So frisch ist Wien: Jungpolitiker denken die Stadt neu #frischlingsrunde #wien2010
- Die neuwal.com Frischlingsrunde – am 27. September 2010!
- So frisch ist Wien: Jungpolitiker denken die Stadt neu #frischlingsrunde #wien2010
- “Unser Kurs ist der Deutschkurs” – GZÖ, JVP, LJF, SJ und SLP diskutieren Zusammenleben und Migration #frischlingsrunde 2010
- “Mehr Museumsquartier für Wien – WLAN an öffentlichen Plätzen”, Stefan Trittner (JV)
- “Wien soll wieder lebenswert werden. Integration muss funktionieren!”, Maria Hochreiter (GZÖ) #frischlingsrunde (coop @ichmachpolitik)
- “Autolobby ist das Nonplusultra” – GZÖ, JVP, LJF, GRÜNE und JULIS diskutieren Verkehr und Umwelt #frischlingsrunde
- “Absolute Mehrheit, damit es keinen Koalitionspartner braucht”, Stefan Jagsch (SJ)
- “Bildung ist kein Konsumgut, sondern ein Grundrecht” – Grüne, JuLis, JVP, SJ und SLP diskutieren Schule und Bildung #frischlingsrunde 2010
- “SPÖ-Geld von einer Tasche in die andere – das gehört abgeschafft!”, Max Pistauer (Liberales Jugendforum)
- “Die Jugend ist nicht apolitisch, sie will mitbestimmen!”, Raimund Streitenberger (JuLis)
- “Die Grünen stellen die Vielfalt dar, die zu Wien passt!”, Joachim Kovacs (Grüne Ottakring) #frischlingsrunde (coop @ichmachpolitik)
- “Wir sind eine junge, neue kämpferische linke Kraft”, Sebastian Kugler (SLP Wien)
Im Wiener Wahlkampf ist viel vom frischen Wind die Rede, den die Stadt angeblich braucht. neuwal hat die Sache ernst genommen – und Jungpolitiker aller Richtungen Ende September zur gemeinsamen Diskussion eingeladen. Generation Zukunft Österreich, Grüne, Junge Volkspartei, JuLis, Liberales Jugendforum, Sozialistische Jugend und Sozialistische Linkspartei sind dem Aufruf gefolgt.
Nach der sehr erfolgreichen Ameisenrunde (mit Parteien und Bewegungen, die in Wien um Unterstützungserklärungen kämpften) haben wir uns gemeinsam mit ichmachpolitik.at entschlossen, auch die Jungpolitiker zu ihren Ideen zu befragen. Die Ausgangslage ist spannend, schließlich sind die Jugendorganisationen völlig unterschiedlich organisiert, nicht immer einer Mutterpartei untergeordnet und noch nicht so brav und angepasst wie die etablierten Parteien – oder etwa doch? Finden wir es heraus!

Zum Auftakt gab es – wie schon bei der Ameisenrunde – für alle Anwesenden die Möglichkeit, sich kurz den Zusehern zu präsentieren.
Größten Dank an die Kollegen und lieben Freunde von ichmachpolitik.at für die sehr gute Zusammenarbeit, Inspiration und Teamwork. Größter Dank an Karola Riegler für’s Fotografieren. Es hat Spaß gemacht!
Die Kurzportraits im Überblick:
-
GZÖ – Maria Hochreiter
Grüne Ottakring – Joachim Kovacs
JuLis – Raimund Streitenberger
Junge Volkspartei – Stefan Trittner
Liberales Jugendforum – Max Pistauer
Sozialistische Jugend – Stefan Jagsch
Sozialistische Linkspartei – Sebastian Kugler
Alle Videos zum Einbetten gibt es auf www.ichmachpolitik.at.
Generation Zukunft Österreich
Maria Hochreiter,Landesobfrau
Generation Zukunft Österreich (http://www.gzoe.at)
Grüne Ottakring
Joachim Kovacs, Spitzenkandidat
Grüne Ottakring (http://www.gruene-ottakring.at)
JuLis
Raimund Streitenberger, Bundesgeschäftsführer
JuLis (http://www.julis.at)
Junge Volkspartei
Stefan Trittner, Obmann
Junge Volkspartei Ottakring (http://ottakring.jvpwien.at)
Liberales Jugendforum
Max Pistauer, Obmann
Liberales Jugendforum (http://www.liberale.at)
Sozialistische Jugend
Stefan Jagsch, Vorsitzender
Sozialistische Jugend Wien (http://www.sj-wien.at)
Sozialisitische Linkspartei
Sebastian Kugler, Jugendsprecher und Mitglied des Bundesvorstands
Sozialistische Linkspartei (http://www.slp.at)
Im Anschluss gingen wir mit ausgewählten Teilnehmern in drei Runden in die Vollen – und diskutierten die Gegenwart und Zukunft Wiens anhand des Bezirks Ottakring.
Warum Ottakring? Hier sieht man im Kleinen viele Chancen und Herausforderungen der Stadt (wir haben darüber auch schon berichtet), die man anhand konkreter Beispiele diskutieren kann. Ein Bezirk mit jungen, zu einem hohen Anteil nicht alteingesessenen Bewohnern, ungleich verteilten Grünflächen, einem sozialen Gefälle und einer schwierigen Parkplatzsituation, der seit dem Zweiten Weltkrieg rot regiert wird, steht fast prototypisch für Wien.
- Beim Themenkreis “Zusammenleben/Migration” schickten wir GZÖ, JVP, LIJ, SJ und SLP in die Arena
- Über “Verkehr/Umwelt” diskutierten GZÖ, Grüne, JVP, JULIS und das LIJ teilweise sehr intensiv
- Eine emotionale Debatte über “Schule/Bildung” mit JVP, Grünen, JULIs, SJ und SLP schloss den Reigen ab
Die Frischlingsrunde
in Kooperation mit neuwal.com und ichmachpolitik.atIdee und Konzept: Stefan Egger (neuwal.com)
Studio, Produktion, Kamera, Schnitt, Video, Audio: Andreas Haider, Georg Schütz (ichmachpolitik.at)
Ton: Maria Herold, Markus Kienast
Moderation: Stefan Egger, Dieter Zirnig
Inhalt: Stefan Egger, Dieter Zirnig
Fotos: Karola Riegler (karolariegler.at)Die Frischlingsrunde wurde im ichmachpolitik.at-Studio aufgezeichnet und auf neuwal.com LIVE ins Internet übertragen. Danke allen Produzenten, Teilnehmern, Zusehern und Mitmachern!

















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Ich bin ehrlich schockiert über den umstand, dass bei 7 Jungpartei-Vorsitzenden nur eine (!!!) Frau dabei ist! Das geht einfach nicht! Wo ist eure gender-programmatik?? Ursula Koller
@Ursula Koller: Das hat uns auch ziemlich überrascht. Den Parteien war freigestellt, wen sie entsenden. Der Fairness halber muss man dazusagen, dass bei der SLP Sonja Grusch dabei war und auch die SJ die Spitzenkandidatin Ottakring (Raphaela Pammer) dabei hatte, die beiden aber aus unterschiedlichen Gründen nicht diskutierten. Vom RFJ war ebenfalls eine weibliche Vertreterin angekündigt, die nicht erschien.
@Ursula: Ich bin ja gendertechnisch als auch parteipolitisch gesehen ein Nackerpatzerl, aber schockiert bin ich nur, wenn ich lese das 2011 immer noch die “Verantwortung” bei Männern liegt, wenn eine “Frauenquote” zu niedrig ist.
Meines (männlichen) Erachtens nach, steht es den meisten Menschen in diesem Land frei zu bestimmen, was sie tun wollen. Sind es Frauen, ist es gut, sind es Männer, dann ist es halt so.
Mit Gender-Aussagen wird Frauen aus meiner Sicht die Selbstverantwortung entzogen und Männern zugeschoben. Haben das Frauen wirklich notwendig in diesem Land?
Ich glaube nicht.
1. Wieso sind letzten Endes keine schwarzen und blauen Vertreter gekommen?
2. Liebe Ursula, wenn dir Placebopolitik (wieviele Frauen sind Spitzenkandidaten?) wichtig ist, dann ist deine Aufregung berechtigt. Wenn dir Sachpolitik wichtig erscheint, dann nicht.
Als ich deinen Beitrag gelesen habe, dachte ich mir echt, “das gibt’s nicht”. Wen interessiert schon, ob da Männlein oder Weiblein sprechen? Wichtig ist, daß man für Gleichberechtigung eintritt und nicht, wer am meisten Frauen vorne hat.
Die erste Partei, die eine weibliche Vorsitzende hatte, war die FPÖ. Deiner blinden Logik müßten jetzt alle Mumu-Faschos zur FPÖ rennen, oder?