben der ökonomischen und wirtschaftlichen Entwicklung auch den sozialen Zusammenhalt der Gesellschaft gibt. Das macht auch das europäische Gesellschaftsmodell aus.</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jeremy_Rifkin" target="_blank">Jeremy Rifkin</a> schreibt darüber in seinen Beispielen zum amerikanischen Gesellschaftsmodell.</p>
<p>Wir brauchen beides: Die ökominisch Entwicklung und den sozialen Zusammenhalt der Gesellschaft. Die einzigen, die sich diesem Thema annehmen, sind die Sozialdemokraten.</p>
<p></p>
<p>In einer neoliberalistischen Zeit, geprägt von den Rahmenbedinugen der Globalisierung geht es darum, die Gesellschaft zusammenzuhalten. Ermöglichen wir unserer Jugend, durch eine vernünftige Bildungspoltik &#8211; vom Kindergarten bis zu den Universitäten &#8211; die entsprechenden Chancen. Garantieren wir ein gerechtes System der Gesundheitsfinanzierung. Unabhängig vom Einkommen.</p>
<p>&#8212;&#8211;</p>
<p><strong>Statement und Meinung von jungen SPÖ-Wählern<br />
</strong></p>
<p><a href="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2008/09/neuwalstephan.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-374" title="Neuwal. Meinung. (neuwal.com)" src="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2008/09/neuwalstephan-150x100.jpg" alt="Neuwal. Meinung. (neuwal.com)" width="150" height="100" /></a></p>
<p><strong>&#8220;Die Neue Politik steht für mich für ein neues miteinander Umgehen.&#8221; </strong><em>(Stephan)<br />
</em></p>
<p><a href="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2008/09/neuwalubk1.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-375" title="Neuwal. Meinung. (neuwal.com)" src="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2008/09/neuwalubk1-150x100.jpg" alt="Neuwal. Meinung. (neuwal.com)" width="150" height="100" /></a></p>
<p><strong>&#8220;Neue Politik ist für mich, der jungen Generation wieder eine Chance zu geben.&#8221;</strong></p>
<p><a href="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2008/09/neuwalenrico.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-376" title="Neuwal. Meinung. (neuwal.com)" src="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2008/09/neuwalenrico-150x100.jpg" alt="Neuwal. Meinung. (neuwal.com)" width="150" height="100" /></a></p>
<p><strong>&#8220;Ich hätte mir mehr erwartet: Die Jugend zu Wort kommen lassen und Diskussionen&#8221;<br />
</strong> </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Schade: Sparkurs bei der LIF-Kampagne.</title>
		<link>http://neuwal.com/index.php/2008/08/22/schade-sparkurs-bei-der-lif-kampagne/</link>
		<comments>http://neuwal.com/index.php/2008/08/22/schade-sparkurs-bei-der-lif-kampagne/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 22 Aug 2008 16:29:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Gessoni</dc:creator>
				<category><![CDATA[Walwerbung]]></category>
		<category><![CDATA[Liberales Forum]]></category>
		<category><![CDATA[LIF]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlplakat]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlwerbung]]></category>

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		<description><![CDATA[
Aufrichtigkeit.
Offenheit.
Ehrlichkeit.
Das wäre doch eine Dreierkoalition für die nächste Regierung.
Kurz.
Aktivierend.
Ohne Konjunktiv.
Das sind die Texte, die funktionieren.
Ein werbliches Drama spielt sich in den Plakaten des LIF ab.
Sperrige, durch nichts bewiesene Floskeln, garniert mit einer unnahbaren Kandidatin vor ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--img src="http://images.derstandard.at/t/12/2008/08/22/1219081547190.jpg" alt="" width="300" height="200" /--><br />
<em>Aufrichtigkeit.<br />
Offenheit.<br />
Ehrlichkeit.<br />
Das wäre doch eine Dreierkoalition für die nächste Regierung.</em></p>
<p>Kurz.<br />
Aktivierend.<br />
Ohne Konjunktiv.<br />
Das sind die Texte, die funktionieren.</p>
<p>Ein werbliches Drama spielt sich in den Plakaten des LIF ab.</p>
<p>Sperrige, durch nichts bewiesene Floskeln, garniert mit einer unnahbaren Kandidatin vor weißer Mauer. Klar, wir wissen ja, dass Österreich eher intellektuell und designorientiert ist &#8211; und überbordende Stilisierung und Verbrämung hasst.</p>
<p>DaumenxPi kostet ein echt guter Werbetexter für so eine Plakatheadline inkl. Konzept ca. 2000,-.</p>
<p>Klar, machen das manche für weniger, klar manche für mehr. Aber DIE Kohle hätte man sich nicht sparen dürfen.</p>
<p>Schade eigentlich: Man kann ja zum LIF und zu Heide Schmidt stehen wie man will &#8211; eine (parlamentarische) Bereicherung wäre sie persönlich und die Gruppierung um sie herum auf jeden Fall.</p>
<p>Das wird nun wohl nix. Oder kommt man so über 4%?</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Froh: Die Grünen stellen DOCH gute Plakate auf.</title>
		<link>http://neuwal.com/index.php/2008/08/13/froh-die-grunen-stellen-doch-gute-plakate-auf/</link>
		<comments>http://neuwal.com/index.php/2008/08/13/froh-die-grunen-stellen-doch-gute-plakate-auf/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 13 Aug 2008 21:34:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Gessoni</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die Grünen]]></category>
		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Neuwal]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlwerbung]]></category>
		<category><![CDATA[Walwerbung]]></category>
		<category><![CDATA[wahlplakate]]></category>

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		<description><![CDATA[Klug von den Grünen, dann letztlich doch den Wahlkampf nicht mit User generierten Plakaten zu starten, sondern mit irgendwie professionellen. Wer ist die Agentur? Bitte um Info!
Aber von vorne:
Die Grünen haben dazu aufgerufen, Plakate für ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Klug von den Grünen, dann letztlich doch den Wahlkampf nicht mit User generierten Plakaten zu starten, sondern mit irgendwie professionellen. Wer ist die Agentur? Bitte um Info!</p>
<p>Aber von vorne:<br />
Die Grünen haben dazu aufgerufen, Plakate für sie zu entwerfen.<br />
Und nachdem es in Österreich nicht nur 8 Mio Fußballteamchefs sondern auch mindestens so viele Werbeexperten, Creativ- wie Artdirectoren und Strategische Planer gibt, war das Ergebnis an Zahl gemessen natürlich enorm: <a href="http://derstandard.at/?url=/?id=1216918679845" target="_blank">derstandard.at</a></p>
<p>Nebenbei ein wirklich Mut gebendes Signal an die kreative Werbeindustrie in Österreich: Ihr seids echt nicht so schlecht, wie eure Kritiker (also das &#8220;natürliche&#8221; Volksempfinden) immer meinen. <em>Und das ist nun wirklich ironiefrei hingeschrieben.</em></p>
<p>Was glauben bitte diese Leute, wie Werbung funktioniert?!?</p>
<p>Das haben natürlich auch die Grünen bemerkt &#8211; und ganz andere Plakate on air geschickt für ihre erste Plakatwelle.</p>
<p>Nämlich ganz gute. Nicht ganz supere &#8211; aber zumindest professionelle.</p>
<p>Sie werden kritisierend als &#8220;Negativkampagne&#8221; beschrieben. Das kann man ja gern so sehen, wenn man die österreichische Innenpolitik und Regierungsarbeit der letzten Jahre als besonders konstruktiv und positiv empfindet. Aber wie arg muss man dazu auf Drogen sein? <span style="text-decoration: line-through;">Und WO krieg ich DIE, bitte!!! ???</span></p>
<p>Man kann den Grünen einen ganz anderen Vorwurf machen- und das mach ich jetzt mal:<br />
Populismus wird nicht besser, wenn man ihn auf Ebenen des Web 2.0 switcht.<br />
Stammtischpolitik wird nicht besser, wenn sie als Stammtischpolitik 2.0 auftritt und direkte Einflussnahme und persönliche Relevanz heuchelt.</p>
<p>Ich frage mich nebenbei, wie viele sog. &#8220;Kreationsstunden&#8221; für diese Populismusaktion aufgegangen sind &#8211; und wie das die Grünen so sehen. Und wieviel besser man diese Brainworkstunden für Ideen für Österreich hätte aufwenden könne? Bitte um Kommentare Herr Chorherr, Frau Glawischnig, Herr van der Bellen.<br />
Immerhin kämpfen sie ja immer sehr gegen den Populismus in der Politik.</p>
<p>Und ich bin froh, dass unsere Fußballmannschaft aus (nicht guten aber professionellen) Fußballern besteht.<br />
Und der Trainer ist zwar alt aber ok.</p>
<p>Weil wenns nicht so wäre, würden wir bald GANZ hinten sein.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Brutal: Gumpendorf vs. Kärnten</title>
		<link>http://neuwal.com/index.php/2008/08/12/brutal-gumpendorf-vs-karnten/</link>
		<comments>http://neuwal.com/index.php/2008/08/12/brutal-gumpendorf-vs-karnten/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 11 Aug 2008 22:12:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Gessoni</dc:creator>
				<category><![CDATA[BZÖ]]></category>
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		<description><![CDATA[
Werbung funktioniert über Wahrnehmung.
Und Wahrnehmung ist eine Folge von Aufmerksamkeit (Hier: Die Aufmerksamkeit der Wähler oder des Volkes).
Und Aufmerksamkeit ist DER Rohstoff in unserer Gesellschaft.
Eine Plattitüde?
Ja.
Und Nein.
Ich hätte gern ein Diskussion über die Sinnhaftigkeit von ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2008/08/neuwalgumpendorf-kaernten.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-201" title="NEUWAL. Gumpendorf vs. Kärnten (neuwal.com)" src="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2008/08/neuwalgumpendorf-kaernten-450x300.jpg" alt="NEUWAL. Gumpendorf vs. Kärnten (neuwal.com)" width="450" height="300" /></a></p>
<p>Werbung funktioniert über Wahrnehmung.<br />
Und Wahrnehmung ist eine Folge von Aufmerksamkeit (Hier: Die Aufmerksamkeit der Wähler oder des Volkes).<br />
Und Aufmerksamkeit ist DER Rohstoff in unserer Gesellschaft.</p>
<p><strong>Eine Plattitüde?<br />
Ja.<br />
Und Nein.</strong></p>
<p>Ich hätte gern ein Diskussion über die Sinnhaftigkeit von Werbung im Netz vs. Werbung im großen öffentlichen Format. Die Parteien überschlagen sich gerde in den Präsenzen im Web &#8211; und legen grade (weils ein Berater gesagt hat) besonderen Wert auf Web 2.0 Aktivitäten.</p>
<p>Alle (oder fast alle) haben ihre wirklich üblen flickr und youtube accounts.</p>
<p>Und damit, behaupte ich, festigen sie bestehende Meinungen und Wahlpräferenzen.</p>
<p>Aber das ist zu wenig. Es macht keinen Unterschied, ob mich jemand sehr überzeugt wählt &#8211; oder &#8220;nur&#8221; wählt. Die Stimme zählt.</p>
<p>Ich bekenne, ich bin online affin.<br />
Und trotzdem: Kohle in Plakate und Print. Und TV.</p>
<p>Man muss die Leute &#8220;da draußen&#8221; mit den flachen Lines und Bildern überzeugen &#8211; nicht vorüberzeugte Menschen mit We(r)bcontent-Schrott übermotivieren.</p>
<p>Oder anders formuliert: Ein Kärntner ist viele Gumpendorfer wert.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Die SPÖ legt vor.</title>
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		<pubDate>Thu, 31 Jul 2008 19:21:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Gessoni</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Also &#8220;Genug gestritten.&#8221;, die SPÖ mit sich selbst und mit dem Koalitionspartner und mit den anderen Parteien.
Man erinnert sich noch an Zeiten, als SPÖ-Spitzenkandidaten mit Herausgebern großer österreichischer Kleinformate gestritten haben.
Vorbei!
In den Foren landauf, landab ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Also &#8220;Genug gestritten.&#8221;, die SPÖ mit sich selbst und mit dem Koalitionspartner und mit den anderen Parteien.</p>
<p>Man erinnert sich noch an Zeiten, als SPÖ-Spitzenkandidaten mit Herausgebern großer österreichischer Kleinformate gestritten haben.</p>
<p>Vorbei!</p>
<p>In den Foren landauf, landab wird die Line (und das Sujet) gerade ordentlich zerrissen. Dabei ist sie gar nicht schlecht. Das Plakat ist so einfach, dass es offenbar sickern muss.</p>
<blockquote><p>Was erwarten sich die Leute?<br />
Unverständlichen Kauderwelsch?<br />
Akademisches vom Faymann?</p></blockquote>
<p>Eine klare, staatstragende Strategie, ein schönes double-meaning (wenn nicht gar tripple- oder quadrupel-meaning), eine schöne gg-Alliteration. Und alles zusammen sehr sehr aufgeräumt.</p>
<p>Mal sehen, wie sich die Kampagne weiterentwickelt.</p>
<p>Währenddessen irren die Grünen noch mit Kampagnen-Ideenwettbewerben durch vermeintliche Zielgruppenbezirke. Ganz schön peinlich.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Wenn nichts mehr geht, geht’s los.</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Jul 2008 19:44:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Gessoni</dc:creator>
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		<category><![CDATA[ÖVP]]></category>
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Ein prophetisch begabter politischer Kommentator (wars Hans Bürger?) hat Anfang des Jahres das Platzen der Koalition vor oder während der EURO 08 ausgeschlossen. Sein Tipp: kurz danach.
Dann ist die EURO 08 vorbei, die SPÖ vollzieht ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2008/07/neuwalwal.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-83" title="NEUWAL nach der Euro08" src="http://neuwal.com/wp-content/uploads/2008/07/neuwalwal-449x337.jpg" alt="NEUWAL nach der Euro08" width="449" height="337" /></a></p>
<p>Ein prophetisch begabter politischer Kommentator (wars Hans Bürger?) hat Anfang des Jahres das Platzen der Koalition vor oder während der EURO 08 ausgeschlossen. Sein Tipp: kurz danach.</p>
<p>Dann ist die EURO 08 vorbei, die SPÖ vollzieht einen (letztlich viel zu hochgeschaukelten) Schwenk in Sachen EU. Und dann reicht es Wilhelm Molterer und der kleine Alpen-Walorkan bricht los. Naja, noch nicht ganz. Vorerst herrscht noch Ruhe vor dem Sturm. Zuerst werden Agenturen gescreent, Mannschaften zusammengestellt, Strategien erörtert, Kampagnenideen ent- und verworfen, ent- und verworfen, ent- und verworfen, ent- und verworfen, ent- und verworfen, ent- und verworfen, ent- und verworfen …</p>
<p>Das politische Geschäft ist für Agenturen und Agenturmarken so reizvoll wie gefährlich. Natürlich will man flächendeckende, große Kampagnen machen. Triebkräfte: Aufmerksamkeit und Allianzbildung. Es geht hier (auf Agenturseite) gar nicht so ums große Geld (um den Reibach geht`s, wenn Produktion und Media ins Spiel kommen).</p>
<p>Andererseits will man sich nicht nachhaltig an eine politische Partei binden – oder mit ihr auf immer und ewig in Verbindung gebracht werden. In Zeiten des nachlassenden Proporzes und der Dynamisierung in der Parteienlandschaft ist die Fixierung auf eine Reichshälfte eine zu spitze Strategie (Öffne viele Türen – aber schlag keine zu!).</p>
<p>Und wie lösen Agenturen das Dilemma?</p>
<blockquote><p>Indem man Einzelpersonen in den Vordergrund stellt.<br />
Also nicht DM&amp;B, sondern Demner himself ist der Werber.<br />
Nicht Young &amp; Rubicam (oder wer auch immer), sondern Luitschi Schober.<br />
Nicht Ogilvy, sondern der Wolfgang Slupetzky (+).<br />
Zumindest soll der Anschein erweckt werden.<br />
Do it, but don`t damage the brand!</p></blockquote>
<p>Aber es soll ja hier nicht um Werber sondern um Werbung gehen.</p>
<blockquote><p>Was geht grade ab, jetzt, in der Ruhe vor dem Stürmchen?<br />
Noch brüten Texter, Konzepter, Grafiker, Strategische Planer, Artdirektoren, Kreativdirektoren und Consultants vor ihren Apples, PCs und Berrys &#8211; und die GF rennt zwischen Agentur und Parteizentrale hin und her.</p></blockquote>
<p>Noch knacken viele Redbull-Dosen auf.</p>
<p>Aber bald schon werden wir die Ergebnisse sehen.<br />
Flächendeckend.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Ich mag Wal. Und Werbung. Und Walwerbung.</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Jul 2008 20:45:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Gessoni</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neuwal]]></category>
		<category><![CDATA[Walwerbung]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlwerbung]]></category>

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		<description><![CDATA[Werbung ist das Ringen um die Aufmerksamkeit des Konsumenten &#8211; und die Schönung (oder Färbung) von Realität zu Absatzzwecken. Walwerbung aber ist der Versuch, im vollen Bewusstsein der Gefahr, die damit einhergeht, durch Penetranz in ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Werbung ist das Ringen um die Aufmerksamkeit des Konsumenten &#8211; und die Schönung (oder Färbung) von Realität zu Absatzzwecken. Walwerbung aber ist der Versuch, im vollen Bewusstsein der Gefahr, die damit einhergeht, durch Penetranz in Gehirnsegmenten des Walvolkes zu (ver)bleiben, sich zu positionieren oder rezupositionieren.</p>
<p>Wichtig ist nicht das Gewinnen – sondern das Nichtverlieren bzw. das Nichtmehralsderandereverlieren. Daher müssen politische Walkampagnen nicht gut sein, sondern nur besser sein als die des Gegners.</p>
<p>Insofern ist politische Werbung gut machbar.</p>
<p>Und wir sehen: Politische Werbung funktioniert gleich wie Werbung, nur unter anderen Vorzeichen. Irgendwie mit einem Minus versehen. Ja, und auch tiefer. Sie hat tieferes Niveau. Und gerade deswegen ist sie spannend. Sie ist offener, ehrlicher und durchschaubarer. Die strategische Basis, die Ergebnisse der war-rooms und Thinktanks werden vor uns am Tablett serviert. Sie zeigen sich fast ungeschminkt in einer Headline – DER Kampagnenline. Die ab dem Zeitpunkt ihrer Geburt durch den ganzen Walkampf (mehr oder weniger mutiert) über den Konterfeis der Kandidaten thront.</p>
<blockquote><p>Wer, wenn nicht er.<br />
Er hat euch nicht belogen.<br />
Jetzt erst recht.<br />
Macht braucht Kontrolle.</p></blockquote>
<p>Was wird’s diesmal?</p>
<blockquote><p>Machts der Demner besser als der Schober?<br />
Wer, wenn nicht Ogilvy wirbt für die Schwarzen?<br />
Welches günstige Agentur-Start-up angeln sich die Grünen?<br />
Wer traut sich für die Blauen was zu schmieren?<br />
Und was stricken sich die Orangen selbst?</p></blockquote>
<p>Schau ma mal!<br />
Martin</p>
]]></content:encoded>
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