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Plötzlich ging alles ganz schnell. Kaum aus dem Ibiza-Urlaub zurückgekehrt, zündete FPÖ-Mastermind HC Strache die nächste Stufe der Wiener Wahl, für manche “die Mutter aller Schlachten”. Mit dem Slogan “Mehr Mut für unser Wiener Blut” und dem Zusatz “Zu viel Fremdes tut niemandem gut.” Jetzt schlägt die linke Szene verbal zurück, und es wird noch blutiger. Schön ist anders.
Was lange Zeit als Berufskrankeit der Bosse und Manager galt, ist in den mittleren Führungsebenen und bei den „einfachen“ Angestellten angelangt: der Dauerstress.
Jene, die uns „naive Gutmenschen“ milde belächelten, werden sich wohl etwas gewundert haben. Seit dem Ableben des Zeitungstycoons Dichand tut sich etwas im Reich der Krone. Abgesehen von den „Die-hards“ und dem Kleinbiotop Leserbriefseite ist der Ton tatsächlich ein anderer geworden, punktuell lehnt man sich sogar ungewohnt weit aus dem Fenster. Aktuelles Beispiel: der Verriss der “Wiener Blut”-Plakate.
Dieser Tage ist ein neues FPÖ-Plakat in Wien aufgetaucht. Rein optisch folgt es den bekannten Klassikern, inhaltlich wurde aber nochmals an der Eskalationsschraube gedreht. Eine Windung zu viel! Wir leisten Widerstand, die Nazi-Keule lassen wir stecken.
neuwal hat Dr. Karl Newole als erstes Medium in seinem Büro im Ersten Wiener Gemeindebezirk getroffen, noch vor seinem geplanten Gang an die Öffentlichkeit – quasi “exklusiv”. Der gebürtige Kärntner ist Rechtsanwalt in Wien und möchte mit seiner unabhängigen Bürgerliste den Ersten Bezirk erobern.
Ein neuer Anlauf soll die umstrittene EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung nun doch auch in Österreich Realität werden lassen. Mit der Justizministerin hat sich Infrastrukturministerin Bures jedoch nicht abgesprochen. Bandion-Ortner ist nicht die Einzige, die sich darüber „not amused“ zeigt.
Sie sind jung. Sie sind liberal. Und sie brauchen Unterstützungserklärungen für Wien. neuwal hat die Jungen Liberalen getroffen, die sich im April dieses Jahres mit einem umfassenden Programm zu Wort gemeldet haben und bei der Wahl im Oktober als dritte liberale Gruppierung mitmischen wollen.
Es war ein historischer Sieg, und er kam für die Mehrheit der neutralen Beobachter unerwartet: Barack Obama, der erste dunkelhäutige US-Präsident, hat schon mit seiner Nominierung für Furore gesorgt, konnte Urgestein und (Wahl-)Kampfroboter Hillary Clinton in den Primaries schlagen und schließlich klar gegen seinen republikanischen Konkurrenten John McCain gewinnen. neuwal hat die Hintergründe beleuchtet und Politik-Consultant Thomas Hofer gefragt, was österreichische Parteien daraus lernen können.
“Unwissenheit ist die Mutter der Angst”, heißt es in Hermann Melvilles “Moby Dick”. Das gilt nicht nur auf hoher See, sondern auch in den Niederungen der Politik. Es gibt nur ein Mittel gegen Unwissenheit, und dieses Mittel ist: Aufklärung forte.
Es ist wohl das am besten bekannte politische Lächeln Österreichs: der braungebrannte Sunnyboy, der unter seiner mächtigen, wohlgeföhnte Mähne selbstgewiss und leicht verächtlich in die Kameras grinst. Wie lange das noch so bleibt, wird immer fraglicher.
Im zweiten Teil der neuwal.com Wahlprogramm-Analyse beleuchten wir, wofür die steirischen Parteien zu den Themen Umwelt/Nachhaltigkeit sowie Gesundheit/Pflege stehen!
Burnout ist DAS Sommerthema schlechthin. Ein Kampf gegen Windmühlen, der so nicht gewonnen werden kann. Dennoch satteln unsere Politiker ihre Rosinante und reiten müde weiter…
Wie die neuwal.com-Wahlprogramm-Analyse zeigt, sind noch nicht alle Parteien inhaltlich voll in den Wahlkampf gestartet. Dennoch ist spannend, auf welche Themen SPÖ, ÖVP, FPÖ, BZÖ, KPÖ und Grüne setzen.
Österreich hat zwar kein Meer, aber es hat Piraten – und das ganz offiziell. Fertig mit Lachen? Gut so, denn die Piraten Partei Österreichs (PPÖ) war immerhin der erste internationale Ableger der 2006 in Schweden gegründeten Mutterpartei, die sogar EU-Abgeordnete stellt.
Werner Faymann und seine Genossen wachen auf und entdecken eine vergessene Eigenschaft: Mut. Ein Sommernachtsmärchen? Immerhin: Die SPÖ übt schon mal, wie man bellt.
Kafka schaut auf Österreich herunter und lacht: Die Politik ist gefangen in einer Bürokratie, die sie sich selbst gezimmert hat. Recht muss Recht bleiben, auch wenn es den Menschen Unrecht zufügt. Tausende Menschen sind anderer Meinung – und haben das am 1. Juli auch lautstark kundgetan.
Recht muss Recht bleiben?! Hubsi Kramar, Robert Misik, Josef Hader und zahllose weitere Künstler, Intellektuelle und Persönlichkeiten haben sich anders entschieden: “Genug ist genug”! Wir haben Hubsi Kramar nach seinen Beweggründen gefragt.
Hans Dichand ist im Alter von 89 Jahren verstorben. Österreichs Medien und Politikern erwachsen durch das tragische Ereignis neue Chancen. Man muss sich nur trauen, sie zu sehen.
Schauplatz Ottakring: Für viele ein relativ unproblematischer, teils sogar richtig hipper und insgesamt sehr lebenswerter und leistbarer Bezirk. Doch unter der Oberfläche brodelt es, denn im 16. Wiener Gemeindebezirk lassen sich einige Probleme der Stadt(regierung) wie im Brennglas beobachten.
Was ist bloß los mit den Grünen? Wahl um Wahl geht verloren, bei jedem Urnengang muss die Öko-Partei kämpfen. Woran die grüne Idee krankt und wie sie genesen kann.

















