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Am 24. Januar 2014 findet in der Wiener Hofburg der Akademikerball statt. Grund für uns, bei Herrn Heribert Schiedel vom DÖW (Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes) nachzufragen. In unserem neuwal podwal spricht Dieter Zirnig mit Heribert Schiedel über das Thema Burschenschaften, Verbindungen, Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft und den Akademikerball.

» neuwal klärt auf: Was sind Burschenschaften?

Interviewaufnahme am 22.01.2014 im DÖW in Wien
Interview auf soundcloud.com
Erster Testlauf für den podwal mit Transkript in Kooperation mit recurving.

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Digitaler und Politischer Entrepreneur - Der Weg zur Politischen Bildung führt bei neuwal über Onlinejournalismus und neuen Formaten. Ich liebe Digital, Medien, Politik und lebe den Digital Mindshift. Am liebsten setze ich für Medienunternehmen strategisch und operativ neue Formate und digitale Produkte um. 9 Jahre Führungspositionen im Bereich Global Digital Strategy in internationalen Konzernen - seit einigen Jahren selbständig in den Bereichen Digitale Transformation, Digitale Strategie, Media Strategy, Digitales Marketing, Innovation, Web-Technologie. Nebenbei Bike and Yoga. Making journalism and politics a better place.
  • Marcus

    Ich möcht hier der Vollständigkeit halber eine kleine Anmerkung machen: die sog. „Corps“ sind zwar pflichtschlagend aber grundsätzlich nicht deutschnational eingestellt, sondern waren vielmehr eine elitäre Gegenbewegung zu den Burschenschaften. Somit kann man schlagende Verbindungen nicht per se als deutschnational bezeichnen (das heute noch existierende Wiener Corps Ottonen zB ist österreichisch-patriotisch eingestellt und war auch als geschlossene Verbinung aktiv im Widerstand gegen die Nationalsozialisten – Stichwort Karl Burian). Corps fehlt es an Vaterland- oder Volkstumsbezogenen Prinzipien, sie haben im Gegensatz zu den Burschenschaften das „Toleranzprinzip“, also dürfen laut Satzung der Dachverbände Herkunft, Staatsbürgerschaft und Religion der Mitglieder keine Rolle spielen.
    Aber – und hier kommt die FPÖ ins Spiel – auch einige Corps in Österreich unterscheiden sich stark von den Corps in Deutschland, vor allem durch die ideologische Nähe zu der FPÖ, was wiederum auch bei ihren Corpsbrüdern in Deutschland Kritik findet (und vor allem weil es auch in Ö. Corps mit deutschnationalen Zügen gibt).Darüber hinaus konnten sich die toleranten Corps im konservativen und deutschnational geprägten Österreich des 19 Jhd. kaum etablieren. Als sehr liberal, und somit am ehesten mit dt. Corps zu vergleichen, gelten beispielsweise die Verbindungen Symposion in Wien oder Athesia in Innsbruck.

  • Danke Markus!

  • Chris

    Tolles Interview, sehr spannendes Thema. Leider ein furchtbares Layout. Warum müssen die Fragen soviel kleiner sein als der Text? Warum werden bestimmte Teile, teils willkürlich 3 fach hervorgehoben (fett, größer und hinterlegt in einer Box)? Das hat den Lesefluss nicht nur zerhackt, bestimmte Teile herausgerissen und macht den Eindruck das bestimmte Botschaften rübergebracht werden wollen durch denjenigen der editiert.

  • Pingback: Klingenkurier #5 am 07.11.2014 | DeWitts Gedankenstrudel – reloaded()