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Der freie Hochschulzugang, eine Sackgasse?
13. Mai 2012 – 16:23 | 11 Kommentare

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Unseretwegen? – Slogansrecycling leicht gemacht

geposted von am 31. Mai 2010 – 12:17Ein Kommentar

Thomas hat ja in seinem aktuellen Artikel über das Antreten des LIFs und außerdem über die Masse an “liberalen” Parteien zur Wienwahl geschrieben. Das war für mich ein Grund, mal wieder auf die Seite der vom BZÖ abgespalteten Partei “Freies Bündnis Zukunft” zu sehen. Und … es ist mir sogleich etwas aufgefallen.

Dieses Plakat wird wahrscheinlich noch sehr bekannt sein. Zur Nationalratswahl 2008, der letzten Wahl, für die Jörg Haider als lebende Person kandidierte, erklärte er, was das BZÖ alles machen werde. Warum? Deinetwegen. Österreich. Eh, klar.

Das Freie Bündnis Zukunft zeigt auf der Homepage ihrer Webseite etwas sehr Interessantes. Man wird (das passiert ja immer seltener hier) begrüßt. Willkommen in der Zukunft! Und auch hier: Alles nur Deinetwegen. Wien.

Zum Fazit komm’ ich erst später. Denn irgendwie kommt einem all das doch sehr bekannt vor, oder?

Da plakatierte ein damals noch beträchtlich jüngerer Jörg Haider 1995 locker-lässig, warum man ihn wählen müsse. (Foto: Demokratiezentrum Wien)

Und im selben Jahr, in welchem Jörg Haider die Vorlage für das FBZ schuf, kopierte Heinz-Christian Strache genau jenen Slogan aus dem Jahre 1995, der vor allem eines war: Einfach ehrlich. Einfach Jörg.

Was heißt das nun? Sind die rechten Partei einfallslos? Nein, daran wird es wohl nicht liegen, denn z.B. auch die Volkspartei hielt Wolfgang Schüssel für “unsern Kanzler”. So wie damals den Austrofaschisten Dollfuß. Beim Fauxpas des FBZ ist wahrscheinlich die sehr kurzfristige Abspaltung und das schnelle Suchen eines Slogans dran Schuld. Und die 1995-2008-Kopie? Die hat sich wohl einfach daraus ergeben, dass Strache das war und ist, was Jörg Haider 1995 war. Gefürchtet.

Und warum jetzt das Ganze hier? Deinetwegen. neuwal. (Eh scho wissen!)

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