Artikel in Genug ist genug
Die u.a. von Willi Resetarits unterstĂĽtzte Initiative “Machen wir uns stark” ist eine tolle Sache. Die richtigen Anliegen zur richtigen Zeit!! Aber was ist nach dem 18. September, an dem wir uns unweit des Heldenplatzes stark machen? neuwal hat die Antwort.
Manche Dinge kann man selbst nicht besser machen, deshalb muss man sie einfach unterstĂĽtzen. “Machen wir uns stark”, unterstĂĽtzt von SOS Mitmensch, Willi Resetarits und vielen anderen, ist so eine Sache.
“Ich habe mich gefĂĽhlt wie ein Tier. Die letzten drei Jahre habe ich mich wie ein Tier gefĂĽhlt. Wie ein Rennpferd, das um sein Leben rennen muss, und wenn’s nicht schnell genug ist, wird es …
Kafka schaut auf Ă–sterreich herunter und lacht: Die Politik ist gefangen in einer BĂĽrokratie, die sie sich selbst gezimmert hat. Recht muss Recht bleiben, auch wenn es den Menschen Unrecht zufĂĽgt. Tausende Menschen sind anderer Meinung – und haben das am 1. Juli auch lautstark kundgetan.
Pfarrer Friedl bin ich am Montag, 28. Juni 2010 im 3raum Anatomiethater bei Hubsi Kramer’s Benefizveranstaltung fĂĽr Arigona begegnet. Josef Friedl, der sich fĂĽr ein Zölibat auf Zeit einsetzt, mit seiner Lebensgefährtin zusammenlebt hat mich im Gespräch beeindruckt und mich wiederholt zum Nachdenken angeregt. Es ist so genau das Gegenteil zu menschenfeindlichen Aussagen. Also Aussagen, die viele von uns vermissen. Und das ist der Grund, warum ich mich gerade ĂĽber dieses Gespräch gefreut habe: Tue Gutes und erzähle darĂĽber.
Recht muss Recht bleiben?! Hubsi Kramar, Robert Misik, Josef Hader und zahllose weitere KĂĽnstler, Intellektuelle und Persönlichkeiten haben sich anders entschieden: “Genug ist genug”! Wir haben Hubsi Kramar nach seinen BeweggrĂĽnden gefragt.
Eigentlich darf das ja alles kein Thema sein. Auf alle Fälle kein Thema, das die Menschen so sehr polarisiert und so sehr in ihre Keller zurückzieht. Zurückzieht, um möglicherweise eigenen Frust und eigene Unzufriedenheit noch mehr zu stillen.
Franzobel ist einer jener Personen und Künstler, der die Veranstaltung “Genug ist genug” am 1. Juli mitunterstützt. Auf neuwal schreibt Franzobel über seine Motivation und Gedanken zu “Genug ist genug”, zu Arigona Zogaj, zur Aufklärung und zu Europa.
Ka Mensch verlaĂźt sei Heimat ohne Grund
Ka Mensch wĂĽ gern a Fremder sei
Und sei Verzweiflung in der letzten Stund
Is Stumm wia a erstickter Schrei
Georg Danzer – A erstickter Schrei
Am 1. Juli 2010 findet am Heldenplatz ab 18:30 Uhr eine Großdemonstration für eine menschenwürdige Asylpolitik und ein humanitäres Fremdenrecht statt. Es wird ein sofortiges humanitäres Bleiberecht für die Familie Zogaj gefordert.
















